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Poker News | Poker Events | EPT

Anton Wigg sichert sich nach Aufholjagd den Sieg bei der EPT Kopenhagen

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Die Pokerwelt schaute in der vergangenen Woche gespannt auf Kopenhagen, Dänemark wo am 16. Februar das PokerStars European Poker Tour Event im Casino Copenhagen stattfand. Bevor das Event jedoch begann wurden am Abend zuvor noch die Nordic Poker Awards vergeben um die besten Skandinavischen Poker Spieler des Jahres 2009 zu Ehren.

Nachdem alle Stimmen gezählt wurden war es Kristoffer „Sumpas“ Thorsson der sich den Preis als Rookie of the Year abholte nachdem dieser unter anderem das High Roller Event bei der PokerStars WCOOP und das Main Event der Master Classics of Poker in Amsterdam gewinnen konnte. Bester Online Spieler des Jahres wurde Patrik Antonius für seine Erfolge an den High Stakes Tischen bei Full Tilt . Der größte Gewinner des Abends war jedoch Ville Wahlbeck, der sich den Preis für die beste Live Turnier Performance sicherte. Wahlbeck hatte bei der WSOP 2009 insgesamt 6 Payouts erreichen können, darunter vier Final Tables und ein Bracelet Sieg beim $10K Mixed Event.

Nachdem dann alle Preise vergeben waren konzentrierten sich alle auf das EPT Kopenhagen Main Event. Im letzten Jahr hatten sich für das Event 462 Spieler registriert die einen Preispool von €2.976.644 generierten. Damals konnte Jens Kyllonen sich den ersten Platz sichern und ein Preisgeld von €878.110 kassieren.

Am Tag 1A des diesjährigen Events wurden 191 Teilnehmer gezählt, darunter bekannte Gesichter wie Annette Obrestad, Jan Skampa, Thomas Bichon, Arnaud Mattern, Johnny Lodden, Dario Minieri, Peter Hedlund und Jeff Sarwer. Nach 8 gespielten Levels waren noch 113 von ihnen übrig, allen voran Andrew Pantling mit 155.800 in Chips, gefolgt von Johnny Ostbjerg mit 117.000.

Am Tag 1B nutzten dann noch mal 232 Spieler ihre letzte Chance um beim Event dabei zu sein, womit die Gesamt-Teilnehmerzahl bei 423 lag. Somit kam ein Preispool von €1.909.000 zusammen der unter den Top 56 Spielern verteilt werden würde. An diesem Tag mit dabei waren unter anderem Freddy Deeb, Peter Eastgate, Jesper Hougaard, Maxim Lykov, Juha Helppi, William Thorson, Marc Naalden, Viktor Blom, Bertrand Grospellier, Sebastian Ruthenberg, sowie der Titelverteidiger Jens Kyllonen. Am Ende konnten 130 von ihnen den Tag überleben, mit Ilkka Koshinen als Chipleader mit 140.900, dicht gefolgt von Sebastian Ruthenberg mit 140.800 in Chips.

Die verbleibenden 243 Spieler kamen dann am Tag 2 zusammen, aber viele von ihnen sollten den Tag nicht überleben. Spieler wie Dario Minieri, Johnny Lodden, Luca Pagano und Titelverteidiger Jens Kyllonen mussten an diesem Tag ihre Plätze räumen. Auch Sebastian Ruthenberg erwischte keinen guten Tag und wurde trotz seines großen Starting-Stacks eliminiert. Nur 76 Teilnehmer waren am Ende von Tag 2 noch übrig, darunter auch Annette Obrestad, die einzige weibliche Teilnehmerin beim EPT Kopenhagen Event. Csaba Toth konnte sich am Ende des Tages mit 561.900 den Chiplead sichern, gefolgt von Fabian Gentile, Stig Rossen, Kristoffer Thorsson und Roberto Romanello.

Am Tag 3 ging es dann darum die Money Bubble zu überstehen und die Payout Plätze zu erreichen, und dies 3ar dann auch geschehen nachdem Craig Hopkins mit Pocket Q’s all-in gegangen war und durch Morten Guldhammer mit {K-Hearts}{10-Clubs} gecallt wurde. Das Board brachte {K-Spades}{7-Diamonds}{4-Hearts}{3-Spades}{A-Diamonds} und Hopkins wurde zum Bubble Boy.

Mark Bech war daraufhin der erste der sich sein Preisgeld von DKK 55.000 abholen konnte nachdem dieser auf Platz 56 ausgeschieden war. Für den Chipleader zu Beginn des Tages, Csaba Toth, war auf Platz 41 Schluss, und auch Bertrand Grospellier (Platz 40), Kristoffer Thorsson (Platz 36) und Juha Helppi (Platz 34) konnten den Tag nicht überleben. Tag 3 endete nachdem Jens Sundberg auf Platz 25 ausschied mit Roberto Romanello als Chipleader mit einem Stack von 1.400.000. Ihm auf den Fersen waren Andrew Teng, Anton Wigg, Damien Fouquet und Paul Szyszko.

