Cookies on the PokerWorks Website

We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue without changing your settings, we'll assume that you are happy to receive all cookies on the PokerWorks website. However, if you would like to, you can change your cookie settings at any time.

Continue using cookies

Poker News | Poker Events | EPT

Aaron Gustavson schlägt Peter Eastgate und sichert sich EPT London Titel

Mitteilen

Nur wenige Tage nach dem Main Event der World Series of Poker Europe war London erneut Schauplatz eines bedeutenden Poker Turniers – dem EPT London Event. Der Buy-In von £5,000 war gerade mal halb so viel wie der beim WSOPE Main Event , und somit konnte mal wieder mit einem ordentlichen Teilnehmerfeld gerechnet werden, wie eigentlich bei fast jedem Event der European Poker Tour.

Schon am Tag 1a registrierten sich 304 Teilnehmer, unter ihnen viele bekannte Gesichter wie Peter Eastgate, Roland de Wolfe, Arnaud Mattern, Mike Matusow , Vicky Coren, Shaun Deeb, Ludovic Lacay, Alex Kravchenko, Sandra Naujoks , Chris Bjorin, EPT Barcelona Champion Carter Phillips , Chris Ferguson, Erik Seidel, Marcel Luske, sowie der frühere Englische Fußball Profi Teddy Sheringham, der sich bereits bei der WSOPE gut präsentierte und den 14. Platz belegen konnte. Am Ende des Tages war es jedoch Mario Cordero der das Feld von 129 verbleibenden Spielern mit 218K in Chips anführte.

Am Tag 1b wurde das Teilnehmerfeld dann noch einmal um 426 Spieler bereichert, was die Gesamtteilnehmehrzahl auf 730 brachte, wodurch ein Preispool von £3,540,500 entstand. Somit war dieses Event das größte Poker Turnier was je in Groß Britannien stattgefunden hat. Zu den großen Namen am Tag 1b zählten unter anderem Annette Obrestad , Bertrand Grospellier , Tom “durrrr” Dwan , Barry Shulman, Jeff Lisandro, JC Tran, Liz Lieu, Dennis Phillips, Dan Harrington, Chad Brown, Dario Minieri , Nenad Medic und James Akenhead. Als der Tag zuende ging waren noch 189 Spieler übrig, allen voran der Deutsche Nikolai Senninger, der sich mit 323,100 in Chips den Chiplead sicherte.

Somit begann der Tag 2 mit noch 318 Spielern, von denen jedoch nur knapp ein Drittel den Tag überlebten. Barry Schulman, Noah Boeken, Dave "Devilfish" Ulliott, Erik Seidel, Dennis Phillips, sowie die Deutschen Sebastian Ruthenberg, Malte Strothmann und Jörg Peisert mussten alle an diesem Tag ihren Platz raeumen. Dahingegen konnten10 andere Deutsche Spieler den Tag 2 überleben, darunter Nikolai Senninger, Benjamin Spindler, Tobias Reinkemeier und Sebastian Zink.

Mit 111 verbleibenden Spielern dauerte es am Tag 3 nicht lange bis die Payout Plätze (Top 104) erreicht waren. Für das Platzen der Bubble sorgte am Ende Benny Spindler der mit {J-Spades}{8-Clubs} den All-In von Piero Mormina callte. Dieser zeigte {3-Hearts}{3-Spades}, musste sich aber dank eines Boards {7-Spades}{10-Clubs}{10-Hearts}{A-Diamonds}{9-Clubs} gegen die Straight von Spindler geschlagen geben und mit leeren Haenden nach Hause gehen. Somit hatten es alle 10 Deutschen, die in den Tag gestartet waren, auf die Bezahlten Plätze geschafft. Jonas Kronwitter war dann der erste Deutsche der sich sein Preisgeld von £7,500 abholen konnte nachdem er auf Platz 98 ausgeschieden war, gefolgt von Benjamin Mirsaidi auf Platz 94 (£7,900). Im Verlaufe des Tages folgten auch noch Marcel Koch (Platz 80, £9,200), Sebastian Zink (Platz 59, £10,600), Mieczyslaw Basara (Platz 52, £11,600), Daniel Drescher (Platz 45, £12,800) und Max Heinzelmann (Platz 41, £12,800).

Auch Surinder Sunar, Justin "BoostedJ" Smith, JC Tran, Teddy Sheringham, John Juanda, Jeff Lisandro, Chris Ferguson und Darus Suharto schafften es zwar auf die Bezahlten Plätze, konnte sich aber nicht in den Tag 4 retten.

