Cookies on the PokerWorks Website

We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue without changing your settings, we'll assume that you are happy to receive all cookies on the PokerWorks website. However, if you would like to, you can change your cookie settings at any time.

Continue using cookies

Poker News | Poker Events | EPT

Carter Phillips gewinnt EPT Barcelona

Mitteilen

Die zweite Station der European Poker Tour Season 6 war Barcelona, Spanien, für viele Spieler eines der beliebtesten Events überhaupt, und auch in diesem Jahr sollten ihre Erwartungen nicht enttäuscht werden.

Tag 1a begann am Freitag, 4. September, mit 209 Teilnehmern, unter anderem auch Roland de Wolfe, Jason Mercier , Katja Thater, Arnaud Mattern, Jesper Hougaard, Johnny Lodden, Freddy Deeb, Casey Kastle, Luca Pagano, November Nine Mitglied Joe Cada und natürlich der Sieger des Vorjahres, Sebastian Ruthenberg . Eine Titelverteidigung war für Ruthenberg jedoch nicht drin nachdem dieser als einer der letzten Spieler am Tag 1a ausschied. Chipleader war zu diesem Zeitpunkt Diego Arias Rodriguez, der das Feld von 117 verbleibenden Spielern mit 190,000 in Chips anführte.

Am Tag 1b waren es 270 Spieler die den €8,300 Buy-In bezahlten, womit die Gesamtteilnehmerzahl bei 479 lag. Dadurch kam ein Preispool von €3,832,000 zustande der an die Top 72 Spieler verteilt wurde. Unter den Teilnehmern am Tag 1b waren unter anderem auch, Lex Veldhuis, Julian Thew, Robert Mizrachi, Daniel Negreanu , Pieter De Korver, Carlos Mortensen, Peter Eastgate , Boris Becker, Dario Minieri , Noah Boeken , Alex Kravchenko, Mel Judah, Ben Kang, Sandra Naujoks und David Williams. Als der Tag endete waren noch 123 Spieler übrig, allen voran Matt Woodward mit einem Stack von 190K.

Somit begann Tag 2 mit 240 verbleibenden Spielern, für die es an diesem Tag um das Erreichen der Payout Plätze ging. Bereits früh am Tag mussten einige große Namen ihre Plätze räumen, unter anderem auch Freddy Deeb, Daniel Negreanu und Sandra Naujoks. Der Holländer Lex Veldhuis hatte den Tag 1b undTag 2 größtenteils unter den Chipleadern verbracht, musste aber gegen Ende des Tages einige ganz bittere Beats einstecken so dass er schließlich kurz vor der Money Bubble ausschied. Diese Platzte nachdem ein Spieler mit A-3 all-in gegangen war und durch A-Q gecallt wurde. Keiner der beiden traf das Board, und somit endete Tag 2 mit noch 72 Spielern. Chipleader war zu diesem Zeitpunkt Matt Lapossie mit 705K in Chips, gefolgt von Carter Philips mit 500K und Bertrand “ElkY” Grospellier mit etwa 425K.

Alle verbleibenden Spieler am Tag 3 hatten bereits ein Preisgeld von €12,000 sicher, also war es auch nicht überraschend als über 2/3 des Feldes an diesem Tag ausschieden. Malte Strothmann war der erste der sich sein Preisgeld abholte nachdem der Deutsche mit 2-2 all-in gegangen war und durch A-J gecallt wurde. Das Board brachte 10-8-6-Q-9 und somit die Straight für den Spieler mit A-J und Strothmann musste sich mit €12,000 und Platz 72 zufrieden geben. Kurz darauf folgte auch Thayer Rasmussen auf Platz 70, Noah Boeken auf Platz 58 und Matt Woodward auf Platz 47. Von den 12 Deutschen, die zu Beginn des Tages noch mit dabei waren, überlebte mit Joram Völklein lediglich einer. Tobias Reinkemeier hatte eigentlich einen äußerst guten Tag erwischt, verlor jedoch kurz vor Ende einen riesigen Pot mit J-J gegen A-K und beendete das Event auf Platz 30 (€23,000). Nachdem dann Pontus Kers auf Platz 24 ausschied endete der Tag mit Georgios Kapalas als Chipleader mit 1,724,000 in Chips, gefolgt von Matt Lapossie mit 1,664,000.

Die letzten 23 Spieler kehrten somit am Tag 4 an die Tische zurück um den Final Table der letzten 8 unter sich auszumachen. Adam Markovits war der erste Spieler der diesen Traum aufgeben musste nachdem er bereits auf Platz 23 ausschied. Der letzte verbleibende Deutsche im Turnier, Joram Völklein, war als 5ter in Chips in den Tag gestartet, konnte aber nicht wirklich zu seinem Spiel finden und schied bereits auf Platz 20 aus nachdem er einen All-In mit A-J gegen die Pocket 8’s von Marc Goodwin verlor. Bertrand Grospellier musste sich kurz darauf mit Platz 19 zufrieden geben, gefolgt von Patrick Bueno auf Platz 17 und Roland de Wolfe auf Platz 15. nachdem dann Cornel Cimpan auf Platz 10 sein Turnier beendete kam es zum Final Table Bubble. Es dauerte eine Weile bis diese platzte, aber schließlich war es der letzte verbleibende Holländer, Julien Nuijten, der seine letzten Chips mit {A-Hearts}-{K-Hearts} all-in schob und durch Marc Goodwin mit {A-Clubs}-{Q-Spades} gecallt wurde. Eigentlich deutete alles auf einen Double-Up für Nuijten hin, bis der Flop plötzlich {A-Spades}-{Q-Clubs}-{6-Diamonds} brachte. Der Turn, {7-Hearts}, und der River, {5-Hearts} brachten keine Hilfe für Nuijten der somit zum Final Table Bubble Boy wurde (Platz 9, €50,0000)

Somit stand der Final Table fest, und die letzten 8 Spieler gingen wie folgt in den letzten Tag:

Seat 1: Georgios Kapalas

826,000
Seat 2: Mihai Manole

410,000
Seat 3: Santiago Terrazas

546,000
Seat 4: Asa Smith

1,380,000
Seat 5: Carter Phillips

4,421,000
Seat 6: Matt Lapossie

2,938,000
Seat 7: Toni Ojala

754,000
Seat 8: Marc Goodwin

3,100,000

Der Tag begann sofort mit einem Double-Up für Manole gegen Philips, gefolgt von zwei weiteren Double-Ups für Terrazas und Smith, beide gegen Lapossie.

