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Poker News | Poker Events | EPT

Jan Skampa gewinnt das EPT Prague Event

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Die weltweite finanzielle Kriese ist auch an der Turnier-Poker Szene nicht spurlos vorbeigegangen, aber dennoch scheint es einigen Turnier-Serien besser zu gehen als anderen. Die PokerStars European Poker Tour gehört zu denjenigen die dem Trend trotzen und immer noch Rekord Teilnehmerfelder anziehen. Dies bestätigte sich einmal mehr in der vergangenen Woche beim EPT Prague Event im Hilton Hotel.

Die Action begann am Tag 1A mit 217 Spielern, unter ihnen bekannte Gesichter wie Katja Thater, Marcel Luske, Shaun Deeb, Arnaud Mattern, Ben Kang, Julian Thew, Sandra Naujoks , JP Kelly, und Pieter de Korver. Am Ende des Tages waren noch 117 von ihnen übrig, allen voran Marc Gork der sich mit 169.200 in Chips den Chiplead sicherte.

Am Tag 1B kamen nochmal 367 Spieler dazu, wodurch die Gesamt-Teilnehmerzahl bei 584 lag. Diese erzeugten einen Preispool von €2.842.100 mit €682.000 für den letztendlichen Sieger des Events. An diesem Tag mit dabei waren unter anderem Luca Pagano, Antony Lellouche, Huck Seed, Sorel Mizzi, Sebastian Ruthenberg , Noah Boeken, Bertrand Grospellier, Mel Judah, Dario Minieri, Alex Kravchenko und Tennis Legende Boris Becker. Der Tag endete mit noch 211 verbleibenden Spielern und Jude Ainsworth als Chipleader mit einem Stack von 162.700.

Somit kehrten am Tag 2 noch 328 an die Tisch zurück, von denen der Großteil den Tag jedoch nicht überleben würde. Grospellier, Thater, Luske, Boeken und sogar Tag 1A Chipleader Gork gehörten zu den Eliminierten an diesem Tag, der mit gerade mal 95 verbleibenden Spielern zu Ende ging. Yann Brosolo war zu diesem Zeitpunkt mit einem Stack von 574.000 der Chipleader.

Am Tag 3 dauerte es nicht lange bis die Money Bubble erreicht war. Zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschieden waren unter anderem Sandra Naujoks und Jude Ainsworth. Mit noch 81 Spielern im Feld wurde die Hand-for-Hand Phase eingeleitet, während welcher insbesondere zwei Hands die Aufmerksamkeit des Raumes auf sich zogen. In einer dieser Hands konnte Antonin Teissere gegen Mikko Turtainen seinen All-In gewinnen und seinen Stack verdoppeln, aber ein anderer Spieler hatte weniger Glück. Der Deutsche Tim Kahlmeyer ging mit {A-Hearts}{J-Clubs} all-in und wurde durch den Hollaender Pieter de Korver mit {A-Diamonds}{10-Diamonds} gecallt. Eigentlich eine schöne Situation für Kahlmeyer, wenn da nicht der Flop mit {5-Diamonds}{10-Clubs}{6-Diamonds} erschienen wäre. Der Turn und River brachten jeweils eine Dame, und somit wurde Tim Kahlmeyer zum Bubble Boy.

Alle verbleibenden Spieler hatten nun ein Preisgeld von €8,000 garantiert, und somit dauerte es nicht lange bis die nächsten Spieler ihre Plätze räumen mussten. Unter den weitern Eliminierungen an diesem Tag waren unter anderem Arnaud Mattern auf Platz 63, Nicolas Levi auf Platz 52, Florian Langmann auf Platz 46, Marcin Horecki auf Platz 30 und Pieter de Korver auf Platz 29. Nachdem dann auch noch Jakob Carlsson auf Platz 25 ausschied endete der Tag mit noch 24 Spielern und Eyal Avitan als Chiplader mit 1.938.000 in Chips.

Am Tag 4 ging es darum den Final Table zu erreichen, und einem dem dies definitive nicht gelingen würde war Boris Yanpolskiy der auf Platz 24 ausschied. Es folgten Antony Lellouche auf Platz 19 und Yann Brosolo auf Platz 13. Nachdem dann auch noch Juha Lauttamus auf Platz 10 ausschied kam es zum Final Table Bubble. Daraufhin kam es zur folgenden Hand zwischen Priyan de Mel und Stefan Mattsson. Der Flop zeigte {4-Hearts}{8-Hearts}{3-Hearts}, Mattsson setzte und de Mel ging mit {A-Diamonds}{K-Hearts} all-in. Mattsson brauchte nicht lange um mit seinen Pocket 3’s zu callen, und nach der {7-Diamonds} auf dem Turn und der {2-Clubs} auf dem River ging der Pot an Mattsson und de Mel musste sich mit Platz 9 und €42,600 Preisgeld zufrieden geben.

