Cookies on the PokerWorks Website

We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue without changing your settings, we'll assume that you are happy to receive all cookies on the PokerWorks website. However, if you would like to, you can change your cookie settings at any time.

Continue using cookies

Poker News | Poker Puls | Glückspiel und die Gesetze

Schleswig-Holstein passt sich landesweitem Glücksspielstaatsvertrag an

Mitteilen

Als die Regierungskoaltion in Schleswig-Holstein die Wahl verlor, befürchteten Poker Experten bereits das Schlimmste. Nun ist es passiert. Die neue Regierung kippt den Alleingang ihrer Vorgängen und schließt sich dem landesweiten Glücksspielstaatsvertrag an.

Die neue, SPD geführte Landesregierung von Schleswig-Holstein hat ihre Ankündigung wahr gemacht und hat heute beschlossen dem Glücksspielstaatsvertrag der restlichen Bundeländer beitreten zu wollen. Das Gesetz, das diesen Schritt ermöglichen soll, wurde bereits für die Sitzung am 1. August 2012, auf die Tagesordnung gesetzt. Die Novelle des Deutschen Glücksspielstaatsvertrages war mit 1. Juli dieses Jahres in Kraft getreten, und verbietet wie auch schon zuvor, Online Poker in Deutschland.

Das eigenständige, moderne Schleswig-Holsteiner Glücksspielgesetz ist damit wohl Geschichte. Dies ist umso erstaunlicher, als in den letzten Monaten bereits mit der Vergabe von Lizenzen begonnen worden war. Diese waren an strenge Auflagen geknüpft. Dazu gehörten ein moderner Spielerschutz, Sicherheit bei der Zahlungsabwicklung und Datensicherheit.

Branchengrößen, wie bwin.party oder Betfair werden sich einen rückwirkenden Lizenzentzug wohl nicht gefallen lassen. Mit Klagen ist zweifellos zu rechnen.

So kündigte Betfair Manager Dr. Peter Reinhardt vor wenigen Wochen im PokerNews Interview für den Fall des Falles rechtliche Konsequenzen an. Mit weiteren heftigen Diskussionen rund um das Thema Glücksspielgesetzgebung in Schleswig-Holstein ist zu rechnen.