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Poker News | World Series of Poker | WSOP 2010

WSOP 2010: Bracelets für Jelinek und Hamrick

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Das Main Event der WSOP 2010 rückt immer näher, und für viele Spieler war es jetzt die letzte Chance sich für relative wenig Geld in Events einzukaufen und sich vielleicht doch noch den Traum vom Bracelet zu erfüllen. So auch für Steve Jelinek, der sich am Dienstag für das letzte $1.500 PLO Hi/Lo Event registrierte und zwei Tage später mit einem goldenen Armband dastand. Ebenfalls erfolgreich war Dean Hamrick, der sich den Sieg beim $1.500 NLHE Event sichern konnte.

Event 41: $1.500 Pot-Limit Omaha Hi/Lo

Wie gesagt war es das letzte PLO Event bei dieser World Series mit einem Buy-In von $1.500, und so registrierten sich 847 Spieler für das Event um diese letzte Chance zu nutzen. Dadurch entstand ein Preispool von $1.143.450, mit $245.871 für den Sieger. Tag 1 endete mit 171 verbleibenden Spielern, die am Tag 2 zurückkehrten um die Payout Plätze zu erreichen. Am späten Abend platzte dann die Money Bubble als noch 81 Spieler übrig waren, die sich alle über ein Preisgeld von mindestens $2.847 freuen durften. Der Tag ging schließlich mit noch 15 Spielern zu Ende, darunter auch die beiden Superstars Phil Hellmuth und Barry Greenstein.

Für Greenstein sollte es am letzten Tag jedoch nicht zum Final Table reichen nachdem der „Robin Hood of Poker“ bereits auf Platz 12 ausschied. Phil Hellmuth, andererseits, konnte sich einen Platz am Final Table sichern, auch wenn er zunächst zu den Shortstacks gehörte.

Das Finale begann gleich mit einem Knall als nach kurzer Zeit drei Spieler gleichzeitig preflop all-in gingen.

Mandy Thomas: {A-Hearts}{5-Spades}{2-Hearts}{2-Diamonds}
Joel Ettedgi: {A-Diamonds}{J-Diamonds}{7-Hearts}{3-Diamonds}
Ben Lamb: {A-Spades}{K-Spades}{K-Hearts}{4-Spades}

Das Board brachte {5-Hearts}{3-Spades}{2-Clubs}{2-Spades}{8-Clubs} und somit 4-of-a-Kind Deuces für Thomas für den High Pot, Lamb traf sein Wheel mit A-2-3-4-5 und für Ettedgi war das Event vorbei. Als nächster folgte Ryan Karp, der seine letzten 40K auf {J-Spades}{7-Clubs}{8-Hearts}{9-Clubs} setzte und durch Lamb mit {A-Spades}{K-Clubs}{6-Diamonds}{5-Diamonds} gecallt wurde. Der Flop brachte mit {3-Clubs}{J-Diamonds}{3-Diamonds} zwar Top-Pair für Karp, aber das {A-Diamonds} auf dem Turn gab Lamb die Führung zurück, und nach der {Q-Diamonds} auf dem River musste Karp seinen Platz räumen.

Kurz darauf endete für Phil Hellmuth der Traum vom 12.Bracelet. Er und Gottlieb entschieden sich zu einem preflop all-in, Hellmuth zeigte {A-Spades}{10-Hearts}{3-Clubs}{2-Hearts} und Gottlieb {A-Hearts}{A-Diamonds}{Q-Hearts}{8-Clubs}. Der Flop brachte {Q-Clubs}{9-Hearts}{7-Spades} und somit Top-Pair für Gottlieb, und auch die {10-Clubs} oder die {9-Diamonds} auf dem River änderten daran wenig, und Hellmuth beendete das Event auf Platz 7.