Auch Kapalas war auf der Suche nach Chips und ging schließlich mit {K-Clubs}-{Q-Clubs} für 695K all-in. Marc Goodwin callte jedoch mit {A-Diamonds}-{10-Clubs} und das Board brachte {2-Clubs}-{7-Clubs}-{6-Spades}-{A-Hearts}-{8-Spades}, und somit das Aus für Kapalas (Platz 8, €80,000).

Matt Lapossie hatte den Tag mit einem ordentlichen Stack begonnen, verwickelte sich jedoch immer wieder in Pots wo er vielleicht besser gefoldet hätte und verlor dadurch einen großen Teil seines Stacks. Schließlich kam es dann zum All-In mit {J-Clubs}-{4-Hearts} und Toni Ojala musste nicht lange überlegen bis er mit Pocket Q’s callte. Der Turn brachte {6-Spades}-{5-Spades}-{Q-Diamonds}, und somit wenig Hoffnung für Lapossie. Die {5-Clubs} auf dem Turn entschied dann auch die Hand und Lapossie beendete den tag auf Platz 7 (€120,000).

Toni Ojala hatte durch diese Hand wieder einiges an Chips versammelt, dachte aber nicht daran sich auf seinem Stack auszuruhen. Nach einem Preflop Raise von Manole callte Phillips bevor Ojala re-raiste. Manole foldete daraufhin bevor Phillips erneut erhöhte. Ojala ging darauf mit seinen Pocket Q’s all-in und Phillips insta-callte mit seinen Pocket A’s. Die erhoffte Dame erschien nicht für Ojala, der somit seinen Platz räumen musste (Platz 6, €160,000).

Kurz darauf hatte Phillips bereits sein nächstes Opfer gefunden. Der Shortstack Asa Smith ging preflop mit {A-Hearts}-{3-Clubs} all-in und Phillips callte mit {A-Clubs}-{5-Hearts}. Der Flop brachte {6-Clubs}-{2-Spades}-{5-Spades}, und somit noch ein wenig Hoffnung für Smith, aber die {7-Spades} auf dem Turn und die {9-Spades} auf dem River entschied die Hand zugunsten von Phillips und Smith musste sich mit Platz 5 zufrieden geben (€200,000).

Als nächster war es Manole der seinen Traum vom ersten EPT Triumph aufgeben musste. Sein All-In mit {A-Clubs}-{10-Clubs} wurde durch Goodwin mit {A-Diamonds}-{9-Spades} gecallt – auf sich eine sehr aussichtsreiche Situation für Manole. Die Poker Götter meinten es aber nicht zu gut mit Manole und das Board brachte {K-Hearts}-{5-Spades}-{2-Spades}-{K-Spades}-{4-Spades} und somit den Flush für Goodwin. Für Manole endete das Turnier somit auf Platz 4 (€250,000)

Kurz darauf sahen alle drei verbleibenden Spieler einen Flop {K-Hearts}-{4-Clubs}-{2-Clubs}. Phillips setzte, Goodwin callte und Terrazas check-raiste all-in für 1,8 Millionen. Phillips legte sein Blatt ab aber Goodwin callte mit {K-Spades}-{J-Clubs} gegen Terrazas’ {8-Clubs}-{5-Clubs}. Der Turn brachte die {5-Spades} und somit einige weitere Outs für Terrazas, aber die {4-Spades} auf dem River bedeutete das Aus für Terrazas auf Platz 3 (€300,000).

Das Heads-Up begann ziemlich ausgeglichen mit folgenden Chipverteilungen:

Carter Phillips

8,010,000
Marc Goodwin

6,375,000

Was folgte war ein 4-Stunden Heads-Up Battle in dem Goodwin auch kurzzeitig die Führung übernehmen konnte, diese kurze Zeit später dann aber auch wieder abgeben musste. Keiner der beiden Spieler wollte sich geschlagen geben, bis es dann schließlich zur entscheidenden Hand kam.

Beide Spieler sahen einen Flop {K-Diamonds}-{5-Clubs}-{4-Hearts}, Phillips setzte und Goodwin check-raiste auf 1 Million. Phillips callte und beide sahen eine {Q-Spades} auf dem Turn. Goodwin ging daraufhin sofort all-in für 4 Millionen und obwohl Phillips einiges an Zeit brauchte um sich zu entscheiden callte er letztendlich mit {K-Clubs}-{J-Spades}. Goodwin zeigte {A-Clubs}-{10-Spades} für einen Gutshot, verfehlte diesen aber nachdem die {5-Hearts} auf dem River erschien. Somit reichte es für Goodwin am Ende “nur” für Platz 2, aber ich bin mir sicher das die €530,000 Preisgeld ihm helfen werden darüber hinweg zu kommen.

Carter Phillips sicherte sich hingegen im jungen Alter von gerade mal 20 Jahren den Sieg beim EPT Barcelona Event und erhielt die Siegestrophäe zusammen mit €850,000 Preisgeld.