Cookies on the PokerWorks Website

We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue without changing your settings, we'll assume that you are happy to receive all cookies on the PokerWorks website. However, if you would like to, you can change your cookie settings at any time.

Continue using cookies

Poker News | World Series of Poker | WSOP 2010

WSOP 2010: Daya, Chow und Bansi gewinnen Bracelets

Mitteilen

Tag 7 der WSOP 2010 bringt gleich drei Bracelet Entscheidungen mit sich. Aadam Daya sicherte sich den Sieg beim $1k „Donkament“ Event, beim Event 4, $1.500 Omaha Hi/Lo war es Michael Chow der sich das Bracelet abholte, während der britische Profi Spieler Praz Bansi nach seinem Triumph beim $1.500 NLHE Event sich über sein zweites goldenes Armband freuen konnte.

Event 3: $1.000 No-Limit Hold’em

Das $1K “Donkament” Event startete am Samstag mit dem ersten von zwei Day 1’s und machte seinem Namen alle Ehre. Von den Knapp 2.600 registrierten Teilnehmern am Tag 1A überlebten nicht einmal 300. Am Tag 1B kamen noch einmal knapp 1.700 Spieler dazu, aber auch hier endete der Tag mit gerademal 200 verbleibenden Teilnehmern. Insgesamt hatten sich am Ende 4.345 Spieler für das Event registriert, deutlich weniger als noch im Vorjahr (6.012), aber dennoch kam mit $3.910.500 ein ordentlicher Preispool zu Stande.

Tag 2 begann mit noch 481 verbleibenden Spielern, von denen es 441 in die Payouts schaffen würden. Das Tempo von den ersten beiden Day 1’s wurde auch am Tag 2 fortgesetzt, und so dauerte es nicht einmal eine Stunde bis die Money Bubble erreicht war und die Hand for Hand Phase eingeläutet wurde. Diese platzte selbstverständlich umgehend, wonach jeder verbleibende Spieler sich über mindestens $1.877 Preisgeld freuen konnte. Das Erreichen der Payouts kurbelte das Spiel nochmal zusätzlich an, und weitere 400 Spieler mussten bis zum Ende des Tages ihre Plätze räumen.

Am Tag 3 dauerte es gerademal acht Stunden bis die 9 Finalisten feststanden. Den besten Tag erwischte eindeutig Aadam Daya, der kurz vor Schluss zwei riesige Pots gewinnen konnte und mit etwas unter 3 Millionen Chips als Chipleader an den Final Table ging.

Vom Chipleader war am Tag jedoch lange Zeit wenig zu sehen, bis zu dem Zeitpunkt als nur noch vier Spieler übrig waren. Zuerst gewann Daya ein All-In mit {7-Diamonds}{8-Diamonds} gegen Bhatti’s Pocket 10’s nachdem Daya einen Flush floppte bevor er fünf Minuten später Bart Davis aus dem Turnier warf. Beide sahen einen Flop {J-Hearts}{9-Hearts}{5-Hearts}, Davis ging mit {Q-Hearts}{Q-Diamonds} all-in, aber wieder hatte Daya mit {A-Hearts}{10-Hearts} den Flush gefloppt. Es folgte ein weiterer Double-Up nachdem Daya mit {K-Hearts}{Q-Diamonds} all-in ging und Gabe Costner mit Pocket 6’s callte. Das Board brachte {Q-Spades}{3-Spades}{Q-Clubs}{2-Spades}{K-Clubs} und Daya eroberte den Chiplead zurück. Wenige Hands danach gerieten Costner und Daya wieder aneinander. Diesmal war es Costner der mit {A-Clubs}{Q-Hearts} all-in ging und Daya der mit {A-Hearts}{K-Diamonds} callte. Das Board brachte zwar das {A-Spades}, aber keine Dame für Costner, der sich mit Platz 3 zufrieden geben musste.

Daya startete mit einem knappen Chiplead ins Heads-Up gegen Deepak Bhatti, es sollte aber noch zwei Stunden dauern bis das Event entschieden war. Schließlich war es Bhatti der vor dem Flop mit {K-Hearts}{5-Spades} seine letzten Chips all-in setzte und Daya der mit {Q-Diamonds}{Q-Spades} keine Probleme hatte zu callen. Das Board brachte {J-Spades}{4-Spades}{5-Hearts}{A-Clubs}{3-Diamonds} und somit den Sieg für Aadam Daya.

