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Poker News | Poker Puls

12 Poker Vorhersagen für 2012

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Im Vorjahr gab es zum Start des neuen Jahres „11 Vorhersagen für 2011“. Mit einigen davon lagen wir ziemlich daneben, lassen uns aber dennoch erneut zum Blick in die Glaskugel hinreißen. Hier sind unsere „12 Vorhersagen für 2012“:

1. Galen Hall gewinnt das 2012 PCA $100,000 Super High Roller Event

Beginnen wir doch mit einem Knall. Galen Hall ist ein riesiger Fan des PokerStars Carribbean Adventure. Er gewann im Vorjahr das Main Event – auch dank einem der sickesten Folds aller Zeiten – und streifte dafür satte $2,3 Millionen ein.

Dennoch ich er kein Vollzeit-Profi, ist er doch an der Stanford Graduate School of Business eingeschrieben. Seit seinem Sieg beim PCA konnte er in sechs weiteren Events cashen – darunter auch ein dritter Platz beim World Poker Tour World Poker Classic für $589.355. Unsere Vorhersage ist zwar ein Schuss ins Blaue, dennoch gibt es mit Sicherheit Spieler, deren Chancen auf den PCA-Sieg schlechter stehen als jene Halls.

2. Ein Team PokerStars Pro gewinnt das 2012 PCA Main Event
Ähnlich gewagt, wie unsere letzte Prognose, aber sieht man sich die Qualität des Kaders von Team PokerStars an, durchaus realistisch. Allerdings sprechen zwei Dinge gegen das Eintreffen dieser Vorhersage: Erstens wird es ein riesiges Starterfeld geben (in den vergangenen beiden Jahren jeweils über 1.500 Spieler) und zweitens ist der durchschnittliche PCA-Spieler um einiges besser, als der Durchschnittsspieler in anderen Turnieren. Dennoch glauben wir an Pros wie Jason Mercier, Bertrand “ElkY” Grospellier oder Eugene Katchalov.

3. Erik Seidel gewinnt bei Turnieren 2012 weniger als eine halbe Million Dollar
Wir hassen Seidel keinesfalls, aber lasst uns doch einen Blick auf zwei Fakten werfen: Seit 1988 gab es nur acht Jahre, in denen Seidel mehr als $500.000 Dollar gewinnen konnte. Zweitens ist es ein schweres Unterfangen, über eine halbe Million Preisgeld einzuspielen. Im Vorjahr gab es nur 192 Spieler weltweit, denen dieses Kunststück gelang. Unter anderem scheiterten Olivier Busquet, David “Bakes” Baker, Scott Clements, Nick Binger, John Juanda, Justin Bonomo und Allen Kessler an dieser Marke.

4. Daniel Negreanu gewinnt ein WSOP-Bracelet und über $2 Millionen bei Turnieren
Lasst uns die negativen Vorhersagen durch positive ausgleichen. Nach einem schwachen Jahr 2010 schlug Daniel Negreanu 2011 wieder mächtig zurück und gewann bei Turnieren rund eineinhalb Millionen. Seine WSOP war mit „nur“ 80.000 Dollar allerdings nicht allzu berauschend. Überhaupt hat der Kanadier seit 2008 kein Bracelet mehr gewonnen und in den vergangenen beiden Jahren nur einmal den Sprung an einen Finaltisch geschafft. Wir drücken ihm 2012 jedenfalls die Daumen, weil wir wissen, wie sehr sich sein Spiel verbessert hat, nachdem er die junge Online-Generation zu Rate gezogen hat.

5. Jason Mercier gewinnt ein WPT-Event und komplettiert die „Triple Crown“
Es ist kein Ende in Sicht! Seit Jason Mercier 2008 die Poker-Bühne betrat, machte er jedes Jahr über eine Million. Er gewann seither zwei WSOP-Bracelets, die EPT San Remo und NAPT Uncasville High Roller Bounty Shootut. Zur „Triple Crown“ fehlt ihm nur mehr ein Triumph bei einem Event der World Poker Tour. Damit würde er seine Rolle als einer der talentiertesten Spieler aller Zeiten einzementieren.

