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Poker News | World Series of Poker | WSOP 2010

WSOP 2010: Zweites Bracelet für Dutch Boyd, Jeff Tebben gewinnt $1K NLHE

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Dutch Boyd gewann diese Woche sein zweites Shorthanded WSOP Bracelet, nachdem er bereits vor vier Jahren das $2.500 NLHE 6-Handed Event für sich hatte entscheiden können. Währenddessen fand auch das dritte $1k „Donkament“ Event dieser World Series of Poker statt, und diesmal war es Jeff Tebben der sich gegen ein riesiges Teilnehmerfeld durchsetzten konnte um sich den Sieg und sein erstes goldenes Armband zu sichern.

Event 23: $2.500 Limit-Hold’em 6-Handed

Das $2.500 LHE Shorthanded Event brachte am vergangenen Freitag 384 Spieler an die Tische, wodurch ein Preispool von $883.200 zustande kam, der an die Top 36 Spieler verteilt werden sollte. Am Tag 1 mussten über 2/3 des Teilnehmerfeldes bereits ihre Plätze räumen bevor der Tag mit noch 122 verbleibenden Spielern zu Ende ging. Am Tag 2 platzte dann die Money Bubble nach dem Aus von Erick Lindgren und Vitaly Lunkin, und jeder verbleibende Spieler konnte sich nun über einen Payout von mindestens $5.202 freuen. Im weiteren Verlauf des Tages schieden auch noch Justin Bonomo, Phil Gordon und Michael Binger aus bis der Tag mit noch 12 Spielern endete.

Somit musst also am Tag 3 noch das halbe Teilnehmerfeld eliminiert werden bis es zum Final Table kommen konnte. Nach knapp drei Stunde war es dann auch soweit nachdem Art Parmann gleich zwei Spieler auf einmal eliminieren konnte. Nach einer preflop Raising-Schlacht sahen Parmann, Anh Le und JJ Liu einen Flop {10-Hearts}{7-Hearts}{9-Diamonds}. Parmann setzte, Liu callte, und Anh Le callte all-in mit nur noch 2.000 Chips vor sich. Der Turn brachte die {10-Spades}, wieder kam ein Bet von Parmann, gefolgt diesmal von einem all-in Raise durch Liu. Parmann callte ohne zu zögern und zeigte {7-Spades}{7-Diamonds} für ein Full House, Liu zeigte {Q-Diamonds}{Q-Clubs} und Anh Le war drawing-dead mit {K-Diamonds}{6-Diamonds}. Der River brachte dann das {A-Diamonds}, und somit schieden Anh Le auf Platz 8, und JJ Liu auf Platz 7 aus damit es zum Final Table kommen konnte.

Von den letzten sechs Spielern begann jeder den Final Table mit knapp 500.000 in Chips, außer Brian Meinders, der mit nur 157K der eindeutige Shortstack am Tisch war. Es dauerte jedoch nicht lange bis sich das Blatt um 180 Grad gewendet hatte und Meinders den Chiplead übernommen hatte. Kurz darauf folgte dann auch das Aus für Al Barbieri durch Meinders. Barbieri war bereits vor dem Flop all-in gegangen, während Boyd und Meinders beide callten. Der Flop brachte {9-Clubs}{7-Clubs}{4-Clubs}, ein Bet von Boyd, ein Raise von Meinders, ein Call von Boyd und die {7-Diamonds} auf dem Turn. Diesmal setzte Meinders und Boyd callte. Der River brachte die {10-Spades} und einen weiteren Bet von Meinders, den Boyd auch diesmal callte. Meinders zeigte daraufhin Pocket 4’s für ein Full House, Boyd muckte und auch die {A-Spades}{7-Hearts} von Barbieri reichte nicht aus.

Als nächstes war Domenico Denotaristefani an der Reihe, der seinen All-In mit {A-Clubs}{4-Spades} gegen die Pocket J’s von Albert Minnullin verlor und auf Platz 5 ausschied. Für Parmann lief es auch nicht viel besser nachdem dieser mit {K-Spades}{J-Hearts} all-in gegangen war und Meinders mit {K-Diamonds}{10-Hearts} callte. Der Flop brachte mit {Q-Clubs}{5-Spades}{10-Diamonds} jedoch das Paar für Meinders, auch wenn Parmann einen Open-Ended Straight Draw gefloppt hatte. Turn und River brachten jedoch keine Hilfe für Parmann, der sich mit Platz 4 zufrieden geben musste.

Kurz darauf verlor Albert Minnullin dann einen Großteil seiner Chips an Meinders bevor Minnullin schließlich nach einem Flop {K-Diamonds}{Q-Clubs}{10-Spades} mit Q-8 all-in ging. Meinders callte mit K-9, keine weitere Hilfe kam für Minnullin, der das Event auf Platz 3 beendete.

Meinders begann somit das Heads-Up mit einem deutlichen Chiplead, aber in den folgenden zwei Stunden konnte Boyd durch sein aggressives Spiel immer mehr Boden gut machen und sogar die Führung übernehmen. Boyd baute seinen Stack weiter aus bis Meinders schließlich nur noch einen Big-Bet vor sich hatte, welchen er dann auf {A-Clubs}{8-Spades} setzte. Boyd callte mit {J-Hearts}{10-Diamonds}, das Board kam {J-Clubs}{2-Spades}{9-Diamonds}{7-Clubs}{8-Diamonds} und das Event #23 war entschieden.

