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Poker News | World Series of Poker | WSOP 2010

WSOP 2010: Seed gewinnt TOC, Vonk holt erstes Bracelet für Holland, Berda gewinnt letztes Vorrunden Event

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Das Tournament of Champions war zwar kein offizielles Bracelet Event, aber dennoch eines der prestigeträchtigsten Turniere des Jahres. Am Ende war es Huck Seed der sich gegen 26 der weltbesten Pokerspieler durchsetzten konnte um sich den Sieg und die $500.000 Preisgeld zu sichern. Marcel Vonk gewann währenddessen das erste Niederländische Bracelet bei der WSOP 2010 nachdem er das letzte von sechs $1.000 NLHE Events für sich entscheiden konnte. Das letzte Vorrunden Event überhaupt bei dieser World Series of Poker, das $2.500 NLHE Turnier, ging derweil an den Amerikaner Tomer Berda.

Tournament of Champions

Beim Tournament of Champions (TOC) handelte es sich um einen $1.000.000 Freeroll mit einer äußerst exklusiven Teilnahmeberechtigung. So entstand ein Teilnehmerfeld von 27 Weltklasse Spielern die um einen der begehrtesten Titel im Poker gegen einander antraten.

Der erste Tag brachte lediglich fünf Eliminierungen mit sich; John Juanda musste als erster seinen Platz räumen, gefolgt von Barry Shulman, Greg Raymer, Sam Farha und Phil Ivey. Fünf weitere folgten am Tag 2 als Doyle Brunson, Joe Cada, Online Qualifier Andrew Barton, Mike Sexton und Dan Harrington alle ihre Hoffnungen auf ein wenig Freeroll Cash begraben mussten.

Die verbleibenden 17 Spieler kehrten dann am Tag 3 an die Tische zurück, jedoch nicht für lange. Joe Hachem hatte verschlafen, Huck Seed hatte es nicht rechtzeitig zum Turnier geschafft und auch Phil Hellmuth war abwesend, da dieser noch im Event #55 vertreten war. So wurde der Tag 3 abgebrochen und am nächsten Morgen fortgesetzt.

Als es dann am Sonntag endlich weiter ging war es Allen Cunningham der sich als erster verabschiedete, gefolgt von Mike Matusow, der noch als Chipleader in den Tag gestartet war. Auch Antonio Esfandiari, Chris Ferguson, Scotty Nguyen, Bertrand Grospellier, Phil Hellmuth und Erik Seidel schieden bereits vor dem Final Table aus.

Als dieser dann begonnen hatte war es TJ Cloutier der den Final Table als erster wieder verlassen musste, aber auch Annie Duke und Jennifer Harman konnten nicht lange überleben. Auf Platz 6 traf es dann Daniel Negreanu, der seine Pocket A’s gegen die Pocket 5’s von Joe Hachem verlor nachdem Letzterer ein Set gefloppt hatte. Dann traf es Barry Greenstein, der nach einem Flop {A-Hearts}{8-Hearts}{2-Diamonds} mit {4-Hearts}{3-Hearts} all-in gegangen war und durch Howard Lederer mit {A-Spades}{10-Spades} gecallt wurde. Die {10-Diamonds} auf dem Turn und die {7-Diamonds} auf dem River brachten keine Hilfe für Greenstein, der sich mit Platz 5 zufrieden geben musste.

Joe Hachem folgte auf Platz 4, und nach dem Aus von Johnny Chan auf Platz 3 kam es zum Heads-Up zwischen Huck Seed und Howard Lederer. Lederer begann als Chipleader und konnte seinen Führung zunächst auch ausbauen, verlor dann aber einen großen Pot nachdem Seed all-in gegangen war und verdoppeln konnte. Einige Hands später hatte Lederer nur noch138K vor sich liegen und schob diese letztendlich mit {Q-Clubs}{8-Clubs} all-in. Huck Seed callte mit {A-Spades}{2-Spades}, das Board kam {7-Spades}{6-Hearts}{6-Diamonds}{9-Spades}{A-Hearts} und das Tournament of Champions war entschieden.

Final Table Payouts:

1. Huck Seed $500.000
2. Howard Lederer $250.000
3. Johnny Chan $100.000
4. Joe Hachem $25.000
5. Barry Greenstein $25.000
6. Daniel Negreanu $25.000
7. Jennifer Harman $25.000
8. Annie Duke $25.000
9. TJ Cloutier $25.000

Event 54: $1.000 No-Limit Holdem

Event #54 war die letzte Chance für viele Spieler, “billig” an ein WSOP Bracelet zu kommen, und so erschienen auch 3.844 Spieler für das letzte $1K NLHE Event in diesem Jahr. Somit kam ein Preispool von $3.459.000 zusammen, der an die Top 396 Spieler verteilt werden sollte.

Tag 1 endete mit noch 586 Spielern die am Tag 2 zurückkehrten um die Payout Plätzte zu erreichen. Die Money Bubble platzte nach wenigen Stunden und der Tag ging schließlich mit 47 Spielern zu Ende. Am Tag 3 wurde dann der Final Table ermittelt, an dem David Peters und Marcel Vonk als Chipleader begannen, während Espen Moen als Shortstack in den Tag startete.

