Cookies on the PokerWorks Website

We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue without changing your settings, we'll assume that you are happy to receive all cookies on the PokerWorks website. However, if you would like to, you can change your cookie settings at any time.

Continue using cookies

Poker News | Poker Events | EPT

20-jähriger Jake Cody gewinnt EPT Deauville.

Mitteilen

Das European Poker Tour Deauville Events stellte sich auch in diesem Jahr wieder als eines der beliebtesten EPT Events der Saison heraus nachdem die Spieler scharenweise erschienen waren. Poker Fans aus aller Welt waren angereist um am €5,300 No-Limit Hold’em Event teilzunehmen, und schließlich wurde der Andrang sogar so Groß dass die Teilnehmergrenze von 600 Spielern angehoben werden musste um den Bedarf an Plätzen zu decken.

Bereits am Tag 1A registrierten sich ganze 339 Spieler im Casino Barriere, unter ihnen bekannte Gesichter wie Katja Thater, Arnaud Mattern und Mike McDonald. Als der Tag endete waren noch 186 von ihnen übrig, allen voran PokerStars Qualifier Robert Cezarescu mit 216.900 in Chips, gefolgt von Andrew Cheel Teng, Vladimir Geshkenbein, Corneliu Cretu und Tony Fabien.

Am Tag 1B kamen dann nochmal 429 Spieler dazu, womit die Gesamt-Teilnehmerzahl bei 768 lag. Diese generierten einen Preispool von €3.686.400 der an die Top 104 Spieler verteilt wurde, mit €847.000 für den letztendlichen Sieger. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer mussten bereits vor Ende des Tages ihre Plätze räumen, wohingegen 209 von ihnen überlebten. Chipleader zu diesem Zeitpunkt war der PokerStars Pro Luca Pagano mit 193.100 in Chips, dicht gefolgt von Joann Lenne, Ludovic Lacay, Goghan Seref und Freddy Deeb.

Somit kamen am Tag 2 die verbleibenden 395 Teilnehmer zusammen am Ende des Tages war jedoch nur noch knapp ein Drittel von ihnen übrig. Spieler wie Arnaud Mattern, Jean-Robert Bellande, Katja Thater, Alex Kravchenko und EPT Prag Champion Jan Skampa schieden alle an diesem Tag. Ganz anders erging es da Nicolas Levi, der das Feld von 133 Spielern mit 648.500 in Chips anführte. Ihm auf den Versen waren George Claudius Secara, Ludovic Lacay, Stefan Fucks und Benjamin Juhasz.

Das Ziel am Tag 3 war es, bis auf 24 Teilnehmer herunterzuspielen, und obwohl e seine Weile dauerte war es dann schließlich doch vollbracht. Bevor die Payout Plätze erreicht waren mussten sich unter anderem Jude Aisnworth und Juha Helppi verabschieden, und als dann die Money Bubble erreicht war ereigneten sich gleiche mehrere spannende Hands ohne dass ein Spieler ausscheiden musste. Schließlich war es dann der Shortstack Daniel Miller der mit {A-Spades}{3-Spades} einen Raise von Peter Eastgate callte. Der Däne zeigte zwar nur {8-Spades}{4-Hearts}, aber das Board brachte {10-Diamonds}{4-Spades}{2-Hearts}{Q-Spades}{6-Clubs} und das Paar 4er reichte Eastgate um die Bubble zum Platzen zu bringen. Somit hatte jeder der verbleibenden Spieler nun mindestens €8.100 sicher.

Richard Jerome Leblanc war der erste der sich sein Preisgeld abholte, aber auch Davidi Kitai, Patrick Bruel, Luca Pagano, Ptrick Bueno, Dario Minieri, Ludociv Lacay, Nicolas Levi und Shane Schleger mussten an diesem Tag ihren Weg zur Kasse antreten. Nachdem dann Stephan Fucks auf Platz 25 ausschied endete der Tag mit Teodor Caraba als Chipleader mit 3.220.000 in Chips, gefolgt von Hugo Lemair, Mike McDonald, Peter Eastgate und George Claudius.

Für die 24 verbleibenden Spieler ging es dann am Tag 4 darum den Final Table der letzten Acht zu erreichen. Andras Nemeth war der erste der gehen musste, und auch Bruno Fitoussi (Platz 14) und Freddy Deeb (Platz 12) überlebten den Tag nicht. Als dann die letzten 9 Spieler am gleichen Tisch zusammenkamen waren unter ihnen drei mit Stacks von unter 1 Million Chips. Einer von ihnen war Bertrand Grospellier, der schließlich mit {A-Clubs}{Q-Clubs} all-in ging, jedoch durch Teodor Caraba mit Pocket Aces gecallt wurde. Der Flop {8-Clubs}{J-Clubs}{4-Spades} brachte noch eine Flush Hoffnung für ‚Elky‘, und nach der {9-Hearts} auf dem Turn kamen auch noch einige Straight Outs dazu. Der River brachte jedoch die {2-Spades} und somit das aus für Grospellier auf Platz 9 (€51.500)

So gingen die letzten 8 dann an den Final Table:

Seat 1:

Claudiu Secara

795,000
Seat 2:

Jake Cody

4,650,000
Seat 3:

Michael Fratty

1,595,000
Seat 4:

Teodor Caraba

6,915,000
Seat 5:

Peter Eastgate

695,000
Seat 6:

Craig Bergeron

3,135,000
Seat 7:

Stephane Albertini

3,555,000
Seat 8:

Mike McDonald

1,815,000

Die Action begann mit Peter Eastgate der gleich zu Beginn seinen Shortstack all-in setzte, jedoch nicht gecallt wurde. Auch beim zweiten All-In konnte Eastgate ohne Gegenwehr die Chips einsammeln. Besser lief es da für Mike McDonald der nach einem gewonnenen All-In gegen Albertini seinen Stack auf über 3 Millionen Chips ausbauen konnte.