Final Table Payouts:

1. Dutch Boyd $234.065
2. Brian Meinders $144.650
3. Albert Minnullin $93.892
4. Art Parmann $62.769
5. Domenico Denotaristefani $43.117
6. Al Barbieri $30.399

Event 24: $1.000 No-Limit Hold’em

Am Samstag startete das dritte $1K NLHE Event dieser WSOP 2010 , und auch dieses Mal kamen wieder Tausende Spieler an die Tische um sich für einen „kleinen“ Buy-in den Traum vom ersten WSOP Bracelet zu erfüllen.

Tag 1A begann mit 1.931 Spielern, und am Tag 1B kamen noch einmal 1.358 dazu, wodurch ein Teilnehmerfeld von insgesamt 3.289 Spielern zusammenkam, mit einem Preispool von $2.960.100. Dieser sollte an die Top 342 Spieler verteilt werden, mit $503.389 für den letztendlichen Sieger.

Nachdem die beiden Day 1’s beendet waren kehrten 512 Spieler für den zweiten Tag an die Tisch zurück, mit dem Ziel die Payout Plätze zu erreichen. Die Money Bubble platzte und über 300 weitere Spieler mussten an diesem Tag ihre Plätze räumen so dass der Tag mit noch 30 verbleibenden Spielern zu Ende ging. Am Tag drei wurde diese Zahl auf 9 Spieler reduziert, und somit stand der Final Table fest.

Jeff Tebben begann den vierten Tag als Shortstack, aber es war Michael Gross der den Final Table als erster wieder verlassen musste nachdem er seinen All-In mit {A-Hearts}{10-Spades} gegen die {J-Hearts}{10-Hearts} von Thanh dat Tran verlor.

Während Tebben seinen kleinen Stack immer weiter ausbauen konnte ging es für Greg Pohler in die andere Richtung. Schließlich ging Pohler dann vor dem Flop mit {A-Diamonds}{5-Diamonds} all-in und Tebben callte mit {A-Hearts}0{J-Spades}. Das Board brachte {10-Hearts}{6-Spades}{4-Spades}{9-Spades}{4-Clubs} und für Pohler war das Event beendet.

Es folgte das Aus für John Tolbert, der mit {J-Spades}{J-Hearts} all-in gegangen war, jedoch gegen die Pocket Q’s von Denis Murphy verlor. Auch Blake Kelso konnte seinen All-in mit {J-Diamonds}{10-Spades} nicht überleben nachdem JD McNamara mit {10-Clubs}{10-Diamonds} gecallt hatte.

Für den nächsten freien Platz am Tisch sorgte dann wieder McNamara als dieser mit {A-Clubs}{K-Diamonds} den all-in von David Cai mit {K-Hearts}{8-Hearts} callte. Das Board brachte zwar einen König, aber nicht die erhoffte acht für Cai, der sich somit mit Platz 5 zufrieden geben musste.

Dann war wieder Jeff Tebben an der Reihe. Er und Murphy sahen einen Flop {K-Spades}{5-Spades}{2-Clubs}, es wurde gesetzt und geraist bis nach der {4-Clubs} auf dem Turn Murphy all-in ging und Tebben callte. Murphy zeigte {A-Clubs}{Q-Clubs} für den Nut-Flush Draw, aber Tebben zeigte {A-Diamonds}{3-Diamonds} für die Straight. Die {2-Hearts} auf dem River war keine Hilfe für Murphy, der auf Platz 4 ausschied.

Tebben hatte nun den Chiplead übernommen und konnte diesen kurz darauf noch weiter ausbauen nachdem er Tran auf Platz eliminierte. Tran hatte im Small Blind nur gelimpt bevor Tebben im Big Blind erhöhte. Tran ging daraufhin mit 2,7 Millionen Chips all-in und Tebben callte mit {9-Hearts}{9-Spades}. Tran zeigte nur {Q-Clubs}{9-Clubs}, keine Dame erschien auf dem Board, und es kam zum Heads-Up zwischen Tebben und McNamara.

Es dauerte daraufhin nicht mal eine Stunde bis das Heads-Up entschieden war. Beide Spieler sahen einen Flop {K-Spades}{10-Spades}{8-Diamonds} und checkten, bis der {K-Diamonds} auf dem Turn erschien. Es folgte ein Bet von Tebben und McNamara callte. Die {7-Clubs} auf dem Turn brachte einen Bet von McNamara und einen All-In Raise von Tebben. McNamara callte ohne zu überlegen und zeigte {J-Diamonds}{J-Clubs}, sah dann aber wie Tebben {K-Clubs}{2-Spades} umdrehte und das Event für entscheiden konnte.

Final Table Payouts:

1. Jeffrey Tebben $503.389
2. J.D. McNamara $310.248
3. Kiet Tran $223.665
4. Denis Murphy $162.568
5. David Cai $119.410
6. Blake Kelso $88.654
7. David Tolbert $66.513
8. Greg Pohler $50.410
9. Michael Gross $38.629