Cookies on the PokerWorks Website

We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue without changing your settings, we'll assume that you are happy to receive all cookies on the PokerWorks website. However, if you would like to, you can change your cookie settings at any time.

Continue using cookies

Poker News | World Series of Poker | WSOP 2010

WSOP 2010: Tom Dwan scheitert knapp, Matthew Matros gewinnt erstes Limit-Hold’em Event

Mitteilen

Online High Stakes Wunderkind Tom “durrrr” Dwan hatte beim $1.500 NLHE Event die große Chance die lange Liste seiner Erfolge um ein WSOP Bracelet zu erweitern, und das mit gerademal 23 Jahren, musste sich am Ende jedoch Simon Watt geschlagen geben. Beim Event #12 war es Matthew Matros der sich im Heads-Up gegen Ahmad Abghari durchsetzte und das erste Limit Hold’em Bracelet dieser World Series of Poker abholte.

Event 11: $1.500 No-Limit Hold’em

Am Freitag war es mal wieder NLHE Zweit bei der WSOP 2010, diesmal mit einem Buy-In von $1.500. Trotz der Befürchtungen dass die vielen $1K Events bei der diesjährigen World Series of Poker die Teilnehmerzahlen dieser $1.5K Event negativ beeinflussen könnten kam dennoch ein Feld von 2.563 Spielern zusammen, wodurch ein Preispool von $3.460.050 entstand. Fast 90% der Teilnehmer konnten Tag 1 nicht überleben, der mit 297 verbleibenden Spielern zu Ende ging.

Somit waren am Tag 2 die Payout Plätze (Top 270) zum greifen nah, und es dauerte nicht lange bis die Money Bubble platzte und sich jeder über mindestens $2.802 Preisgeld freuen durfte. Hierzu gehörten auch bekannte Namen wie Steve Zolotow (Platz 237), Jerry Yang (Platz 195), Erick Lindgren (Platz 191), Jan Skampa (Platz 105) und Bertrand Grospellier (Platz 91). Nach dem Aus von Rodrigo Horvath endete Tag 2 mit noch 21 Spielern, allen voran Tom Dwan, der den Tag mit knapp über 1 Million Chips als Chipleader abschloss.

Nachdem Nicholas Phillips am Tag 3 auf Platz 10 das Turnier beendet kam es zum Final Table, und immer noch war es Dwan der das Feld anführte. Am Final Table geriet der gute Lauf von „durrrr“ jedoch ein wenig ins stocken, und so waren es vor allem David Randall und Simon Watt die ihre Stacks ausbauen konnten. Nach dem Aus von Austin McCormick auf Platz 4 begann 3-Handed Play mit Randall, Smith und Dwan, und es dauerte fast drei Stunden bis es endlich zum Heads-Up kam. Dwan stand kurz davor eliminiert zu werden als er seine letzten Chips auf 9-7 setzte und Randall mit A-10 callte, traf aber eine 7 auf dem Flop und eine weitere auf dem Turn um auf 2,5 Millionen zu verdoppeln. Wenig später war es dann Randall der mit seinen letzten 1,05 Millionen und {A-Spades}{K-Spades} all-in ging, woraufhin Watt mit {A-Diamonds}{2-Clubs} callte. Eigentlich eine perfekte Situation für Randall, und auch nach dem Flop {4-Diamonds}{3-Diamonds}{4-Clubs} sah alles nach einen Double-Up aus. Dann erschien jedoch die {2-Spades} auf dem Turn, und nach der {7-Diamonds} auf dem River ging der Pot an Watt und Randall musste sich mit Platz 3 zufrieden geben.

Watt begann das Heads-Up gegen Dwan mit einem deutlichen Chiplead von 8,3 Millionen gegenüber Dwan mit 3,1 Millionen und konnte seinen Stack während der folgenden 45 Minuten immer weiter ausbauen. Nachdem Dwan dann einen großen Pot aufgeben musste und sein Stack nur noch 1,6 Millionen Chips betrug kam in der darauffolgenden Hand das All-in mit {Q-Diamonds}{6-Clubs}. Watt callte ohne lange zu überlegen mit {9-Diamonds}{9-Clubs}, das Board brachte {8-Clubs}{A-Clubs}{A-Spades}{A-Diamonds}{K-Hearts} und Tom Dwan beendete das Event auf Platz 2, während Simon Watt sich nach seinem Sieg beim PokerStars Asia Pacific Poker Tour Aukland Event nun auch sein erstes World Series of Poker Bracelet sicherte.

