Cookies on the PokerWorks Website

We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue without changing your settings, we'll assume that you are happy to receive all cookies on the PokerWorks website. However, if you would like to, you can change your cookie settings at any time.

Continue using cookies

Poker News | World Series of Poker | World Series of Poker 2009

2009 WSOP Main Event Final Table: Moon und Cada bestreiten Heads-Up

Mitteilen

Ganze 16 Wochen lang wurden wir auf die Folter gespannt, aber am Samstag war es dann endlich soweit. Die November Nine nahmen ihre Plätze am Final Table des 2009 WSOP Main Event ein um den neuen World Poker Champion zu küren.

Nachdem die neun Finalisten ihre Plätze eingenommen hatten begann der Final Table um etwa 13:00 Ortzeit mit Blinds von 120K/240K und Antes von 30K. Hier noch mal ein Überblick der jeweiligen Stacks zum Beginn des Final Tables:

Seat 1: Darvin Moon

58,930,000
Seat 2: James Akenhead

6,800,000
Seat 3: Phil Ivey

9,765,000
Seat 4: Kevin Schaffel

12,390,000
Seat 5: Steven Begleiter 29,885,000
Seat 6: Eric Buchman

34,800,000
Seat 7: Joe Cada

13,215,000
Seat 8: Antoine Saout

9,500,000
Seat 9: Jeff Shulman

19,580,000

Wie erwartet begannen die Finalisten eher zurückhaltend und es dauerte 6 Hands bis der erste Flop zum Vorschein kam, aber nach einem C-bet von Kevin Schaffel ging auch diese Hand recht unspektakulär zu ende.

Nach knapp 30 Minuten war es dann Phil Ivey der zum ersten Mal all-in ging. Schulman hatte preflop auf 1,250,000 geraist woraufhin Ivey seine verbleibenden 8,655,000 in die Mitte schob. Joe Cada überlegte kurz, legte sein Blatt dann jedoch ab, und auch Schulman wollte sich lieber noch nicht mit Ivey anlegen.

Für den Shortstack am Tisch, James Akenhead, verlief die Anfangsphase alles andere als erfreulich. Als ob er es mit seinen 6,8 Millionen Chips nicht schon schwer genug haben würde verlor er bis zum ersten Break auch noch knapp die Hälfte seiner Chips und kehrte mit etwa 3,5 Millionen an den Tisch zurück. Er ging daraufhin das ein oder andere Mal all-in, konnte aber jedes Mal lediglich die Blinds einsammeln. Aber dann…

Akenhead ging ein weiteres Mal all-in, und dieses Mal callte Steven Begleiter für etwas über 4 Millionen. Als nächstes war jedoch Eric Buchman an der Reihe, der auf 12 Millionen erhöhte. Begleiter legte daraufhin sein Blatt ab, Buchman zeigte {A-Hearts}{K-Spades} und lag somit in Führung gegen Akenhead’s {K-Clubs}{Q-Hearts}. Das Board brachte dann aber {2-Spades}{3-Spades}{J-Diamonds}{K-Hearts}{Q-Spades}, Akenhead traf Two-Pair und verdreifachte seinen Stack auf fast 13 Millionen.

Die Spieler schienen nun auf den Geschmack gekommen zu sein, und gleich in der nächsten Hand wurde es wieder dramatisch. Nach einem Flop von {K-Spades}{J-Hearts}{2-Clubs} setzte Moon und Saout erhöhte auf knapp 6.75 Millionen. Moon ging darauf all-in und Saout callte sofort mit {J-Spades}{2-Hearts}. Moon zeigte lediglich {A-Hearts}{4-Diamonds}, aber nachdem die {3-Diamonds} auf dem Turn erschien hielten viele doch kurz den Atem an. Der River brachte mit der {2-Spades} jedoch das Full House für Saout, der nun knapp 22 Millionen Chips vor sich hatte während Moon auf unter 50 Millionen zurückgefallen war.

Jetzt kamen die großen Hands Schlag auf Schlag. Akenhead und Schaffel sahen beide einen Flop {J-Diamonds}{9-Clubs}{4-Clubs}, Akenhead setzte, Schaffel ging all-in und Akenhead callte. Akenhead zeigte daraufhin ziemlich selbstbewusst {K-Hearts}{K-Clubs}, sah dann aber wie Schaffel {A-Hearts}{A-Clubs} umdrehte. Turn und River brachten keine Hilfe für Akenhead, der auf 6 Millionen Chips zurückfiel während Schaffel auf knapp 15 Millionen verdoppeln konnte.

Einige Hands später war es dann soweit. Akenhead ging mit seinen letzten 4 Millionen und {3-Diamonds}{3-Clubs} all-in, und wieder callte Schaffel, diesmal mit {9-Spades}{9-Hearts}. Das Board brachte {10-Clubs}{2-Clubs}{7-Hearts}{2-Spades}{9-Diamonds} und somit das Full House für Schaffel während James Akenhead als erster Spieler den Final Table verlassen musste.