Dieser begann mit noch 24 verbleibenden Spielern, für die es an diesem Tag darum ging den Final Table der letzten 8 zu erreichen. Benny Spindler gehörte im Verlaufe des Turniers zu den aggressivsten Spielern im Feld und auch ein Platz am Feature Table am Tag 4 hielt den Deutschen nicht davon ab seinen Tischnachbarn sein Spiel aufzuzwingen. Dies wurde ihm dann aber auch zum Verhängnis als er mit {A-Spades}{A-Diamonds} einen Pot von knapp 1 Million Chips gegen Raymond Wu’s {K-Spades}{J-Clubs} verlor nachdem Letzterer seinen zweiten Buben auf dem River getroffen hatte. Er konnte sich aber kurz darauf wieder etwas erholen nachdem er mit {K-Hearts}{Q-Diamonds} den All-In von Adam York mit {5-Diamonds}{5-Hearts} callte. Das Board brachte {4-Diamonds}{6-Hearts}{9-Hearts}{Q-Hearts}{3-Hearts} und Spindler baute seinen Stack auf über 1 Million Chips aus. Den Grossteil davon verlor er dann jedoch unglücklich gegen Vivek Rajkumar. Dieser hatte preflop geraist, nur um in einen Re-raise von Spindler hinein zu laufen. Das war bei weitem nicht das erste Mal das diese heute gegen den aggressiven Deutschen geschah, und somit fasste sich Rajkumar ein Herz und ging mit {K-Spades}{9-Diamonds} all-in. Spindler callte sofort mit {9-Clubs}{9-Diamonds} und war in einer ausgezeichneten Position seinen Stack weiter auszubauen. Bereits auf dem Flop erschien dann jedoch der {K-Hearts} und keine weitere Hilfe kam für Spindler, der nach dieser Hand nur noch 400K vor sich hatte. Diese setzte er dann kurze Zeit später mit {A-Hearts}{K-Diamonds} all-in, wurde aber von Marty Smyth mit {Q-Clubs}{Q-Spades} gecallt. Der Flop kam {6-Diamonds}{Q-Hearts}{7-Clubs}, und nach der {6-Clubs} auf dem Turn war die Hand entschieden. Benny Spindler beendet somit die EPT London auf Platz 12 für £28,000. Nur wenige Minuten später kam dann auch das Aus für Tobias Reinkemeier, der seine letzten Chips mit {J-Diamonds}{9-Spades} einsetzte und es mit den Pocket 8’s von Vivek Rajkumar zu tun kriegte. Das Board {2-Spades}{2-Hearts}{Q-Spades}{3-Diamonds}{Q-Clubs} war keine Hilfe und Reinkemeier musste seinen Platz räumen (Platz 11, £28,000).

Somit war Nikolai Senninger der ‚Last German Standing’ und sorgte nach dem Aus von Rajkumar auf Platz 9 für Deutsche Beteiligung am Final Table, wo er es unter anderem mit dem amtierenden World Champion Peter Eastgate zu tun bekam. So gingen die letzten 8 in den Finalen Tag:

Seat 1: Karim Bennani - 845,000
Seat 2: Martin Gudvangen - 3,510,000
Seat 3: Nikolai Senninger - 2,175,000
Seat 4: Raymond Wu - 1,535,000
Seat 5: Aaron Gustavson - 7,140,000
Seat 6: Dominic Cullen - 2,105,000
Seat 7: Peter Eastgate - 3,535,000
Seat 8: Rui Milhomens - 1,100,000

Shortstack Karim Bennani war dann auch der erste der den Tisch wieder verlassen musste nachdem er seinen All-In mit {K-Diamonds}{3-Hearts} gegen Rui Milhomens’ {K-Spades}{10-Spades} verlor (Platz 8, £50,100). Ganze zwei Stunden später traf es dann auch Raymond Wu, dessen {Q-Clubs}{10-Hearts} sich nicht gegen Aaron Gustavson’s {K-Clubs}{6-Clubs} verbessern konnte (Platz 7, £87,000). Nur wenige Minuten später folgte Milhomen auf Platz 6 (£124,000) der sein All-In mit {8-Spades}{8-Diamonds} gegen Peter Eastgate’s {A-Diamonds}{10-Spades} verlor. Die gleiche Hand ereignete sich knapp eine Stunde später zwischen Dominic Cullen ({A-Spades}{10-Spades}) und Aaron Gustavson ({8-Clubs}{8-Hearts}), nur das diesmal die Pocket 8’s erfolgreich waren und Cullen somit auf Platz 5 ausschied (£173,000). Für den nächsten freien Platz am Tisch sorgte dann Nikolai Senninger indem er mit {A-Hearts}{Q-Clubs} den All-In von Martin Gudvangen callte. Dieser zeigte {A-Diamonds}{3-Clubs}, keine Hilfe kam für den Norweger, der sich mit Platz 4 zufrieden geben musste (£227,000).

Als nächstes war es dann der Deutsche selbst, für den das Turnier zuende ging. Nach einem preflop Raise von Senninger re-raiste Gustavson und der Deutsche callte. Der Flop kam {3-Diamonds}{7-Hearts}{Q-Hearts}. Gustavson setzte darauf 1,140,000 und Senninger callte. Als dann die {9-Clubs} auf dem Turn erschien ging Gustavson all-in und nach drei Minuten Bedenkzeit callte Senninger mit {8-Hearts}{8-Clubs}. Der Amerikaner zeigte daraufhin jedoch {Q-Diamonds}{10-Spades} für Top Pair und gewann die Hand nachdem die {10-Clubs} auf dem River schien. Somit beendete Nikolai Senninger das Turnier auf einem beeindruckenden 3. Platz und kassierte £285,000.

Das folgende Heads-Up begann Gustavson mit einem 2:1 Chiplead gegen Peter Eastgate, und nach nur wenigen Hands war das Event dann auch schon entschieden. Nachdem Eastgate bereits einen großen Pot auf dem River aufgeben musste ging er wenig später mit {A-Hearts}{9-Clubs} all-in und Gustavson callte mit {A-Spades}{Q-Diamonds}. Das Board brachte {3-Spades}{5-Diamonds}{6-Hearts}{K-Clubs}{J-Hearts} und der Main Event Champion schrammte somit nur knapp an seinem ersten EPT Titel vorbei. Die £530,000 Preisgeld wird er sicherlich dennoch glücklich entgegen nehmen.

Der Amerikaner Aaron Gustavson hatte den Tag als Chipleader begonnen und obwohl er diesen kurzzeitig an Peter Eastgate abgeben musste reichte es am ende doch zum Sieg, seinen ersten EPT Titel und £850,000 Preisgeld.