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Pokerstrategie | Texas Hold'em Strategie

Reale Position vs. Relative Position

Poker Strategie
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Jeder Poker Spieler weiß, dass sich in Hold'em „alles um die Position dreht". Tight in früher Position und etwas mehr durchschnittliche Blätter in später Position. Doyle Brunson hat mal gesagt, „Gib mir den Button bei jedem Blatt und ich schlage das Spiel, ohne auf meine Hole Cards zu blicken" (Natürlich könnte die Konkurrenz nicht wissen, dass er darauf nicht schaut). Position ist wirklich sehr wichtig und es besteht kein Zweifel daran, dass Doyle und viele andere Spieler das Spiel unter solchen Umständen schlagen könnten.

Doch was sie dir nicht sagen ist, dass „deine Position sich verändern kann". Verändern? Ja, deine echte Position kann zwar vom Button festgelegt werden, doch das Betten preflop bildet eine neue „relative Position", die den Vorteil vom Button ‚verlagern’ kann. Obwohl dies öfter in Limit Hold‘em als in No Limit vorkommt, kann die genaue Anpassung in manchen Situationen in No Limit Spielen erheblich profitabeler sein, wenn diese Verlagerung eintritt.

Schauen wir mal auf ein Beispiel: Spieler 3 limpt UTG (under the gun). Die nächsten zwei Spieler folden und Spieler 6 raist. Der Button callt und der Big Blind callt. Spieler 3 kann nun durch einen Call in den Pot mit einsteigen und ziemlich sicher sein, dass er nach dem Flop ‚in Position’ sitzt. Der Button hat zwar hier die „reale Position“, aber wenn nach dem Flop zum Spieler 6 hin gefoldet wird, und dieser wie erwartet einen Continuation Bet platziert, sitzt der Button under the gun und Spieler 3 darf als letzter handeln.

Da Hold‘em Spieler oft mit einem Raise in den Pot einsteigen wenn vor ihnen gefoldet wurde, und anschließend nach dem Flop mit einem Continuation Bet weitermachen, ergibt sich oft diese Vorteils-Verlagerung, nach welcher der Big Blind oft die „relative Position“ einnimmt. Wenn es natürlich vor dem Flop auch noch einen Re-raise gibt wird dieser Verlagerung höchst unvorhersehbar.

Wie können wir diesen Vorteil dieser Relativen Position nutzen? Nun, manchmal können wir einen Raise mit Karten callen, die in den meisten Fällen nicht spielbar wären. Wir können unvorsichtige Spieler in eine Falle locken und sie zu zusätzlichen Bets mit unseren guten Karten zwingen. Dies gibt uns auch einen ungewöhnlichen Weg, mit loose-aggressiven Spielern umzugehen. Das normale Poker Wissen empfiehlt, dass wir immer links von dem Verrückten sitzen sollten. Von dieser Position können wir re-raisen und die loosen Spieler isolieren, doch manchmal ist es viel profitabeler, wenn du rechts von dem Verrückten sitzt, dein starkes Blatt zu seinem Bet/Raise checkst, dann re-raist und vielleicht noch einen oder zwei Gegner zwischen euch in die Falle lockst. Wenn du diese Strategie anwendest, solltest du dich dabei auf Blätter beschränken, mit denen du auch einen weiteren raise callen kannst. Geduld und Disziplin sind erforderlich, aber diese Strategie kann durchaus profitabel sein. Also, wenn du dir das nächste Mal einen Platz im Verhältnis zu dem loose-aggressiven Spieler aussuchst, setzte dich nicht immer gleich rechts von ihm, sonder wähle hin und wieder auch mal den anspruchsvolleren Weg.

Viel Glück

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