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Poker News | World Series of Poker | WSOP 2010

WSOP 2010. Scott Montgomery gewinnt $1k NLHE, Shootout Event geht an Steven Kelly, Kassela sichert sich Bracelet #2

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Was für ein Tag bei der World Series of Poker 2010! Zuerst war es der November 9’er aus 2008, Scott Montgomery, der einmal mehr bewies dass er alles andere als eine Eintagsfliege ist indem er sich erneut gegen ein riesiges Teilnehmerfeld durchsetzten konnte und es diesmal sogar bis ganz nach oben schaffte. Ebenfalls seinen ersten Bracelet Sieg feierte Steven Kelly, der das NLHE Shootout Event für sich entscheiden konnte, während Frank Kassela sich nach seinem Sieg beim $2.500 7-Card-Stud Event bereits sein zweites Bracelet bei dieser WSOP abholen konnte.

Event 36: $1.000 No-Limit Holdem

Es war bereits das vierte $1k NLHE Event bei der World Series of Poker 2010, und dennoch kam auch diesmal wieder ein riesiges Teilnehmerfeld zusammen. Am Tag 1A und Tag 1B registrierten sich insgesamt 3.102 Spieler, die für einen Preispool in Höhe von $2.791.800 sorgten, der an die Top 324 Spieler verteilt werden würde. Am Tag 2 kehrten gerademal 451 Spieler an die Tisch zurück, die Money Bubble platzte, und knapp 300 Eliminierungen später ging der Tag mit 38 verbleibenden Spielern Zu Ende.

Am Tag 3 ging es dann darum sich einen Platz am Final Table zu sichern, und nach dem Aus von Daniel Carbonari auf Platz 10 hatten die verbleibenden neun Spieler dies erfolgreich gemeistert. Michael Michnik begann den Final Table am Tag 4 als Shortstack, und obwohl er seinen Stack zu Beginn gegen Timothy Beeman verdoppeln konnte folgte wenig später doch das Aus. Sein All-In mit {K-Diamonds}{J-Hearts} callte Michael Carlson mit {A-Spades}{A-Diamonds}, das Board kam {6-Clubs}{5-Clubs}{8-Clubs}{A-Clubs}{7-Diamonds} und Michnik musste seinen Platz räumen.

Beeman hatte den Tag zwar als zweiter in Chips begonnen, musste aber in der Anfangsphase einige Pots abgeben und war dadurch wenig später bereits mit seinen letzte 800K und {5-Spades}{5-Hearts} all-in. Peter Dufek callte mit Pocket J’s, keine Hilfe kam für Beeman, der das Event auf Platz 8 beendete. Es folgte Dufek selbst, der preflop mit {A-Spades}{9-Diamonds} all-in gegangen war und durch Daniel Fuhs mit {A-Clubs}{J-Clubs} gecallt wurde. Der {J-Hearts} erschien auf dem Flop, Turn und River brachten nichts, und für Dufek war das Event vorbei.

John Dolan verlor dann einen riesigen Pot gegen Scott Montgomery wonach Dolan nur noch 165K vor sich liegen hatte. Diese gingen dann in der nächsten Hand nach einem Flop {9-Hearts}{3-Hearts}{9-Spades} mit J-10 all-in und Carlson, Richardson sowie Roy callten. Diese drei checkten die {2-Diamonds} auf dem Turn und auch die {2-Spades} auf dem River, wonach Carlson Pocket 5’s umdrehte und den Pot einkassierte.

Der nächste All-In kam von Sebastien Roy mit {A-Diamonds}{9-Diamonds} und Richardson callte mit {5-Spades}{5-Diamonds}. Das Board kam {K-Clubs}{J-Diamonds}{8-Clubs}{2-Hearts}{8-Diamonds} und Roy verabschiedete sich auf Platz 5. Daniel Fuhs folgte auf Platz 4 nachdem sein All-In mit {K-Clubs}{9-Hearts} durch Montgomery mit Pocket 6’s gecallt wurde und keine Hilfe auf Flop, Turn oder River erschien.