Dann folgte das Aus für die letzte weibliche Spielerin am Tisch. Mandy Thomas hatte ihre letzten Chips vor dem Flop auf {J-Spades}{8-Spades}{3-Diamonds}{2-Diamonds} gesetzt, wurde jedoch durch Lamb mit {A-Spades}{7-Diamonds}{5-Diamonds}{3-Hearts} gecallt. Das Board kam {6-Diamonds}{2-Spades}{K-Hearts}{J-Diamonds}{A-Diamonds}, Lamb gewann den High Pot mit seine Flush, und auch der Low Pot ging an Lamb, und Mandy Thomas musste sich mit Platz 6 zufrieden geben.

Lamb gehörte lange Zeit zu den Big Stacks am Tisch, wurde dann aber zweimal „gequartered“ und verlor einen Großteil seiner Chips. Nachdem er dann mit Anders Taylor einen Flop {7-Spades}{6-Clubs}{4-Spades} zu sehen bekam hieß es all-in für Lamb mit {A-Hearts}{9-Clubs}{7-Hearts}{5-Clubs} und Taylor callte mit {A-Diamonds}{4-Diamonds}{3-Spades}{2-Spades}. Taylor hatte bereits den Nut-Low, und traf dank dem {A-Spades} auf dem River auch noch seinen Flush für den High Pot, und für Ben Lamb war das Event vorbei.

Es folgte Michael Chappus auf Platz 4 nach einem verlorenen All-In gegen Taylor bevor auch Taylor selbst den Final Table verlassen musste. Taylor war preflop mit {Q-Hearts}{Q-Diamonds}{4-Clubs}{2-Diamonds} all-in gegangen und Jelinek callte mit {J-Spades}{9-Diamonds}{8-Diamonds}{6-Diamonds}. Der Flop {9-Spades}{6-Hearts}{6-Clubs} brachte gleich das Full House für Jelinek, Turn und River waren keine Hilfe für Taylor, und somit kam es zum Heads-Up zwischen Jelinek und Gottlieb.

Jelinek begann als Chipleader, aber nach einigen Double-Ups von Gottlieb waren die Stack wieder ausgeglichen. Nach einem ungeplanten Break kamen die Spieler dann wieder an den Tisch zurück, und plötzlich ging alles ganz schnell. Gottlieb ging mit {A-Diamonds}{K-Hearts}{9-Diamonds}{5-Clubs} all-in, Jelinek callte mit {A-Spades}{A-Hearts}{Q-Diamonds}{4-Hearts}, das Board kam {Q-Spades}{10-Clubs}{8-Diamonds}{4-Diamonds}{5-Spades} und das Event war entschieden.

Final Table Payouts:

1. Steve Jelinek $245.871
2. John Gottlieb $151.884
3. Anders Taylor $97.913
4. Michael Chappus $71.728
5. Ben Lamb $53.319
6. Mandy Thomas $40.169
7. Phil Hellmuth $30.633
8. Ryan Karp $23.635
9. Joel Ettedgi $18.432

Event 42: $1.500 No-Limit Holdem

Nach gut vier Wochen WSOP haben wir nun schon über so viele NLHE Event mit niedrigen Buy-Ins berichtet, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Das macht diese Events jedoch nicht weniger interessant, besonders nicht für die Spieler, die es am Mittwoch wieder Scharenweise in den Amazon Room zog um beim Event #42 mit dabei zu sein. Am Ende waren es 2.521 Teilnehmer die einen Preispool von $3.403.305 generierten, der an die Top 270 Spieler verteilt werden sollte. Bereits am Tag 1 war die Money Bubble schon fast erreicht nachdem nur 278 Spieler den Tag überleben konnten, und so dauerte es am Tag 2 nur wenige Hands bis die Payout Plätze erreicht waren. Knapp 250 Eliminierungen später endete der Tag dann mit noch 25 verbleibenden Spielern.

