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Pokerstrategie | Poker Variationen

Poker Plays With Pokerpeaker: Setze beim Omaha immer auf deine Quads

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Quads, wie wir alle wissen, ist eine fantastische Hand, egal ob bei Hold’em oder Omaha. Während es bei Hold’em jedoch fast immer richtig ist seine Quads zu slow-playen ist dies bei Omaha nur selten eine gute Idee. Das folgende Beispiel zeigt warum.

Ich habe {10-Spades}{10-Diamonds}{K-Spades}{A-Diamonds} im Cutoff an einem 6-handed $0.10/$0.25 Tisch bei PokerStars .

Der Spieler UTG+1 erhöht preflop auf $0.75. Ich bezweifele dass meine 10’s hier gut sind, aber ich habe sicherlich eine Hand mit der ich hier einen Raise callen kann, vor allem in Position. Beide Blinds gehen mit und wir sehen zu viert einen Flop.

Der Flop kommt {K-Diamonds}{10-Clubs}{7-Spades}.

Schon mal nicht schlecht. Ich habe mein Set getroffen und ich sitze in Position, was hier sehr vorteilhaft sein kann, da diese Art von Hands beim Omaha oft große Probleme mit sich bringen können. Der Initial Raiser setzt $3 (Pot) nachdem beide Blinds checken und jetzt muss ich eine Entscheidung treffen.

Ich calle hier auf jeden fall, aber will ich hier raisen? Das Board schreit geradezu nach einem Raise, aber ich habe ein ungutes Gefühl. Irgendwas sagt mir dass ich es hier mit einem anderem Set zu tun habe, was beim Hold’em zwar sehr unwahrscheinlich wäre aber in Omaha durchaus möglich ist. Ich entscheide mich also den Pot zu kontrollieren und calle nur. Die Blinds folden und wir sind Heads-Up.

Der Turn bringt die {10-Hearts}. Wow! Ich wusste ich hätte raisen sollen.

Mein Gegner checkt. Verdammt! Der Pot is $9. Ich habe noch $35 vor mir und mein Gegner hat einen ähnlichen Stack. Ich hatte wirklich gehofft dass er hier ein Set Könige hat. Vielleicht versucht er mich ja zu check-raisen.

Wie gesagt ist es beim Hold’em üblich seine Quads zu slow-playen, vor allem wenn du No Limit spielst. Ich entscheide mich hier jedoch zu setzen, und zwar aus den folgenden Gründen:

• Dies ist ein Pot Limit Spiel – In einem Pot Limit Spiel solltest du immer versuchen den Pot aufzubauen, da du immer nur setzten kannst was gerade im Pot liegt. Das Konzept ist ziemlich simpel, aber trotzdem sieht man immer wieder Spieler die mit “raffinierten” Checks den Pot klein halten obwohl sie die Nuts auf der Hand haben.

• Wir spielen Omaha – Die Chancen dass dein Gegner hier einen Bet callt sind viel höher als beim Hold’em weil die Chance viel großer ist dass sie eine Starke Hand haben.

• Der offensichtliche Spielzug kann manchmal der raffinierteste sein – Wenn du regelmäßig setzt und raist wird es für deine Gegner schwer um einzuschätzen ob du nun ein starkes Blatt hast oder am Bluffen bist. Ein Check hier wäre meiner Meinung nach sehr verdächtig, während ein Bet dazu beitragen könnte deine starke Hand besser zu verbergen – denn wer setzt schon wenn er Quads getroffen hat, richtig?

Ich feuere also einen Pot-sized bet heraus. Ein kleinerer Bet würde so aussehen als bettelte ich um einen Call. Ich setzte also den vollen Betrag und mein Gegner callt.

Auf dem River ist die Action ziemlich logisch. Ich setzte wieder den vollen Pot. Setze hier immer den maximalen Betrag von dem du denkst dass dein Gegner ihn callen wird. Das kann ein kleiner Value-Bet sein, die Hälfte des Pots oder, wie in diesem Fall, der ganze Pot.

Der Grund warum ich so viel setze ist weil ich glaube dass mein Gegner ein Full House auf der Hand hat. Er denkt kurz nach und callt dann mit Pocket 7’s für ein Full House Sevens-full-of-Tens. Ich zeig ihm meine Quads und kassiere einen großen Pot.

Ironischerweise sind Quads oft eine bessere Hand um mit zu setzen als, zum Beispiel, ein geflopptes Full House, vor allem wenn du sie auf dem Turn triffst, weil immer die Chance besteht dass dein Gegner mit der Karte sein Full House getroffen hat, und ein Full House ist nie ein leichter Fold, auch nicht beim Omaha.