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Poker News | Poker Events | EPT

Max Lykov gewinnt das EPT Kiew Event

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In der vergangenen Woche startete die 6. Saison der European Poker Tour mit dem EPT Kiew Event. Kiew stand in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Turnierplan der EPT, und so war es auch nicht überraschend dass die Teilnehmerzahlen noch etwas zu wünschen übrig ließen.

Tag 1a begann mit gerade mal 129 Spielern die bereits waren, die €5,000 Buy-In zu investieren. Dank der neuen Turnierstruktur, mit Starting-Stacks von 30K Chips und Blind Level von 60 Minuten überlebten ganze 93 Spieler den Tag 1a, mit dabei unter anderem Alex Kravchenko und Arnaud Mattern. Auch der Deutsche Bracelet Gewinner Carsten Joh war mit knapp 32K in Chips noch im Rennen. Angeführt wurde das Feld durch Mihaylo Demidenko mit einem Stack von 145,125.

Tag 1b brachte dann 167 Spieler an die Tische, womit die Teilnehmerzahl sich auf insgesamt 296 belief. Obwohl die Veranstalter mit deutlich mehr Spielern gerechnet hatten kam am Ende doch ein Preispool von €1,391,200 zusammen, mit €330,000 für den Sieger. Auch am Tag 1b überlebte ein Grossteil des Feldes als am Ende vom Tag noch 110 Spieler übrig waren. Zu diesen Spielern gehörten auch Katja Thater, Dragan Galic, Shaun Deeb und Ivan Demidov. Victor Ivanov sicherte sich mit einem Stack von 153,825 den Chiplead.

Am Tag 2 ging alles dann ein wenige schneller voran und nach 5 gespielten Blind Levels waren nur noch 68 der 203 gestarteten Spieler übrig. Unter den Eliminierten waren an diesem Tag auch Katja Thater, Ivan Demidov, Alex Kravchenko, Vitaly Lunkin und Shaun Deeb. Angeführt wurde das Feld durch Max Lykov mit 400K in Chips, dicht gefolgt von Vitaly Tolokonnikov mit 397,900.

Am Tag 3 ging es dann darum die Payout Plätze zu erreichen und es dauerte nicht lange bevor die Money Bubble erreicht war. Am Ende war es Serguei Pomerantsev der mit {A-Hearts}{Q-Hearts} all-in gegangen war und durch den Deutschen Jonas Kronwitter mit J-J gecallt wurde. Das Board brachte schließlich {7-Diamonds}{J-Clubs}{9-Clubs}{5-Clubs}{10-Clubs} und somit das Aus für Pomerantsev auf Platz 41.

Der Deutsche Jörg Peisert holte sich kurz darauf als erster sein Preisgeld in Höhe von €7,610 ab nachdem dieser auf Platz 40 ausschied. Auch für den Chipleader vom Tag 1a, Mihaylo Demidenko, kam an diesem Tag das Aus auf Platz 37. Nachdem dann auch Albert Sungatallin auf Platz 33 ausschied endete der Tag 3 und immer noch führte Max Lykov das Feld an.

Day 4 sollte sich dann aus Deutscher Sicht als kein besonders erfolgreicher Tag erweisen. Als ersten traf es Joram Volklein der mit {Q-Hearts}{6-Diamonds} all-in gegangen war und durch Vitaly Tolokonnikov mit {A-Spades}{J-Diamonds} gecallt wurde. Das Board brachte keine Hilfe für Volklein der das Event auf Platz 27 beendete (€8,600). Als nächster folgte Waldemar Kopyl nachdem dieser sich den falschen Zeitpunkt zum Bluffen ausgesucht hatte. Auf einem Board von {Q-Diamonds}{K-Clubs}{7-Hearts}{A-Diamonds} setzte sein Gegner Markushevski 100K und Kopyl raiste all-in. Sein Gegner callte sofort und zeigte mit {J-Clubs}{10-Clubs} die Nuts und Kopyl war mit lediglich {5-Clubs}{4-Diamonds} drawing dead. Der River brachte die bedeutungslose {7-Spades} und Kopyl beendete das Turnier auf Platz 17 (€9,600). Auch für Jonas Kronwitter sollte es nicht bis zum Final Table reichen. In seiner letzten Hand war er preflop mit {A-Spades}{Q-Diamonds} all-in gegangen aber Alexey Maslov callte sofort mit {A-Clubs}{K-Spades}. Keine Hilfe kam für Kronwitter, der seinen Platz somit kurz vor Ende des Tages räumen musste (Platz 15, €12,000).