James Schaaf hatte den dritten Tag zwar als Chipleader begonnen, musste sich dann aber schließlich mit Platz 12 zufrieden geben. Kurz zuvor war auch Humberto Brenes auf Platz 16 ausgeschieden. Als der Final Table dann feststand waren die Top Stacks alle sehr dicht bei einander, nur Aaron Gustavson und Ryan Hemmel begannen etwas abgeschlagen als Shortstacks. Gustavson war dann auch der erste, der den Final Table wieder verlassen musste nachdem sein All-In mit {Q-Clubs}{J-Clubs} durch Niccolo Caramatti mit {A-Diamonds}{6-Clubs} gecallt wurde. Das Board brachte {8-Spades}{6-Hearts}{8-Diamonds}{10-Diamonds}{3-Diamonds} und somit das Aus für Gustavson.

Als nächster folgte Thomas Johnson, der mit {K-Hearts}{K-Spades} all-in gegangen war, und wieder war es Caramatti der callte, diesmal mit {A-Diamonds}{9-Clubs}. Eigentlich eine gute Situation für Johnson, aber bereits der Flop {A-Clubs}{3-Hearts}{6-Hearts} brachte das Unheil. Keine Hilfe kam für Johnson, der sich mit Platz 8 zufrieden geben musste.

Nachdem dann Andrew Rosskamm das Event auf Platz 7 beendete kam kurze Zeit später auch das Aus für Ryan Hemmel. Sein All-In mit {A-Clubs}{J-Hearts} callte Caramatti mit {Q-Spades}{Q-Diamonds}, diesmal erschien kein Ass, und Hemmel musste den Final Table verlassen. Auch für Aaron Kaiser sollte es diesmal nicht zum Bracelet Sieg reichen. Seine letzten Chips setzte er auf {Q-Hearts}{9-Spades}, Hamrick callte mit Pocket 7’s, das Board kam {4-Spades}{6-Diamonds}{J-Diamonds}{6-Clubs}{2-Spades}, und so waren es nur noch vier.

Dann war auch die Zeit für Caramatti abgelaufen. Obwohl er den Großteil des Final Tables eigenhändig eliminiert hatte war Caramatti schließlich doch zum All-In gezwungen, und er tat dies mit {K-Diamonds}{8-Diamonds}. Hamrick callte mit {A-Diamonds}{Q-Diamonds}, aber zunächst schein es so als würde Caramattis Glücksträhne anhalten. Der Flop brachte {K-Spades}{6-Clubs}{J-Hearts} und somit Top-Pair für Caramatti, und auch die {3-Spades} auf dem Turn änderte hieran wenig. Dann erschien jedoch die rettende {10-Spades} für Hamrick auf dem River, und für Niccolo Caramatti war das Event vorbei. Hamrick eliminierte kurze Zeit später auch noch Ian Wiley auf Platz 3 und begann daraufhin das Heads-Up mit einem leichten Chip-Vorteil.

In den folgenden drei Stunden wechselte der Chiplead mehrmals den Besitzer bis es dann endlich zur entscheidenden Hand kam. O’Neal war erneut der Shortstack, und nach einigen Preflop Raises und Re-Raises ging Hamrick schließlich all-in und O’Neal callte mit {A-Spades}{9-Spades}. Hamrick zeigte jedoch {A-Diamonds}{Q-Hearts}, das Board kam {A-Hearts}{2-Clubs}{K-Diamonds}{7-Spades}{8-Spades} und das Event war entschieden.

Somit konnte Dean Hamrick, der beim Main Event der WSOP 2008 noch zum Final Table Bubble Boy wurde, nun doch sein erstes WSOP Bracelet gewinnen und $604.22 Preisgeld kassieren.

Final Table Payouts:

1. Dean Hamrick $604.222
2. Thomas O'Neal $375.627
3. Ian Wiley $265.869
4. Niccolo Caramatti $191.744
5. Aaron Kaiser $140.013
6. Ryan Hemmel $103.461
7. Andrew Rosskamm $77.392
8. Thomas Johnson $58.571
9. Aaron Gustavson $44.856