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Poker News | World Series of Poker | WSOP 2010

WSOP 2010: LeFrancois gewinnt NLHE Bracelet, erstes Pot-Limit Holdem Event geht an Dempsey

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Der Kanadier Pascal LeFrancois gewinnt das zweite $1.500 NLHE Event der WSOP 2010 während James Dempsey sich das erste Pot-Limit Holdem Event für sich entscheiden kann und das erste Bracelet für Groß Britannien mit nach Hause nimmt.

Event 8: $1.500 No-Limit Holdem

Am Mittwoch war wieder NLHE Zeit in Las Vegas, und 2.341 Spieler wollten sich dieses Event nicht entgehen lassen und zahlten die $1.500 Buy-in, wodurch ein Preispool von $3.160.350 zustande kam, wovon $568.974 an den letztendlichen Sieger gehen würden.

Tag 1 glich einem Massensterben als gerademal 270 Teilnehmer den Tag überlebten und am Tag 2 zurückkehren konnten um sich in die Payout Plätze zu spielen. Diese erstreckten sich über die Top 243 Plätze, und so dauerte es auch nur wenige Hands bis die Money Bubble geplatzt war und sich jeder verbleibende Teilnehmer über mindestens $2.844 Preisgeld freuen durfte. Mit diesem Wissen im Hinterkopf konnten viele Spieler das Turniere jetzt ein wenig gelassener angehen, und so schieden am Tag nochmal 90% des Feldes aus, so dass der Tag mit 25 verbleibenden Spielern endete.

Zu diesem Zeitpunkt immer noch mit dabei war niemand geringeres als Phil „Poker Brat“ Hellmuth, der sich realistische Hoffnungen auf sein 12. WSOP Bracelet machen konnte. Diese musste er am Tag 3 jedoch vorerst auf Eis legen nachdem er auf Platz 15 aus dem Turnier ausschied. Nachdem dann kurze Zeit später das Event für Jose Gatmaitan auf Platz 10 endete kam es zum Final Table.

Dieser begann gleich mit einem Knall als drei Spieler preflop all-in gingen, Josh Brikis und Saar Wilf beide mit A-K und Max Steinberg mit Pocket J’s. Das Board brachte {7-Clubs}{Q-Spades}{5-Hearts}{6-Clubs}{8-Diamonds} und Steinberg, der vor Beginn der Hand den größten Stack hatte, eliminierte gleich zwei Spieler auf einmal. So ging es munter weiter, und nach nur einer weiteren Stunde waren drei weitere Plätze am Tisch frei geworden. Zuerst traf es Kurt Disessa nach einem All-In gegen Kevin Howe, gefolgt von James Andersen auf Platz 6 und David Aue, der sich mit Platz 5 zufrieden geben musste.

Wiederrum nur wenige Hands später traf es dann Daniel Wjuniski, der seinen All-In mit Pocket 7’s gegen die Pocket J’s von Steinberg verlor. Danach kam es zu einem Monster-Pot zwischen Pascal LeFrancois und Kevin Howe. Beide hatten fast gleichviele Chips vor sich liegen, als LeFrancois vor dem Flop auf 180K erhöhte und Howe einen Re-raise von 455K obendrauf packte. LeFrancois raiste erneut, woraufhin Howe all-in ging. Nicht die beste Entscheidung seines Turniers, denn seine {A-Spades}{10-Spades} benötigte dringend Hilfe gegen LeFrancois‘ {K-Clubs}{K-Spades}. Diese kam jedoch nicht, und LeFrancois begann das Heads-Up gegen Steinberg mit einem überdeutlichen 9:1 Chiplead.

Steinberg schaffte es zwar nochmal zu verdoppeln, aber auch das brachte ihm am Ende nichts. Nach einem Limp von LeFrancois checkte Steinberg, und beide sahen einen {J-Clubs}{4-Clubs}{K-Hearts} Flop. Steinberg setzte 140K und LeFrancois ging mit. Der Turn brachte die {5-Hearts}, diesmal setzte Steinberg 360K und wieder callte LeFrancois. Auf dem River erschien dann die {10-Diamonds}, Steinberg ging all-in, und nach kurzer Überlegung callte LeFrancois mit {J-Spades}{6-Clubs}. Steinberg zeigte lediglich {4-Hearts}{3-Diamonds}, und somit war das Event entschieden und das Bracelet ging an Pascal LeFrancois.

