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Poker News | World Series of Poker | WSOP

Anthony Gregg gewinnt das $111,111 WSOP One Drop High Roller Event

anthony gregg
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Im Amazon Room richteten sich in der Nacht zum Sonntag alle Blicke auf Antonio Esfandiari, der am Feature Table von ESPN Platz nahm, um den Versuch zu starten, sein zweites Bracelet hintereinander beim World Series of Poker One Drop Turnier zu gewinnen. Aber Anthony Gregg stahl Esfandiari letztendlich die Show.

Denn Gregg sicherte sich am Ende das Event #47: $111.111 One Drop High Rollers No-Limit Hold'em und gewann dabei sein erstes WSOP Bracelet überhaupt. Nebenbei kassierte er $4.830.000. Am Ende setzte sich "End Boss" gegen ein von bekannten Pokerprofis stark besetztes Feld gegen 165 Konkurrenten durch und bezwang auch Chris Klodnicki im Heads-Up.

FINAL TABLE ERGEBNIS

PlacePlayerPrize
1Anthony Gregg$4,830,619
2Chris Klodnicki$2,985,495
3Bill Perkins$1,965,163
4Antonio Esfandiari$1,433,438
5Richard Fullerton$1,066,491
6Martin Jacobson$807,427
7Brandon Steven$621,180
8Nick Schulman$485,029

Am letzten Tag des One Drop Turniers nahmen lediglich vier Spieler Platz, nachdem zuvor Tag 3 in der Nacht zuvor ohne Sieger beendet wurde aufgrund der bei der WSOP üblichen Zeitbeschränkungen. Allen voran stand natürlich Esfandiari im Mittelpunkt, der im Vorjahr das $1 Million Big One for One Drop gewinnen konnte und dabei 18,3 Millionen US-Dollar kassierte. Er war an Tag 4 in einer aussichtsreichen Position, um den Sieg zu wiederholen. Am Finaltisch hatte er immer mal wieder die Führung inne, musste sich aber am Ende an Tag 4 recht schnell geschlagen geben. Schon die fünfte Hand des Tages brachte das Aus für den US-Amerikaner.

Nach einem Raise von Klodnicki auf 800.000 ging Esfandiari mit seinen 9.925.00 am Big Blind All-In. Doch Klodnicki callte und lag zunächst zurück:

Klodnicki: {a-Diamonds}{9-Hearts}
Esfandiari: {8-Spades}{8-Diamonds}

Nach dem Flop standen die Chancen nach wie vor bestens für Esfandiari, da {k-Diamonds}{6-Hearts}{7-Hearts} gedealt wurden. Nach dem Turn aus {6-Spades} verringerten sich sogar die Outs für Klodnicki. Esfandiari auf der anderen Seite lag auf Kurs Richtung Verdoppelung, die er dringend nötig hatte. Doch am River kam das {a-Hearts} zum Vorschein, sodass sich Klodnicki mit einem Paar Assen durchsetzte. Antonio Esfandiari blieb nur, den anderen drei Spielern zu gratulieren. Immerhin konnte er weitere $1.433.438 kassieren. Damit konnte er seine Führung in der ewigen Bestenliste der größten Pokergewinne weiter ausbauen und liegt nun bei Gesamtgewinnen von über $25,5 Millionen.

Klodnicki auf der anderen Seite übernahm die Führung im Chipcount vor Perkins und Gregg – wenn auch nur kurzzeitig. Drei Hände später raiste er auf 800.000 am Button, doch Perkins ging umgehend All-In am Small-Blind, während Gregg mit 11,85 Millionen Chips callte. Klodnicki wiederum foldete. Gregg lag preflop in Führung:

Gregg: {a-Hearts}{j-Diamonds}
Perkins: {a-Clubs}{10-Spades}

Diese Führung konnte er nach dem Flop aus {q-Diamonds}{j-Spades}{2-Diamonds} noch weiter ausbauen. Perkins auf der anderen Seite musste weiterhin hoffen, um beispielsweise noch eine Straight zu erhalten. Nach dem Turn aus {8-Diamonds} wurden die Chancen für Perkins noch geringer. Am River kam zwar die {10-Hearts} zum Vorschein, mit seinem Paar allerdings zog er gegen die Jacks von Gregg den Kürzeren.

Nur zwei Hände später war es dann auch um Perkins geschehen. Preflop ging er mit {A-Clubs}{5-Diamonds} All-In gegen {A-Spades}{Q-Spades} von Gregg. Nach dem Flop aus {9-Spades}{8-Hearts}{5-Clubs} lag Perkins in Front mit seinen Fünfen. Auch nach der {4-Spades} lag Gregg noch zurück, doch eine {Q-Hearts} am River beendete den Lauf von Perkins beim One Drop High Roller Event der WSOP 2013 auf Rang drei ($1.965.163).

Anschließend stand das Heads-Up zwischen Gregg und Klodnicki an, bei dem Gregg in Front lag. Stück für Stück zog er seinem Kontrahenten davon und sicherte sich dann einen riesigen Pot mit Two Pairs, um seinen Chiplead auf 4:1 zu erhöhen. Es sollte nicht lange bis zur finalen Hand dauern, bei der am Flop {4-Diamonds}{3-Clubs}{9-Hearts} zum Vorschein kam. Zunächst checkte Gregg, Klodnicki erhöhte auf 500.000, Gregg check-raised auf 1,4 Millionen, ehe Klodnicki für acht Millionen All-In ging. Gregg callte.

Gregg: {9-Diamonds}{2-Hearts}
Klodnicki: {7-Spades}{5-Diamonds}

Gregg lag in Front, doch Klodnicki hatte mehrere Outs, die sich mit der {5-Hearts} am Turn erhöhten. Sollte am River eine Fünf, Sechs oder Sieben zum Vorschein kommen, könnte er verdoppeln. Doch die {3-Spades} komplettierte nicht nur das Board, sondern brachte auch den Titel für Gregg.

Nachdem sein Sieg fest stand, stand Gregg nicht nur für das traditionelle Siegerfoto parat, sondern auch für ein Interview mit PokerNews' Lynn Gilmartin. Anschließend allerdings hatte er es eilig, um seinen Platz beim $25.000 Six-Max einzunehmen.

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