Als Eastgate dann zum dritten Mal all-in ging hatte Bergeron etwas dagegen. Er callte mit {K-Clubs}{9-Spades}, musste dann aber sehen dass Eastgate mit Pocket 10’s in Führung lag. Dies änderte sich schnell nachdem der Flop {K-Diamonds}{Q-Clubs}{4-Diamonds} erschien. Der Turn, {3-Spades}, und der River, {8-Hearts}, brachten keine Hilfe für Eastgate der somit als erster den Final Table verlassen musste (Platz 8, €70.000).

Was folgte waren mehrere große Pots, ohne das jedoch ein Platz am Tisch frei wurde. Erst verlor Bergeron einen erheblichen Pot gegen Caraba bevor er dann Albertini zu einem Double Up verhalf. Gleichzeitig konnte Secara zweimal verdoppeln, zuerst gegen Albertini, dann gegen McDonald.

Schließlich war es Fratty der mit {A-Hearts}{Q-Diamonds} und seinen letzten 1,24 Millionen all-in ging und durch Cody mit Pocket K’s gecallt wurde. Fratty traf auf dem Flop zwar die {Q-Spades}, dies reichte jedoch am Ende nicht, so dass Michael Fratty sich mit Platz 7 zufrieden geben musste (€92.000).

Albertini hatte im Verlaufe des Tages immer wieder seine Gegner zu Double-Ups verholfen und versuchte nun selber mal sein Glück. Nach einem All-In von Cody callte Albertini mit seinen letzten Chips und {K-Clubs}{9-Clubs}. Cody zeigte jedoch Pocket A’s, das Board kam {7-Spades}{5-Spades}{3-Spades}{6-Diamonds}{6-Hearts} und für Stephane Albertini war das Event auf Platz 6 beendet (€129.000).
Nur wenige Hands später folgte Secara, der seine letzten Chips auf Pocket J’s setzte, es dann jedoch mit den Pocket K’s von Mike McDonald zu tun bekam. Das Board {9-Clubs}{4-Diamonds}{2-Diamonds}{9-Hearts}{8-Clubs} brachte keine Hilfe für Claudius Secara der somit auf Platz 5 ausschied (€165.000).

Cody konnte daraufhin gleich dreimal seinen Stack verdoppeln, einmal gegen McDonald und zweimal gegen Bergeron. Letzterer konnte dann zwar selber noch einmal verdoppeln, war aber kurze Zeit später gezwungen es erneut zu versuchen. Nach einem Raise ging Cody mit {A-Diamonds}{7-Diamonds} all-in und Bergeron callte mit {J-Hearts}{10-Clubs}. Der Flop {5-Hearts}{8-Diamonds}{A-Hearts} brachte nichts gutes für Bergeron und das {A-Spades} auf dem Turn entschied die Hand zugunsten von Cody und die {9-Spades} auf dem River spielte keine Rolle mehr. Craig Bergeron beendete das Event somit auf Platz 4 (€221.000).

Die verbleibenden drei Spieler begannen mit fast identischen Chipstacks: McDonald mit 7,94 Millionen, Caraba mit 7,49 Millionen und Cody mit 7,32 Millionen. Caraba konnte sich jedoch einen ordentlichen Vorsprung auf seine Konkurrenz herausspielen, und als der Dinner Break anbrach führte er das Feld mit 11 Millionen an. Cody saß immer noch auf rund 7 Millionen während McDonald auf 4.43 Millionen zurückgefallen war.

Kurz nach dem Dinner Break begann McDonald dann mit einem Raise, woraufhin Caraba mit {A-Spades}{10-Diamonds} all-in ging. McDonald überlegte nicht lange und callte Mit Pocket J’s, musste die Führung in der Hand jedoch abgeben nach der Flop {K-Diamonds}{6-Hearts}{A-Hearts} brachte. Die {8-Hearts} auf dem Turn war keine Hilfe und auch die {10-Clubs} auf dem River brachte wenig und bedeutete das Aus für Mike McDonald auf Platz 3 (€295.000).

Heads-Up Play begann dann wie folgt:

Teodor Caraba

14,860,000
Jake Cody

7,880,000

Cody konnte nach und nach ein bisschen aufholen bis es dann schließlich etwas außer Kontrolle geriet. Cody ging mit Pocket 8’s all-in und Caraba callte mit lediglich {5-Clubs}{6-Clubs}. Cody gewann die Hand und den riesigen Pot von fast 20 Millionen, so dass Caraba nur noch knapp 3 Millionen Chips vor sich hatte.

Caraba konnte dann nochmal mit {Q-Hearts}{6-Hearts} gegen Cody’s {A-Clubs}{4-Hearts} verdoppeln nachdem eine 6 auf dem Flop erschien, und schaffte dies erneut mit {A-Spades}{K-Clubs} gegen {K-Spades}{6-Clubs}.

Mit fast identischen Stacks kam es dann zur finalen Hand. Caraba erhöhte, Cody re-raiste und Caraba ging all-in für 9,54 Millionen und {A-Diamonds}{K-Hearts}. Cody callte ohne zu überlegen mit Pocket K’s, das Board brachte {10-Spades}{7-Spades}{10-Clubs}{4-Diamonds}{Q-Diamonds} und das EPT Deauville Event war entschieden. Teodor Caraba musste sich am Ende mit Platz 2 und €516.000 zufrieden geben.

Der erst 20-jährige Jake Cody konnte sich hingegen über seinen ersten großen Turniersieg freuen und kassierte die stolze Summe von €847.000.