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Poker News | World Series of Poker | WSOP 2010

WSOP 2010: Hayden, Warga und Proulx gewinnen Bracelets

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Die World Series of Poker 2010 ist im vollen Gange, und auch in der vergangene Woche wurden wieder mehrere Bracelets vergeben und Poker Träume erfüllt. William Hayden gewann sein erstes Bracelet nachdem er sich beim $2.500 NLHE Shorthanded Event durchsetzten konnte, David Warga sicherte sich sein zweites Bracelet beim $1.500 7-Card-Stud Hi/Lo Event, nachdem er bereits in 2002 das Casino Employees Event für sich entscheiden konnte, und auch Miguel Proulx erfüllte sich seinen Traum vom ersten Bracelet beim $2.500 Pot-Limit Omaha Event.

Event 26: $2.500 No-Limit Hold’em 6-Handed

Event 26 begann am Montag mit 1.245 Teilnehmern, die einen Preispool von $2.863.500 generierten. Die Top 126 Spieler konnten sich über einen Teil dieses Preisgeldes freuen, allen voran natürlich der Sieger des Events, der mit $630.031 den Hauptanteil erhalten sollte. Bereits am Tag 1 kamen die Payout Plätze in Reichweite als gerademal 156 Spieler die ersten 10 Level überlebten. Nach nur wenigen Hands Platze dann am Tag 2 die Money Bubble, und 111 Eliminierungen später endete der Tag nachdem Daniel Negreanu auf Platz 16 ausgeschieden war.

Es dauerte am Tag 3 knapp sechs Stunden bis 11 weitere Spieler ihre Plätze räumen mussten und der Final Table feststand. Zu diesem Zeitpunkt immer noch mit dabei war der zweifache Deutsche Bracelet Gewinner Eddy Scharf, der mit 1,3 Millionen Chips auf Platz 4 an den Final Table kam, während William Haydon die Position des Shortstacks übernahm. Haydon gewann jedoch früh einen großen Pot gegen Cowley, wonach Letzterer unter die 1 Million Chipmarke gefallen war. Kurze Zeit später musste Cowley dann den Final Table als erster verlassen nachdem er auf einem Board {J-Spades}{6-Clubs}{3-Diamonds}{10-Diamonds} mit {A-Diamonds}{J-Diamonds} den All-In von Papola gecallt hatte, dieser jedoch {J-Hearts}{10-Hearts} umdrehte. Die {8-Clubs} auf dem River war keine Hilfe für Steve Cowley, der somit auf Platz 6 ausschied.

Es vergingen mehrere Stunden bis Jarred Solomon schließlich mit {K-Spades}{10-Spades} all-in ging und durch Joe Baldwin mit {A-Clubs}{Q-Hearts} gecallt wurde. Das Board brachte {A-Spades}{J-Hearts}{6-Hearts}{4-Hearts}{2-Hearts}, Baldwin traf seinen Flush und Solomon verabschiedete sich auf Platz 5.

Eddy Scharf hatte in der Zwischenzeit ordentlich Chips eingebüßt und war der neue Shortstack am Tisch. Schließlich kam dann das All-in mit {Q-Hearts}{J-Hearts}, aber Papola callte mit {A-Diamonds}{A-Clubs}. Der Flop {8-Diamonds}{4-Hearts}{J-Diamonds} gab Scharf noch einige Outs, aber die {9-Clubs} auf dem Turn und die {5-Hearts} auf dem River gehörten nicht dazu, und so kam für Scharf das Aus auf Platz 4.

Wieder einige Stunden später war dann das Turnier für Joe Baldwin vorbei. Er war preflop mit {K-Clubs}{K-Hearts} all-in gegangen und Haydon hatte mit {A-Spades}{7-Spades} gecallt. Eigentlich eine gute Situation für Baldwin, aber bereits der Flop brachte das Unheil. Der Dealer zeigte {A-Hearts}{Q-Spades}{3-Diamonds} und Haydon übernahm die Führung in der Hand. Die {8-Spades} und {9-Diamonds} waren keine Hilfe, und so kam es zum Heads-Up zwischen Haydon und Papola.