Als kurz darauf nur noch 9 Spieler übrig waren musste nur noch einer gehen bevor der Final Table beim EPT Kiew Event feststand. Unglücklicherweise war es schließlich Michael Meyburg der zum Final Table Bubble Boy wurde. Der Deutsche hatte seine letzten Chips auf {7-Diamonds}{7-Clubs} gesetzt und Vitaly Tolokonnikov callte mit {A-Diamonds}{10-Spades}. Der Flop brachte {Q-Spades}{10-Clubs}{J-Spades} und Meyburg war auf der Suche nach einem 2-Outer. Dieser kam am Ende nicht und somit endete das Turnier für Michael Meyburg auf Platz 9 (€23,000).

Somit stand der Final Table fest, und so gingen die verbleibenden 8 Spieler in den letzten Tag:

Seat 1: Vadim Markushevski (1,662,000)
Seat 2: Lucasz Plichta (731,000)
Seat 3: Adrian Schaap (520,000)
Seat 4: Arthur Simonyan (531,000)
Seat 5: Torsten Tent (264,000)
Seat 6: Maxim Lykov (2,597,000)
Seat 7: Alexander Dovzhenko (1,590,000)
Seat 8: Vitaly Tolokonnikov (1,019,000)

Schon gleich zu Beginn nahm Dovzhenko es mit dem Chipleader Maxim Lykov auf und konnte dadurch seinen eigenen Stack auf über 2 Millionen Chips ausbauen. Nur wenig später kam es dann zu einer Hand zwischen Dovzhenko und Markushevski. Nach einigen Raises und Re-raises preflop waren beide dann schließlich all-in, und wenig überraschend zeigte Markushevski daraufhin {K-Hearts}{K-Spades} und Dovzhenko {A-Hearts}{A-Clubs}. Keine Hilfe kam für Markushevski, der somit als erster den Final Table verlassen musste nachdem er den Tag als Zweiter in Chips begonnen hatte (Platz 8, €30,000). Währendessen sicherte sich Dovzhenko einen riesigen Pot und war nun der eindeutige Chipleader am Final Table.

Als nächster war es dann der letzte verbleibende Deutsche Torsten Tent der seinen Platz räumen musste. Tent war mit {A-Clubs}{8-Spades} all-in gegangen, und eigentlich sah alles gut für ihn aus als Maxim Lykov mit {K-Diamonds}{8-Diamonds} callte. Der Flop brachte jedoch {8-Hearts}{K-Clubs}{3-Clubs} und nachdem auf dem Turn und River keine Hilfe erschien beendete Tent das Turnier auf Platz 7. Über die €45,000 Preisgeld wird sich der Online Qualifikant, der sich durch einen Freeroll qualifizieren konnte, bestimmt dennoch freuen.

Nachdem dann einige Shortstacks es schafften ihre Stacks zu verdoppeln war es schließlich der Holländer Ad Schaap der sich mit Platz 6 zufrieden geben musste nachdem er seinen All-In mit {A-Hearts}{Q-Clubs} gegen Lykov’s {10-Clubs}{10-Spades} verlor (Platz 6, €60,000). Danach passierte 3 Stunden lang relativ wenig, bis es dann plötzlich Schlag auf Schlag ging. Zuerst verabschiedete sich Lucasz Plichta auf Platz 5 (€80,000) nachdem seine Pocket 8’s gegen Tolokonnikov’s {Q-Clubs}{Q-Hearts} verloren bevor dann auch Arthur Simonyan sein All-In mit {Q-Clubs}{8-Clubs} gegen Dovzhenko’s Pocket 10’s verlor (Platz 4, €100,000). Als dann eine halbe Stunde später auch Vitaly Tolokonnikov auf Platz 3 ausschied (€140,000) kam es zum Heads-Up zwischen Maxim Lykov und Alexander Dovzhenko.

Lykov begann das Match mit einem 2:1 Chiplead und gab diese Führung auch nicht mehr ab. In der letzten Hand sahen beide Spieler einen Flop {4-Spades}{J-Diamonds}{7-Spades} und beide checkten. Der Turn brachte die {4-Clubs}, wieder checkte Lykov und diesmal setzte Dovzhenko 400K. Lykov erhöhte daraufhin auf 1 Million woraufhin Dovzhenko all-in ging. Lykov zögerte nicht lange und callte mit {4-Hearts}{9-Hearts} und Dovzhenko brauchte viel Hilfe mit {J-Clubs}{10-Hearts}. Der River brachte jedoch ein wertloses {A-Diamonds} und somit war das EPT Kiew Event entschieden.

Der Ukrainer Dovzhenko verpasste damit nur knapp seinen ersten EPT Triumph, und das auch noch auf heimischen Boden. Am Ende musste er sich jedoch mit Platz 2 und €220,000 zufrieden geben.

Einen perfekten Start in die neue EPT Saison erwischte dagegen der Russe Max Lykov der sich den EPT Titel und die Trophäe sichern konnte, nicht zu vergessen die €330,000 Preisgeld!