Tag 4 begann mit den verbleibenden 24 Spielern, und das Ziel war es an diesem Tag den Final Table der letzten 8 zu erreichen. Niccolo Calia brachte mit seiner Eliminierung auf Platz 24 die Sache ins rollen, und wenig später war das Event auch für Peter Eastgate beendet (Platz 22). Später am Abend erwischte es dann schließlich auch Andrew Teng auf Platz 12, gefolgt von Mads Wissing auf Platz 11. Als dann auch noch Paul Szyszko seinen All-In mit {A-Diamonds}{8-Clubs} gegen die {K-Hearts}{J-Spades} von Magnus Borg Hansen verlor nachdem ein Bube auf dem Flop erschienen war kamen die letzten 9 Spieler an einem Tisch zusammen.

Nur noch ein Spieler musste gehen bevor der Final Table feststand, aber als nach 2 Stunden immer noch 9 Spieler am Tisch saßen beschloss der Turnierleiter den Tag mit 9 Spielern zu beenden. Diese gingen am letzten und entscheidenden Tag wie folgt ins rennen:

Seat 1:

Jesper Petersen

968,000
Seat 2:

Francesco de Vivo

2,073,000
Seat 3:

Yorane Kerignard

1,164,000
Seat 4:

Magnus Borg Hansen

1,164,000
Seat 5:

Anton Wigg

1,412,000
Seat 6:

Morten Guldhammer

2,033,000
Seat 7:

Richard Loth

1,436,000
Seat 8:

Roberto Romanello

1,551,000
Seat 9:

Morten Klein

748,000

Auch der erholsame Schlaf konnte das Tempo des Spiels am nächsten Tag nicht voran treiben, aber wenn man in Betracht zieht wie viel Geld auf dem Spiel stand war dies auch verständlich. Die einzig wirklich erwähnenswerte Aktion während der ersten Stunde war ein Double-Up von Morten Klein gegen Morten Guldhammer mit Pocket Aces.

Schließlich nahm das Spiel dann endlich ein bisschen an Fahrt auf und es kam zu einer Hand zwischen Wigg und Hansen. Wigg hatte preflop erhöht, woraufhin Hansen mit Pocket 10’s all-in ging, Wigg callte mit {A-Diamonds}{K-Spades}, das Board brachte {K-Hearts}{Q-Hearts}{4-Spades}{3-Hearts}{3-Spades} und bedeute das Aus für Magnus Borg Hansen auf Platz 9 (DKK 215.000).

So gingen die verbleibenden 8 Spieler dann an den Final Table:

Seat 1:

Jesper Petersen

1,316,000
Seat 2:

Francesco de Vivo

1,368,000
Seat 3:

Yorane Kerignard

1,060,000
Seat 4:

Anton Wigg

2,560,000
Seat 5:

Morten Guldhammer

1,301,000
Seat 6:

Richard Loth

1,436,000
Seat 7:

Roberto Romanello

1,685,000
Seat 8:

Morten Klein

1,732,000

Petersen war der erste am Tisch der sich ein Herz fasste und mit {A-Clubs}{Q-Spades} all-in ging nachdem Wigg vorher geraist hatte. Dieser callte mit {A-Spades}{4-Clubs} und erwischte mit {4-Hearts}{7-Hearts}{3-Spades} einen glücklichen Flop. Der Turn, {8-Diamonds}, und der River, {9-Clubs} brachten keine Hilfe für Jesper Petersen, der sich somit auf Platz 8 verabschiedete (DKK 282.800).

Eine Stunde verging bis es zum nächsten All-in kam, und als es dann soweit war konnte Loth mit A-J gegen Romanello mit A-Q verdoppeln.

Der nächste All-in sorgte dann jedoch für den nächsten freien Platz am Tisch. Guldhammer begann die Hand mit einem Raise, gefolgt von einem Re-raise von Kerignard. Guldhammer ging daraufhin mit {A-Diamonds}{K-Diamonds} all-in und Kerignard brauchte nicht lange um mit seinen Pocket Q’s zu callen. Das Board brachte 6[d9-{2-Diamonds}{5-Spades}{J-Clubs}{Q-Hearts} und für Morten Guldhammer war das Event auf Platz 7 beendet (DKK 425.000).

