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Poker News | World Series of Poker | WSOP 2010

WSOP 2010: Kassela bezwingt Kessler für Stud Hi/Lo Championship Bracelet

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Am Sonntag war es wieder Zeit für ein Championship Event bei der WSOP 2010, und das bedeutete ein $10K Buy-In und ein Teilnehmerfeld gespickt mit den besten Spielern weltweit. Gespielt wurde 7-Card-Stud Hi/Lo mit 170 Teilnehmern, wodurch ein Preispool von knapp $1,6 Millionen zusammenkam, mit $447.442 für den letztendlichen Sieger.

Von den 170 gestarteten Spielern waren am Ende des ersten Tages nur noch knapp 2/3 übrig als der Tag mit noch 107 verbleibenden Spielern zu Ende ging. Wie so oft bei diesen Events, wo die ganze Poker Elite zusammenkommt, liest sich die Liste der Eliminierungen wie das „Who-is-Who“ of Poker, und Event #15 war da keine Ausnahme. Greg Raymer, Matt Hawrilenko, Annie Duke, Ted Forrest, Michael "The Grinder" Mizrachi und Todd Brunson mussten bereits früh am Tag ihre Plätze räumen. Im Verlaufe des Tages folgten auch noch Doyle Brunson, Men Nguyen, Andy Bloch, Rob Hollink, Jean-Robert Bellande und Thor Hansen, um nur einige zu nennen.

Am Tag 2 sollten dann eigentlich die Payout Plätze erreicht werden (Top 16), aber als am späten Abend, oder besser gesagt am frühen Morgen, noch 18 Spieler übrig waren, entschieden sich die Organisatoren den Tag zu beenden und die Money Bubble am Tag 3 platzen zu lassen. Daniel Negreanu, Tom Dwan, Huck Seed, Scotty Nguyen, Chris Ferguson, Jeff Lisandro, Phil Ivey, Barry Greenstein und Gus Hansen gehörten alle zu den 89 Spielern die den Tag nicht überlebten, während Frank Kassela den tag als Chipleader beendete. Auch noch mit von der Partie waren unter anderem John Juanda, Steve Zolotow, Vladimir Schmelev, Jennifer Harman und Dario Minieri.

Chip Jett war der erste der am Tag 3 seinen Traum vom Bracelet aufgeben musste nachdem dieser auf Platz 18 ausschied. Wenig später wurde dann Alexander Dovzhenko zum Bubble Boy nachdem dieser seinen All-In gegen Christopher George verloren hatte. Toto Leonidas war daraufhin der erste Spieler der sich sein Preisgeld von $28.221 abholte, gefolgt von Blair Rodman, Christpher George, Marco Johnson, Alessio Isaia, sergey Altbregin und George Lind. Die verbleibenden 9 Spieler kamen dann an einem Tisch zusammen und sollten so lange weiter spielen bis die 8 Finalisten feststanden. Lange dauerte es nicht bevor Shortstack Gary Benson seine letzten Chips einsetzte und durch Frank Kassela und Allen Kessler gecallt wurde. Auf dem River zeigte Kassela {K-Diamonds}{10-Spades}{3-Hearts}{K-Spades}{9-Diamonds}{3-Clubs}{8-Hearts} und gewann die Hand mit seinen 2-Paar, während Benson zum Final Table Bubble-Boy wurde.

Was folgte war wohl einer der Best-besetzten Final Tables die wir bislang bei dieser World Series of Poker gesehen haben. Kirill Rabtsov begann als Chipleader vor Jennifer Harman, aber auch John Juanda, Steve Zolotow und Dario Minieri waren noch mit am Tisch dabei. Nicht zu vergessen Vladimir Schmelev, der bereits seinen dritten Final Table bei dieser WSOP erreichte und kräftig Punkte sammeln konnte für den Preis als „Player oft he Year“.

Dario Minieri war der erste der den Final Table wieder verlassen musste nachdem er sein All-In gegen Allen Kessler verlor. Es folgte Vladimir Schmelev, der in einer Hand gegen Harman und Kassela auf 5th Street all-in war und von beiden Spielern gecallt wurde. Am Ende gewann Harman den Low Pot mit 7-5 und Kassela traf einen Drilling 10’s für den High Pot, so das Schmelev einmal mehr knapp das Bracelet verpasste.

Danach verlor Rabtsov einen großen Pot gegen Kessler und wurde zum neuen Shortstack am Tisch. Eine Hand später ging Rabtsov dann all-in, traf am Ende sogar seinen Flush, dieser half ihm aber wenig gegen das Full House von Kessler und Rabtsov verabschiedete sich auf Platz 6.
Mit noch fünf Spielern übrig dauerte es mehrere Stunden bis ein weiterer Platz am Tisch frei wurde, aber als es dann soweit war traf es John Juanda, der auf dem River mit {K-Diamonds}{7-Spades}{6-Diamonds}{8-Spades}{7-Hearts}{K-Spades}{4-Diamonds} all-in gegangen war, jedoch durch Kassela mit {A-Spades}{A-Hearts}{8-Diamonds}{Q-Clubs}{A-Clubs}{3-Clubs}{4-Hearts} gecallt wurde.

Es folgte Steve Zolotow auf Platz 4, und wieder war es Kassela der für die Eliminierung sorgte. Dieser hatte nun mit knapp 3 Millionen Chips einen deutlichen Chiplead vor Kessler mit 1,5 Millionen und Harman mit gerademal 700K. Während Kassela sich weiter vorne absetzten konnte waren es die beiden Shortstacks die aneinander gerieten.

Schließlich ging Harman in einer Hand gegen Kessler auf 6th Street all-in mit {6-Hearts}{2-Spades}{3-Diamonds}{A-Clubs}{Q-Clubs}{9-Clubs} und Kessler zeigte {J-Diamonds}{5-Clubs}{A-Spades}{7-Hearts}{4-Spades}{3-Hearts}. Der River brachte Harman die {10-Clubs}, die ihr in keinster Weise weiterhilf, während Kessler mit der {4-Hearts} ein Paar traf und somit en Hi und den Lo Pot kassierte.

Trotz der gewonnen Hand gegen Harman begann Kessler das Heads-Up mit einem 4:1 Chip Defizit gegen Kassela, und Letzterer brauchte nicht lange um seine Führung weiter auszubauen. Mit nur noch knapp 400K in Chips vor sich kam es für Kessler dann auf 3rd Street zum All-In und Kassela ging mit. Kessler’s Hand endete {10-Hearts}{8-Diamonds}{9-Clubs}{8-Hearts}{K-Spades}{10-Spades}{Q-Clubs} für ein Paar 10’s, aber Kassela zeigte am Ende {7-Diamonds}{7-Clubs}{Q-Diamonds}{2-Hearts}{Q-Hearts}{3-Spades}{J-Hearts} für zwei Paare, 7’s und Q’s und somit ging das Bracelet und der Titel als 7-Card Stud Hi/Lo Champion an Frank Kassela.

Final Table Payouts:

1. Frank Kassela $447.446
2. Allen Kessler $276.486
3. Jennifer Harman $173.159
4. Steve Zolotow $125.379
5. John Juanda $97.989
6. Kirill Rabtsov $78.142
7. Vladimir Schmelev $63.457
8. Dario Minieri $52.366