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Poker News | World Series of Poker | WSOP 2010

WSOP 2010: Busse und Linn gewinnen NLHE Bracelets, Kornuth siegt bei PLO

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Shawn Busse sicherte sich am Donnerstagmorgen nach vier Actionreichen Pokertagen den Sieg beim vorletzten $1K Event dieser WSOP 2010. Am gleichen Tag konnten auch Michael Linn beim $1.500 NLHE Event und Chance Kornuth beim $5.000 PLO Event ihre ersten Bracelet Siege verbuchen.

Event 47: $1.000 No-Limit Holdem

Es war bereits das fünfte $1K NLHE „Donkament“ Event in diesem Jahr, und dennoch registrierten sich auch diesmal wieder insgesamt 3.128 Teilnehmer an den ersten beiden Starting-Days und generierten einen Preispool von $2.814.200. Am Tag zwei kehrten von diesen Teilnehmern gerademal 476 an die Tische zurück, mit dem Ziel, die Payout Plätze zu erreichen. Die Money Bubble platzte, und die verbleibenden 324 Spieler konnten sich über ein Preisgeld von mindestens $1.886 freuen. Einige Stunden und knapp 300 Eliminierungen später ging der Tag dann mit 33 Spielern zu Ende.

Zu diesem Zeitpunkt immer noch mit dabei war unter anderem Scott Montgomery, der bereits das letzte $1K Event gewinnen konnte, dieser schied jedoch am Tag 3 als einer der ersten auf Platz 29 aus. Kurze Zeit später traf es dann auch den letzten verbliebenen Deutschen im Turnier, Dieter Stoeffler, der das Event auf Platz 19 beendete und $13.907 Preisgeld kassierte.

Adam White und Allan Bække begannen den Final Table als Chipleader, waren wenig später jedoch die ersten beiden Spieler, die den Final Table verlassen mussten. Während der nächsten Paar Stunden waren es Owen Crowe und Shawn Busse die sich mit ihren Chipstacks deutlich vom Rest des Tisches absetzten konnten und zusammen für jede Eliminierung am Final Table sorgten, abgesehen von Wenlong Jin, der sein All-In gegen Chuan Shi verlor.

So war ein Heads-Up der beiden Chipleader unausweichlich, und als es soweit war begann Crowe mit einem 2:1 Chipvorteil. Zunächst konnte Crowe diese Führung weiter ausbauen, verhalf seinem Gegner dann jedoch zu einem Double-Up, wonach die Stacks der beiden Finalisten praktisch ausgeglichen waren. Gleich in der nächsten Hand bekam Busse dann {A-Hearts}{A-Diamonds}, und nach einem Raise preflop callte Crowe mit {J-Hearts}{9-Hearts}. Der Flop brachte {8-Hearts}{5-Hearts}{5-Spades}, Crowe setzte 275K und Busse erhöhte auf 725K. Crowe re-raiste daraufhin erneut auf 1,54 Millionen und Busse ging all-in. Crowe sagte darauf zu seinem Gegner „Ich schätzte mal du hast Asse, also Call ich“. So kam es dann auch, aber der {K-Spades} und die {4-Diamonds} waren keine Hilfe für Crowe, der jetzt auf 240K in Chips zurückfiel, während Busse mit einem Stack von 9,145 Millionen schon wie der sichere Sieger aussah. Eine Hand später kam dann auch das All-In von Crowe mit {5-Hearts}{3-Hearts}, Busse callte mit {A-Hearts}{4-Spades}, das Board kam {7-Spades}{7-Clubs}{3-Diamonds}{6-Hearts}{6-Spades}, und Busse gewann mit seinem Ass-Kicker.

Final Table Payouts:

1. Shawn Busse $485.791
2. Owen Crowe $300.494
3. Pekka Ikonen $212.660
4. Chuan Shi $153.935
5. Wenlong Jin $112.720
6. Ilya Andreev $83.498
7. Jason Mann $62.553
8. Allan Bække $47.379
9. Adam White $36.287

Event 49: $1.500 No-Limit Holdem

Event #49 war das letzte $1.500 NLHE Event in diesem Jahr und begann am Montag mit 2.543 Teilnehmern, wodurch ein Preispool von $3.433.050 entstand. Nur 315 Teilnehmer konnten den ersten Tag überleben, und nachdem am zweiten Tag 45 weitere Spieler räumen mussten war die Money Bubble geplatzt und die Top 270, darunter auch zehn Deutsche Spieler, hatten sich zumindest auf die Payout Plätze gerettet. Der Tag endete mit noch 23 verbleibenden Spielern, allen voran Michael Linn, der das Feld mit knapp 1,4 Millionen Chips anführte.

Nach wenigen Stunden war dann am Tag 3 der Final Table erreicht, den Tyler Cornell als erster wieder verlassen musste. Nach einem verlorenen Pot mit Pocket K’s gegen die Pocket A’s von Benjamin Smith ging Cornell in der Hand darauf mit {J-Spades}{9-Spades} all-in, verlor aber gegen Chadwick Grimes mit {K-Spades}{Q-Spades}. Während der nächsten zwei Blind Levels mussten dann auch Erle Mankin, Justin Zaki, Alexander Kuzmin und Chadwick Grimes ihre Plätze räumen.

