Cookies on the PokerWorks Website

We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue without changing your settings, we'll assume that you are happy to receive all cookies on the PokerWorks website. However, if you would like to, you can change your cookie settings at any time.

Continue using cookies

Poker News | World Series of Poker | WSOP 2010

WSOP 2010: Ashby gewinnt drittes Bracelet für Großbritannien, Hellebuyck siegt beim Ladies Event

Mitteilen

Richard Ashby tauschte letzte Woche ausnahmsweise mal die High Stakes Cash Game Tables gegen die Turnier Tisch der World Series of Poker ein und gewinnt im Handumdrehen mal eben das dritte Bracelet für Großbritannien bei dieser WSOP 2010 . Bereits einen Tag zuvor konnte Vanessa Hellebuyck sich gegen 1.054 Mitstreiterinnen durchsetzten und das $1K Ladies Event für sich entscheiden.

Event 21: $1.500 7-Card-Stud

Event 1 war zwar nicht das erste, aber dafür das bisher billigste 7-Card-Stud Event bei dieser World Series of Poker, und 408 Spieler wollten sich diese Chance nicht entgehen lassen um sich in einer der traditionellsten Poker Variationen zu beweisen. Von diesen konnten jedoch weniger als 1/3 den Tag 1 überleben, der mit 128 verbleibenden Spielern zu Ende ging. Am Tag 2 platzte dann die Money Bubble und die Top 40 Spieler konnten sich über mindestens $2.985 Preisgeld freuen. Der Tag endete mit dem Aus von Alex Kravchenko auf Platz 9, und somit stand der Final Table für den letzten und entscheidenden Tag 3 fest.

Sorel Mizzi begann diesen zwar als Chipleader, aber mit Gegnern wie Jon Turner und Dan Heimiller am Tisch sollte das wenig heißen. Gleich zu Beginn legten sich die beiden Shortstack Jon Turner und Owais Ahmed mit einander an, mit dem glücklicheren Ende für Ahmed, was gleichzeitig das Aus für Turner bedeutete. Es folgte Pat Pezzin auf Platz 7 bevor sich dann auch Sorel Mizzi auf Platz 6 vom Final Table verabschieden musste.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Christine Pietsch den Chiplead übernommen, während Ashby mit gerademal 86K in Chips der eindeutige Shortstack am Tisch war. Zunächst war es jedoch Owais Ahmed der sich mit den beiden Chipleadern anlegte und schließlich den Kürzeren zog. Dann begann die starke Phase von Ashby. Zuerst verdoppelte er seinen Stack gegen Shebell, konnte diesen dann nochmal verdreifachen bevor er danach einen großen Pot gegen Heimiller gewann, den er wenig später dann auch eliminierte.

Mit noch drei Spielern übrig waren es jedoch immer noch Christine Pietsch und Darren Shebell die sich um den Chiplead stritten während Ashby abgeschlagen auf Platz 3 ums überleben kämpfen musste. Dies gelang dem Briten jedoch ziemlich erfolgreich, und schließlich übernahm Ashby dann auch Platz 2 während Shebell nun dringen d Chips nötig hatte. Wenig später folgte der All-In von Shebell, der sogar einen Drilling 6’s traf, dann aber zusehen musste wie Ashby auf dem River sein Full House traf.

So kam es also zum Heads-Up zwischen Ashby und Pietsch. Pietsch begann zwar als Chipleader, es dauerte jedoch nicht lange bis Ashby die Führung übernehmen konnte. In der entscheidenden Hand endete Pietsch mit einem Paar 10’s, konnte damit jedoch nichts anrichten gegen die 2-Paar Q’s und 7’s von Richard Ashby, der sich somit sein erstes WSOP Bracelet und $140.467 Preisgeld sicherte.

Final Table Payouts:

1. Richard Ashby $140.467
2. Christine Pietsch $86.756
3. Darren Shebell $55.955
4. Dan Heimiller $40.544
5. Owais Ahmed $29.809
6. Sorel Mizzi $22.235
7. Pat Pezzin $16.826
8. Jon Turner $12.916

Event 22: $1.000 Ladies No-Limit Holdem Championship

Während es beim Event 21 fast zum erste weiblichen Bracelet Erfolg bei dieser World Series of Poker gekommen war, war dies beim Event 22 unausweichlich – so sollte man zumindest meinen. Denn, obwohl das $1.000 NLHE Ladies Event eigentlich nur für weibliche Poker Spieler gedacht ist, gibt es keine Regel die besagt dass Männer bei diesem Event nicht mitspielen dürfen. So kam es dann auch dass in diesem Jahr zum ersten Mal auch Männer sich für das Event registrierten, was unter allen Beteiligten natürlich für mächtig Gesprächsstoff sorgte.