Final Table Payouts:

1. Aadam Daya $625.872
2. Deepak Bhatti $385.106
3. Gabe Costner $279.327
4. Bart Davis $206.904
5. Nicholas Mitchell $154.425
6. Cory Brown $116.141
7. Isaac Settle $88.025
8. Dash Dudley $67.221
9. Rich Rice $51.735

Event 4: $1.500 Omaha Hi/Lo

Am Sonntag startete das erste Omaha Hi/Lo Event der WSOP 2010. 818 Spieler registrierten sich für das Event, darunter auch viele bekannte Gesichter wie Tom Dwan, Greg Mueller, Jean-Robert Bellande, David Sklansky, David Benyamine, Justin Bonomo und Daniel Negreanu. Die meisten von ihnen gehörten jedoch zu den 521 Spielern die den Tag 1 nicht überlebten.

Am Tag 2 ging es dann darum die Payout Plätze zu erreichen, die ein Preisgeld von mindestens $2.750 garantierten. Es dauerte über 7 Stunden bis von den 297 Spielern, die in den Tag gestartet waren, noch 81 übrig waren und die Money Bubble geplatzt war. In den fünf Stunden die folgten schieden weitere 55 Spieler aus, so dass der Tag mit noch 26 Spielern zu Ende ging.

Diese letzten 26 Spieler konnten sich auf einen langen, LANGEN Tag 3 einstellen, denn es würde so lange weiter gehen bis ein Sieger feststand. Einen sehr guten Start in den Tag erlebte Andreas Krause, der als Shortstack in den Tag gestartet war, jedoch zu Beginn einiges an Chips einsammeln konnte. Leider endete das Turnier für ihn schließlich auf Platz 16, der immerhin $9.099 wert war.
Als dann nach sieben Stunden James McWhoter auf Platz 10 ausschied kam es endlich zum Final Table. Zu diesem Zeitpunkt noch mit dabei waren unter anderem Ylon Schwartz, der vor zwei Jahren beim Main Event noch Platz 4 belegt hatte, sowie der einzige Bracelet Gewinner am Tisch, Dan Heimiller, der gleichzeitig als Chipleader an den Final Table ging.

Joe Leibman war der erste der den Tisch wieder verlassen musste nachdem er zuerst einen großen Pot gegen Ylon Schwartz verlor und in der Hand darauf seine letzten 30K Chips einsetzte. Das Board zeigte am Ende {3-Hearts}{K-Clubs}{5-Diamonds}{Q-Hearts}{2-Clubs}, Michael Chow drehte {A-}{4-}{8-}{Q-} um für den Nut-Low und die Straße und für Leibman war das Event beendet.

Es folgte Sasha Rosewood auf Platz 7, der sein All-in gegen Dan Heimiller verlor, wenige Minuten bevor Chow in Michael Cipolla sein nächstes Opfer gefunden hatte.
Wiederrum nur wenige Minuten später war es wieder Chow der für einen freien Platz am Tisch sorgte. Scott Epstein hatte zwar die Straight und eine gute Low-Hand geflopt, aber der Turn gab Chow den Flush und auch seine Low-Hand war stärker als die seines Gegners, und Epstein verließ das Event auf Platz 5.

Danach war Heimiller wieder an der Reihe. Zuerst eliminierte der Bracelet Gewinner aus 2002 Fred Koubi auf Platz 4, bevor wenig später auch Ylon Schwarz dran glauben musste. Das Heads-Up zwischen Chow und Heimiller begann relativ ausgeglichen, Chow mit 2,1 Millionen Chips und Heimiller dicht dahinter mit 1,5 Millionen.

Was folgte war einen regelrechte Heads-Up Schlacht über mehr als drei Stunden. Der Chiplead wechselte mehrmals, beide Spieler waren zu verschiedenen Zeitpunkten all-in, aber immer wieder konnte der jeweilige Shortstack die Hand für sich entscheiden und überleben. Schließlich war es dann aber doch soweit. Nachdem Heimiller gerade einen großen Pot verloren hatte ging er in der darauffolgenden Hand gleich preflop all-in und Chow callte.