Final Table Payouts:

1. Simon Watt $614.248
2. Tom Dwan $381.885
3. David Randall $270.299
4. Austin McCormick $194.939
5. Jason Young $142.346
6. Michael Smith $105.185
7. Marvin Rettenmaier $78.681
8. Kyle Winter $59.547
9. Eric Ladny $45.603

Event 12: $1.500 Limit Hold’em

Ebenfalls am Freitag startete das erste Limit Hold’em Event dieser WSOP, und 625 Teilnehmer zahlten den $1.500 Buy-In um mit dabei zu sein. Der Preispool von $843.750 sollte an die Top 63 Spieler verteilt werden, mit $189.870 für den letztendlichen Sieger.

Nur knapp 1/3 der Teilnehmer konnte Tag 1 überleben, und auch am Tag 2 ging es mit den Eliminierungen munter weiter. Nachdem Jonathan Tamayo auf Platz 64 aus dem Event ausschied waren die Payout Plätze erreicht, und jeder verbleibende Spieler hatte mindestens $2.742 Preisgeld sicher. Hierzu gehörte auch Phil Ivey, der jedoch kurze Zeit später auf Platz 53 ausschied. Auch Lennart Konst (Platz 55), Ylon Schwartz (Platz 50) und Marco Traniello (Platz 22) konnten den Tag nicht überleben, der mit noch 13 verbleibenden Spielern zu Ende ging.

Nachdem am Terrence Chan am Tag 3 Frank Kassela auf Platz 10 eliminierte ging dieser als eindeutiger Chipleader an den Final Table, während die beiden Shortstacks Jason Potter und Matthew Matros dringend Hilfe benötigten. Diese schienen sie dann auch zu erhalten, zumindest was Matros angeht, der nach dem Aus von Burford (Platz 9) und Truijers (Platz 8) auf einem Flop {9-Clubs}{8-Hearts}{K-Clubs} den All-In von Painter callte. Matros zeigte zwar nur {A-Hearts}{8-Diamonds}, lag aber trotzdem in Führung gegen Painter’s {A-Diamonds}{Q-Hearts} und gewann am Ende den wichtigen Pot.

Matros fand im weiteren Verlauf immer mehr zu seinem Spiel und übernahm schließlich den Chiplead als noch drei Spieler übrig waren. Ahmad Abghari war zu diesem Zeitpunkt mit gerademal 280K in Chips eigentlich schon so gut wie draußen, konnte aber gegen Matros verdoppeln und profitierte gleichzeitig vom schlechten Lauf von Terrence Chan, der nach einigen verlorenen Hands gegen Matros die Position des Shortstacks übernahm.

Kurze Zeit später kam es dann zu einer Hand zwischen Chan und Abghari. Nach einem Flop {A-Spades}{8-Diamonds}{10-Spades} folgte ein Bet von Chan, ein Check-Raise von Abghari, ein Re-Raise von Chan und ein Call von Abghari. Der Turn brachte die {7-Diamonds}, Chan ging all-in und Abghari callte mit {A-Hearts}{7-Clubs}. Chan zeigte mit {Q-Spades}{6-Spades} lediglich einen Flush Draw, der sich jedoch nicht vervollständigte nachdem der {K-Diamonds} auf dem River erschien.

Matros begann daraufhin das Heads-Up mit mehr als einem 2:1 Chipvorteil, verlor dann aber einen großen Pot und Abghari konnte die Führung übernehmen. Der Chiplead wechselte mehrmals den Besitzer bis Matros zum wiederholten Male die Führung übernehmen konnte und sich diese nicht mehr nehmen ließ.

In der entscheidenden Hand sahen beide Spieler einen Flop {Q-Spades}{4-Spades}{4-Diamonds}, Abghari setzte, Matros erhöhte und Abghari callte. Der Turn brachte die {3-Spades}, wieder setzte Abghari, und wieder erhöhte Matros, woraufhin Abghari all-in callte. Matros zeigte {Q-Hearts}{8-Diamonds} für Top-Pair während Abghari, etwas, überraschend, nur {A-Clubs}{10-Clubs} zeigte. Die {8-Spades} auf dem River entschied die Hand, und das Event zugunsten von Matt Matros, während Abghari sich mit Platz 2 zufrieden geben musste.

Final Table Payouts:

1. Matthew Matros $189.870
2. Ahmad Abghari $117.272
3. Terrence Chan $83.185
4. Georgios Kapalas $59.838
5. Adrian Dresel-Velasquez $43.647
6. Jason Potter $32.281
7. Jameson Painter $24.198
8. Roberto Truijers $18.385
9. Mark Burford $14.149