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Ira Rubin bekennt sich der Verschwörung schuldig

Black Friday
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Ira Rubin, einer von elf Männer, die vom US-Justizministerium im Zuge des Black Friday angeklagt wurden, hat sich der Verschwörung in seiner Rolle bei der Zahlungsabwicklung für PokerStars, Full Tilt Poker und Absolute Poker schuldig bekannt.

Der 53-jährige Rubin befindet sich seit seiner im vergangenen April erfolgten Festnahme in Guatemala (er wollte von dort aus nach Thailand fliehen) in Haft. Ihm wird vorgeworfen, den drei großen Poker-Seiten mit Tricks dabei geholfen zu haben, diverse Zahlungen zu verschleiern.

Durch sein Eingeständnis der Schuld blühen dem US-Amerikaner nur zwischen 18 und 24 Monate Haft, wenn er am 17. Mai am Bundesgerichtshof in Manhattan schuldig gesprochen wird. Ohne Geständnis hätte das Strafmaß bis zu 55 Jahre betragen können. Von den neun Anklagepunkten, die unter anderem auch Verschwörung zum Zweck des Verstoßes gegen den Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA) beinhalten, bekannte er sich am Dienstag allerdings nur in drei schuldig.

Rubin ist für die US-Justiz kein Unbekannter: Bereits 2006 wurde er wegen Betrugs im Bereich des Telefonmarketings verhaftet. Damals half er neun kanadischen Unternehmen dabei, nicht vorhandene Kreditkarten an US-Kunden zu verkaufen. Nachdem Rubin in weiterer Folge gegen eine einstweilige Verfügung verstieß, ordnete der Richter einen Haftbefehl an, der am 30. Jänner 2008 ausgeführt werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt war er aber schon in Costa Rica untergetaucht. Von dort zog er letztlich auch die Fäden für die drei großen Poker-Seiten im Betrug rund um den Black Friday.