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Pokerstrategie | Texas Hold'em Strategie

Basic No-Limit Strategie

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No-Limit Hold'Em wird unter anderem auch als "Caddilac des Poker" bezeichnet. Manche sehen es als die einzig pure Form des Poker. Du kannst in einer Runde dein ganzes Geld verlieren und das Spiel kann sich plötzlich wenden. Die Risiken in einem NL (No Limit) Spiel sind groß, und gerade das macht das Spiel so interessant. Anders als bei Limit, hast du bei NL die Chance etwas öfter den Mann zu spielen anstatt die Karten.

Wenn du dich beschließt No-Limit Hold'Em zu spielen musst du dich zuerst entscheiden wie weit du gehen kannst und willst. Im Endeffekt hat nur dein Pokerkapital darunter zu leiden, daher solltest du dir, bevor du anfängst NL zu spielen, ein Limit setzen. Wie beim Limit, dient dir dein Pokerkapital als Buffer um die eventuellen Nachteile von Swings aufzufangen. Du kannst leider nicht jeden Tag gewinnen, auch wenn du das Spiel deines Lebens spielst. Es geht darum, auf die Dauer gesehen durch gut zu spielen Profit zu machen.

Ich rate auch sehr dazu mit einem Pokerkapital von minimal der 10fachen Größe des maximalen Buy-Ins zu spielen. Dass heißt, wenn du an einem $0.01/$0.02 NL Spiel spielst, mit einem maximalen Buy-In von $2, solltest du ein Pokerkapital von $20 zur Verfügung haben. Aufpassen musst du bei den $0.25/$0.50 Tischen online. Denn, obwohl manche Sites auf diesem Limit ein maximalen Buy-In von $25 haben, solltest du mit deinem Pokerkapital von einem $50 Buy-In ausgehen, also ein Kapital von $500 zur Verfügung haben.

Des weiteren ist zu beachten, dass wenn du an einem Tisch Platz nimmst, du dies mit dem maximalen Buy-In tust, da du bei NL soviel setzen kannst wie du vor dir hast, und je mehr du vor dir hast, um so stärker kannst du erhöhen. Wenn du ein Spiel spielst wo es kein maximalen Buy-In gibt solltest du minimal soviel mit an den Tisch nehmen wie der aktuelle "Chipleader" vor sich hat um dir sofort den größtmöglichen Vorteil zu verschaffen und deine Position zu verstärken.

Wie du beim No-Limit spielst hängt ganz davon ab, wie viele Spieler an einem Tisch sitzen und wie diese spielen. Im Allgemeinen würde ich sagen spiele tight und aggressiv. Wenn du ein Blatt nicht raisen kannst, folde dieses Blatt, und wenn du ein Blatt spielen willst, dann raise dieses. Wenn du mehr Erfahrung gesammelt hast wirst du immer mehr Möglichkeiten entdecken, wo du ein wenig offener spielen kannst, egal wie viele Leute am Tisch sitzen oder wie diese spielen.

Deine Position am Tisch ist in No-Limit ein sehr entscheidender und wichtiger Faktor. Wenn du bei einem Raise aus einer schlechten Position auf dem Flop mitgehst und danach auf dem Turn checkst, kannst du nicht mit Sicherheit sagen wie viel dein Gegenspieler setzen wird. Das ist auch der Grund warum es bei NL manchmal lästig ist, Pot Odds zu berechnen, und du es des Öfteren mit 'Implied Odds' zu tun kriegen wirst.

Durch diese Implied Odds kannst du bei NL eine Anzahl an Start-Hands zu deiner liste hinzufügen, die du bei Limit nicht spielen würdest (außer mit vielen Callern und keinen Raises). Die Hands, welche du bei Limit normalerweise raisen würdest sind:

Frühe Position - AA - KK - QQ - JJ - AK

Mittlere Position - AA - KK - QQ - JJ - TT - 99 - AK - AQ - AJ - KQ

Späte Position - AA -KK - QQ - JJ - TT - 99 - 88 - AK - AQ - AJ - AT - KQ - KJ

Für NL muss an dieser Liste das ein oder andere geändert werden. Mit den folgenden Hands kannst du in einem NL Cashgame ordentlich raisen:

Frühe Position - AA - KK - QQ - JJ - AK

Mittlere Position - AA - KK - QQ - JJ - TT -AK-AQ-AJs

Späte Position - AA -KK - QQ - JJ - TT - 99 -AK-AQ-AJs

Wie du sehen kannst besteht die NL Liste aus weniger Hands. Dass ist weil ich einige Hands aussortiert habe um diese gleich separat zu besprechen. Im Angesicht der Tatsache dass der Pre-Flop im NL schneller aus der Hand geraten kann musst du deine Strategie ein wenig anpassen. Die Hände, die ich aus der Liste genommen habe sind 99 und KQ (und AJ habe ich in AJs (suited) geändert) in der mittleren Position und 88, A10, KQ, KJ (AJ ist auch hier AJs) in der späten Position. Diese Hände die ich heraus genommen habe werde ich nun in 2 Gruppen einteilen. Die erste Gruppe enthält die Hände A10, KQ und KJ und die zweite Gruppe enthält alle Pocket Pairs von 2 bis 9.