Haydon war mit 7,4 Millionen Chips der eindeutige Chipleader gegenüber Papola mit 1,9 Millionen, und Papola versuchte sofort alles um diesen Rückstand zu verringern. Er ging einige Male all-in, bekam aber keinen Call von Haydon. Als Papola es dann erneut versuchte callte Haydon sofort mit {A-Clubs}{J-Hearts} und lag deutlich vorne gegen Papolas {A-Spades}{6-Hearts}. Das Board kam {K-Spades}{Q-Spades}{4-Hearts}{9-Clubs}{10-Diamonds} und brachte William Haydon sein erstes WSOP Bracelet.

Final Table Payouts:

1. William Haydon $630.031
2. Jeffrey Papola $391.068
3. Joe Baldwin $248.265
4. Eddy Scharf $163.649
5. Jarred Solomon $110.903
6. Steve Cowley $77.228

Event 27: $1.500 7-Card Stud Hi/Lo

Am Montag begann das erste 7-Card Stud Hi/Lo Event für Normalsterbliche bei dieser World Series of Poker, nachdem man für das erste Event noch einen Buy-In von $10K benötigte. Die $1.500 für Event 27 waren da schon einfacher zu verdauen, und so erschienen am Tag 1 auch 644 Teilnehmer die um das Bracelet und die $208.682 Preisgeld kämpften. Mit 208 Spielern überlebte nur knapp 1/3 des Teilnehmerfeldes den ersten Tag, und so dauerte es am Tag 2 noch einige Zeit bis die Money Bubble platzte. Spieler wie John D’Agostino, Phil Ivey und Dutch Boyd schafften es zwar auf die Payout Plätze, konnten den zweiten Tag jedoch nicht überleben. Zu Beginn von Tag 3 waren noch 23 Spieler übrig, allen voran Maxwell Troy, der mit 430K in Chips als Chipleader in den Tag startete. In den folgenden Stunden mussten unter anderem Brandon Cantu, Blair Rodman und EPT Dortmund Gewinner Kevin MacPhee ihre Plätze räumen bis es dann zum Final Table der letzten acht kam.

Allen Bari war der erste, der diesen wieder verlassen musste, gefolgt von Chris Tryba auf Platz 7 und Jonathan Bascom auf Platz 6. Wenig später war auch der Shortstack Christopher George all-in, verlor aber schließlich mit {2-Clubs}{5-Spades}{8-Diamonds}{A-Hearts}{2-Spades}{J-Spades}{10-Spades} gegen David Levis {2-Hearts}{2-Diamonds}{K-Spades}{4-Hearts}{8-Spades}{8-Clubs}{A-Diamonds}. Für Karina Jett begann dann eine kurze Achterbahn fahrt als sie zunächst ihren Stack verdreifachen konnte, dann nochmal einen großen Pot gegen Warga gewinnen konnte, daraufhin aber einen großen Pot gegen Warga abgeben musste und nur noch 10K Chips übrig hatte. Diese konnte sie zwar nochmal verdoppeln, in der nächsten Hand kam dann aber doch das Aus gegen Maxwell Troy.

Nachdem dann auch noch David Levi gegen Warga ausschied kam es zum Heads-Up zwischen Warga und Troy. Warga begann mit einem 5:1 Chiplead und konnte diesen immer weiter ausbauen bis Troy schließlich gezwungen war preflop all-in zu gehen. Troys Hand endete {J-Hearts}{7-Diamonds}{9-Hearts}{10-Clubs}{3-Hearts}{K-Clubs}{10-Hearts}, sein Paar 10’er reichte jedoch nicht aus gegen die {6-Spades}{5-Spades}{3-Hearts}{6-Diamonds}{7-Hearts}{7-Clubs}{J-Diamonds} von Warga, der sich somit den Sieg und das Bracelet sicherte.

Final Table Payouts:

1. David Warga $208.682
2. Maxwell Troy $129.253
3. David Levi $87.400
4. Karina Jett $60.588
5. Christopher George $42.913
6. Jonathan Bascom $31.046
7. Chris Tryba $22.926
8. Allen Bari $17.274

Event 28: $2.500 Pot-Limit Omaha

Wenn Pot-Limit Omaha auf dem Turnierplan steht kann immer mit einem ordentlichen Teilnehmerfeld gerechnet werden, und so war’s auch beim Event 28. Obwohl der $2.500 Buy-In für viele vielleicht ein wenig happig ist kamen dennoch 596 Spieler zusammen, wodurch ein Preispool von $1.370.800 zustande kam.

