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Poker News | Poker Events | EPT

Christophe Benzimra sichert sich den Sieg beim EPT Warschau Event

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In der vergangenen Woche machte die European Poker Tour ihren 4. Halt in dieser Saison in Warschau, Polen. Warschau zählte noch nie zu den beliebtesten Austragungsorten der EPT, und die Tatsache dass viele Amerikanische Spieler ihre Zeit in Las Vegas beim WPT Bellagio Event verbrachten führte zu einem eher mäßigen Teilnehmerfeld für dieses Event.

So registrierten sich am Day 1 gerade mal 88 Spieler für das 25,000 PLN Buy-In (knapp €6,000) Event. Zu den bekannteren Gesichtern im Feld gehörten Peter Eastgate , Luca Pagano, Alex Kravchenko, JC Alvarado, Marcin Horecki, Angel Guillen und Arnaud Mattern. Als der Tag mit noch 64 verbleibenden Spielern endete war es EPT Barcelona Champion Carter Phillips der sich mit 194,850 einen riesigen Chiplead sichern konnte.

Der tag 2b war mit 115 Teilnehmern etwas besser besetzt als der Vortag, und somit kam die Gesamt-Teilnehmerzahl auf 203, was für einen Preispool von umgerechnet €1,146,919 sorgte der an die Top 24 Spieler verteilt wurde. An diesem tag mit dabei waren unter anderem Bertrand Grospellier , Katja Thater, Dario Minieri, Scotty Nguyen, Ludovic Lacay, Sebastian Ruthenberg, Vitaly Lunkin, Shaun Deeb und Sorel Mizzi. Der Tag endete mit noch 84 Spielern im Feld, allen voran Antony Lellouche mit 131.475 in Chips.
Somit kehrten am Tag 2 noch 148 Spieler an die Tische zurück, aber nur knapp 2/3 konnten den Tag 2 überleben. Zu den Eliminierten an diesem Tag gehörten auch Spieler wie Lacay, Kravchenko und Grospellier. Ganz anders erging es da Clayton Mozdzen, der den Tag mit 332,300 Chip beendete und somit das Feld von 56 verbleibenden Spielern anführte.

Am Tag 3 ging es dann darum dieses Feld etwas mehr als zu halbieren um die Payout Plätze zu erreichen. Auf dem Weg dorthin mussten unter anderem Spieler wie Peter Eastgate, Carter Phillips, Mel Judah und Sorel Mizzi ihre Plätze räumen bevor Thomas Pettersson mit seinem Ausscheiden auf Platz 26 die Bubble Phase einläutete. Diese dauerte fast eine ganze Stunde bis schließlich Domantas Klimciauskas auf einem Flop von {J-Clubs}{9-Hearts}{8-Clubs} mit {A-Spades}{J-Spades} all-in ging. Oleksandr Vaserfirer callte jedoch mit Pocket 8’s, keine Hilfe kam für Klimciauskas, der das Event somit auf Platz 25 beendete und zum unrühmlichen Bubble Boy wurde. Somit ging der Tag mit noch 24 verbleibenden Spielern zu Ende mit dem Kanadischen Schachmeister Jeff Sarwer als Chipleader mit etwas unter einer Million in Chips. Zu diesem Zeitpunkt auch noch mit dabei war der einzig verbleibende Deutsche im Feld, der mit 480K in Chips aussichtsreich auf Platz 3 lag.

Der Final Table der letzten 8 war das Ziel am Tag 4, und obwohl noch einige bekannte Namen im Feld vertreten waren mussten die meisten von ihnen ihren Platz bereits vorzeitig räumen. Shaun Deeb (Platz 22), Vitaly Lunkin (Platz 20) und Antony Lellouche (Platz 19) schieden alle bereits früh am Tag aus. Nachdem dann Sarwer auf Platz 10 ausschied kam es zum Final Table Bubble, und es dauerte nicht lange bevor Alexander Debus seine letzten 178K in Chips mit {A-Spades}{6-Spades} preflop all-in setzte. Luca Pagano callte sofort mit Pocket Q’s und das Board brachte {6-Clubs}{5-Clubs}{5-Hearts}{8-Hearts}{4-Clubs}. Somit musste sich Debus am ende mit Platz 9 und knapp €20,000 Preisgeld zufrieden geben.

