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Harrison Gimbel sichert sich den Sieg beim PokerStars Caribbean Adventure

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Das PokerStars Caribbean Adventure ist eines der beliebtesten Turniere des ganzen Jahres. Es ist nicht nur das erste große Live Turnier des neuen Jahres sondern gehört zudem zu einem der lukrativsten Events in der ganzen Welt. Und mit der Ankündigung von insgesamt 50 Events, einem Wohltätigkeits-Turnier, zahlreichen Promi-Erscheinungen und einem potenziellen Rekord-Teilnehmerfeld beim $10K Main Event kamen die Spieler scharenweise ins Atlantis Resort auf den Bahamas um an der Action teilzunehmen.

Der Tag 1a beim PCA Main Event startete am 5. Januar mit 683 Teilnehmern, unter ihnen Spieler wie Daniel Negreanu , Barry Greenstein , Dennis Phillips, Greg Raymer , Chris Moneymaker, Huck Seed und Erik Seidel. Als der Tag mit noch 430 Spielern endete war es jedoch Wayne Bently der sich mit einem Stack von 329.500 einen deutlichen Chiplead sichern konnte. Sein engster Verfolger war Kevin Saul mit 170K, gefolgt von Eric Froehlich, Vivek Rajkumar und Ben Lamb.

Der Tag 1b brachte dann den Rekord. Nachdem sich weitere 846 Teilnehmer registriert hatten kam die Gesamt-Teilnehmerzahl auf 1.529 die einen Preispool von $14.831.300 generierten. Somit war das 2010 Event die größte PCA in der Geschichte. Die Struktur des Events wurde im Vergleich zum Vorjahr ein wenig verändert, so dass mehr Payout Plätze zur Verfügung standen. Diese erstreckten sich über die Top 224 Plätze, mit einem Preisgeld von $2,2 Millionen fuer den Sieger.

Auch am Tag 1b waren viele bekannte Gesichter mit dabei, unter anderem Phil Ivey , Annette Obrestad , Peter Eastgate und Joe Cada, sowie Tennis Star Boris Becker und Rapper Nelly. Als der Tag endete war s Anibal Tacla der das Feld von 454 verbleibenden Spielern mit einem Stack von 166K anführte.

Am Tag 2 kehrten somit 884 Spieler an die Tische zurück, von denen am Ende jedoch nur 280 übrig blieben. Zu diesem Zeitpunkt nicht mehr dabei waren Annette Obrestad, Humberto Brenes, Betrand Grospellier und Marcel Luske . Ganz anders erging es da Praz Bansi, der sich mit 960K in Chips die zwischenzeitliche Führung sicherte. Hinter ihm lauerten jedoch Marc McLaughlin, Wayne Bentley, der deutsche Nasr El Nasr und Daniel Ades.

Tag 3 startete mit der Money Bubble in Sicht, und es dauerte nicht lange bis diese geplatzt war. Vorher mussten jedoch unter anderem Dennis Phillip[s, Daniel Negreanu und Nick Binger ihre Plätze räumen. Mit noch 225 Spielern im Rennen kam es dann zu folgender Hand zwischen Justin Bonomo und John Leathart. Beide Spieler sahen einen Flop von {8-Hearts}{7-Clubs}{7-Hearts}. Nach Bets und Calls kam dann die {10-Hearts} auf dem Turn, und nachdem mehr Chips in die Mitte flossen erschien schließlich das {A-Diamonds} auf dem River. Hier ging Bonomo dann all-in und Leathart callte mit seinen letzten Chips. Bonomo zeigte daraufhin {8-Diamonds}{7-Spades} für ein geflopptes Full House und Leathart war der letzte Spieler der leer ausgehen würde.

Zu diesem Zeitpunkt waren noch 21 Deutsche Spieler mit von der Partie, von denen jedoch einige vor Ende des Tages noch ihre Plätze räumen mussten. Als erster war es Daniel Felten auf Platz 215, gefolgt von Jan Petersen (201), Torsten Tent (191), Daniel Doering (173), Dennis Goebel (171), Daniele Nestola (161), Aaron Szerencses (156), Oliver Zippel (154), Mario Kühl (147), Thomas Rintzel (144), Marcel Schreiner (133), Braumandl Bernhard (122), Igor Kurganov (119), Halil Yavuz (105), Nasr El Nasr (104) und Holger Christian Kanisch (76). Auch Dario Minieri (188), Ivan Demidov (126), Phil Ivey (91) und Justin Bonomo (75) konnten den Tag nicht überleben. Mit noch 62 Spielern übrig war es Harrison Gimbel der das Feld mit 2.625.000 in Chips anführte, gefolgt von Matthew Haugen, Ryan D’Angelo, Praz Bansi und Barry Shulman.