Nur 105 Spieler konnten den ersten Tag überleben, und auch am Tag 2 hielten die verbleibenden Teilnehmer zunächst ein ungeheures Tempo bei, bis dann schließlich die Money Bubble platzte. In die Payouts schafften es unter anderem Thomas Bichon, Michael Binger, T.J. Cloutier, Sandra Naujoks und Chau Giang, diese waren aber nicht mehr dabei als der Tag mit noch 12 Spielern zu Ende ging.

Nach weniger als zwei Stunden war am Tag 3 der Final Table erreicht nachdem Dilyan Kovachev auf Platz 10 ausgeschieden war. Patrick Hanoteau begann den Final Table zwar als Chipleader, verlor aber während der ersten Paar Hands einige große Pots gegen Michael Greco und dem Deutschen Karl Gal und musste schließlich als erster den Final Table verlassen. Wenig später folgte Tommy Le nach einem verlorenen All-In gegen Miguel Proulx bevor Letzterer auch Trevor Pope auf Platz 7 eliminierte. Als dann Karl Gal mit seinen letzten 200K und {K-Spades}{K-Diamonds}{7-Diamonds}{8-Clubs} all-in ging war es wieder Proulx der callte, diesmal mit {Q-Hearts}{J-Clubs}{10-Hearts}{6-Diamonds} Das Board brachte {2-Diamonds}{Q-Diamonds}{J-Diamonds}{A-Spades}{Q-Clubs}, und somit das Full House für Proulx, während Gal das Event auf Platz 6 beendete.

Die zweite Deutsche Bracelet Hoffnung am Tisch, Joerg Engels, folgte leider kurze Zeit später auf Platz 5. Nach einem {6-Spades}{5-Diamonds}{6-Diamonds} Flop ging Engels all-in und Greco callte mit {A-Diamonds}{6-Hearts}{3-Diamonds}{3-Hearts}. Engels zeigte lediglich {A-Spades}{9-Diamonds}{9-Spades}{4-Diamonds}, das {A-Hearts} auf dem Turn brachte das Full House für Greco und die {7-Spades} auf dem River bedeutete das Aus für Joerg Engels.

Danach war es wieder Proulx der für die freien Plätze am Tisch sorgte indem er den All-In von Stephane Tayar callte. Proulx zeigte {A-Spades}{K-Spades}{4-Clubs}{3-Diamonds} gegen Tayars {Q-Clubs}{J-Clubs}{9-Spades}{8-Spades}, doch Tayar übernahm nach dem Flop {10-Spades}{Q-Spades}{2-Clubs} zunächst die Führung. Mit der {2-Spades} auf dem Turn trafen dann beide Spieler ihren Flush, jedoch führte jetzt Proulx mit dem Nut-Flush. Die {7-Clubs} brachte Tayar nichts und auch für ihn war das Event vorbei.

Als dann auch noch Greco gegen L.J. Klein ausschied kam es zum Heads-Up zwischen Klein und Proulx, welches Klein als Chipleader begann. Nach knapp 45 Minuten waren beide Stacks so gut wie ausgeglichen und beide Spieler sahen einen Flop {10-Spades}{4-Spades}{J-Spades}. Klein setzte und Proulx check-callte. Der {9-Diamonds} auf dem Turn folgte ein Bet von Proulx und ein Call von Klein. Nach dem {K-Hearts} auf dem River checkte Proulx erneut, Klein ging all-in und Proulx callte ohne Probleme mit {A-Spades}{Q-Diamonds}{Q-Hearts}{2-Spades} für den Nut-Flush. Klein zeigte J-10-8-4 für 2-Pair, und somit war das Event entschieden.

Final Table Payouts:

1. Miguel Proulx $315.311
2. L.J. Klein $195.147
3. Michael Greco $129.691
4. Stephane Tayar $96.243
5. Joerg Engels $72.227
6. Karl Gal $54.736
7. Trevor Pope $41.850
8. Tommy Le $32.254
9. Patrick Hanoteau $25.044