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Martin Sturc gewinnt gegen den Poker Computer "DeepStack"

martin sturc
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Martin Sturc ist ein Meister der Poker Theorie und Praxis. Das bekam nun auch eine Künstliche Intelligenz zu spüren. Der Wiener konnte als Erster den Poker Supercomputer "DeepStack" stoppen.

Im Dezember 2016 besiegte DeepStack 10 von 11 Spielern mit statistisch signifikanten Resultaten. Die Studienautoren hatten dem Bot mit Hilfe von Deep Learning eine Poker-Intuition für alle möglichen Spielsituationen beigebracht.

Der Computer verwendete dafür ein eigenes neurales Netzwerk oder genauer gesagt zwei Versionen des gleichen Netzwerks – eines für die ersten drei Community-Karten und das andere für den Turn und River. Wie Ars Technica berichtete, griffen die Netzwerke auf 10.000.000 zufällig gezogene Pokerhände zurück. Der einzige Spieler, der sich gegen den Computer durchsetzen konnte, war Martin Sturc.

Sturc ist in der österreichischen Pokerszene wohlbekannt. Er glänzt nicht nur als kompetenter Spieler am Tisch, sondern setzt sich als Präsident der Austrian Poker Association auch für die Anerkennung von Poker als Breitensport ein. Ob als Turnierorganisator oder zuletzt als Livestream Kommentator, Sturc kennt die Szene in und auswendig.

Der promovierte Sportwissenschaftler konnte mit seinem Sieg gegen "DeepStack" beweisen, dass im Duell Mensch gegen Computer noch nicht aller Tage Abend ist. Noch hat der "analoge Spieler" die Chance sich gegen die scheinbare digitale Macht durchzusetzen und ein Unentschieden herausholen.

Das theoretische Wissen, wie man einen Superbot besiegen könnte hatte sich Sturc bereits vor einigen Jahren angeeignet und dokumentiert. Unter dem Titel „Skill beats Luck – Der Geschicklichkeitsfaktor im Pokerspiel“ zeigte er auf, warum Poker nicht als Glücksspiel klassifiziert werden kann. Er zog dabei den Sport als Mutter aller Geschicklichkeitsspiele heran und untermauert seine Ansichten mit Erkenntnissen aus dem Fachgebiet der Spieltheorie.

Im Spiel gegen "DeepStack" deckte der Österreicher die Schwächen des Bots auf und nutzte diese um sich als Einziger der elf Gegner erfolgreich gegen eine Niederlage zu wehren. Für seinen Erfolg in der Studie erhielt Martin Sturc umgerechnet rund € 3.500.

Foto: Montesino

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