6. Pius Heinz bricht die Unserie der Titelverteidiger

Seit 2006 sehen die Gewinner des WSOP Main Events im Jahr darauf kein Land.

World Series of Poker Main Event Gewinner

JahrGewinnerCashesPreisgeld gesamt
2006Jamie Gold3$68,751
2007Jerry Yang0$0
2008Peter Eastgate1$68,979
2009Joe Cada0$0
2010Jonathan Duhamel2$40,873

Zusammengenommen haben die letzten fünf Champions als Titelverteidiger gerade einmal $178,603 eingesackt. Das ist weniger als etwa Brian “Sailor” Roberts für seinen Main-Event-Sieg 1975 kassierte. Was ist schuld daran? Druck? Varianz?

Wir werden es wohl nie erfahren, glauben aber daran, dass Pius Heinz diese Unserie beenden kann. Unsere Glaskugel sagt, dass der junge Deutsche mindestens bei vier Events cashen wird und die $200.000-Marke knackt.

7. Phil Ivey wird wieder nicht bei der WSOP erscheinen

Eigentlich hoffen wir ja nicht, dass diese Prognose eintrifft. Aber mit der Schlammschlacht seiner Scheidung von Luciaetta Ivey und den Nachwehen des Desasters bei Full Tilt Poker, ist es für Phil Ivey wohl das Beste, außerhalb des Rampenlichts zu bleiben. Das PCA und die Aussie Millions sind schon mal ein guter Gradmesser, ob sich Ivey 2012 wieder auf die internationale Bühne wagt. Sollte er diese Events auslassen, wird man ihn wohl auch bei der WSOP vergeblich suchen. Besser gefallen würde es uns natürlich, wenn wir ihn wieder an den Tischen Bracelets gewinnen sehen würden.

8. Andy Beal casht beim „Big One for One Drop“
Einen Moment lang hat es so ausgesehen, als hätte die Kugel sogar das Wort „gewinnt“ ausgespuckt, aber das wäre einfach zu krank.

9. Das Main Event der WSOPE zieht über tausend Spieler an
Die World Series of Poker Europe von London nach Cannes zu verlegen, war ein genialer Schachzug. Zwar ist London eine tolle Stadt, dennoch fanden zu den dortigen Main Events nie mehr als 362 Spieler. In Cannes waren es gleich einmal 593 – ein Plus von 171 Prozent im Vergleich zu 2010! Die Tausen-Spieler-Marke ist natürlich nicht einfach zu knacken, aber da Poker in der östlichen Hemisphäre immer beliebter wird, ist alles möglich.

10. Isaac Baron gewinnt über eine Million bei Turnieren

Der diesjährige „Random Young Talented Player That Gets a Seven-Figure Prediction Award“ geht an Isaac “westmenloAA” Baron. Er hat es in seiner sechs Jahre dauernden Karriere zwar bisher erst einmal geschafft, die Million zu knacken (2008).

Dennoch ist er seit zwei Jahren Halter einer Karte für die Epic Poker League, was der Schlüssel zum großen Geld ist. Seit 2009 gehört er zu den härtesten Spielern und durfte sich über drei WSOP-Cashes freuen. Baron ist ein konstanter Spieler, dem bei einem guten Lauf alles aufgehen kann.

11. In den USA wird ein bundesweites Online-Poker-Gesetz verabschiedet

Wie der große Paul Fussell einmal schrieb: „Nichts ist deprimierender als Optimismus.“
Diesen haben unsere Freunde in den USA aber bitter nötig. Hoffen wir für sie, dass es bald eine Lösung geben wird.

12. Phil Hellmuth gewinnt sein zwölftes Bracelet

Nach seinen drei zweiten Plätzen bei der WSOP 2011, ist es augenscheinlich, dass Phil Hellmuth auf sein zwölftes Bracelet hungriger denn je ist. Seine Chancen waren in der Post-Moneymaker-Ära wohl nie größer, da man ihm in mehreren Spielvarianten den Sieg zutrauen kann.

Alle drei zweiten Plätze holte er in No Limit-Hold’em-Events! Bei kleinen Starterfelder erhöhen sich seine Chancen auf „Nummer zwölf“ noch weiter. Auch wenn er etwas Glück benütigen wird, wir glauben an Phil.