Am Final Table wurde dann gleich zwei Mal Geschichte geschrieben. Zum einen war da Luca Pagano, der zum 6. Mal einen EPT Final Table erreichte und bereits seinen 13. Payout verbuchen konnte. Zum anderen war da Jan Skampa, der als erster Spieler bei zwei aufeinanderfolgenden Events den Final Table erreichen konnte nachdem er bereits beim EPT Vilamoura Event den 4. Platz belegte. So gingen die verbleibenden 8 Spieler an den Final Table:

Seat 1: Anthony Roux

2,839,000
Seat 2: Stefan Mattsson 3,553,000
Seat 3:

Laurence Ryan

1,338,000
Seat 4:

Gustav Ekerot

502,000
Seat 5: Sven Eichelbaum 658,000
Seat 6: Jan Skampa 3,985,000
Seat 7: Eyal Avitan

2,627,000
Seat 8:

Luca Pagano 2,119,000

Die Action begann mit einem der beiden Shortstacks. Eichelbaum raiste preflop, aber nachdem Ryan re-raiste brauchte Eichelbaum einige Minuten Bedenkzeit bevor er beschloss mit {A-Diamonds}{J-Diamonds} all-in zu callen. Ryan zeigte jedoch Pocket Aces, und das Board {6-Diamonds}{9-Clubs}{Q-Spades}{Q-Diamonds}{5-Clubs} brachte keine Hilfe und Eichelbaum musste als erstes seinen Platz am Final Table räumen (Platz 8, €50.000)

Als nächstes folgte der zweite Shortstack am Tisch, Ekerot. Dieser pushte mit {Q-Hearts}{7-Hearts} all-in, aber wieder wurde er durch Pocket Aces gecallt, diesmal von Avitan, und wieder brachte das Board mit {4-Spades}{5-Spades}{4-Hearts}{4-Clubs}{10-Clubs} keine Hilfe. Somit beendete Gustav Ekerot das Turnier auf Platz 7 und kassierte €71,000.

Daraufhin versuchte Pagano immer mal wieder die richtigen Spots zu finden um ein Paar Chips zu versammeln, was ihm jedoch schließlich zum Verhängnis wurde. Nach einem preflop Raise mit {A-Clubs}{J-Diamonds} re-raiste Mattsson im Big Blind,. Pagano ging all-in und Mattsson callte mit Pocket Q’s. Der Flop war mit {6-Diamonds}{K-Hearts}{4-Clubs} eher uninteressant, aber die {Q-Diamonds} auf dem Turn gab Mattsson sein Set und Pagano seinen Gutshot Straight Draw. Die {6-Clubs} auf dem River entschied die Hand jedoch zugunsten von Mattsson und Pagano musste sich mit Platz 6 und €100.000 Preisgeld zufrieden geben.

Mit Mattsson als neuer Chipleader kam es dann zu einem Blind Battle zwischen ihm im Small Blind und Ryan im Big Blind. Mattsson erhöhte preflop, woraufhin Ryan re-raiste. Mattsson ging darauf all-in und Ryan callte mit Pocket J’s, musste dann aber mit ansehen wie Mattsson Pocket Aces umdrehte. Das Board brachte {K-Spades}{8-Spades}{6-Diamonds}{5-Hearts}{3-Spades} und für Larry Ryan war das Turnier vorbei (Platz 6, €135.000).

Auch die nächste Eliminierung entstand wieder aus einem Blind Battle. Avitan raiste im Small Blind, woraufhin Roux im Big Blind re-raiste. Avitan ging daraufhin mit {A-Clubs}{K-Spades} all-in und Roux callte mit Pocket 10’s. Der Flop war mit {K-Clubs}{A-Spades}{4-Clubs} ideal für Avitan, und auch die {2-Spades} auf dem Turn und die {5-Clubs} auf dem River waren keine Gefahr für den Israeli. Somit endete das Turnier für Anthony Roux auf Platz 4 (€171,000).

Nachdem Skampa zuvor einen All-In gegen Mattsson gewinnen konnte fand sich Letzterer plötzlich in der Position des Shortstacks während Skampa und Avitan sich um den Chiplead stritten. Mattsson konnte dann zwar nochmal gegen Skampa verdoppeln, verlor aber in den folgenden drei Stunden immer mehr an Boden.

Letztendlich ging Mattsson dann mit {Q-Diamonds}{10-Spades} all-in und Avitan callte mit {J-Clubs}{10-Hearts}. Der Flop hätte für Avitan kaum besser kommen können als {7-Spades}{9-Spades}{8-Spades} auf dem Tisch erschien. Mattsson hatte zwar noch einen Straight- und Flush Draw, aber die {3-Clubs} auf dem Turn und die {6-Clubs} auf dem River entschieden die Hand zugunsten von Avitan und beendeten das Turnier für Stefan Mattsson (Platz 3, €255.000).

Avitan begann das Heads-Up mit einem 2:1 Chiplead, musste seine Führung während der nächsten drei Stunden aber mehrmals an seinen Gegner abgeben.

Mit Skampa als Chipleader kam es dann zur letzten und entscheidenden Hand. Skampa begann mit einem Raise, woraufhin Avitan mit {J-Clubs}{9-Clubs} und seinen letzten 4.2 Millionen Chips all-in ging. Skampa callte mit Pocket J’s, und nachdem das Board {K-Hearts}{6-Diamonds}-[2]c-{8-Hearts}{5-Hearts} brachte war das Event entschieden.

Eyal Avitan musste sich letztendlich mit Platz 2 und einem Preisgeld von €454.000 zufrieden geben.

Jan Skampa, andererseits, konnte seine gute Form nach seinem 4. Platz beim EPT Vilamoura Event bestätigen und sicherte sich den Sieg bei der EPT Prague und wurde mit einem Preisgeld von €682.000 belohnt.