Nachdem dann auch Richardson auf Platz 3 ausschied kam es zum Heads-Up zwischen Montgomery und Carlson, welches Montgomery mit einem deutlichen Chiplead begann. Diesen konnte er immer weiter ausbauen, bis Carlson schließlich unter die 1 Million Chipmarke gerutscht war und preflop mit {K-Diamonds}{2-Spades} all-in ging. Montgomery callte mit {A-Diamonds}{7-Hearts}, das Board {9-Clubs}{4-Hearts}{10-Diamonds}{6-Spades}{3-Diamonds} brachte nichts und Scott Montgomery sichert e sich nach seinem 5. Platz beim Main Event 2008 nun sein erstes WSOP Bracelet.

Final Table Payouts:

1. Scott Montgomery $481.760
2. Mick Carlson $297.996
3. Adam Richardson $210.892
4. Daniel Fuhs $152.655
5. Sebastien Roy $111.783
6. John Dolan $82.804
7. Peter Dufek $62.033
8. Timothy Beeman $46.985
9. Michael Michnik $35.986

Event 29: $1.500 No-Limit Holdem Shootout.

Am Montag begann das zweite Shootout Event bei dieser WSOP, diesmal mit einem Buy-In von $1.500. Tag 1 brachte 1.397 Spieler a 140 Tische, die in einer Serie von 1-Table Sit & Go’s mit je 10 Spielern gegeneinander antraten. Der Preispool betrug $1.885.950 und wurde an die Top 140 verteilt, somit konnte jeder Spieler, der die zweite Runde erreichte, sich über ein Preisgeld von mindestens $5.620 freuen.

Tag 1 endete als an allen 140 Tischen ein Sieger feststand und die Payout Plätze erreicht waren. Am Tag 2 kamen diese verbleibenden Spieler an 14 Tische zusammen bis wiederrum die jeweiligen Tisch-Sieger ermittelt waren. Diese 14 Spieler kamen dann am Tag 3 an zwei Tische zusammen, alle mit einem Stack von 450K. Nach dem Aus von Heinz Kamutzki auf Platz 14, J.C. Tran auf Platz 13 und Johnny Kitchens auf Platz 12 kam es dann zu einer Doppel-Eliminierung durch Derric Haynie. Annette Obrestad war mit ihren letzten 310K all-in gegangen, Michael Pesek ging daraufhin mit 460K ebenfalls all-in und Haynie callte beide Spieler mit {10-Diamonds}{10-Clubs}. Obrestad zeigte {A-Hearts}{7-Spades}, Pesek hatte {A-Diamonds}{Q-Clubs}, das Board kam {8-Diamonds}{9-Hearts}{K-Hearts}{3-Diamonds}{J-Diamonds} und der Final Table stand fest.

Derric Haynie begann den Final Table als Führender mit 1,4 Millionen in Chips, während Justin Scott mit 150K als Shortstack an den Tisch kam. Dieser war dann auch kurze Zeit später mit {7-Spades}{7-Clubs} all-in, Michael Cooper callte mit {A-Hearts}{J-Clubs}, der Flop brachte den {J-Hearts} und für Scott war das Event beendet. Cooper war als nächster dran nachdem sein All-In mit {A-Hearts}{Q-Diamonds} durch Dustin Dirksen mit {A-Diamonds}{10-Diamonds} gecallt wurde. Dirksen traf zunächst die {10-Hearts} auf dem Flop, vervollständigte dann auf dem River seinen Flush und Cooper musste den Final Table verlassen.

Nach etwas weniger als vier Stunden kam es dann zum Heads-Up zwischen Steven Kelly und Jeffrey King nachdem Kelly mit {8-Spades}{8-Clubs} den All-In von Haynie gecallt hatte, Haynie zeigte {Q-Spades}{J-Spades}, bekam jedoch keine Hilfe auf Flop, Turn oder River und musste sich mit Platz 3 zufrieden geben.

Kelly begann daraufhin das Heads-Up mit mehr al einem 3:1 Chiplead und das All-In ließ nicht lange auf sich warten. King setzte seine letzten Chips auf {K-Spades}{Q-Diamonds}, Kelly callte mit {A-Hearts}{9-Diamonds}, das Board kam {3-Spades}{J-Spades}{9-Clubs}{2-Clubs}{3-Hearts} und das Event war entschieden.

