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Poker News | World Series of Poker | WSOP 2010

WSOP 2010: Ellis und Papola gewinnen NLHE Bracelets, Puchkov gewinnt HORSE Event

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Mike Ellis gewann am Samstagmorgen das vierte Bracelet für Großbritannien bei dieser WSOP 2010 nach seinem Erfolg beim $1,5 NLHE Event. Am gleichen Tag sicherte sich Konstantin Puchkov den Sieg beim ersten H.O.R.S.E Event dieser World Series, während einen Tag später Jeffrey Papola seinen ersten Bracelet Sieg verkünden durfte, nachdem er beim Event #26 noch auf Platz 2 gelandet war.

Event 30: $1.500 No-Limit Holdem

Es war bereits das vierte $1.500 NLHE Event bei dieser World Series of Poker, und dennoch kam ein Teilnehmerfeld von 2.394 Spielern zusammen. Dadurch entstand ein Preispool von $3.231.900, der an 243 Spieler verteilt werden sollte. Wie so oft überstand ein Großteil des Feldes den ersten Tag nicht, der mit gerademal 288 verbleibenden Spielern endete. Somit war die Money Bubble am Tag 2 auch in null Komma nichts erreicht, und 222 Eliminierungen später ging der Tag mit noch 21 Spielern zu Ende.

Am Tag 3 immer noch mit von der Partie war unter anderem der Deutsche Markus Lehmann, dieser schied aber leider kurz vorm Final Table auf Platz 13 aus, und somit warten wir immer noch auf das erste Deutsche Bracelet bei dieser WSOP. Auch der Britische Pro Neil Channing hatte es bis in den dritten Tag geschafft, musst sich aber schließlich mit Platz 11 zufrieden geben. Nach dem Aus von Alexander Queen auf Platz 10 kam es dann zum Final Table mit Christopher Gonzales als Monster Stack mit über 2,7 Millionen in Chips, während Mike Ellis, Billy Griner und Jeff Cohen mit knapp 500K als Shortstacks in Finale gingen.

Cohen war dann auch der erste der den Tisch wieder verlassen musste nachdem sein All-In mit {A-Hearts}{K-Hearts} gegen die Pocket 9’s von David Wilkinson verlor. Dann verlor Christopher Kastler, der mit dem zweitgrößten Stack an den Final Table gekommen war, einen großen Pot gegen Gonzales und ging in der nächsten Hand mit {J-Spades}{J-Hearts} all-in. Wieder callte Gonzales, diesmal mit Pocket 9’s, aber der Flop {2-Clubs}{5-Diamonds}{9-Clubs} brachte das Set für Gonzales, Turn und River waren keine Hilfe für Kastler, der das Event auf Platz 8 beendete.

Als nächster musste Jason Hallee dran glauben als sein All-In mit Pocket 3’s gecallt wurde, natürlich wieder durch Gonzales, diesmal aber mit Pocket K’s. Das Board brachte keine Hilfe für Hallee, und so sorgte Gonzales für den nächsten freien Platz am Tisch. Es folgte William Kakon auf Platz 6, der auf einem {A-Spades}{A-Clubs}{8-Clubs} Flop mit {K-Diamonds}{K-Clubs} all-in gegangen war, jedoch durch Griner mit {A-Diamonds}{Q-Diamonds} gecallt wurde. Der {J-Clubs} auf dem Turn brachte zwar noch Flush Outs für Kakon, aber der {J-Spades} entschied die Hand zugunsten von Griner. Kurze Zeit später lief es dann für Griner weniger gut, nachdem er im Big Blind mit {J-Hearts}{7-Hearts} all-in gegangen war und Wilkinson mit {Q-Diamonds}{7-Diamonds} gecallt hatte. Der Flop brachte die {Q-Spades} für Wilkinson, Turn und River waren keine Hilfe für Griner, der sich auf Platz 5 verabschiedete.

Der nächste All-In kam von Martin Jacobsen mit {K-Clubs}{Q-Clubs}, aber wieder callte Wilkinson, diesmal mit {A-Diamonds}{10-Diamonds}, das Board brachte {10-Clubs}{8-Spades}{4-Spades}{5-Hearts}{2-Clubs} und Jacobsen musste seinen Platz räumen. Nachdem dann auch noch Wilkinson selbst gegen Gonzales auf Platz 3 ausschied kam es zum Heads-Up.

