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Poker News | World Series of Poker | WSOP

Schauspieler James Woods und Doug Polk im epischen Heads-Up

james woods
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Sie können nicht Novak Djokovic in einem Tennis Match schlagen. Sie können nicht gegen Floyd Mayweather beim Boxen gewinnen. Und egal wie oft sie es versuchen, wenn sie und Usain Bolt zur gleichen Zeit einen Sprint starten und nach 100 Metern stoppen, wird er immer als Erster dort sein.

Aber einer der tollsten Aspekte an Poker, und eine Sache, die zweifelsohne zur großen Anziehungskraft beiträgt, ist die Tatsache, dass wenn die Karten günstig fallen, sie einen der besten Spieler der Welt in einem Heads-up Match schlagen können. James Woods hat genau das getan. Er triumphierte über Doug Polk und gewann die Zweite Runde an Tag 2 vom Event #4: $3,000 No-Limit Hold'em Shootout. Der berühmte Schauspieler, der wahrscheinlich allen bekannt ist als Lester Diamond aus dem Martin Scorsese Klassiker Casino, hat es zum ersten Mal an einen World Series of Poker Final Table geschafft.

„Er ist ein beeindruckend starker Spieler“, so Woods über seinen Kontrahenten. „Ich spielte dreieinhalb Stunden lang gegen Johnny Chan Heads-up. Es war hart, aber Doug ist der stärkste, gegen den ich jemals gespielt habe. Ich bin sehr sehr stolz auf diesen Triumph weil ich denke, dass ich den Sieg verdient habe.“

Dies könnte vor allem daran liegen, dass Woods Sieg nicht nach einem Cooler oder glücklichen Draw und großem Pot auf der positiven Seite der Varianz kam. Stattdessen fuhr er den Sieg nach einem epischen Heads-up Duell ein, in dem die Führung ständig wechselte und jeder zwischendurch massiver Chipleader war nur um mit anzusehen, wie der Gegner sich kurz vor der Eliminierung wieder zurückkämpfte.

Dazu kam, dass jeder Tisch 4-handed und sehr deep-stacked startete, sodass im Heads-up beide Spieler mehr als 60 Big Blinds vor sich hatten. Viele weniger begabte Spieler haben ihre Übermächtigen Gegner schon in short-stacked All-in Festivals besiegt, doch Woods war tatsächlich dazu gezwungen, Poker zu spielen. Zusätzlich gilt Polk als einer der besten Heads-up Spieler der Welt. Am Ende dauerte das Match mehr als vier Stunden mit einigen großen Swings.

Polk sagte, dass er an das Duell genauso herangegangen sei, wie an jedes andere und sein Standard Spiel gegen seinen unerfahrenen Gegner spielen wollte. Woods entgegnete mit der gleichen Strategie und sagte, dass er sich nicht wohl gefühlt hätte, wenn er drastische Veränderungen an seinem Spiel vorgenommen hätte im Anbetracht der Schwierigkeit der bevorstehenden Aufgabe.

Zunächst schien die Stimmung heiter zu sein, denn die Spieler lachten und scherzten viel und hielten die Atmosphäre dadurch fröhlich. Doch die Dinge wurden Ernst, als Woods verkündete, dass er nun nicht mehr reden werde aus Angst, dem wesentlich erfahreneren Polk zu viele Informationen zu geben.

„Er war ein wenig unterkühlt aber er machte einfach sein Ding“, so Polk. „Ich denke, er wollte einfach nur sein Bestes Geben und das verstehe ich.“

Polk hätte beinahe alles frühzeitig beendet als er sich entschied zu zocken und Woods Overbet All-in für 138.000, fast dreifacher Pot, auf einem {9-Diamonds}{3-Hearts}{10-Clubs} Flop mit {q-Spades}{j-Hearts} bezahlte. Polks Outs waren alle sauber, denn er spielte gegen {a-}{9-}, doch die letzten beiden Karten brachten ihm keine Hilfe.

Damit war Polk fast 3-1 Underdog in Chips, doch er verschwendete nur wenig Zeit, um zurückzukommen. Beide Spieler waren dann wieder gleich auf, nachdem ein weiterer großer Pot ausgespielt war. Im Level 27 (4.000/8.000/1.000) feuerte Woods 22.000 auf einem {10-Spades}{k-Clubs}{q-Hearts} Flop und bekam den Call. Er checkte die {10-Diamonds} auf dem Turn und Polk setzte 42.000. Woods kündigte 62.000 an, ein illegales Raise, das dadurch 84.000 wurde. Polk bezahlte und sah sich mit einem 114.000 All-in auf dem {j-Clubs} River konfrontiert.

„Verwüstung“, war die sofortige Reaktion von Polk, als er die Dinge noch einmal rekapitulierte. Er foldete schließlich nur um zu sehen, wie Woods {8-Spades}{3-Clubs} auf den Tisch schmetterte und überschwänglich mit seiner Rail feierte.

„So gewinnt man ein ver*** Bracelet!“, schrie Woods.

Doch sein Erfolg wehrte nicht lange, denn auch wenn Polk runter auf zehn Big Blinds war änderte dies nichts an der Tatsache, dass es Woods mit einem der besten der Welt zu tun hatte. Polk drehte den Spieß langsam um, bis er schließlich derjenige war, der die massive Führung hielt und Woods nur noch ein paar Blinds übrig hatte. Nun war Polk auf die Gnade der Varianz angewiesen mit lediglich 40 Big Blinds an Chips, die insgesamt am Tisch waren. Zwei Preflop All-in Pots später hatte sich Woods seinen Final Table Seat erspielt, nachdem sein {a-Clubs}{10-Clubs} gegen {a-Hearts}{5-Diamonds} von Polk gewann.
Nach seiner Eliminierung reflektierte Polk das Duell.

„Nur weil du der Beste bist, heißt das nicht, dass du nie verlierst“, so Polk. „Es sind immer noch Chips, es ist immer noch Poker. Er hat gut gespielt und heute hat er verdient gewonnen.“

Woods weiß Polks Fähigkeit zu schätzen, die Niederlage locker zu nehmen und mit Klasse zu verlieren.

„Er ist ein unfassbar netter Typ“, so Woods. „Er war sehr respektvoll mir gegenüber. Ich bin ein Amateur und hatte meine kleinen Freudenmomente und er hat dies nie persönlich genommen. Es war mir eine Freude, mit ihm zu spielen.

Nicht nur eine Freude sondern auch eine große Lernerfahrung, so der Schauspieler, der sagte, dass er durch die 11 Stunden Spielen mit Polk mehr gelernt habe, als in seinem ganzen Leben zuvor. Er braucht all dieses Wissen und diese Erfahrung nun noch mehr, wenn er es mit einem harten Final Table am Samstag zu tun bekommt und gegen Spieler wie Nick Petrangelo, David Peters, Leo Wolpert, und Polks befreundeten High-Stakes Grinder Jason Les antritt, der zusammen mit zahlreichen Railbirds größte Teile des epischen Heads-up Duells verfolgt hat.

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