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WSOP 2009 – Event 52 – Jörg Peisert holt das zweite Bracelet für Deutschland

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Jörg Peisert gewinnt das zweite Deutsche Bracelet der WSOP 2009 beim Event 52 - $3,000 Triple Chance No Limit Hold’em, gerade mal einen Tag nachdem sein Landsmann Carsten Joh denn Bann gebrochen hatte und sich Bracelet Nummer Eins gesichert hatte.

Beim Triple Chance Event erhalten alle Spieler zu Beginn 1/3 ihres Stacks in Chip Form und die anderen 2/3 erhalten sie in Form von zwei ‚Add-On’ Chips. Diese zwei Chips dürfen während der ersten drei Blind-Level zu jeder Zeit gegen weitere Chips eingetauscht werden.

Am Ende registrierten sich 854 Spieler für das Event, wodurch ein Preispool von $2,357,040 entstand. Mit dabei waren natürlich wieder viele große Namen wie zum Beispiel Bertrand "ElkY" Grospellier, Dennis Phillips, Jason Mercier, Antonio Esfandiari, Erick Lindgren und John Juanda. Trotz der Triple Chance Variante wurden mehrere Spieler bereits nach weniger als einer Stunde vom Event eliminiert. Zu diesem Spielern gehörten unter anderem auch Theo Tran und Vanessa Rousso.

Viele weitere Spieler folgten im Verlaufe des Tages, so dass am Ende nur noch 153 von ihnen übrig waren die am Tag 2 um die Payout Plätze spielen würden.

Zu diesem gehörte auch EPT Dortmund Gewinnerin Sandra Naujoks, die den Tag 2 zwar mit über 50K in Chips begann, den ersten Blind Level jedoch nicht überlebte. In ihrer letzten Hand sah sie einen Flop {9-Diamonds}{5-Diamonds}{3-Diamonds}, ihr Gegner setzte 12K und nach einiger Überlegung ging sie all-in mit {7-Diamonds}{6-Spades}. Ihr Gegner callte sofort mit {A-Diamonds}{5-Hearts} und traf auf dem Turn dann gleich den Nut-Flush nachdem die {10-Diamonds} erschien. Ebenfalls nicht ins Geld schafften es unter anderem Jeff Lisandro, James Van Alstyne und Clonnie Gowen.

Letztendlich platzte dann die Money Bubble nachdem ein Spieler seinen All-In mit Pocket A’s gegen die Pocket J’s seines Gegners verlor und somit auf Platz 82 ausschied. In die Payouts schafften es danach Spieler wie JJ Lui. Nenad Medic, Nick Binger, Johnny Lodden, Lee Markholt, Ian Frazer, Isaac Baron, Antonio Esfandiari und Mike Caro. Ebenfalls mit dabei waren die Deutschen Jörg Niepenberg (Platz 52, $9,145), Varahram Vardjavand (Platz 42, $10,559) und Alexander Jung (Platz 34, $12,374). Als der Tag 2 endete waren noch 16 Spieler im Feld, mit Jason DeWitt als Chipleader and Jörg Peisert auf Platz 6 in Chips.

Peisert erwischte einen hervorragenden Start in den Tag als er schon nach einer Stunde seinen Stack verdoppeln konnte. Nach einem Preflop Raise von Peisert hatte Alex Millar erhöht und Peisert war all-in gegangen. Millar callte darauf mit {9-Diamonds}{9-Clubs} und Peisert zeigte {A-Clubs}{A-Diamonds}. Keine Hilfe kam für Millar und Peisert hatte nun knapp 1 Million Chips vor sich liegen.

Als es dann zum Final Table mit den letzten 10 Spielern kam lag Peisert mit seinem Stack auf Platz 4, konnte jedoch gleich noch mehr Chips versammeln als er Max Greenwood auf Platz 10 eliminierte. Greenwood war vor dem Flop mit {J-Diamonds}{J-Clubs} all-in gegangen und Peisert callte mit {A-Spades}{K-Diamonds}. Gleich auf dem Flop erschien bereits das {A-Hearts} für Peisert und für Greenwood war das Event vorbei.

Peisert hielt sich an diesem Final Table relative zurück und mischte sich eigentlich nur dann ein wenn es wirklich um etwas ging. So auch beim All-In von William Erickson mit {A-Clubs}{10-Hearts}. Peisert callte sofort mit {Q-Diamonds}{Q-Hearts}, gewann die Hand und übernahm zu diesem Zeitpunkt auch den Chiplead. Dieses baute er noch weiter aus nachdem er auch für Michael Katz das Turnier beendete. Beim All-In lag Katz mit seinen Pocket 4’s zwar deutlich vorne gegen Peisert’s Pocket 3’s, aber der Flop {2-Hearts}{5-Hearts}{3-Spades} machte die Sache ziemlich interessant. Der Turn brachte die {8-Diamonds} und der River die {7-Clubs} und somit nicht die erhofften Outs für Katz, der somit auf Platz 6 ausschied.

An diesem Tag schien für Peisert einfach alles zu funktionieren, was auch die nächste Hand wieder unter Beweis stellte. Peisert erhöhte vor dem Flop auf 170K und Michael Nola raiste auf 430K. Peisert erhöhte daraufhin erneut, Nola ging all-in und Peisert callte. Nola zeigte {A-Hearts}{Q-Spades} und Peisert lediglich {J-Clubs}{10-Hearts}. Das Board brachte jedoch {K-Hearts}{4-Spades}{2-Spades}{10-Clubs}{9-Diamonds} und somit gewann Peisert auch diese Hand und für Michael Nola war das Event beendet.

Beim All-In von Benjamin Gilbert war Peisert dann wieder zur Stelle. Gilbert war mit {9-Spades}{5-Spades} all-in gegangen und Peisert callte mit {A-Clubs}{8-Hearts}. Wieder erschien ein Ass auf dem Flop und Peisert gewann auch diese Hand, so dass er mit mehr als einem 7:1 Chiplead das Finale Heads-Up gegen Jason DeWitt begann. Dieses dauerte dann auch nur wenige Minuten. DeWitt fand {K-Hearts}{4-Clubs} auf der Hand und schob seine letzten Chips in die Mitte woraufhin Peisert mit {9-Hearts}{9-Diamonds} callte. Das Board kam {7-Diamonds}{A-Diamonds}{7-Clubs}{6-Spades}{10-Clubs} und das Event war entschieden.

Jörg Peisert gewinnt damit bei seinem ersten WSOP Cash gleich das begehrte Bracelet, genau wie sein Landsmann Carsten Joh der gestern ein ähnliches Kunststück vollbrachte. Peisert war mit seiner aggressiven Spielweise und der nötigen Portion Glück heute einfach nicht zu schlagen und sichert sich verdient den Sieg sowie die $506,800 Preisgeld.

Final Table Payouts:

1. $ 506,800 Jörg Peisert
2. $ 313,227 Jason DeWitt
3. $ 205,180 Benjamin Gilbert
4. $ 142,035 Michael Noda
5. $ 103,591 Jason Somerville
6. $ 79,385 Michael Katz
7. $ 63,781 Karga Holt
8. $ 53,622 William Erickson
9. $ 47,070 Wes Watson
10. $ 33,281 Max Greenwood

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(Danke an PokerNews für die Informationen und Photos)