Mike Ellis begann mit etwas unter 3 Millionen Chips und lag deutlich zurück gegen Gonzales mit fast 8 Millionen. In den folgenden zweieinhalb Stunden konnte Ellis diesen Rückstand jedoch erheblich reduzieren und gewann dann auch noch einen All-In um einen riesigen Chiplead zu übernehmen. Kurz darauf kam es dann zur entscheidenden Hand. Nach einem Raise und Re-raise sahen beide einen Flop {J-Diamonds}{7-Spades}{6-Diamonds}. Gonzales setzte 1,2 Millionen und Ellis callte. Der Turn brachte die {5-Diamonds}, Gonzales ging all-in und Ellis callte sofort mit {A-Diamonds}{10-Diamonds} für den Nut-Flush. Gonzales zeigte {A-Spades}{A-Hearts}, und nach der {7-Hearts} auf dem River war das Event entschieden.

Final Table Payouts:

1. Mike Ellis $581.851
2. Christopher Gonzales $360.906
3. David Wilkinson $254.996
4. Martin Jacobson $183.345
5. Billy Griner $133.574
6. William Kakon $98.605
7. Jason Hallee $73.719
8. Chris Kastler $55.814
9. Jeff Cohen $42.790

Event 31: $1.500 H.O.R.S.E

Am Mittwoch begann das erste H.O.R.S.E Event bei dieser World Series of Poker, und bei einem Buy-In von “nur” $1.500 waren es am Ende 828 HORSE Fans die sich diese Mischung aus Holdem, Omaha, Razz, Stud und Stud hi/lo nicht entgehen lassen wollten. Der Preispool stand somit bei $1.117.800, mit $257.134 für den letztendlichen Sieger. Trotz des Limit Formats während allen Varianten wurde das Teilnehmerfeld am Tag 1 auf nur 280 Spieler reduziert, die am Tag 2 zurückkehrten um die Payout Plätze zu erreichen. Dies gelang den letzten 80 verbleibenden Spielern, zu denen auch Tom Dwan, Robert Williamson III, Jason Mercier, Maria Ho, Jeff Shulman und Lex Veldhuis gehörten. Keiner dieser Spieler konnte den Tag jedoch überleben, der mit 24 Spielern zu Ende ging.

Jon Turner war der erste Spieler der am Tag 3 seinen Traum vom Final Table aufgeben musste, aber auch James van Alstyne und Allen Kessler mussten bereits vorzeitig ihre Plätze räumen. Nach dem Aus von Chip Jett auf Platz 9 kam es dann zum Final Table, mit Al Barbieri als Chipleader vor Konstantin Puchkov. Auch noch mit dabei war Robert Mizrachi, der nach seinem 5. Platz beim $50K Championship Event bereits seinen zweiten Final Table bei dieser WSOP erreichte.

Mizrachi war dann jedoch der erste Spieler der den Final Table wieder verlassen musste nachdem er seinen All-In mit {Q-Diamonds}{Q-Hearts} gegen Dustin Learys {K-Hearts}{9-Hearts} verlor. Blake Cahail folgte auf Platz 7 während einer Stud hi/lo Hand bevor auch Andrew Revesz sich nach einer Stud hi/lo Runde auf Platz 6 verabschiedete. Auch die nächsten beiden Eliminierungen erfolgten beim Stud hi/lo. Zuerst traf es Hani Awad, der sein All-In gegen Al Barbieri verlor, und kurze Zeit später kam auch das Aus für Ken Lennard auf Platz 4.

Mit noch drei Spielern am Tisch war Leary der neue Shortstack, und auch für ihn kam das Aus in einer Stud Hand gegen Al Barbieri. Barbieri begann daraufhin das Heads-Up als Chipleader und konnte seine Führung während der ersten Stunde immer weiter ausbauen. Als Puchkov schon kurz vor dem Aus stand startete dieser jedoch ein unglaubliches Comeback und konnte schließlich sogar die Führung übernehmen. Nach über 3 Stunde Heads-Up kam dann endlich die Entscheidung, und natürlich fiel diese während einer Stud Hi/Lo Hand. Barbieri ging auf 5th Street all-in und endete mit {4-Diamonds}{4-Hearts}{Q-Diamonds}{3-Hearts}{5-Clubs}{10-Diamonds}{8-Diamonds} für ein Paar 4’s. Puchkov zeigte am Ende jedoch {A-Spades}{7-Spades}{2-Clubs}{2-Spades}{7-Clubs}{2-Hearts}{9-Spades} für das Full House und sicherte sich somit sein erstes WSOP Bracelet.

