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Australier Tyron Krost gewinnt Aussie Millions und $2 Millionen

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Die Aussie Millions ist eines der größten Poker Turniere weltweit, und wie jedes Jahr kamen auch in 2010 wieder Tausende Spieler nach ‘Down Under’ um sich Millionen in Preisgelder zu sichern.

Der Tag 1A des $10.500 Main Events begann mit 233 Teilnehmern, unter ihnen bekannte Gesichter wie Phil Ivey, Tom Dwan, Barry Greenstein und Gus Hansen. Am Ende des Tages war es der Deutsche Ronny Kaiser der sich mit 117.000 Chips die Führung sicherte, gefolgt von Sorel Mizzi, Kevin Eyster und Nico Behling.

Am Tag 1B kamen noch einmal 243 weitere Spieler dazu, mit dabei Erik Seidel, Chris Ferguson, Florian Langman, Neil Channing, Vanessa Selbst, Jeff Lisandro, Van Marcus, Annette Obrestad, sowie der Titelverteidiger Stewart Scott. Der Tag endete ohne offiziellen Chipcount und somit ohne Chipleader.

Am dritten und letzten Starttag hatten Spieler ihre letzte Chance um sich noch für das Event zu registrieren, und 270 von ihnen nutzen die Gelegenheit. Somit lag die Gesamt-Teilnehmerzahl bei 746, wodurch ein Preispool von $7.460.000 zusammen kam. Der Payout erstreckte sich über die Top 72 Plätze mit einem Preisgeld von $2 Millionen fuer den Sieger. Mit dabei waren an diesem Tag unter anderem die Hachem Brüder Joe und Tony, Tony G, Clonie Gowen, Chris Moorman und Benny Spindler. Als der Tag endete führte Pierre Aoukar das Feld mit 178.500 Chips an.

Tag 2 brachte die verbleibenden 294 Spieler zusammen an die Tische, aber gerademal 83 von ihnen konnten den Tag überleben. David Freiling erwischte einen besonders guten Tag und übernahm mit 537.000 Chips die Führung, gefolgt von Pierre Aoukar, Sorel Mizzi, Chad Wiedenhoeft und die Überraschung aus Österreich, Jürgen Wenigwieser. Weniger gut lief es dagegen für Tony G, Erick Lindgren, Joe Hachem und Dan Harrington, die alle an diesem Tag ihre Plätze räumen mussten. Auch für Benny Spindler endete das Turnier am Tag 2 nachdem dieser durch seinen Landsmann Nico Behling eliminiert wurde.

Für die übrig gebliebenen Teilnehmer ging es am Tag 3 dann darum die Payout Plätze zu erreichen, aber bis es soweit war mussten noch einige von ihnen ausscheiden. Als dann schließlich die Money Bubble erreicht war dauerte es eine Weile bis diese Platzte, aber als es dann geschah hätte es kaum dramatischer sein können. Joseph Sevian begann die Hand mit einem Raise, gefolgt von einem Call durch Chris Gillard. Daraufhin re-raiste Peter Jetten bevor Sevian erneut raiste. Gillard wurde das alles ein bisschen zu viel und er foldete bevor Jetten all-in ging. Sevian callte mit seinen letzten Chips und zeigte Pocket Kings, Jetten führte jedoch mit Pocket Aces. Dies änderte sich jedoch nach dem Flop {K-Hearts}{10-Diamonds}{6-Diamonds} mit einem Set für Sevian. Der Turn brachte mit {J-Clubs} keine Hilfe für Jetten, aber der gesamte Raum explodierte als dann plötzlich das {A-Hearts} auf dem River erschien. Somit nahm das Event für Sevian ein ziemlich bitteres Ende auf der Money Bubble.

Nachdem Nasr El Nasr bereits vor den Payout Plätzen ausgeschieden war endete der Tag später auch für Nico Behling (Platz 35), Ronny Kaiser (Platz 34) und Cort Kibler-Melby (Platz 25). Auch Barry Greenstein (Platz 50) und Gus Hansen (Platz 23) mussten am Tag 3 ihre Plätze räumen. Der Tag endete schließlich mit noch 18 Spielern im Feld, allen voran Kosmas Dratsas der sich mit 1.792.00 den Chiplead sicherte. Auch noch sehr gut im Rennen waren Annette Obrestad und Sorel Mizzi, die mit 1.711.000, beziehungsweise 1.695.000 die Plätze 2 und 3 belegten. Auch für den Österreicher Jürgen Wenigwieser hatte mit 1,6 Millionen in Chips noch alle Chancen.

