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Poker News | Poker Events | EPT

Kevin MacPhee Erfolg beendet aufregende Woche bei EPT Berlin

Mitteilen

Schon im Vorfeld wurde das PokerStars European Poker Tour Event in Berlin mit Spannung erwartet. Obwohl die EPT mit ihrem Dortmund Event schon seit drei Jahren einen Stopp in Deutschland auf dem Plan stehen hat, sollte beim ersten Event in der Hauptstadt nochmal alles grösser und besser werden. Der Standort für dieses Spektakel war das Grand Hyatt Hotel, welches speziell für dieses Ereignis ausgebaut wurde um bis zu 1.000 Spielern Platz zu bieten.

Am Tag 1A waren es 388 Teilnehmer die im Ballsaal des Hotels, neben dem Casino, ihre Plätze einnahmen um das €5.000 Main Event einzuläuten. Mit dabei waren viele bekannte Gesichter, unter anderem auch Tom McEvoy, Vicky Coren, Arnaud Mattern, Juha Helppi, Barney Boatman, Praz Bansi, Ludovic Lacay und Antony Lellouche. Auch die Deutschen waren mit Spielern wie Katja Thater, Sebastian Ruthenberg, Ben Kang und George Danzer in starker Besetzung angetreten. Als der Tag endete war es jedoch Kfir Yumin der das Feld von 196 verbleibenden Spielern mit 213.500 in Chips anführte. Schon etwas abgeschlagen dahinter folgten Rachid Ben mit 163.800, Carlos Oliveira, Simon Boss und Stefan Huber.

Tag 1B brachte dann beachtliche 557 Spieler an die Tische, wodurch die Teilnehmerzahl bei insgesamt 945 lag und ein Preispool von €4.725.000 entstand. Für Platz 1 wurde bereits vor Start des Turniers ein Preisgeld von €1 Million garantiert, und genau so kam es dann auch. Nachdem alle Spieler sich registriert hatten wurde bekannt das bei der EPT Berlin insgesamt 48 Nationen vertreten waren (unter andere sogar ein Spieler aus der Mongolei), wodurch das Event zu einem der facettenreichsten Events aller Zeiten wurde. Zudem war es auch das größte Poker Turnier das jemals in Deutschland stattgefunden hatte. Mitverantwortlich für diesen Rekord waren am Tag 1B unter anderem William Thorson, Marcel Luske, Antoine Saout, Max Pescatori, Chad Brown, Noah Boeken, Luca Pagano, Sandra Naujoks, Johnny Lodden, Jan Heitmann, Mike McDonald, Carter Phillips, Nicolas Levi und Tennis Legende Boris Becker. Mit 288 Spieler konnten jedoch nur knapp die Hälfte der Spieler ihren ersten Tag überleben, allen voran Tu Tuan mit 212.600 in Chips, gefolgt von Marc Inizan mit 177.000. Die Plätze 3. Bis 5. Belegten zu diesem Zeitpunkt Lennart Holz, Dimitri Hefter und Christophe Gross.

Alle verbleibenden Spieler kamen am Tag 2 zusammen, mit dem Ziel die Money Bubble platzen zu lassen. Obwohl zu Beginn noch 484 Teilnehmer mit dabei waren dauerte es nicht alt zu lange bis diese Zahl auf 145 gesunken war und die Bubble erreicht war. Bereits vorher mussten unter anderem Florian Langmann, Barney Boatman, Thierry van den Berg, Noah Boeken, Vicky Coren und Antoine Saout ihre Plätze räumen. Sobald die Payout Plätze dann erreicht waren folgten weitere große Namen wie Max Pescatori, Georg Danzer und Tobias Reinkemeier. Nachdem dann Rikard Rilander auf Platz 125 ausschied endete der Tag mit Stefan Huber als Chipleader mit einem Stack von 1.087.500. Dahinter folgten Johannes Strassman, Rehne Pedersen, Jude Ainsworth und Jonas Gutteck.

Der Plan für Tag drei war es bis auf 24 Teilnehmer herunterzuspielen, und nach knapp neun Stunden war dies dann vollbracht. Zu diesem Zeitpunkt nicht mehr mit dabei waren unter anderem Bruno Fitoussi (Platz 109), Ben Kang (Platz 94), William Thorson (Platz 89), Marcel Luske (Platz 48) und Julian Thew (Platz 44). Den größten Sprung machte an diesem Tag der Amerikaner Kevin "ImaLuckSac" Macphee, der mit knapp 170K in den Tag gestartet war und am Ende das Feld mit 2,5 Millionen Chips anführte.