Am Tag 4 ging es gleich richtig zur Sache als Shortstack Henning Gunby nach nur wenigen Minuten auf Platz 62 eliminiert wurde und $38.000 Preisgeld kassierte. Es folgten unter anderem Johnny Lodden (57), Liz Lieu (53), Florian Langmann (51), Huck Seed (49), Tobias Reinkemeier (46), Eric Froehlich (41) sowie zwei weitere Deutsche Bernd Rygol (33) und Paul Knebel (28). Als dann Damien Rony auf Platz 35 ausschied war das Soll für den Tag erfüllt. Ryan D’Angelo hatte mit einem Stack von 7.483.000 den Chiplead übernommen, gefolgt von John Duthie, Wayne Bentley, Tom Koral und Barry Shulman.

Am Tag 5 ging es dann darum den Final Table der letzten 8 zu erreichen. Kenny Nguyen war der erste für den dieser Traum platzte, aber auch Robert Mizrachi (22), Jeff Madsen (19), John Duthie (12) sowie der letzte verbleibenden Deutsche Spieler, Dimitri Hefter (Platz 11, $130.000) mussten frühzeitig ihre Plätze räumen. Als dann auch noch Darren Keyes auf Platz 10 ausschied kamen die letzten 9 Spieler an einem Tisch zusammen, und nur noch einer von ihnen musste gehen bevor der Tag enden konnte.

Dies war dann auch relative schnell erledigt. Matthew Haugen ging mit seinen letzten 870K all-in und Barry Shulman callte mit Pocket Kings. Haugen zeigte {A-Hearts}{6-Diamonds}, aber das Board brachte mit {9-Hearts}{9-Diamonds}{5-Spades}{2-Spades}{8-Diamonds} keine Hilfe und Haugen musste sich letztendlich mit Platz 9 und $150K Preisgeld zufrieden geben. So gingen die verbleibenden 8 Spieler an den Final Table:

Ryan D’Angelo 10,090,000
Tyler Reiman 9,350,000
Barry Shulman 6,805,000
Harrison Gimbel

6,000,000
Thomas Koral

5,370,000

Benjamin Zamani 3,700,000
Zachary Goldberg 2,340,000
Aage Ravn

1,690,000

Gleich in der ersten Hand des Final Tables ging Shortstack Aage Ravn all-in aber keiner der anderen Spieler callte. Fünf Hands später kam es dann zur ersten großen Hand nachdem Gimbel mit AK all-in ging und D’Angelo mit Pocket J’s callte. Gimbel traf ein Full House und konnte verdoppeln und übernahm somit den Chiplead.

Kurze Zeit später kam es dann zur ersten Eliminierung nachdem Koral preflop mit Pocket Q’s all-in gegangen war und Reiman callte mit Pocket A’s. Das Board brachte {6-Clubs}{10-Clubs}{6-Diamonds}{J-Clubs}{K-Hearts} und Tom Koral beendete das Turnier auf Platz 8 für $201.300.

Nur wenig später war es Goldberg der seine letzten 1,53 Millionen Chips mit Pocket 10’s in die Mitte schob und Ravn der mit {A-Spades}{Q-Diamonds} callte. Der Flop sah mit {8-Hearts}{J-Spades}{K-Hearts} noch gut aus für Goldberg, aber dann erschien das {A-Hearts} auf dem Turn, und die {7-Spades} auf dem River beendete das Turnier für Zachary Goldberg auf Platz 7 ($300.000).

Dann war auch die Zeit für den einzigen Nicht-Amerikaner am Tisch, Aage Ravn aus Norwegen, abgelaufen. Shulman begann mit einem Raise, woraufhin Zamani all-in ging. Auch Ravn ging daraufhin all-in, gefolgt von einem weiteren All-In durch Gimbel. Shulman brauchte nicht lange um seine Hand zu folden und somit deckten die drei Spieler ihre Hands auf. Zamani zeigte Pocket 8’s, Ravn {A-Clubs}{Q-Clubs} und Gimbel Pocket J’s. Das Board brachte {5-Clubs}{8-Spades}{7-Diamonds}{2-Spades}{6-Diamonds} und somit konnte Zamani seinen Stack verdreifachen, Gimbel gewann den Side Pot gegen Aage Ravn und Letzterer musste sich mit Platz 6 und $450K zufrieden geben.