Nachdem Tag 3 für Wenigwieser noch fabelhaft verlaufen war, war am Tag 4 genau das Gegenteil der Fall. Zu Beginn verlor er einen großen Pot mit A-K gegen Q-Q bevor er dann in einem 3-way Pot mit K-K gegen {A-Hearts}{J-Spades} und {A-Clubs}{5-Hearts} verlor nachdem das Board {A-Diamonds}{10-Clubs}{7-Spades}{6-Spades}{5-Spades} verlaufen war. Schließlich kam dann das Aus auf Platz 13, wieder mit Pocket Kings, diesmal gegen die Pocket Aces von Peter Jetten. Auch der letzte verbleibende Deutsche im Feld, Jens Kerper, musste sich schließlich mit Platz 10 zufrieden geben. Nach einem {J-Hearts}{10-Clubs}{2-Clubs} Flop gingen Kerper mit {K-Clubs}{9-Spades} und Kosta Varoxis mit {Q-Clubs}{J-Hearts} all-in, Turn und River brachten jedoch keine Hilfe für den Deutschen.

Mit noch 9 Spielern übrig kam es dann zu einer Hand zwischen Sorel Mizzi und Kosmas Dratsas. Nach einem Flop {J-Clubs}{6-Diamonds}{2-Hearts} setzte Mizzi, woraufhin Dratsas all-in ging und Mizzi callte. Dratsas zeigte {7-Diamonds}{6-Spades} für Middle-Pair, lag aber hinten gegen Mizzi’s {K-Spades}{J-Spades}. Der Turn, {9-Clubs}, und der River, {Q-Clubs}, brachten keine Hilfe für Dratsas, der somit auf der Final Table Bubble ausschied (Platz 9, $125.000).
Somit stand der Final Table fest, mit Sorel Mizzi als eindeutigen Chipleader, aber auch Annette Obrestad und Peter Jetten waren noch mit von der Partie.

Seat 1:

Sorel Mizzi

6,033,000
Seat 2: Stephen Shelley

991,000
Seat 3: Annette Obrestad 1,349,000
Seat 4: Tyron Krost

1,869,000
Seat 5:

Frederik Jensen 1,754,000
Seat 6: Kosta Varoxis

635,000
Seat 7: Peter Jetten 1,700,000
Seat 8: Steven Friedlander 694,000

Während der ersten 3,5 Stunden kam es zu keiner Eliminierung und keinem Double-Up, man sah also sofort wie Ernst die Spieler5 diesen Final Table nehmen würden.

Schließlich war es dann aber Stephen Shelly der als erster Spieler den Tisch verlassen musste. Krost hatte die Hand mit einem Raise begonnen und callte den Re-Raise von Shelly preflop. Der Flop brachte {8-Clubs}{5-Diamonds}{3-Diamonds} und einen Bet von Krost. Daraufhin check-raiste Shelly all-in und Krost callte mit Pocket Jacks. Shelly zeigte lediglich Pocket 7’s, und nach der {8-Diamonds} auf dem Turn und der {2-Hearts} auf dem River war das Turnier für Shelly beendet (Platz 8, $125.000).

Obrestad hatte zu Beginn dieses Final Tables große Schwierigkeiten damit Chips zu versammeln und ging schließlich mit {A-Clubs}{J-Hearts} und ihren letzten 600K all-in. Krost überlegte kurz bevor er sich dann entschied mit Pocket 7’s zu callen. Der Flop machte es interessant mit {K-Spades}{Q-Clubs}{7-Spades}, aber die {5-Diamonds} auf dem Turn und der {K-Hearts} auf dem River brachten nicht die erhoffte Straight für Obrestad, die sich auf Platz 7 verabschieden musste ($175.000).

