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Poker News | Poker Events | EPT

Kevin Stani gewinnt erstes EPT Saison 7 Event in Tallinn

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Nach einem langen Sommer und einer kurzen Pause nach der World Series of Poker begann am 11. August die 7. Staffel der PokerStars European Poker Tour. Spieler aus aller Welt konnten den Start der EPT Saison 7 kaum erwarten, auch weil in diesem Jahr einige neue Austragungsorte auf dem Programm standen. Einer dieser neuen Austragungsorte war die Estnische Hauptstadt Tallinn, wo am vergangenen Mittwoch das erste Event der neuen EPT Saison stattfand.

Tag 1A begann am 11. August mit 182 Teilnehmern, darunter auch eines der neusten Team PokerStars Mitglieder Vanessa Selbst, die vor ihrem EPT Debut stand. Auch mit dabei waren unter anderem Ville Wahlbeck, Luca Pagano, Alex Kravchenko, Annette Obrestad, Scott Montgomery, Praz Bansi, Ivan Demidov, Arnaud Mattern und Carter Phillips. Nicht einmal die Hälfte des Teilnehmerfeldes konnte den Tag jedoch überleben, als am Ende nur noch 89 von ihnen übrig waren. Zu diesem Zeitpunkt war es der Deutsche Ali Tekintamgac, der das Feld mit 203K in Chips anführte, gefolgt von Matvey Linov, Artem Litvinov, Mauro Palazzo und Luca Pagano.

Tag 1B brachte noch einmal 238 weitere Spieler an die Tische, wodurch die Gesamtteilnehmerzahl auf 420 anstieg. Hierdurch entstand ein Preispool von €1.596.000, der an die Top 56 Spieler verteilt werden sollte, mit €400.000 für den letztendlichen Sieger. Auch an diesem Tag waren einige bekannte Gesichter mit von der Partie, wie zum Beispiel Bertrand Grospellier, Dario Minieri, Katja Thater, Juha Helppi, Shaun Deeb und Kevin MacPhee. Der Tag endete mit noch 120 verbleibenden Spielern, allen voran Perica Bukara mit einem Stack von 210.600 Chips, gefolgt von Santiago Terrazas, Mattias Jorstedt, Volodymyr Pilyavsky und Jonathan Weekes.

Die verbleibenden Teilnehmer kamen am Day 2 zusammen an die Tische um zu versuchen, etwas näher an die Payout Plätze heranzurücken. Für die meisten von ihnen kam an diesem Tag jedoch das Aus, darunter auch Ville Wahlbeck, Alex Kravchenko, Max Lykov, Nicolas Chouity und Jeff Sarwer. Unter den 84 verbleibenden Spielern am Ende des Tages waren auch noch Arnaud Mattern und Katja Thater zu finden. Angeführt wurde das Feld jedoch von Jonathan Weekes mit 751.900 in Chips, gefolgt von Ivan Demidov mit 480K. Perica Bukara, Steven van Zadelhoff und Aleh Plauski waren ebenfalls ganz vorne mit dabei.

Am Tag 3 ging es darum die Money Bubble zu überstehen, und diese war schnell erreicht nachdem Spieler wie Scott Montgomery, Michael Keiner und Katja Thater bereits früh am Tag ihre Plätzte räumen mussten. Während der Hand-for-Hand Phase war es Yotam Bar-Yosef, der mit {2-Hearts}{2-Spades} all-in ging, jedoch wurde er durch Chady Merhej mit {Q-Diamonds}{Q-Clubs} gecallt. Das Board brachte {A-Hearts}{4-Hearts}{3-Diamonds}{J-Hearts}{8-Clubs} und Bar-Yosef musste sich als Bubble-Boy auf Platz 57 verabschieden. Alle verbleibenden Spieler hatten nun ein Preisgeld von Mindestens €6,350 sicher, und einer der ersten, der sich seinen Preis abholte, war Tomer Berda, der auf Platz 53 ausschied. Nach dem Aus von Luca Pagano (Platz 26), der bereits seinen 15. EPT Cash verbuchen konnte, ging der Tag mit Perica Bukara als Chipleader zu Ende. Hinter ihm lauerten jedoch Konstantin Bilyauer, Arnaud Mattern, Jonathan Weekes und Ivan Demidov.

Am Tag 4 war es Vitalijs Zavorotnijs, der als erstes seinen Platz räumen musste, aber auch Ivan Demidov beendete das Event bereits früh auf Platz 22. Es folgten Johan Storakers auf Platz 15, Toi Ojala auf Platz 12, und nach dem Aus von Jonathan Weekes auf Platz 9 stand der Final Table fest und der Tag ging Zu Ende.