Romanello konnte sich nach seinem verlorenen All-In gegen Loth zwar wieder etwas erholen, aber seine Aggression wurde ihm dann schließlich zum Verhängnis. Romanello begann mit einem Raise und Wigg re-raiste. Romanello ging darauf all-in und Wigg hätte mit seinen Pocket Aces nicht schneller callen können. Romanello zeigte lediglich {9-Hearts}{8-Hearts}, aber der Flop {6-Hearts}{K-Hearts}{9-Clubs} gab ihm eine Menge Outs. Die {6-Clubs} auf dem turn half ihm jedoch nicht, genauso wenig wie die {10-Spades} auf dem River, und somit musste Roberto Romanello seinen Platz räumen (Platz 7, DKK 570.000).

Mit noch fünf Spielern übrig genoss Wigg mit über 5 Millionen in Chips einen komfortablen Chiplead vor Kerignard mit 3 Millionen. Klein hatte knapp 2 Millionen vor sich, während es für Loth und Vivo mit jeweils 1 Million Chips langsam aber sicher eng wurde.

es waren dann auch die beiden Shortstacks die kurz darauf aneinander gerieten als beide preflop all-in gingen, Vivo mit A-J und Loth mit Pocket 6’s. Ein Ass erschien auf dem Flop und verhalf Vivo zum Double-Up, wohingegen Loth mit nur noch 45K auf ein Wunder hoffen musste. Loth ging dann auch gleich in der nächsten Hand all-in und Kerignard sowie Vivo callten. Beide Spieler checkten das Board {5-Diamonds}{7-Hearts}{2-Clubs}{4-Hearts}{Q-Hearts} bis zum River, Vivo zeigte Q-J und sackte den Pot ein. Damit beendete Richard Loth das Event auf Platz 5 (DKK 715.000).

Kurz darauf kam es zu einer Hand zwischen Kerignard und Wigg. Kerignard raiste preflop, und nach einem Re-raise von Wigg ging Kerignard mit {A-Spades}{Q-Diamonds} all-in. Wigg callte sofort mit Pocket K’s und nach einem Board {10-Hearts}{10-Clubs}{2-Spades}{9-Diamonds}{5-Clubs} gewann dieser die Hand und eliminierte Yorane Kerignard auf Platz 4 (DKK 1.050.000).

Klein und Vivo gingen jetzt aggressive gegen Chipleader Wigg zu Werke, und Letzterer werte sich nicht gerade so wie man es von einem deutlichen Chipleader erwarten würde. Schließlich konnte Vivo dann mit Pocket K’s gegen Wiggs Pocket J’s verdoppeln und übernahm sogar den Chiplead mit über 6 Millionen in Chips.

Dann war es Klein der für Action sorgte. Die Hand begann mit einem Raise von Wigg, und nach einem Re-raise von Klein ging Wigg mit {J-Clubs}{9-Clubs} all-in. Klein callte mit {A-Clubs}-10[d9, aber das Board {6-Hearts}{7-Hearts}{Q-Clubs}{K-Spades}{10-Clubs} gab Wigg die Straight und bedeutete das Aus für Klein auf Platz 3 (DKK 1.400.000).

Heads-Up begann daraufhin mit folgenden Chipverteilungen:

Francesco de Vivo

6,400,000
Anton Wigg

6,100,000

Wigg erwischte den besseren Start und konnte schon früh den Chiplead übernehmen, welchen er dann auch ausbauen konnte bis er schließlich 8 Millionen Chips vor sich hatte. Dann konnte Vivo jedoch verdoppeln nachdem dieser mit 8-7 gegen Wiggs A-10 all-in gegangen war und eine 8 auf dem Turn traf. Nur wenig später konnte Vivo erneut verdoppeln als er mit A-9 gegen Wiggs Pocket Q’s all-in ging und gleich zwei Asse auf dem Flop traf.

Mit nur noch 1,3 Millionen Chips vor sich startete Wigg nun eine beeindruckende Aufholjagd. Zuerst verdoppelte er mit A-J gegen Vivos 8-7, und wenig später erneut mit Pocket K’s gegen Vivos A-5. Somit waren die Stacks wieder ausgeglichen, aber Wigg ging weiterhin aggressive zu Werke.

Schließlich ging Wigg dann preflop mit {A-Hearts}{J-Diamonds} all-in und Vivo callte mit {K-Diamonds}{10-Spades}. Das Board brachte {Q-Hearts}{9-Hearts}{Q-Diamonds}{2-Diamonds}{8-Hearts} und Francesco Vivo musste sich mit Platz 2 und DKK 2.275.000 zufrieden geben.

Anton Wigg aus Stockholm sicherte sich hingegen seinen ersten großen Turnier Erfolg und kassierte ein Preisgeld von DKK 3.675.000.