Was dann folgte war wohl die absolute Höchststrafe für einen Finalist beim WSOP Main Event. Schaffel und Buchman lieferten sich preflop eine ordentliche Raise/Re-Raise schlacht, die damit endete das beide Spieler all-in waren. Schaffel zeigte daraufhin erneut {A-Hearts}{A-Clubs} und es sah nach einem weiteren Double-Up aus gegen Buchman’s {K-Hearts}{K-Clubs}. Der Flop brachte dann jedoch {Q-Spades}{J-Hearts}{K-Spades} und somit das erhoffte Set für Buchman, aber für Schaffel war noch nicht alles verloren. Dies änderte sich dann als auf dem Turn auch noch der {K-Diamonds} erschien und die Hand zugunsten von Buchman entschied, was gleichzeitig das Aus für Kevin Schaffel bedeutete.

Nach einem 2-stündigen Dinner Break kehrten die verbleibenden sieben Spieler dann wie folgt an den Tisch zurück:

Darvin Moon

41,250,000
Phil Ivey 14,900,000
Steve Begleiter 38,100,000
Eric Buchman

54,725,000
Joe Cada

10,700,000
Antoine Saout

28,725,000
Jeff Shulman

7,175,000

Es dauerte genau 10 Hands bis sich Schulman ein Herz fasste und seine verbleibenden 7 Millionen all-in schob. Joe Cada dachte lange über seine Entscheidung nach aber callte dann schließlich mit {A-Diamonds}{J-Spades} und lag somit deutlich hinten gegen Schulman’s {A-Spades}{K-Hearts}. Das Board brachte {3-Hearts}{10-Spades}{9-Clubs}{Q-Diamonds}{4-Diamonds}, Schulman verdoppelte auf 15 Millionen während Cada nur noch knapp 2 Millionen Chips vor sich liegen hatte. Diese setzte er dann gleich in der nächsten Hand mit {J-Clubs}{4-Diamonds} all-in und war überrascht zu sehen dass er gegen Buchman’s {5-Clubs}{4-Clubs} sogar in Führung lag. Das Board brachte keine Hilfe für Buchman und Cada konnte auf 4 Millionen verdoppeln, war aber immer noch der eindeutige Shortstack am Tisch.

Nur wenig später war Cada dann wieder all-in, diesmal mit {4-Hearts}{4-Diamonds} und der Call kam von Phil Ivey mit {A-Spades}{8-Clubs}. Weder ein Ass noch eine Acht erschien, und somit konnte Cada erneut verdoppeln während Ivey mit noch 10,3 Millionen wieder de4n Platz des Shortstacks einnehmen musste.

Nach einer weiteren Pause ging es dann gleich wieder richtig zur Sache. Ivey saß UTG und ging sofort all-in, und nachdem alle anderen Spieler aus dem Weg gingen war es schließlich Darvin Moon der mit {A-Diamonds}{Q-Spades} callte. Ivey zeigte daraufhin {A-Clubs}{K-Spades} und alles deutete auf einen Double-Up des Favoriten hin. Nach einem Flop von {Q-Diamonds}{6-Clubs}{6-Spades} sah dies aber schon wieder ganz anders aus. Die {3-Clubs} auf dem Turn und die {5-Clubs} auf dem River brachten keine Hilfe für Ivey und der wohl beste All-Round Poker Spieler der Welt musste sich letztendlich mit Platz 7 zufrieden geben.

Nur kurz nach Ivey’s abschied ereignete sich schon die nächste große Hand. Steven Begleiter erhöhte auf 1,6 Millionen und Darvin Moon ging sofort all-in. Begleiter dachte nicht einmal eine Sekunde über seine Entscheidung nach und callte sofort mit {Q-Spades}{Q-Diamonds}, woraufhin Moon erneut {A-Clubs}{Q-Hearts} umdrehte. Der Flop {7-Spades}{4-Diamonds}{8-Spades} sah gut aus für Begleiter, genau so wie die {3-Diamonds} auf dem Turn. Auf dem River erschien dann jedoch tatsächlich das {A-Diamonds} für Moon der erneut seinen 3-Outer traf und Begleiter somit auf Platz 6 eliminierte.

Jetzt begann die Zeit des Joe Cada. Nach einem Raise von Schulman ging Cada mit {3-Clubs}{3-Hearts} all-in und Schulman callte innerhalb von nur 10 Sekunden mit {J-Clubs}{J-Diamonds}. Der Flop von {8-Hearts}{4-Hearts}{3-Diamonds} brachte bereits die Erlösung für Cada und nachdem der Turn und River keine Hilfe brachten für Schulman fiel dieser auf 7 Millionen zurück während Cada auf über 22 Millionen verdoppeln konnte. Nur 5 Hands später war Cada dann schon wieder in einem großen Pot involviert. Alle foldeten zu Darvin Moon auf dem Button, der auf 2 Millionen erhöhte. Buchman im Small Blind foldete, aber Cada im Big Blind re-raiste auf 5,6 Millionen. Moon ging daraufhin sofort all-in und Cada konnte gar nicht schnell genug callen. Cada zeigte daraufhin, wie schon fast erwartet, {A-Diamonds}{A-Hearts}. Und Darvin Moon? Lediglich {K-Spades}{9-Clubs}. Der Flop brachte unter anderem die {9-Hearts} und alle im Saal befürchteten bereits das Schlimmste, aber Turn und River waren diesmal keine Hilfe für Moon, der damit Cada zu einem weiteren Double-Up auf 45 Millionen verhalf während er selber noch knapp 40 Millionen vor sich liegen hatte.

