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Grundlegende Poker Turnier Strategie


Von: Chris Gabriel
Aktualisiert: Nov 28, 2006
Leser: 4687
340x226-img456c1faad4596.pngÜber die letzten vergangene Jahre sind die Poker Turniere unter den Poker Spielern sehr populär im Vergleich zu den Cash Games geworden. Und der Schuldige für diese Entwiklung ist kein anderer als die TV. Regelmässig ausgestrahlene Turniere (so wie WPT, EPT und WSOP), mit Preispools grösser als die Lebensdauer, überzeugen sogar die hartnäckigsten Cash Spieler die Seiten zugunsten von Turnieren zu wechseln. Einer der offensichtlichen Vorteile, warum man ein Turnier anstatt eines Cash Games wählt, ist der Beständigkeitsfaktor: in höheren Levels mit gewaltigen Blinds und Antes ist Tilt ein unvermeidbarer Gast in dem Spiel eines Spielers. Somit besteht die Chance, dass andere schneller tilt gehen als du, und der Spiel dreht sich zu einem Crapshoot. Denk daran, dass sie die Schiesserei so lange nicht verlassen können, bis sie noch Munition haben. Plus, ein Sinlge Turnier kann ausreichen, um das Glück zu fangen. Klassisches Beispieles eines überwältigend erfolgreichen Turnierspielers ist Chris Moneymaker oder Robert Vakornyi.

Wenn du ein Anfänger im Pokern bist und dein Interesse an Poker Turnieren steigt, verschafft dir dieser Artikel einige Einblicke in die Fehler, denen die Neulinge im Poker Turnien nur selten ausweichen.

Eine hypotetische Situation: Spieler A sitzt in einem Turnier und hält K-J suited auf dem Button. Es ist etwas mehr als Durchschnitt, aber es ist kein äusserst überwältigendes Blatt. Mehr dazu, er hat nicht einmal den 2:1 Odd Vorteil gegenüber einem viel schlechteren Blatt (auf dem ersten Blick) 8-7 off-suit.

Da Spieler auf dem Button sehr oft versuchen, die Blinds zu stehlen, sieht der K-J suited in dieser Situation gar nicht mal so schlecht aus; die meiste Zeit werden andere etwas lockerer reagieren, gerade mit den schwächeren Blättern. Spieler A hat in dieser hypotetischen Situation ungefähr $2000 in Chips, und raist den Big Blind von $400 bis auf $1300. Der Big Blind geht All In, vielleicht mit dem Gedanken, dass es vielleicht eine Chance gibt, dass der Spieler A folden wird, aber schon mit $2700 im Pot und den gebliebenen $700 ist A im Begriff in dieser Situation mit einem beliebigen Blatt zu callen. Der Big Blind hatte Pocket 4.

Wenn Spieler A All In gegangen wäre, hätte der Big Blind seine Pocket 4 gespielt? Mit einem kleinen Paar zu callen würde man nicht als einen guten Zug im Poker ansehen, aber da es für Spieler A nicht wahrscheinlich wäre, zu folden, war es dies, was der Big Blinds auch tat.

Die „Moral" dieser Situation ist die, dass wenn du ein Blatt hälst, mit dem dich dein Raise automatisch zu dem Pot binden, wäre der All In Zug eine willkommene Alternative. Wenn du bereits gewinnst, wirst du noch viel mehr gewinnen, und wenn du verlierst, gibt es eine grosse Chance, dass dein Gegner folden wird.

Eine andere Situation, die den populärsten Fehler der Neulinge zeigt, ist das under Betting des Pots: Spieler A hält die selben K-J suited und ist schon wieder auf dem Button, von wo aus er einen Raise des Spielers rechts von ihm von $30 zu $150 callt. Nehmen wir an, Spieler A kennt Spieler B gut genug, um dessen Spiel genug zu erkennen, und dass ein Call mehr als ein Raise geeignet wäre. Spieler C, der Big Blinds, callt den Raise auch.