Am Tag 4 wurde dann bis zum Final Table heruntergespielt, aber nicht ohne eine Unterbrechung die Weltweit Schlagzeilen machte. Bewaffnete und maskierte Männer waren am Nachmittag in die Lobby des Grand Hyatt eingedrungen und flohen mit einer Beute von geschätzten €200.000. Zum Glück kam bei diesem Zwischenfall jedoch keiner der Spieler oder Casino Mitarbeiter zu Schaden, und somit konnte das Event wenig später fortgesetzt werden.

Der Deutsche PokerStars pro Johannes Strassman war einer der ersten der an diesem Tag seinen Platz räumen musste, nachdem dieser auf Platz 23 ausschied. Ihm folgte Joao Barbosa auf Platz 22, Theo Jorgensen auf Platz 20, Jude Ainsworth auf Platz 19 und Stefan Huber auf Platz 15. Mit noch neun Spielern übrig war es dann schließlich Norman Kastner der seine letzten Chips mit {A-Clubs}{Q-Diamonds} einsetzte und durch Marc Inizan mit {A-Spades}{K-Diamonds} gecallt wurde. Die beste Hand wurde nur noch besser nach einem {K-Hearts}{7-Diamonds}{3-Hearts}{8-Clubs}{A-Diamonds} Board, und während Kastner sich sein Preisgeld von €50.000 abholte war der Final Table gesetzt:

Seat 1: Marko Neumann 2,185,000
Seat 2: Marc Inizan 3,655,000
Seat 3: Kevin MacPhee 6,070,000
Seat 4: Artur Wasek 3,530,000
Seat 5: Marcel Koller 3,590,000
Seat 6: Nico Behling 960,000
Seat 7: Ketul Nathwani

4,685,000
Seat 8: Ilari Tahkokallio 3,940,000

Am letzten und entscheidenden Tag 5 ging es gleich von Anfang an richtig zur Sache. Der Shortstack Nico Behling war sofort all-in und Marko Neumann callte. Beide Spieler hielten jedoch A-Q und teilten sich somit den Pot. Gleich in der nächsten Hand ging Behling wieder all-in, und wieder war es mit {A-Spades}{Q-Hearts}. Diesmal callte Koller mit Pocket 10’s und das Board brachte mit {2-Hearts}{6-Spades}{4-Spades}{4-Hearts}{8-Hearts} keine Hilfe für Behling, der damit als erster den Final Table verlassen musste und ein Preisgeld von €72.000 kassierte.

MacPhee setzten seinen großen Stack danach gekonnt ein um seinen Chiplead noch weiter auszubauen. Durch seine aggressive Spielweise sicherte er sich einen Pot nach dem anderen und baute seinen Stack schon bald auf knapp 9 Millionen Chips aus. Es war dann auch MacPhee der für den nächsten freien Platz am Tisch sorgte.

Marko Neumann war vor dem Flop mit {A-Hearts}{K-Diamonds} all-in gegangen und MacPhee callte mit Pocket 7’s. Der Flop {8-Diamonds}{7-Spades}{6-Hearts} hätte für MacPhee kaum besser fallen können, und die {8-Clubs} auf dem Turn entschied die Hand dann zugunsten des Chipleaders. Die {9-Hearts} auf dem River spielte keine Rolle mehr und Marko Neumann musste sich mit Platz 7 €120.000 zufrieden geben.

Dann war Koller an der Reihe. Nach einem Raise von Tahkokallio ging Koller mit {A-Clubs}{Q-Spades} und seinen letzten 2.395.000 all-in, aber Tahkokallio callte sofort mit Pocket Q’s. Das Board brachte {J-Hearts}{9-Diamonds}{6-Diamonds}{7-Diamonds}{2-Spades} und Marcel Koller beendete das Event auf Platz 6 mit einem Preisgeld von €165.000.