Nichtsdestotrotz wurde am Ende auch noch Poker gespielt. Die 1.054 Teilnehmer für das Event kreierten einen Preispool von $948.600, der schließlich unter den Top 117 Spielern verteilt werden sollte, mit $193.132 für den Sieger.

Nur knapp 10% des Teilnehmerfeldes überlebte den ersten Tag, so dass es am Tag 2 nur wenige Hands dauerte bis die Payout Plätze erreicht waren. Im weiteren Verlauf des Tages mussten unter anderem auch Liv Boeree, Linda Johnson, sowie die Siegerin von 2008, Svetlana Gromenkova ihre Plätze räumen bis der Tag schließlich mit 9 Finalisten endete.

Loren Watterworth war mit den wenigsten Chips in den Tag 3 gestartet und musste auch gleich als erste den Final Table wieder verlassen. Auch für Bonnie Overfield wurde es ein eher kurzes Finale nachdem sie mit {A-Spades}{K-Spades} gegen die Pocket Asse von Timmi Derosa verlor.

Es folgte La Sengphet auf Platz 7, die kurz zuvor einen Großteil ihrer Chips gegen Vanessa Hellebuyck verloren hatte. Danach war es wieder Timmi Derosa die für einen freien Platz am Tisch sorgte nachdem sie den All-In von Holy Hodge mit {A-Spades}{Q-Clubs} callte. Hodge zeigte nur {A-Diamonds}{5-Diamonds}, das Board brachte keine Hilfe und Hodge verabschiedete sich auf Platz 6.

Kami Chisholm hatte den Tag zwar als Chipleader begonnen, erwischte jedoch nicht gerade ihren besten Tag und verlor schließlich ihre letzten 450K Chips mit {A-Spades}{7-Diamonds} gegen die Pocket Asse von Sidsel Boesen. Kurz darauf waren es wieder Pocket Asse die für eine Eliminierung sorgten. Diesmal bekam sie Vanessa Hellebuyck, und es war Allison Whalen die mit {2-Hearts}{2-Clubs} all-in callte.

Nach dieser Hand konnte Hellebuyck den Chiplead übernehmen und diesen immer weiter ausbauen. Ganz anders erging es da Timmi Derosa, die immer mehr Chips einbüßen musste bis es schließlich zum All-In kam. Auf einem Board {5-Clubs}{3-Diamonds}{9-Diamonds}{6-Hearts} war Derosa mit über 650K all-in gegangen und Hellebuyck brauchte einige Minuten Bedenkzeit bis sie schließlich mit {7-Diamonds}{6-Diamonds} callte. Ein Fantastischer Call, wie sich herausstellte, denn Derosa zeigte lediglich {Q-Hearts}{J-Hearts}. Der River brachte die {4-Hearts} und damit die Straight für Hellebuyck, während sich Timmi Derosa mit Platz 3 zufrieden geben musste.

Das Heads-Up begann mit einem 5:1 Chiplead für Hellebuyck, und nach nur sieben Hands hatte sie auch die restlichen Chips vor sich versammelt. Sidsel Boesen war preflop mit {10-Diamonds}{9-Diamonds} all-in gegangen, und Hellebuyck callte mit {5-Spades}{5-Diamonds}. Das Board kam {Q-Clubs}{3-Spades}{K-Spades}{4-Hearts}{6-Diamonds}, keine Hilfe kam für Boesen und das $1.000 Ladies Event brachte am Ende doch die erste weibliche Bracelet Siegerin von 2010 hervor.

Final Table Payouts:

1. Vanessa Hellebuyck $192.132
2. Sidsel Boesen $118.897
3. Timmi Derosa $74.389
4. Allison Whalen $53.994
5. Kami Chisholm $39.860
6. Holly Hodge $29.880
7. La Sengphet $22.728
8. Bonnie Overfield $17.520
9. Loren Watterworth $13.688