Chris Ferguson schafft von $0 auf $10,000
Wenn es um Bankroll Management geht, weis Chris Ferguson am besten beschied. Das Full Tilt Poker Mitglied zeigt, wie man mit etwas Disziplin und Verantwortung, aus sehr wenig sehr viel macht. In der Tat schaffte es Ferguson aus gar nichts $10,000 zu machen. 16 Monate hat Ferguson dafür gebraucht, stets ambitioniert seinen Challange zu bestehen. Mit nichts außer einem Full Tilt Account, spielte Ferguson anfangs bei Freerolls bis er sein erstes Geld verdient hatte. Von dann an baute er seinen Bankroll aus. Er hielt sich dabei an ganz simple Richtlinien:
• Er hat sich niemals in ein Cash Game oder SNG mit mehr als 5% seines Bankrolls eingekauft. (Einzige Ausnahme: er durfte sich immer für $2.50 oder weiniger einkaufen).
• Er hat sich nie mit mehr als 2% seines Bankrolls in einem Multi Table SNG eingekauft. (Wieder einzige Ausnahme: für $1 oder weniger durfte er sich immer einkaufen).
• Wenn zur irgendeiner Zeit, während eines NLHE oder PLHE Cash Games, das gesamte Geld auf dem Tisch mehr als 10% seines Bankrolls betrug, sollte beim nächsten Blind der Tisch verlassen werden.
"Ich glaube dass viele Spieler von der Regelung profitieren würden" schreibt Ferguson im seinem FTP Pro Tipp. "Einer der größten Vorteile von korrektem Bankroll Management ist, das man sicher nur die Spiele spielt die man sich leisten kann. Man wird nicht lange an einem Tisch sitzen der zu teuer ist. Sobald man verliert, muss man sich einen billigeren Tisch Aussuchen. Man muss an den billigen Tischen Erfahrung und Geld sammeln, um sich bei den höheren Limits zu behaupten. Die Regeln verhindern auch, dass man komplett Dezimiert wird."
Der Anfang war sehr schwer. Ferguson brauchte bis zu sieben Monate um sein Bankroll auf $6.50 zu stabilisieren. Dann, am 36ten November, 2006, schaffte Ferguson einen riesigen Durchbruch in dem er einen $1 Turnier über $104 Dollar gewann. Er wurde zweiter aus 683. Selbst mit diesem Boost brauchte Ferguson neun weitere Monate um sein Bankroll auf die ersehnten $10,000 auszubauen. Sein Bankroll schwebte lange Zeit um die $1,000 rum. Nach der WSOP hatte Ferguson mehr Zeit sich auf sein Challenge zu ko
nzentrieren und schaffte es über die $10,000 Marke am 14ten August.
Michael Craig, Pokerworks.com Autor, sah Ferguson in der legendären Nacht zu. Er schaffte seine $10,000 in eine $10-20 Cash Game, hatte aber noch andere Spiele laufen. Er schaffte den 20ten Platz in einem FTOPS Omaha Eight-or-Better Event, verdiente damit $815 und wurde noch dritter in einem Turbo und gewann weitere $2,511. Ferguson übertraf sich mit über $14,000 am Ende der Nacht. Seit dann jongliert Ferguson zwischen der $18,000 und $11,000 Marke.
„Normalerweise enden solche Geschichten mit „Dann war ich Pleite". Viele Jungs versuchen, mit viel Glück und wenig Zeit, viel Geld zu machen." Schrieb Ferguson „Sie nehmen an Spielen teil, die sie sich nicht leisten können. Wenn sie Glück haben, gehen sie gleich auf die nächst höhere Stufe, spätestens dann verlieren sie alles."
Denken Sie daran: Wenn Sie an Turnieren oder Cash Games teilnehmen die Sie sich nicht leisten können, ist Ihr ganzer Bankroll in Gefahr. Wenn Sie voraus denken, und nur an bezahlbaren Spielen teilnehmen, stecken Sie Bad Beats besser weg.











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