MacPhee konnte währenddessen seine Führung weiter ausbauen und erreichte schon bald die 12 Millionen Chips Marke. Ganz anders erging es da Nathwani, der auf unter 2 Millionen Chips abgerutscht war. Diese setzte er dann schließlich alle auf {A-Spades}{6-Diamonds}, aber wieder war es MacPhee der mit {A-Diamonds}{9-Clubs} callte und dank eines Boards von {9-Hearts}{4-Hearts}{3-Clubs}{5-Spades}{Q-Spades} die Hand gewann. MacPhee’s Stack wuchs somit auf 14 Millionen Chips an während Ketul Nathwani auf Platz 5 ausschied und €210.000 kassierte.

Ganz so einfach sollte es dann für MacPhee an diesem Tag doch nicht werden. Zuerst konnte Inizan gegen den Amerikaner verdoppeln bevor Tahkokallio einen großen Pot gegen ihn gewinnen konnte. MacPhee war runter auf 12 Millionen und Tahkokallio konnte sogar den Chiplead übernehmen.

Dann wurde wieder etwas Platz am Tisch geschaffen. Nach einem Limp von Wasek hatte Inizan im Small Blind erhöht, woraufhin Wasek mit Pocket Q’s all-in ging. Inizan callte jedoch umgehend mit Pocket K’s, und obwohl der Flop {9-Clubs}{J-Clubs}{10-Diamonds} Wasek einige zusätzliche Outs brachte, ging der Pot nach der {2-Spades} auf dem Turn und der {4-Clubs} auf dem River doch an Inizan. Somit belegte Artur Wasek Platz 4 für €280.000.

Danach ging es für die letzten 3 Spieler zum Abendessen. Zu diesem Zeitpunkt führte Tahkokallio mit 12.260.000 vor MacPhee mit 10.760.000 und Inizan mit 5.690.000.

Inizan konnte gleich nach der Pause einen großen Pot für sich entscheiden, schaffte es aber nicht den Schwung beizubehalten. Kurz darauf kam es dann zu einer Hand gegen MacPhee bei der beide einen Flop von {J-Hearts}{8-Spades}{7-Hearts} zu sehen bekamen. Nach einigen Bets und Raises war Inizan dann schließlich mit {J-Clubs}{10-Clubs} all-in, aber MacPhee zeigte {10-Spades}{9-Clubs} für die Straight. Der Turn, {4-Hearts}, und der River, {A-Clubs}, brachten keine Hilfe für Marc Inizan, der für seinen dritten Platz immerhin noch €350.000 kassierte.

Die Chipcounts zu Beginn des Heads-Up waren wie folgt:

Kevin MacPhee 17,675,000
Ilari Tahkokallio 11,035,000

Beide Finalisten spielten sehr aggressive, aber es war MacPhee der sich die besseren Spot aussuchte und seinen Stack schon bald auf 20 Millionen ausbauen konnte. Als Tahkokallio dann nur noch knapp 6 Millionen Chips vor sich hatte ging dieser bei einem {6-Clubs}{3-Hearts}{2-Diamonds}{Q-Clubs} Board mit Pocket 2’s all-in und MacPhee callte mit {K-Clubs}{4-Clubs}. Die {8-Hearts} auf dem River sicherte den Pot für Tahkokallio, dessen Stack nun wieder auf 12 Millionen angewachsen war. Im Verlauf der nächsten Stunde konnte Tahkokallio dann sogar die Führung zurück erobern.

MacPhee holte sich den Chiplead zwar wieder zurück, aber es sollte noch Stunden dauern bis endlich eine Entscheidung gefallen war. Schließlich war es dann doch soweit. Nach einem Flop von {5-Clubs}{4-Hearts}{2-Clubs} setzte Tahkokallio, MacPhee erhöhte und Tahkokallio ging mit 9 Millionen Chips all-in. MacPhee brauchte nicht lange um mit {4-Spades}{3-Spades} zu callen und lag in Führung gegen Tahkokallio’s {9-Hearts}{6-Hearts}. Der {J-Hearts} auf dem Turn brachte noch einige Flush Outs für Tahkokallio, aber die {6-Spades} auf dem River gab MacPhee die Straight und das Event war entschieden. Ilari Tahkokallio beendete das Turniere somit auf Platz 2 für €600.000!

Kevin MacPhee konnte sich hingegen den Sieg und die Trophäe sichern, nicht zu vergessen das Preisgeld von €1.000.000!