Final Table Payouts:

1. Pascal LeFrancois - $568.974
2. Max Steinberg - $352.916
3. Kevin Howe - $249.351
4. Daniel Wjuniski - $179.286
5. David Aue - $130.617
6. James Andersen - $96.422
7. Kurt Disessa - $72.087
8. Joshua Brikis - $54.579
9. Saar Wilf - $41.843

Event 9: $1.500 Pot-Limit Holdem

Donnerstag brachte uns das erste Pot-Limit Holdem Event dieser World Series of Poker, und es war interessant zu beobachten was für Auswirkungen eine kleine Variation in der Spielstruktur haben kann. Während sich bei No-Limit Holdem Events dieser Preisklasse weit über 2.000 Spieler registrieren, waren es bei diesem Event #9 „nur“ 655. Dennoch war der Preispool von $877.500 mit $197.470 für den Sieger keineswegs zu verachten.

Am Tag 1 kam es fast schon zum Platzen der Money Bubble als gerademal 65 Spieler den Tag überlebten und nur noch zwei Eliminierungen fehlten bis die bezahlten Plätze erreicht waren. Dies dauerte am Tag 2 überraschend lange nachdem viele Shortstack zunächst verdoppeln konnten, bis schließlich Bil Smith seine letzten 900 Chips auf {K-Hearts}{Q-Diamonds} setzte, jedoch gegen die 6-5 von Michael Maher verlor nachdem dieser auf dem Turn seine Straight getroffen hatte.

Ausnahmsweise endete diesmal der Tag 2 so wie es geplant war – mit einem Final Table. Steve Chanthabouasy begann diesen als Chipleader, genoss aber nur einen ganz knappen Vorsprung vor James Dempsey, der ihm mit nur 5K weniger in Chips im Nacken saß. Obwohl Dempsey nach nur wenigen Hands am Final Table die Führung übernahm konnte Chanthabouasy diese nach einem gewonnenen All-in gegen Wilkerson zurückerobern. An Glück mangelte es dabei sicherlich nicht, denn Chanthabouasy musste sich mit {A-Spades}{Q-Hearts} gegen die Pocket A’s von Wilkerson durchsetzen. Nachdem das Board jedoch {Q-Spades}{J-Spades}{9-Hearts}{4-Spades}{K-Spades} endete hatte Chanthabouasy seinen Flush getroffen und Wilkerson verabschiedete sich auf eine ganz, ganz bittere Art und Weise vom Turniere.

Wenig später war es wieder Chanthabouasy der für freie Plätze am Tisch sorgte. Zuerst eliminierte er Ed Brogdon mit Pocket K’s gegen dessen Pocket 9’s, und nur eine Hand später musste Joseph Williams dran glauben nachdem seine {A-Diamonds}{10-Hearts} sich nicht verbessern konnten gegen die Pocket 7’s von Chanthabouasy. Trotz dieser drei Eliminierungen war es immer noch Dempsey der das Feld anführte und den Tisch, so hatte es den Anschein, vollkommen unter Kontrolle hatte.

Nachdem dann Armen Kara auf Platz 6 das Turnier beenden musste war es Dempsey der Scott Harden auf Platz 5 eliminierte und seinen Chiplead weiter ausbauen konnte. Danach war wieder Chanthabouasy an der Reihe, der den All-in von Mark Babekov mit Pocket K’s callte. Babekov zeigte {A-Clubs}{9-Clubs}, musste aber mit ansehen wie gleich auf dem Flop der {K-Clubs} erschien. Der Turn brachte dann sogar noch das Full House für Chanthabouasy, und Babekov musste sich mit Platz 4 zufrieden geben.

Es folgte JJ Liu auf Platz 3, wonach es zum Heads-Up zwischen Chanthabouasy und Dempsey kam. Der Brite begann mit einem deutlichen 3:1 Chiplead, es sollte aber noch über zwei Stunden dauern bis er seine Überlegenheit in etwas Zählbares umwandeln konnte. Immer wieder baute Dempsey seinen Chiplead aus, nur um dann Chanthabouasy wieder zu einem Double-Up zu verhelfen. Auch in der Entscheidenden letzten Hand wurde bis zuletzt gezittert. Zwar war Dempsey mit {A-Diamonds}{10-Spades} vor dem Flop der klare Favorit gegen Chanthabouasy’s {A-Spades}{7-Clubs}, aber der Flop {6-Spades}{5-Hearts}{4-Spades} machte die Sache nochmal spannend. Der Turn, {Q-Hearts}, ließ Dempsey ein wenig zur Ruhe kommen bis dann die {4-Diamonds} auf dem River alles Entschied und James Dempsey sich endlich seinen ersten Bracelet abholen konnte.

Final Table Payouts:

1. James Dempsey - $197.470
2. Steve Chanthabouasy - $121.963
3. JJ Liu - $86.512
4. Mark Babekov - $62.232
5. Scott Haraden - $45.393
6. Armen Kara - $33.573
7. Joseph Williams - $25.166
8. Edward Brogdon - $19.120
9. Gregg Wilkerson - $14.715