Während Larkin sich einen dominierenden Chiplead herausgespielt hatte war Smith nun der neue Shortstack am Tisch und ging letztendlich mit {A-Spades}{4-Hearts} all-in. Michael Linn callte mit {8-Hearts}{8-Clubs}, das Board kam {5-Diamonds}{10-Diamonds}{Q-Diamonds}{J-Diamonds}{8-Clubs} und für Smith war das Event vorbei. Der nächste All-In kam von Mihai Manole mit {2-Clubs}{2-Hearts}, und wieder callte Linn, diesmal mit {A-Spades}{9-Hearts}. Schon auf dem Flop erschien das {A-Clubs}, keine Hilfe kam für Manole, und so kam es zum Heads-Up zwischen Linn und Larkin.

Linn begann mit fast 8 Millionen Chips gegenüber Larkin mit 3,6 Millionen. Larkin rutsche auf unter 2 Millionen Chips ab, konnte dann zwar noch zwei Mal verdoppeln um seinen Rückstand zu reduzieren, am Ende reichte es jedoch trotzdem nicht. Schließlich kam dann das All-In für Larkin mit {Q-Hearts}{J-Spades} und Linn callte mit {A-Diamonds}{2-Clubs}. Das Board brachte {6-Clubs}{10-Diamonds}{2-Spades}{7-Diamonds}{4-Hearts} und Michael Linn sicherte sich den Sieg beim Event 49 sowie sein erstes WSOP Bracelet.

Final Table Payouts:

1. Michael Linn $609.493
2. Taylor Larkin $378.905
3. Mihai Manole $268.189
4. Benjamin Smith $193.418
5. Chadwick Grimes $141.235
6. Alexander Kuzmin $104.364
7. Justin Zaki $78.067
8. Erle Mankin $59.082
9. Tyler Cornell $45.247

Event 50: $5.000 Pot-Limit Omaha

Die Beliebtheit von Pot-Limit Omaha hat in den vergangen Jahren enorm zugenommen, und auch die Teilnehmerzahlen bei der WSOP 2010 haben wieder einmal gezeigt dass diese Poker Variation bei keiner großen Turnier-Serie fehlen darf. Auch mit einem Buy-In von $5.000 kamen dennoch 460 zusammen um sich das vorletzte PLO Bracelet bei dieser WSOP zu sichern. Zudem winkte auch noch ein Preisgeld von $508.090 für den Sieger des Events. Am ersten Tag wurde die Teilnehmerzahl etwas mehr als halbiert als 207 Spieler den Tag überleben konnten. Gegen Ende von Tag 2 platzte dann die Money Bubble und die verbleibenden 45 Spieler sollten mindestens $10.226 kassieren. Es folgte das Aus von Spielern wie Matt Glantz (Platz 40), Annette Obrestad (Platz 36) und Andy Black (Platz 34) bevor der Tag mit noch 31 Spielern endete.

Zu diesem Zeitpunkt noch ganz vorne mit dabei war unter anderem Benny Spindler, nur leider lief der Tag 3 alles andere als gut für „psychobenny“, und nachdem er einen Großteil seiner Chips bereits eingebüßt hatte kam dann schließlich das Aus auf Platz 19. Zuvor war auch der Schweizer Daniel Makowsky auf Platz 28 ausgeschieden, und auch Justin Smith, Joe Serock, Ross Boatman und Jason Mercier mussten bereits vorm Final Table ihre Plätze räumen.

Als dieser dann feststand war auch Robert Mizrachi noch mit am Tisch, schaffte es aber letztendlich nicht über den 8. Platz hinaus, nachdem vorher bereits Jose Barbero auf Platz 9 das Event beendet hatte. Es folgten Eric Liu, Julian Gardner, Scott Mandel, Ted Martin und Danny Smith, bis es zum Heads-Up zwischen Kevin Boudreau und Chance Kornuth. Beide begannen mit ausgeglichenen Stacks von knapp 3,5 Millionen, Kornuth war jedoch von Beginn an der aggressivere und spielte sich eine knappe Führung heraus. Dann sahen beide Spieler einen Flop {2-Hearts}{8-Clubs}{J-Diamonds}, Boudreau setzte, Kornuth erhöhte und Boudreau callte all-in mit {K-Clubs}{K-Hearts}{4-Spades}{A-Spades}. Kornuth zeigte {6-Hearts}{Q-Clubs}{8-Hearts}{9-Diamonds}, traf dann aber auf dem Turn die {8-Spades} für den Drilling, die {3-Clubs} auf dem River war keine Hilfe für Boudreau, der sich mit Platz 2 zufrieden geben musste, während Chance Kornuth seinen ersten Bracelet Erfolg feiern konnte.

Final Table Payouts:

1. Chance Kornuth $508.090
2. Kevin Boudreau $313.792
3. Danny Smith $226.923
4. Edward Martin $165.825
5. Scott Mandel $122.455
6. Julian Gardner $91.387
7. Eric Liu $68.902
8. Robert Mizrachi $52.471
9. Jose Nacho Barbero $40.364