Final Table Payouts:

1. Steven Kelly $381.922
2. Jeffrey King $236.819
3. Derric Haynie $161.117
4. Dustin Dirksen $112.214
5. Reagan Leman $78.361
6. Brett Shaffer $56.446
7. Paul Varano $40.887
8. Michael Cooper $30.119
9. Justin Scott $22.575

Event 40: $2.500 7-Card Razz

Ebenfalls am Montag startete das erste und einzige Razz Event in diesem Jahr. Mit Razz verbinden viele Spieler eine Art Hass-Liebe, da das Spiel unglaubliche Swings mit sich bringen kann. Dennoch registrierten sich am Tag 1 365 Spieler für das Event, wodurch ein Preispool von $839.500 entstand. Als der erste Tag zu Ende ging waren noch 147 Spieler mit von der Partie, von denen es am Tag 2 die Top 40 in die Payouts schaffen würden. Einer von ihnen war Greg Raymer, der letztendlich auf Platz 37 ausschied. Auch Daniel Negreanu (Platz 29), Yuval Bronshtein (Platz 26), Joe Hachem (Platz 22) und Dario Minieri (Platz 19) konnten sich ein Preisgeld abholen, mussten aber noch vor Ende des Tages ihre Plätze räumen.

Es dauerte am Tag 3 nicht einmal eine Stunde bis von den 15 gestarteten Spielern nur noch 9 übrig waren und der inoffizielle Final Table feststand. Zu diesem Zeitpunkt noch mit dabei waren unter anderem Vladimir Schmelev, der bereits seinen vierten Final Table bei dieser WSOP erreichte, Frank Kassela, der in diesem Jahr schon ein Bracelet beim Event #15 gewinnen konnte und Jennifer Harman, die mit 2 WSOP Bracelets und $2,5 Millionen in Turniergewinnen sicherlich zu den erfahrensten Spielern am Tisch gehörte. Aber auch Chris Bjorin, Maxwell Troy und Stuart Rutter konnte schon mehrere Payouts/Final Tables bei dieser World Series erreichen.

Dee Tiller verabschiedete sich als erster nachdem er sein all-in mit 5-3-6-7-Q-2-K gegen Mikko Pispalas 6-3-5-2-5-8-A verlor. Auch Chris Bjorin hielt es nicht lange am Final Table, der nach einem verlorenen All-In gegen Schmelev seinen Platz räumen musste. Stuart Rutter musste sich kurz darauf ebenfalls dem Russen Schmelev geschlagen geben und verabschiedete sich auf Platz 7. Jennifer Harman war als nächste dran. Ihren All-In callte Melville Lewis und endete mit 6-5-A-J-3-7-2, Harman zeigte nur 2-4-9-3-5-Q-4 und musste sich mit Platz 6 zufrieden geben.

Nach dem Dinner Break verabschiedete sich Mikko Pispala auf Platz 5, gefolgt von Vladimir Schmelev auf Platz 4, jeweils nach verlorenen All-Ins gegen Frank Kassela. Nachdem dann auch noch Melville Lewis auf Platz 3 ausschied kam es zum Heads-Up zwischen Maxwell Troy und Frank Kassela.

Troy begann zwar mit einem 2:1 Chiplead, aber in den folgenden zwei Stunden konnte Kassela die Lücke schließen und am Ende sogar die Führung übernehmen. Mit nur noch 430K vor sich ging Troy dann schließlich auf 3rd Street all-in und endete mit 3-2-6-8-7-Q-4, Kassela zeigte jedoch 4-3-2-5-9-5-7 und gewann somit sein zweites Bracelet bei dieser WSOP, während Maxwell Troy sich zum zweiten Mal mit Platz 2 zufrieden geben musste.

Final Table Payouts:

1. Frank Kassela $214.085
2. Maxwell Troy $132.229
3. Melville Lewis $85.284
4. Vladimir Schmelev $61.795
5. Mikko Pispala $45.433
6. Jennifer Harman $33.890
7. Stuart Rutter $25.646
8. Chris Bjorin $19.686