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Poker News | Poker Events | EPT

Der Brite Toby Lewis gewinnt das EPT Vilamoura Event

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Der zweite Stopp der diesjährigen European Poker Tour in Vilamoura, Portugal gehörte unter vielen Spielern zu den beliebtesten EPT Events des ganzen Jahres. Somit konnte auch damit gerechnet werden dass der Rekord vom letzten Jahr mit 322 Teilnehmern und einem Preispool von €1,5 Millionen in diesem Jahr einmal mehr gebrochen werden sollte.

Tag 1a brachte 181 Spieler an die Tische, darunter bekannte Gesichter wie Dario Minieri, Arnaud Mattern, Vicky Coren, John Duthie, Annette Obrestad, Antonio Esfandiari, James Dempsey, Ludovic Lacay, Alex Kravchenko, sowie der ehemalige englische Fußball Profi Teddy Sheringham. Nur 102 Teilnehmer konnten den Tag überleben, allen voran Andre Coimbra mit 157K in Chips, gefolgt von Paul Fotyn, Toby Lewis, Dario Minieri und Antonio Esfandiari.

Am Tag 1b registrierten sich weitere 203 Spieler, wodurch die Gesamtteilnehmerzahl auf 384 anstieg, deutlich mehr also als noch im Vorjahr. Der Preispool betrug am Ende €1.862.400 und sollte an die Top 56 Spieler verteilt werden, mit €467.835 für den letztendlichen Sieger. An diesem Tag mit der von der Partie waren unter anderem Daniel Negreanu, David Williams, Bertrand Grospellier, Andy Black, Tom Marchese, Jeff Sarwer, Luca Pagano, Liv Boeree, Rob Hollink, Carter Phillips, Noah Boeken und Vorjahres-Champion Antonio Matias. Der Tag endete mit noch 119 verbleibenden Spielern, mit Leonid Bilokur als Chipleader.

Am Tag 2 kehrten die verbleibenden 221 Spieler an die Tische zurück, von denen die meisten den Tag jedoch nicht überleben konnten. Unter den Eliminierten waren auch David Williams, Dario Minieri, Liv Boeree, Vicky Coren, John Duthie, Lex Veldhuis, Fatima Moreira de Melo, Pieter de Korver, Sebastian Ruthenberg und Antonio Matias. Brandon Cantu beendete den Tag als Chipleader mit 557.400 in Chips, aber Andre Coimbra war ihm mit 476.400 in Chips dicht auf den Fersen.

Gerademal 70 Spieler waren zu Beginn des dritten Tages noch übrig, und so dauerte es auch nicht lange bis die Money Bubble erreicht war. Diese platzte nachdem Ayaz Sadrudin Manji nach einem Flop {10-Hearts}{5-Diamonds}{2-Hearts} mit {J-Spades}{J-Diamonds} all-in gegangen war, jedoch von Martin Jacobsen mit {A-Diamonds}{A-Spades} gecallt wurde. Die {5-Spades} auf dem Turn und die {2-Spades} auf dem River waren keine Hilfe für Manji, der sich somit als letzter Spieler ohne Payout vom Turnier verabschieden musste. Viele bekannte Namen hatten es auf die bezahlten Plätzte geschafft, mussten sich aber dennoch vor Ende des Tages verabschieden, Dazu gehörten Luca Pagano (Platz 52), Brandon Cantu (36), Marcin Horecki (35), JP Kelly (29) und William Thorson (26). Nach dem Aus von Jonas Toth endete der Tag mit noch 24 Spielern, angeführt durch Martin Jacobsen mit 1,3 Millionen in Chips.

Der Final Table ließ dann am Tag 4 auch nicht lange auf sich warten, und am Ende war es Erik van den Berg der sich auf Platz 9 verabschieden musste nachdem er seinen All-in gegen Toby Lewis verloren hatte. So gingen die letzten acht Spieler an den Final Table:

Seat 1:

Teddy Sheringham

1,783,000
Seat 2:

Toby Lewis

3,322,000
Seat 3: Martin Jacobson

441,000
Seat 4:

Jason Lee 1,167,000
Seat 5: Sergio Coutinho 872,000
Seat 6: Sam Trickett

3,318,000
Seat 7:

Rob Hollink

259,000
Seat 8:

Frederik Jensen

375,000

Mit Sergio Coutinho musste sich der einzige verbleibende Portugiese im Turnier schon gleich als erster vom Final Table verabschieden, aber auch der nächste freie Platz ließ nicht lange auf sich warten, als auch Rob Hollink seinen letzten All-in verlor und auf Platz 7 ausschied.

Auf Platz 6 folgte Frederik Jensen, der seinen All-in mit {A-Clubs}{J-Diamonds} gegen die {5-Spades}{5-Diamonds} von Jacobsen verlor nachdem keine Hilfe auf dem Board erschienen war. Jacobsen sorgte dann auch gleich für die nächste Eliminierung als Sheringham auf einem Board {K-Spades}{9-Diamonds}{10-Hearts}{9-Hearts} mit {K-Clubs}{Q-Clubs} all-in gegangen war und der Schwede mit {Q-Spades}{J-Clubs} callte. Der River brachte die {3-Spades}, und somit das Aus für Sheringham.

Jacobsen machte munter weiter, und callte wenige Minuten später auch den preflop All-In von Sam Trickett, und wieder hatte er {Q-Hearts}{J-Hearts} auf der Hand. Trickett zeigte {2-Spades}{2-Hearts}, der Flop brachte jedoch den {J-Diamonds} für Jacobsen und keine weitere Hilfe erschien für Trickett.

Nachdem dann auch noch Jason Lee auf Platz 3 ausschied begann das Heads-Up zwischen Jacobsen und Lewis mit folgenden Chipstacks:

Martin Jacobson 7,075,000
Toby Lewis

4,405,000

Lewis übernahm schon schnell das Kommando am Tisch und konnte die Stacks nicht nur ausgleichen, sondern kurz darauf sogar die Führung übernehmen. Jacobsen konnte dann zwar noch mal mit Pocket 7’s gegen die A-8 von Lewis verdoppeln, am Ende reichte das jedoch auch nicht. Nach einem preflop Raise von Lewis und einem Call von Jacobsen sahen beide Spieler einen Flop {A-Clubs}{9-Hearts}{10-Spades}. Beide Spieler checkten, bis die {5-Spades} auf dem Turn erschien. Jacobsen setzte, Lewis erhöhte, Jacobsen re-raiste, Lewis erhöhte erneut, woraufhin Jacobsen all-in ging und Lewis callte. Der Schwede hatte mit {9-Diamonds}{5-Diamonds} auf dem Turn zwei Paare getroffen, musste sich aber dennoch seinem Wiedersacher geschlagen geben, der mit {5-Clubs}{5-Hearts} sein Set getroffen hatte. Die {10-Clubs} auf dem River war keine Hilfe für Jacobsen, der sich am Ende mit Platz 2 zufrieden geben musste.

Toby Lewis sicherte sich hingegen den zweiten EPT Titel der neuen Saison und kassierte das bisher höchste Preisgeld seiner Poker Kariere.

1. Toby Lewis €467.835
2. Martin Jacobson €297.984
3. Jason Lee €186.240
4. Sam Trickett €139.680
5. Teddy Sheringham €93.120
6. Frederik Jensen €74.496
7. Rob Hollink €55.872
8. Sergio Coutinho €37.248