Mit noch 5 Spielern am Tisch ging es für alle rauf und runter. Zamani verdoppelte mit A-J gegen Schulman’s A-K dank einem Flush auf dem River, bevor dieser dann wiederum gegen Gimbel verdoppeln konnte nachdem Schulman’s A-Q gegen Gimbel’s 7-5 gewann.

Dann war es wieder an der Zeit etwas Platz am Tisch zu schaffen. Nach einem Raise von Shulman und einem Re-Raise von Reiman ging D’Angelo mit seinen letzten 6,75 Millionen all-in und Reiman callte mit {A-Spades}{K-Hearts}. D’Angelo zeigte Pocket J’s und erwischte mit {4-Clubs}{9-Hearts}{3-Clubs} einen ausgezeichneten Flop. Auch die {5-Hearts} auf dem Turn war kein Problem, aber es war der {K-Diamonds} auf dem River der die Hand zugunsten von Reiman entschied und das Turnier für Ryan D’Angelo beendete (Platz 5, $700.000).
Reiman war jetzt mit einem Stack von 24 Millionen der deutliche Chipleader am Tisch, gefolgt von Gimbel mit 14 Millionen, und weit abgeschlagen Shulman und Zamani, beide mit etwa 4 Millionen.

Zamani war daraufhin der erste der beiden Shortstacks der versuchte an seiner Situation etwas zu verbessern. Nach einem preflop Raise wurde er jedoch mit einem All-In von Gimbel im Small Blind konfrontiert, aber nach einigen Minuten Bedenkzeit callte Zamani schließlich mit {A-Hearts}{10-Diamonds}. Gimbel zeigte Pocket 8’s und erwischte den weitaus besseren Start als der Flop {8-Spades}{5-Spades}{6-Clubs} zeigte. Die {7-Clubs} auf dem Turn gab Zamani noch Hoffnung auf eine Straight, aber der {J-Clubs} auf dem River bedeutete das Aus für Benjamin Zamani auf Platz 4 ($1.000.000)

Shulman konnte daraufhin mit A-4 gegen Reiman’s K-J verdoppeln und schaffte dies einige Hands später erneut mit K-Q gegen Reiman’s A-10 nachdem ein König auf dem Flop erschien. Aber sogar nach diesen zwei Double-Ups betrug Schulman’s Stack gerade mal 6 Millionen, und er startete erneut einen Versuch, diesmal mit {Q-Clubs}{10-Spades}. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, nur nicht in diesem Fall. Gimbel callte im Big Blind mit {A-Hearts}{9-Diamonds} und nach einem Board {5-Hearts}{3-Clubs}{6-Spades}{J-Diamonds}{7-Clubs} war das Turnier für Barry Shulman beendet (Platz 3, $1.350.000)

Die beiden Finalisten gingen mit folgenden Chipcounts ins Heads-Up:

Ty Reiman 28,265,000
Harrison Gimbel 17,255,000

Als die beiden Spieler vom Dinner Break zurückkehrten dauerte es gerade mal vier Hands bis sie zum ersten Mal all-in gingen. Dies geschah bei einem Board von {8-Spades}{A-Clubs}{2-Diamonds}{2-Clubs}{7-Spades}, Gimbel zeigte {4-Hearts}{2-Hearts} und Reiman {2-Clubs}{3-Clubs} und somit teilten sich beide Spieler den Pot.

Gimbel spielte von Anfang an sehr aggressive und konnte schon früh den Chiplead übernehmen. Nach knapp 40 Hands betrug Reiman’s Stack nur noch 10 Millionen Chips und diese fanden kurze Zeit später auch ihren Weg in die Mitte vom Tisch.

Mach einigen preflop Raises ging Reiman schließlich mit Pocket 8’s all-in und Gimbel callte sofort mit Pocket 10’s. Nach dem Flop {10-Diamonds}{6-Diamonds}{2-Hearts} war die Hand schon so gut wie entschieden, aber die {8-Hearts} auf dem Turn gab Reiman noch einen Funken Hoffnung. Der River brachte jedoch den {J-Spades} und somit war das Turnier beendet. Ty Reiman beendete das Event auf Platz 2 und kassierte $1,75 Millionen Preisgeld.

Harrison Gimbel wurde mit seinen 19 Jahren somit zum jüngsten PokerStars Caribbean Adventure Main Event Champion aller Zeiten und sicherte sich gleich bei seinem ersten großen Live Turnier Erfolg ein Preisgeld von $2,2 Millionen!