So gingen die Finalisten in den entscheidenden Tag:

Seat 1: Konstantin Bilyauer (Russland)

2,498,000
Seat 2:

Steven van Zadelhoff (Niederlande)

805,000
Seat 3:

Kevin Stani (Norwegen) 2,586,000
Seat 4: Nicolo Calia (Italien)

637,000
Seat 5: Bassam Elnajjar (Libanon) 744,000
Seat 6: Dmitry Vitkind (Russland) 502,000
Seat 7:

Arnaud Mattern (Frankreich) 3,720,000
Seat 8:

Mikko Jaatinen (Finnland)

1,166,000

Am Montag, 16. August, nahmen diese Spieler ihre Plätze am Final Table ein um den Sieger zu ermitteln. Mattern begann als Chipleader und hatte die große Chance der erste Spieler zu werden der einen zweiten EPT Titel gewinnen konnte. Diese setzte seine Chip-Überlegenheit dann auch gleich konstruktiv ein als er mit {A-Diamonds}{A-Clubs} den All-In von Bassam Elnaijar callte. Elnaijar zeigte {A-Hearts}{Q-Hearts}, traf mit {J-Hearts}{5-Spades}{3-Hearts} sogar noch einen Flush-Draw auf dem Flop, aber Turn {6-Spades} und River {Q-Spades} waren keine Hilfe, und so war der erste Platz am Final Table auch schon wieder frei.

Die Spieler legten ein ordentliches Tempo vor und es dauerte nicht lange bis der nächste Spieler seinen Platz räumen musste. Shortstack Nicolo Calia ging mit seinen letzten 125K und {K-Diamonds}{9-Diamonds} all-in und Bilyauer callte mit {7-Hearts}{4-Clubs} im Big Blind. Das Board brachte {J-Hearts}{4-Diamonds}{6-Hearts}{2-Clubs}{3-Clubs} und somit das Paar für Bilyauer und das Aus für Calia.

Dann war die Zeit für Steven van Zadelhoff gekommen. Er ging im Small blind mit {Q-Diamonds}{9-Hearts} all-in, sah dann aber wie Kevin Stani im Big Blind mit {Q-Spades}{Q-Hearts} callte. Die Hand war jedoch lange noch nicht entschieden, denn der Flop brachte mit {7-Hearts}{6-Hearts}{8-Hearts} mal eben einen Open-End-Straight-Flush Draw für van Zadelhoff. Die {4-Spades} auf dem Turn war jedoch keine Hilfe, genau so wenig wie die {6-Clubs} auf dem River, und somit war das Event für den Hollaender vorbei.

Bur wenige Hands später war es Mikko Jaatinen, der den Final Table verlassen musste. Er war im Small Blind mit {K-Spades}{9-Hearts}, Mattern callte jedoch mit {A-Clubs}{K-Hearts}. Keine Hilfe kam für Jaatinen, der sich auf Platz 5 verabschiedete.

Auf Platz 4 folgte Dmitry Vitkind, der auf einem Flop {7-Spades}{5-Clubs}{3-Diamonds} mit {6-Hearts}{5-Hearts} all-in gegangen war und durch Stani mit {8-Diamonds}{8-Clubs} gecallt wurde. Der Turn {K-Hearts} änderte nichts, und auch die {7-Hearts} auf dem River war keine Hilfe für Vitkind.

Stani hatte nun den Chiplead übernommen und konnte diesen weiter ausbauen nachdem er einen großen Pot gegen Mattern für sich entscheiden konnte. Kurz darauf gerieten die beiden wieder aneinander, und nach einigen Raises und Re-Raises preflop ging Stani all-in und Mattern callte sofort mit {Q-Hearts}{Q-Clubs}. Stani zeigte lediglich {3-Clubs}{3-Spades}, und nach dem Flop {2-Hearts}{K-Diamonds}{5-Hearts} sah eigentlich alles nach einem Double-Up für Mattern aus. Dann erschien jedoch die {3-Hearts} auf dem Turn und Stani übernahm die Führung. Die {9-Clubs} änderte wenig, und Mattern schied unglücklich auf Platz 3 aus.

Das Heads-Up begann mit folgenden Chipstacks:

Kevin Stani

8,600,000
Konstantin Bilyauer 4,200,000

Stani war zu Beginn eindeutig der aktivere Spieler und durchbrach schon bald die 10 Millionen Chipmarke. Bilyauer konnte zwar nochmal mit K-Q gegen Stanis Pocket 7’s verdoppeln nachdem ein König auf dem Turn erschien, aber es sollte nicht reichen. Nach einem {3-Clubs}{9-Hearts}{2-Spades} Flop checkten beide und die {4-Hearts} erschien auf dem Turn. Bilyauer setzte, Stani erhöhte und Bilyauer callte. Nach der {8-Diamonds} auf dem River setzte Bilyauer erneut, woraufhin Stani all-in raiste. Bilyauer musste lange überlegen, callte dann aber doch, nur um zu sehen wie Stani mit {6-Spades}{5-Clubs} die Nuts umdrehte. Bilyauer muckte sein Blatt musste sich mit Platz 2 und €250,000 Preisgeld zufrieden geben.

Der Norweger Kevin Stani sicherte sich hingegen den ersten Sieg der neuen EPT Saison und kassierte für seinen Triumph €400.000 in Cash.

Final Table Payouts:

1. Kevin Stani

€400.000
2. Konstantin Bilyauer €250.000
3. Arnaud Mattern

€160.000
4. Dmitry Vitkind

€120.000
5. Mikko Jaatinen €80.000
6. Steven van Zadelhoff €63.000
7. Nicolo Calia

€47.000
8. Bassam Elnajjar €32.000