Das Tempo zu Beginn des Tages hielt auch nach dem Dinner Break an bis der Shortstack Friedlander für Action sorgte. Nach einem preflop raise von Jensen und Calls von Varoxis und Jetten ging Friedlander all-in für 615K. Jensen foldete, aber Varoxis re-raiste all-in und brachte damit auch Jetten zum folden. Es kam zum Coin-Flip, Varoxis mit {A-Hearts}{K-Spades} und Friedlander mit Pocket 7’s, jedoch mit dem besseren Ende für Varoxis. Das Board brachte {K-Diamonds}{9-Diamonds}{2-Hearts}{K-Hearts}{J-Spades} und somit das Aus für Friedlander (Platz 6, $250.000).

Die verbleibenden fünf Spieler am Tisch sorgten jetzt für reichlich Action, wie zum Beispiel bei einem 3-way All-In zwischen Mizzi, Krost und Jetten. Das Board zeigte am Ende eine Broadway Straight und somit teilten sich die drei Spieler den Pot. Danach lief es für Mizzi weniger gut und er verlor sogar seinen Chiplead an Krost.

Dieser sorgte dann auch gleich für den nächsten freien Platz am Tisch. Nach einem preflop Raise von Jetten re-raiste Korst im Big Blind und Jetten ging für seine letzten 2,3 Millionen all-in. Korst callte sofort mit Pocket Kings und lag deutlich vorne gegen Jetten’s {K-Diamonds}{5-Diamonds}. Das Board brachte {A-Spades}{J-Spades}{2-Diamonds}{7-Clubs}{5-Spades} und für Jetten war das Event beendet (Platz 5, $350.000).

Während Korst somit seine Führung ausbaute ging der Fall von Mizzi weiter. Nachdem Jensen dann gegen ihn verdoppeln konnte fiel Mizzi unter die 1-Million-Chip Marke, gewann dann jedoch einen All-in gegen Varoxis. Letzterer verwickelte sich dann in einen Pot mit Jensen indem beide einen Flop {Q-Clubs}{9-Hearts}{7-Clubs} sahen. Varoxis hatte nach den preflop Raises nur noch 150K vor sich und callte diese dann auch mit {A-Hearts}{6-Clubs} all-in nachdem Jensen mit Pocket 2’s gesetzt hatte. Turn und River brachten mit {10-Diamonds} und {2-Spades} keine Hilfe für Varoxis der sich mit Platz 4 zufrieden geben musste ($450.000).

Mizzi war jetzt der neue Shortstack am Tisch und ging wenig später dann auch nach einem Raise von Jetten all-in. Krost im Big Blind ging daraufhin ebenfalls all-in, was zur Folge hatte das Jetten sein Blatt foldete und es wieder zum Coin Flip kam. Mizzi zeigte Pocket 7’s und Krost zeigte {A-Spades}{K-Spades}. Die gleiche Situation wir zuvor zwischen Varoxis und Freidlander und mit einem ähnlichen Flop – {K-Hearts}{10-Hearts}{5-Hearts}. Die {8-Diamonds} auf dem Turn und die {2-Hearts} auf dem River brachten nicht das erhoffte Set fuer Mizzi der sich auf Platz 3 verabschiedete ($715.000).

Krost ging jetzt mit einem deutlichen Vorsprung ins Heads-Up:

Tyron Krost 10,180,000
Frederik Jensen 4,860,000

Es dauerte weniger als 30 Minuten bis der Sieger feststand. Krost spielte sehr aggressive und konnte seine Führung noch weiter ausbauen bis es dann zur entscheidenden Hand kam.

Nach einem {K-Clubs}{3-Hearts}{2-Diamonds} Flop setzte Jensen und Krost raiste. Jensen antwortete mit einem Re-Raise, woraufhin Krost all-in ging und Jensen callte. Krost zeigte {K-Spades}{9-Diamonds} und lag somit knapp aber deutlich in Führung gegen Jensen’s {K-Diamonds}{6-Spades}. Der Turn brachte die {7-Hearts}, und die {2-Clubs} auf dem River entschied das Turnier zugunsten von Krost. Frederik Jensen belegt somit Platz 2 und kann sich über $1,1 Million Preisgeld freuen.

Der Sieger der 2010 Aussie Million heißt Tyron Krost, ein 23-jähriger aus Sydney, der durch seinen Erfolg um $2 Million (AUD) reicher wurde.