Heimiller: {10-Clubs}{8-Spades}{7-Clubs}{2-Hearts}
Chow: {Q-Hearts}{9-Spades}{3-Hearts}{2-Spades}

Das Board brachte {A-Diamonds}{10-Spades}{5-Spades}{J-Diamonds}{K-Diamonds}, Chow gewann mit seiner Straight den ganzen Pot und nach fast 14 Stunden war Tag 3 und das Event #4 endlich entschieden.

Final Table Payouts:

1. Michael Chow $237.140
2. Dan Heimiller $146.505
3. Ylon Schwartz $94.446
4. Fred Koubi $69.188
5. Scott Epstein $51.431
6. Michael Cipolla $38.747
7. Sasha Rosewood $29.548
8. Joe Leibman $22.798

Event 5: $1.500 No-Limit Hold‘em

Am Montag war wieder No-Limit Hold’em Zeit, diesmal für einen Buy-In von $1.500. Während sich im vergangen Jahr noch 2.791 Spieler für dieses Turnier registriert hatten waren es in diesem Jahr „nur“ 2.092, wodurch ein Preispool von $2.824.200 zustande kam, mit $515.501 für den letztendlichen Sieger.

Viele Spieler schienen mit einer „alles oder nichts“ Mentalität ins Turnier zu starten, und so kam es auch dass Spieler wie Phil Ivey, Jerry Yang, Victor Ramdin, Lex Veldhuis, Liz Lieu, Tom Dwan, Barry Greenstein und Allen Cunningham allen bereits in der Anfangsphase des ersten Tages ihre Plätze räumen mussten. Später folgten auch noch Daniel Negreanu, Joe Cada, David Sklansky, Greg Raymer und Brandon Cantu.

Wie zu erwarten schied der Großteil des Feldes am Tag 1 aus, und so endete der Tag mit gerademal 223 verbleibenden Spielern. Der Payout erstreckte sich über die Top 216 Plätze, und somit waren dieser am Tag 2 auch schon nach wenigen Hands erreicht. Als es soweit war schieden zwei Spieler gleichzeitig auf der Money Bubble aus, und so konnten sich beide das Preisgeld für Platz 216 ($2.880) teilen. Im weiteren Verlauf des Tages endete das Turnier auch für Chris Moorman (Platz 120) und Dewey Tomko (Platz 116). Der eigentliche Plan war es, an diesem Tag bis zum Final Table weiter zu spielen, aber schließlich endete der Tag mit noch 23 verbleibenden Spielern, allen voran Vincent Jacques, der sich mit 1,5 Millionen Chips einen sehr deutlichen Chiplead sichern konnte.

Am Tag 3 dauerte es vier Stunden bis der Final Table feststand, und weitere sechs Stunden bis es zum Heads-Up zwischen Vincent Jacques und Praz Bansi kam. Bansi begann als Chipleader mit 5,1 Millionen Chips, aber Jacques hatte mit 4,3 Millionen noch alle Chancen das Blatt zu wenden. Bansi konnte seine Führung jedoch immer weiter ausbauen, bis Jacques schließlich weniger als 1 Million Chips vor sich liegen hatte. Es folgte ein All-In, Jacques mit {K-Hearts}{8-Hearts} gegen Bansi mit {K-Spades}{10-Hearts}, das Board brachte jedoch {A-Hearts}{5-Diamonds}{Q-Spades}{10-Diamonds}{J-Clubs}, so dass beide Spieler ihre Straight trafen und der Pot geteilt wurde. Nur wenige Hands später sahen wir eine ähnliche Situation. Wieder war Jacques all-in, diesmal mit {A-Clubs}{8-Spades}, und wieder lag Bansi mit {A-Spades}{J-Spades} deutlich in Führung. Diesmal brachte das Board {Q-Spades}{Q-Diamonds}{J-Hearts}{8-Diamonds}{2-Clubs} und Bansi’s bessere Hand hielt Stand.

Final Table Payouts:

1. Praz Bansi $515.501
2. Vincent Jacques $320.913
3. Calvin Kordus $223.069
4. David Tuthill $160.654
5. Tomer Berda $117.416
6. Donald Offord $86.858
7. Hugh Bell $65.097
8. David Sands $49.409
9. Kyle Knecht $37.943