Die Hände in der ersten Gruppe, A10, KQ und KJ, sind Hände die du mal schon, mal nicht raisen solltest. Hier geht es hauptsächlich darum deine Gegner gut analysieren zu können. Aber wenn ich eine allgemeine Strategie für diese Hände vorschlagen sollte wäre es eine in der du callst, wenn mehrere Spieler vor dir mitgegangen sind, und du einen kleinen Raise machst, wenn jeder vor dir foldet.

Die zweite Gruppe die ich besprechen wollte sind Pocket Pairs von 2 bis 9. Diese Hände sind die extra Hände welche du in der NL Liste von spielbaren Hände hinzufügen kannst. Pockets sind auch meine Favoriten Hände in No-Limit Cash Games. Diese Hände sind so wertvoll wegen ihrer Implied Odds. Durch Implied Odds kannst du nun nämlich in No-limit in jeder Position alle Pockets callen, sogar wenn vorher geraist wurde, obwohl ich davon abrate zu hohe Raises zu callen. Es geht darum, Pre-Flop schön viele Spieler und Geld im Pot zu kriegen, so das du mit deinen Pockets auf dem Flop Trips kriegen kannst um einen großen Pot gegen Hände wie AA, KK, QQ usw...oder 2 Paar zu gewinnen.

Mit kleinen Pockets solltest du also im Allgemeinen viel callen und wenig raisen. Dein Ziel ist es auf dem Flop Trips zu landen, und wenn das nicht funktioniert, foldest du dein Blatt und wartest auf deine nächste Chance.

Suited Connectors: Dies sind 2 Karten, aneinander gereiht und von der gleichen Farbe. Zum Beispiel: {5-Hearts}{6-Hearts}, {7-Diamonds}{8-Diamonds} usw. Diese Hände sind die Favoriten Hands von Doyle Brunson. Das Ziel von diesen Hands ist es, so billig wie möglich einen Flop zu sehen mit so vielen Spielern wie möglich, um dann auf dem Flop mit einem "Upperdown", einem Flush Draw, Trips oder 2 paar zu raisen, und den Rest zu folden. Also spielst du sie ungefähr so wie kleine Pocket Pairs, nur dass du jetzt beim Flop auf der Suche nach etwas anderem bist, und du sicher gehen musst dass du bei deinem Straight Draw oder Flush Draw auch der besten Hand hinterher bist und nicht schon gegen einen anderen Spieler mit einem höheren Straight oder Flush verloren hast.

Der Spielverlauf nach dem Flop; hier sitzt du oft wieder in einer pre-flop Situation wo du dich entscheiden musst, ob du spielen willst oder lieber folden solltest. Was ich damit meine ist, dass du oft auf dem Flop die Entscheidung treffen musst ob du bis zum River durch spielst oder deine Hand beim Flop ablegst. Dies passiert dann wenn du nach dem Flop raist oder einen Raise von einem anderen Spieler callst und du anhand der Größe des Pots schon mit sicherer Wahrscheinlichkeit sagen kannst das einer nach dem Turn all-in geht. Auf dem Flop ist es wichtig dass du dir die Größe des Pots anschaust, wie viele Spieler noch nach dir reagieren müssen und die möglichen Draws die nun nach dem Flop auf dem Tisch liegen. Zudem spielt auch die Größe des Stacks deiner Gegner eine wichtige Rolle, die Position des Buttons, die "Tells" deiner Gegner usw... und so könnte ich noch einige Seiten füllen. Daher ist Poker auch ein schwieriges Spiel und es benötigt viel Zeit und Mühe um das Spiel auch nur einigermaßen zu begreifen. Versuch auf jeden Fall auf dem Flop mittels raisen die leitende Position zu übernehmen und überschätze nicht die Stärke deiner Hands wenn du zum Beispiel einen Straight oder Flush Draw landest.

Zum Schluss denke ich, dass es die Schnelligkeit ist was No-Limit so einzigartig macht. Das Spiel zieht viele Profis an, aber schreckt auch zur gleichen Zeit viele ab wegen der komplexen Entscheidungen die bei diesem Tempo in kurzer Zeit gefällt werden müssen. Was letzten Endes einen guten No-Limit Spieler ausmacht ist eine Kombination von kontrollierter Aggression und die Fähigkeit ein Monster Blatt ablegen zu können wenn es die Situation erfordert.

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