Final Table Payouts:

1. Konstantin Puchkov $256.820
2. Al Barbieri $158.647
3. Dustin Leary $107.849
4. Ken Lennaard $75.058
5. Hani Awad $53.321
6. Andrew Revesz $38.651
7. Blake Cahail $28.569
8. Robert Mizrachi $21.525

Event 32: $5.000 No-Limit Holdem 6-Max

Das $5.000 NLHE Shorthanded Event begann am Donnerstag etwas enttäuschend, als sich nur 568 Spieler für das Event registrierten, während es im vergangene Jahr noch 928 gewesen waren. Dennoch kam ein ordentlicher Preispool von $2.669.600 zusammen, mit $667.433 für den Sieger des Events.

Nur 116 Spieler überlebten den ersten Tag, was bei diesem Format jedoch nicht überraschend war. Als die Money Bubble am Tag 2 platzte waren noch einige bekannte Namen mit von der Partie, die meisten von ihnen mussten jedoch ihre Plätze räumen bevor der Tag mit noch 12 Spielern zu Ende ging. Dazu gehörten zum Beispiel David Singer und Craig Marquis, die sich das Preisgeld für Platz 54 teilten, Eric Baldwin (Platz 50), Toto Leonidas (Platz 46), Benny Spindler (Platz 45), Nico Behling (Platz 37) und David Ulliot (Platz 19).

Erick Lindgren begann den Tag 3 als zweiter in Chips hinter Mark Radoja während Men Nguyen als Shortstack in den Tag startete. Es dauerte knapp vier Stunde bis der Final Table der letzten 6 feststand, und als es soweit war hatte Jeffrey Papola den Chiplead übernommen, Erick Lindgren war immer noch zweiter in Chips und Bruno Launais war der Shortstack.

Nach dem Dinner Break entwickelte sich dann aus dem nichts ein riesiger Pot zwischen Lindgren und Men Nguyen. Launais hatte mit einem Raise begonnen, Lindgren erhöhte auf 260K bevor Nguyen auf 1,5 Millionen erhöhte. Launais foldete, und Lindgren stand vor einer all-in Entscheidung. Schließlich callte er mit {Q-Clubs}{Q-Spades}, musste dann aber mit ansehen wie Nguyen {K-Diamonds}{K-Clubs} umdrehte. Keine Dame kam für Lindgren, der das Event somit auf Platz 6 beendete. Als nächsten traf es Orlando Delacruz, der praktisch mit dem Big Blind all-in war und durch Papola und Radoja gecallt wurde. Der Flop kam {10-Clubs}{3-Clubs}{2-Spades}, Papola setzte, Radoja foldete und Papola zeigte {9-Hearts}{2-Diamonds} und lag damit vorne gegen Delacruz mit {K-Hearts}{7-Hearts}. Der Turn, {A-Hearts}, und der River, {Q-Diamonds}, brachten keine Hilfe für Delacruz, der sich mit Platz 5 zufrieden geben musste.

Launais folgte auf Platz 4 nachdem sein All-In mit {Q-Hearts}{4-Hearts} gegen Radojas {A-Diamonds}{K-Hearts} verlor, aber kurze Zeit später war es Radoja selbst der nach einem Flop {5-Diamonds}{4-Clubs}{9-Clubs} mit {Q-Clubs}{8-Clubs} all-in ging. Papola callte mit {10-Clubs}{9-Hearts} und gewann die Hand, so dass es zum Heads-Up kam. Papola begann als Chipleader mit 6,5 Millionen Chips gegen Nguyen mit knapp 2 Millionen, aber Nguyen war einfach nicht klein zu kriegen. Immer wieder zwang Papola seinen Gegner zum All-In, aber immer wieder konnte Nguyen verdoppeln und am Leben bleiben. Nach fast vier Stunden war es dann aber endlich soweit. Nguyen ging preflop mit {K-Spades}{10-Spades} all-in und Papola callte ohne lange zu überlegen mit {J-Spades}{J-Diamonds}. das Board brachte {7-Diamonds}{7-Spades}{5-Diamonds}{9-Hearts}{A-Hearts} und Jeffrey Papola hatte endlich sein erstes Bracelet gewonnen, während Men Nguyen knapp an seinem zweiten Sieg bei dieser WSOP vorbeischrammte.

Final Table Payouts:

1. Jeffrey Papola $667.433
2. Men Nguyen $412.746
3. Mark Radoja $262.902
4. Bruno Launais $173.123
5. Orlando Delacruz $117.595
6. Erick Lindgren $82.303