Schulman konnte währenddessen seinen Shortstack wieder etwas ausbauen, aber nicht genug um ihn aus der Gefahrenzone zu befördern. So kam es dann schließlich wie es kommen musste. Antoine Saout raiste preflop auf 5,4 Millionen und Schulman ging sofort mit {7-Clubs}{7-Hearts} all-in. Saout callte mit {A-Clubs}{9-Spades}, das Board kam {10-Spades}{9-Diamonds}{6-Spades}{Q-Clubs}{4-Spades} und für Schulman endete das Event auf Platz 5.

Dann wurde es Zeit für den größten Pot im gesamten Main Event bis dahin. Eric Buchman hatte sich zwischenzeitlich den Chiplead gesichert und erhöhte vor dem Flop auf 2,5 Millionen. Antoine Saout re-raiste dann auf 9 Millionen, woraufhin Buchman sofort all-in ging. Nach einigen Minuten Bedenkzeit entscheidet sich Saout letztendlich doch zu callen und zeigt {A-Diamonds}{K-Clubs} gegen Buchman’s {A-Hearts}{Q-Clubs}. Der Flop brachte {10-Hearts}{7-Clubs}{K-Diamonds}, und somit zwar Top-Pair für Saout, aber auch ein Gutshot für Buchman. Der Turn brachte einen weiteren {K-Hearts} und die {6-Diamonds} auf dem River entschied den Monsterpot von fast 90 Millionen zugunsten von Saout.

Obwohl Buchman danach noch ein Mal gegen Moon verdoppeln konnte kam nur eine Hand später das Aus. Moon erhöhte preflop auf 3 Millionen und Buchman ging mit {A-Diamonds}{5-Clubs} all-in. Mit einem Schulterzucken entschied sich Moon zu callen und zeigte {K-Diamonds}{J-Diamonds}. Der Flop {2-Clubs}{9-Hearts}{Q-Clubs} sah noch gut aus für Buchman, aber der {K-Hearts} auf dem Turn schon weniger. Buchman traf dann zwar auf dem River noch sein Paar, es war jedoch leider nur die {5-Hearts}, und somit beförderte Moon einen weiteren Spieler aus dem Turnier.

Nach einer weiteren kurzen Pause kam es dann zu einer Vorentscheidenden Hand. Joe Cada erhöhte preflop auf 2,55 Millionen und Saout re-raiste auf 7,3 Millionen. Nach gut zwei Minuten Bedenkzeit ging Cada dann mit {2-Clubs}{2-Spades} all-in und Saout konnte mit {Q-Hearts}{Q-Spades} gar nicht schnell genug callen. Auf dem Flop dann aber der Schock für Saout; {7-Spades}{2-Diamonds}{9-Spades}, und somit das Set für Cada. Der Turn brachte mit der {3-Hearts} keine Hilfe für Saout, genau so wenig wie die {6-Spades} auf dem River. Somit ging der Pot von knapp 80 Millionen an Cada, der dank seinem zweiten 2-Outer am Final Table nicht nur überlebte sondern auch den Chiplead übernahm.

Nur vier Hands später war es dann soweit. Cada raiste auf dem Button auf 2,5 Millionen und Saout ging im Small Blind all-in. Moon foldete, aber Cada brauchte nicht lange um mit {A-Diamonds}{K-Spades} zu callen. Saout zeigte daraufhin {8-Spades}{8-Hearts} und somit hatten wir einen klassischen Coinflip. Nach dem Flop von {5-Hearts}{4-Spades}{5-Clubs} sah es gut aus für Saout, und auch die {10-Diamonds} auf dem Turn war keine Gefahr für den Franzosen. Es fehlte nur noch der River, dieser brachte dann aber den {K-Clubs} und Saout verließ kopfschüttelnd den Final Table.

Nach über 15 Stunden endete der Tag war der Tag somit beendet und das Finale Heads-Up beim 2009 WSOP Main Event Final Table stand fest. Joe Cada, der zwischenzeitlich schon so gut wie draußen war, sicherte sich nach einer unglaublichen Serie von Double-Ups den Chiplead mit 135,950,000 In Chips während Darvin Moon mit 58,850,000 praktisch wieder da weiter macht wo er den Tag begonnen hatte.

Das Heads-Up Match startet heute um 22:00 Ortszeit und endet erst dann wenn der neue Champion feststeht. Hier noch mal einen Überblick der Plätze 9-3 und die jeweiligen Preisgelder:

3. Antoine Saout

$3,479,670
4. Eric Buchman $2,502,890
5. Jeff Shulman

$1,953,452
6. Steven Begleiter

$1,587,160
7. Phil Ivey

$1,404,014
8. Kevin Schaffel

$1,300,231
9. James Akenhead $1,263,602