Der Final Table am tag 5 begann wie folgt:

Seat 1: Luca Pagano - 984,000
Seat 2: Anatoly Gurtoyov - 332,000
Seat 3: Oleksandr Vaserfirer - 1,854,000
Seat 4: Alexander Klimashin - 266,000
Seat 5: Clayton Mozdzen - 978,000
Seat 6: Ruslan Prydyk - 658,000
Seat 7: Alfio "aLFioSn0b" Battisti - 552,000
Seat 8: Christophe Benzimra - 465,000

Schon gleich bei der zweiten Hand des Tages ging es richtig zur Sache. Der Shortstack Gurtoyov ging mit {A-Diamonds}{Q-Spades} preflop all-in und Vaserfirer callte mit Pocket J’s. Das Board kam {K-Diamonds}{8-Clubs}{7-Hearts}{7-Spades}{9-Diamonds} und somit war Gurtoyov das erste Opfer am Final Table (Platz 8, €32,082).

Auch der zweite Shortstack am Tisch, Alexander Klimashin, verschwendete keine Zeit und setzte seine letzten Chips auf Pocket 9’s. Benzimra callte umgehend mit {A-Hearts}{K-Hearts} und traf gleich mit der ersten Karte sein erhofftes Ass. Das Board endete {A-Spades}{4-Diamonds}{2-Hearts}{3-Spades}{3-Hearts} und Klimashin beendete das Event auf Platz 7 (€44,687).

Hiernach beruhigte sich das Spiel etwas, und während Vaserfirer seinen Chiplead stetig ausbauen konnte musste Mozdzen einige Verluste verkraften und fiel auf 430K zurück. Diese setzte er dann alle auf {A-Spades}{K-Clubs}, hatte dafür jedoch einen äußerst schlechten Zeitpunkt gewählt, denn Vaserfirer callte ohne zu zögern mit Pocket Aces. Keine Hilfe kam für Mozdzen, und der Chipleader von Tag 2 schied auf Platz 6 aus (€56,144)

Dann kam es zu einem großen Pot zwischen Vaserfirer, Benzimra und Prydyk. Preflop wurde geraist und gere-raist was das Zeug hält, bis Benzimra schließlich mit Pocket J’s all-in war, Prydyk callte mit Pocket Q’s und Vaserfirer hielt erneut Pocket Aces. Der Flop brachte jedoch {10-Hearts}{4-Clubs}{J-Diamonds} und somit das Set für die schlechteste der drei Hands. Die {7-Diamonds} auf dem Turn veränderte wenig, und der {K-Clubs} auf dem River entschied die Hand zugunsten von Benzimra während das Event für Prydyk vorbei war (Platz 5, €71,041).

Fuer PokerStars Pro Luca Pagano begann dann eine etwas unglückliche Phase. Zuerst callte er den All-in von Battisti mit A-K und war der klare Favorit gegen dessen A-Q, aber der Flop brachte eine Dame und keine weitere Hilfe für Pagano und Battisti konnte verdoppeln. Seine letzten Chips setzte er dann auf {A-Diamonds}{5-Diamonds} und lag erneut vorne nachdem Benzimra mit {Q-Hearts}{10-Clubs} callte. Aber auch hier erschien die Dame und kein Ass für Pagano, der das Event somit auf Platz 4 beendete (€85,938). Ein kleiner Trost für den Italiener - Mit diesem Payout übernahm Pagano die Führung in der All-Time Money Liste der European Poker Tour.

Die verbleibenden drei Spieler lagen nun mit je knapp 2 Millionen in Chips fast gleichauf. Vaserfirer übernahm zwar sofort wieder das Kommando und spielte sich erneut eine Führung heraus, verlor dann jedoch einen großen Pot gegen Benzimra nach welchem er nur noch 650K in Chips vor sich hatte.

Diese setzte er dann schon bald auf {A-Clubs}{8-Hearts}, wurde jedoch durch Battisti mit {A-Hearts}{K-Spades} gecallt. Diesmal kam es nicht zum Bad Beat, Battisti gewann die Hand und Vaserfirer schied auf Platz 3 aus (€120,311)

Das Heads-Up begann daraufhin wie folgt:

Christophe Benzimra - 3,360,000
Alfio Battisti - 2,729,000

Nach gut einer Stunde kam es dann zur entscheidenden Hand. Benzimra erhöhte preflop und Battisti re-raiste, woraufhin Benzimra callte. Der Flop kam {A-Clubs}{7-Clubs}{5-Clubs}, Battisti setzte, Benzimra erhöhte und Battisti ging all-in. Benzimra callte schnell mit {A-Diamonds}{7-Spades} für 2-Pair während Battisti mit {K-Clubs}{10-Hearts} auf den Flush hoffte. Der Turn war mit {8-Hearts} keine Hilfe und als die {5-Hearts} auf dem River erschien war das Event entschieden.

Alfio "aLFioSn0b" Battisti musste sich somit am Ende mit Platz 2 und €200,520 Preisgeld zufrieden geben.

Der Franzose Christophe Benzimra sicherte sich hingegen seinen ersten EPT Titel und das dazugehörige Preisgeld von €358,644.