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Poker News | Poker Puls | Glückspiel und die Gesetze

DVTM stellt Strategie für „Online Gaming“ vor

Mitteilen

Internationale Anbieter in Deutschland kämpfen weiterhin mit der gesetzlichen Unsicherheit: Der sich im europäischen Umfeld positiv entwickelnde konvergente Online Gaming Markt wird dauerhaft durch die fehlende Regulierung ausgebremst und ein Ende der rechtsstaatlichen Unsicherheit ist nicht in Sicht.

Dies war das Kernthema des 7. DVTM Executive Dinners in München. Zur Frage „Milliardenmarkt Online Gaming: Spannungsfeld zwischen europäischer und deutscher Regulierung“ kamen über 40 Branchen Experten und hochrangige Vertreter der TK – und Medien Branche zusammen. Mit Vorträgen über Werberichtlinien, zur Rolle der EU und der konvergenten Entwicklung von Online – Gaming, TK und Medien bekamen Gäste und Medienvertreter interessante Einblicke über die aktuellen Entwicklungen.

Neben der konvergenten Regulierung des Online-Gaming-Marktes in Deutschland steht für Vertreter aller Branchen der faire Interessensausgleich zwischen Verbraucherschutz, Politik und Anbietern im Vordergrund.
Einigkeit bestand bei den Teilnehmern darin, dass zunächst seitens der Politik eine klare Positionierung zur Konzessionsvergabe auf nationaler Ebene erfolgen muss.

Eric Hollreiser, Head of Corporate Communications von Amaya und PokerStars sieht sich bestätigt mit der Entscheidung zur Zusammenarbeit mit dem DVTM. “Der DVTM macht sich stark für unsere Branche. Die gesetzgebende Situation in Deutschland fordert die Industrie zum Handeln auf. Die Branche kann aber nur gemeinsam eine wirksame Schlagkraft
entwickeln und wir hoffen sehr, das andere Unternehmen diesem Schritt folgen und sich dem Verband anschließen. Das gemeinsame Ziel ist eine verbraucherorientierte, rechtssichere und EU-konforme Regulierung des deutschen Online-Gaming-Markts.“

Renatus Zilles, Vorstandsvorsitzender des DVTM, verwies auf die große Gefahr, dass die internationalen Anbieter aus Deutschland flüchten werden wenn die komplizierte deutsche Gesetzgebung nicht an erfolgreiche EU Modelle angepasst wird.
„Der Verband verfolgt konsequent eine Konvergenz Strategie und setzt sich ein für faire Wettbewerbsbedingungen und Interessensausgleich – und das auch für den konvergenten Wachstumsmarkt der Online Gaming Branche der nach EU – Experten in den nächsten 3 Jahren um 3-4 Mrd. wachsen wird. Durch die unklaren Richtlinien gehen dem Staat jährlich
Steuereinnahmen in Millionen Höhe verloren.

Mit PokerStars und Tipico vereint der DVTM seit diesem Jahr die beiden Großen der Online Gaming Branche zusammen unter einem Dach und wir hoffen, dass noch mehr Unternehmen der Branche sowie weitere an der Wertschöpfungskette beteiligte Firmen folgen werden.“

Der Verband hat eine Konvergenzstrategie für TK, Medien und Online Anbieter gleichermaßen entwickelt. Basierend auf der Kodex Erweiterung um Regelungen zum „Responsible Online- Gaming“ soll so ein „common sense“ zwischen Anbietern, Politik und Verbraucherschutz geschaffen werden. Gleichzeitig wird damit die Entwicklung eines proaktiven und praktikablen Modells für einen konvergenten Online-Gaming Markt vorangetrieben.

Rechtsanwalt Dr. Wulf Hambach, ebenfalls seit 2014 Mitglied im DVTM, unterstützt die DVTM Strategie. “Aus juristischer Sicht ist der Kodex die ideale Ergänzung für die Umsetzung einer konvergenten Regulierung innerhalb des Online-Gaming-Markts – Wer bereit ist den Vorgaben von EU und Verbraucherschutz zu folgen, wird unterzeichnen und damit verantwortlich zeichnen für eine gesetzeskonforme Umsetzung von Richtlinien.“

„Diese Initiative wird einen entscheidenden Einfluss auf die politische awareness haben. Unser Vorstoß wird von EU Vertretern ausdrücklich begrüßt und der Abend zeigt, dass auch die Gaming Branche bereit steht. Wir wollen der Politik eine Antwort geben für eine schnelle Klärung von offenen Fragen. Ziel ist die kurzfristige Öffnung des Marktes analog zu anderen europäischen Ländern – und das unter Wahrung des Interessensausgleiches.“, so Renatus Zilles abschließend.