Der Flop bringt einige schwache Karten auf den Tisch, zum Beispiel, 8-5-2, nach denen Spieler C (der Big Blind) $30 bettet. Spieler B callt nur, und der Pot hat jetzt einen Wert von $525. Spieler A sieht es als vernünftig, es zu callen und den Turn für nur $30 zu sehen, und das tut er ohne lang zu zögern. Doch der Turn bringt keine Verbesserung für den Spieler A - es ist eine 3. Spieler C setzt sein Betten fort, wieder $30, nach denen Spieler B foldet. Spieler A, wie dem auch sei (wie viele von uns in so eine Situation machen), denkt, dass Spieler C keine gute Hand machen kann, wenn er nur schäbige $30 setzt, also callt er schon wieder. Nachdem eine Dame auf dem River landet, fährt Spieler C fort und überrascht Spieler A mit einem weiteren $30 Bet. Spieler A, der eine ganze Menge Chips verglichen mit dem Bet hat, callt mir der Erwartung, wenigstens ein niedriges Paar in den Händen des Spielers C zu sehen, doch der Gegner zeigt ihm nur J-10 und, überraschenderweise für Spieler A, nimmt den Pot an sich.

In dieser Situation einen Bet von nur $30 zu platzieren, mit dem Pot, dessen Grösse ~$600 beträgt, und eine Gewinnmarge von nur 5$ schafft, ist es ganz bestimmt nicht die Weise, andere von dem Pot abzuschrecken, insbesondere, wenn man kein besonders wertvolles Blatt, so wie C's J-10 hat. Wenn Spieler C mindestens $100 gebettet hätte, hätte Spieler A ganz gestimmt den River (oder den Turn) anders betrachten, als eine Karte, die es nicht Wert ist, um sie zu jagen, deswegen hätte er sein Blatt gefoldet. Da Spieler B einen Fehler von Under-Betting gemacht hat, hat er seine Hand verloren.

Ein oft begangener Fehler von den Neulingen ist der, dass sie andauernd einen Flush oder Straight Draw callen, obwohl sie wenig Chancen haben, es zu gewinnen.

Noch einmal die Situation in einem Poker Turnier: Spieler A auf dem BB hält A-Q suited - eine gute Hand, würde man sagen, obwohl nicht der Killer, mit 25/50 Blinds. Drei Spieler, A miteingeschlossen, entscheiden sich, zu limpen, um den Flop ohne Raising zu sehen.

Der Flop ist Qc-6c-3d, eine gute Hand für Spieler A, ausser, dass die zwei Kreuze einen möglichen Flush für die anderen zwei Spieler in dem Spiel bedeuten könnten. Spieler A entscheidet sich, den Feld zu überprüfen und checkt under the gun. Spieler B zeigt Aggresivität und bettet $100 in den Pot. Spieler C callt nur, und Spieler A entscheidet sich, All In zu gehen, so dass der mögliche Draw (Spieler B) nachgeprüft wäre, indem man dem Flush bis zum ende jagt.

Spieler B callt nur, um Spieler A den Eindruck zu erwecken, er halte entweder ein Top Paar oder ein Set. Spieler C foldet, Spieler B zeigt seine Hand und es sind Kc-7c: ein nicht Nut Flush Draw mit 12 Outs, die Könige, die ihm ein mögliches Top Pair, wenn nicht ein Flush geben könnten, miteingeschlossen. Das Problem ist, dass Spieler B möglicherweise über seinen König nicht als einen Out gedacht hat - der mögliche Flush hat ihn zu sehr angeregt, zu callen und All-In zu gehen, was allerdings ein grosser Fehler war. Draws sind wert, dass man ihnen hinterherjagt meistens nur in Limit spielen, wo viele Spieler den Flop sehen und du üblicherweise deinen angesammelten Bankroll nicht riskierst, um den River zu sehen. In einem No Limit Spiel ist ein All In Call mit einem Draw in meisten Fällen für dein Spiel tödlich.



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