Es war jedoch Dustin Dorrance-Bowman der als erster seinen Platz räumen musste nachdem er sein All-In gegen Paul Kerr verloren hatte. Dann schied Espen Moen auf Platz 8 aus bevor zu einer Doppel-Eliminierung kam. Mehul Chaudhari war mit {4-Diamonds}{4-Spades} all-in gegangen, und Matthew Lupton setzte seine letzten Chips auf {A-Diamonds}{K-Hearts}. Marcel Vonk callte beide mit {Q-Spades}{Q-Diamonds}, das Board kam {J-Clubs}{8-Spades}{10-Diamonds}{8-Clubs}{6-Spades} und der Holländer Vonk sorgte für zwei weitere freie Plätze am Tisch.

Die beiden Chipleader Vonk und Peters übten weiter mächtig Druck auf ihre Gegner aus und eliminierten am Ende den gesamten Final Table im Alleingang bis sie sich schließlich im Heads-Up mit praktisch identischen Stacks gegenüber saßen.

Vonk begann stark, musste dann aber die Führung an Peters abgeben, der daraufhin seinen Stack auf fast 9 Millionen Chips ausbaute. Dann folgten jedoch ein Double-Up von Vonk um die Stacks wieder auszugleichen, und ein weiterer Double-Up um eine deutliche Führung zu übernehmen.

Schließlich kam dann der All-In von Peters mit {K-Spades}{8-Clubs} und Vonk callte mit {A-Hearts}{3-Hearts}. Das Board endete {7-Diamonds}{A-Clubs}{8-Hearts}{4-Spades}{9-Diamonds} und Peters musste sich mit Platz 2 zufrieden geben. Mark Vonk gewann hingegen das erste Holländische Bracelet bei dieser World Series of Poker, und das erste Holländische NLHE Bracelet überhaupt.

Final Table Payouts:

1. Marcel Vonk $570.960
2. David Peters $350.803
3. Paul Kerr $255.076
4. Nathan Jessen $186.818
5. Henrik Tollefsen $138.107
6. Matthew Lupton $103.061
7. Mehul Chaudhari $77.633
8. Espen Moen $59.020
9. Dustin Dorrance-Bowman $45.286

Event 56: $2.500 No-Limit Holdem

Es war das letzte Vorrunden Event der World Series of Poker 2010, und somit die letzte Chance für viele Spieler ihren Bankroll für das Main Event aufzupolstern. Daher war es auch nicht überraschend als sich am Freitag ganze 1.942 Spieler für das Event registrierten und einen Preispool von $4.466.600 generierten. Knapp ¼ des Feldes überlebte den ersten Tag, der mit noch 502 verbleibenden Spielern zu Ende ging. Am zweiten Tag platzte die Money Bubble als noch 198 Spieler übrig waren, die sich alle über ein Preisgeld von mindestens $5.044 freuen durften.

Eigentlich hatte das Event am Tag 3 entschieden werden sollen, aber mit noch 73 Spielern, die den Tag begannen, sollte dies kein leichtes Unterfangen werden. Am späten Abend stand dann der Final Table der letzten neun fest und die Spieler, zusammen mit den Organisatoren, entschieden sich das Finale auf den nächsten Tag zu verlegen.

Somit begann der Final Table am Montag, mit Salvatore Bonavena und Tomer Berda als große Chipleader und Mike Wattel als Shortstack. Dieser konnte aber schon früh gegen Alfonso Amendola verdoppeln, und es war Letzterer der den Final Table als erster wieder verlassen musste.

Nach dem Aus von Joseph Curcio auf Platz 8 eliminierte Berda gleich zwei Spieler hintereinander, zuerst Ali Alawadhi auf Platz 7, gefolgt von Hungcheng Hung auf Platz 6. Danach sorgte Bryan Porter für eine Dopple-Eliminierung, als er die All-Ins von Mike Wattel und Salvatore Bonavena mit {J-Clubs}{J-Diamonds} callte. Wattel zeigte {A-Spades}{J-Diamonds}, Bonavena hatte {8-Clubs}{8-Hearts}, das Board kam {2-Diamonds}{2-Spades}{5-Clubs}{6-Hearts}{4-Diamonds} und beide Spieler mussten ihre Plätze räumen.

Berda konnte daraufhin zwei Mal gegen Porter verdoppeln, so das Porter wenig später zum All-In gezwungen war. Dieser kam mit {Q-Spades}{9-Spades}, aber Berda callte mit {A-Diamonds}{10-Hearts}, das Board zeigte {A-Spades}{2-Clubs}{3-Diamonds}{A-Clubs}{5-Spades} und Bryan Porter verabschiedete sich auf Platz 3.

Vladimir Kochelaevskiy begann daraufhin das Heads-Up gegen Berda mit einem 2:1 Chiplead und baute diesen zu einer 4:1 Führung aus. Berda konnte jedoch zweimal verdoppeln und selber eine 4:1 Führung übernehmen, bevor er diese dann wieder an Kochelaevskiy abgeben musste. Berda gab jedoch nicht auf, holte sich den Chiplead zurück und callte schließlich den All-In von Kochelaevskiy mit {A-Diamonds}{4-Clubs}. Kochelaevskiy zeigte nur {10-Clubs}{6-Clubs}, das Board brachte {A-Hearts}{2-Clubs}{6-Hearts}{3-Hearts}{7-Clubs} und das Vorletzte Event der WSOP 2010 war entschieden.

Final Table Payouts:

1. Tomer Berda $825.976
2. Vladimir Kochelaevskiy $510.939
3. Bryan Porter $353.260
4. Salvatore Bonavena $254.777
5. Mike Wattel $186.250
6. Hungcheng Hung $137.946
7. Ali Alawadhi $103.527
8. Joseph Curcio $78.705
9. Alfonso Amendola $60.580