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Poker News | World Series of Poker | World Series of Poker 2009

WSOP 2009 – Event 7 – Travis Johnson gewinnt $1,500 No Limit Hold’em

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Am Dienstag begann mit dem Event 7 - $1,500 No Limit Hold’em das bisher zweitgrößte Event dieser WSOP 2009 . Ganze 2,791 Spieler registrierten sich für das Event, womit ein Preispool von über $3,8 Millionen zustande kam. Für den Sieger lagen $666,853 bereits, aber wer auch immer dieser am Ende sein würde hatte noch einen langen Weg vor sich.

Mit so vielen Teilnehmern im Feld war es nicht verwunderlich dass auch einige bekannte Namen dazwischen saßen. Unter anderem mit dabei waren Justin Bonomo, Hevad Khan, WSOP 2008 Main Event Finalist Dennis Phillips. T.J. Cloutier, Bertrand "Elky" Grospellier und Andy Black. Aus Deutschland waren unter anderem Eddy Scharf , Sandra Naujoks und Florian Langmann mit dabei.

Der Tag endete mit noch 337 Spielern im Feld, mit Victor Geely als Chipleader mit 195,300, gefolgt von Jerry Fowler und Gary Tang.

Als die verbleibenden Spieler am Day 2 zurückkehrten mussten lediglich noch 40 Spieler ausscheiden bis die Payout Plätze erreicht waren. Es dauerte knapp eine Stunde bis dies geschehen war. Während dem Hand-for-Hand Play auf der Bubble flogen gleich drei Spieler gleichzeitig raus, so dass die letzten beiden sich das Preisgeld von Platz 297 teilen konnten.

Einer der an diesem Tag einen fulminanten Start hinlegte war Online Profi Shaun Deeb. Der Amerikaner gewann in der frühen Phase des zweiten Tages einen Pot nach dem anderen, nur um dann binnen zwei Hands alles wieder zu verspielen. Auf einem Flop von {10-Hearts}{8-Spades}{6-Clubs} hatte Deeb 11,000 gesetzt und sein Gegner raiste auf 31,600. Daraufhin ging Deeb all-in und sein Gegner callte mit {8-Clubs}{8-Hearts}. Deeb hatte lediglich {7-Diamonds}{3-Diamonds} für einen Gutshot, und nach der {10-Diamonds} auf dem Turn und der {3-Diamonds} auf dem River fiel Deeb zurück auf 14K. Diese fanden dann gleich in der nächsten Hand ihren Weg in die Mitte als Deeb {A-Hearts}{J-Clubs} auf die Hand bekam. Sein Gegner callte mit {A-Clubs}{10-Clubs}, und die {10-Hearts} auf dem Turn bedeutete das Aus für Shaun Deeb.

Auch Sandra Naujoks spielte noch munter mit, musste sich dann aber letztendlich doch mit Platz 61 zufrieden geben. Zuerst hatte sie noch gegen Gary Haglund verdoppeln können nachdem sie mit {A-Hearts}{10-Hearts} all-in gegangen war und dieser sie mit {K-Hearts}{10-Diamonds} gecallt hatte. Keiner der beiden traf und Naujoks war zurück auf 110,000. Die meisten dieser Chips verlor sie kurz darauf wieder nachdem sie mit J-10 bei einem J-high Flop all-in gegangen war und Max Longwith callte mit {K-Hearts}{K-Diamonds}. Ihre restlichen Chips gingen dann mit {K-Clubs}{8-Clubs} in die Mitte, aber ihr Gegner callte mit {A-Spades}{10-Hearts} und floppte sofort die Straight. Dennoch kann Sandra Naujoks mit ihrem ersten WSOP-Cash und $7,390 Preisgeld durchaus zufrieden sein. Kurz vorher war auch Landsmann Florian Langmann auf Platz 65 ausgeschieden ($6,209).

Am Ende des day 2 waren noch 33 Spieler im Rennen, und der wohl bekannteste Name im verbleibendem Feld war Michael Martin, der bereits einen Sieg beim EPT London Event und einen 5. Platz beim EPT Main Event 2008 zu verbuchen hat. Chipleader war jedoch Steven Karp mit 990,000 in Chips, gefolgt von Jacob Kalb (950,000) und Craig McConville (900,000).

Obwohl der Day 3 ziemlich rasant begann, dauerte es dann doch eine Weile bis der Final Table erreicht war. Einer der einen guten Start in den Tag erwischte war Kam Low, der zuerst bereits nach wenigen Minuten Will Heger eliminierte, bevor er dann auch noch Justin Kuzmicki aus dem Turnier warf. Auch Sarang Ahija und Ken Krouner mussten schon nach weniger als einer halben Stunde ihre Plätze wieder verlassen.

Nach knapp drei Stunden war das Event dann auch für Michael Martin vorbei nachdem dieser mit {A-Diamonds}{K-Clubs} mit 191K all-in gegangen war und durch Craig McConville mit {A-Clubs}{Q-Diamonds} gecallt wurde. Beide Spieler trafen ein Ass auf dem Flop, aber die {Q-Hearts} auf dem River bedeute dass Aus für Michael Martin auf Platz 15 ($39,963). Als dann wenig später auch Gray Tang auf Platz 11 das Turnier beendete, kamen die letzten 10 Spieler alle an einen Tisch zusammen.

In den folgenden drei Stunden hagelte es Double-Ups was das Zeug hält. Brian McInnis verlor zunächst einen großen Pot mit {Q-Clubs}{Q-Spades} gegen Steve Karp’s {K-Diamonds}{Q-Diamonds} nachdem dieser auf dem River einen Flush traf. Danach ging McInnis mit K-2 und seinen wenigen verblieben Chips all-in. Zwei Spieler callten, das Board kam {A-Clubs}{K-Diamonds}{4-Spades}{5-Spades}{J-Clubs} und McInnis teilte sich den Pot mit Mark Salinaro, der ebenfalls K-2 auf der Hand hatte. Gleich in der nächsten Hand war McInnis wieder all-in, diesmal mit {A-Spades}{Q-Spades}, und wieder teilte er sich den Pot, diesmal mit Travis Johnson, der {A-Diamonds}{Q-Hearts} umdrehte. Aber McInnis war noch nicht fertig. Kurz darauf waren seine Chips wieder in der Mitte des Tisches, diesmal mit {A-Clubs}{9-Diamonds} gegen die Pocket 8’s von Ciotola. Das Ass erschien auf dem Flop und McInnis war wieder bei 300,000 Chips angelangt. Aber McInnis machte immer noch weiter. Nur wenige Hands später war McInnis wieder all-in, diesmal mit {K-Diamonds}{Q-Diamonds} gegen Travis Johnson’s {A-Spades}{K-Clubs}. Der Flop brachte die {Q-Spades} und McInnis konnte seinen Stack innerhalb kürzester Zeit vom Shortstack auf 700,000 Chips ausbauen.

Schließlich war es Jacob Kalb der mit {J-Spades}{J-Clubs} gegen McConville’s {A-Hearts}{K-Hearts} ausschied und somit den offiziellen Final table der letzten 9 einläutete. Sobald dies geschehen war nahm das Turnier auch wieder ein bisschen an Fahrt auf. Nur 10 Minuten nach Kalb folgte auch Kam Low (Platz 9, $81,185), und wenig später auch James McClain (Platz 8, $87,013). Darauf folgte wieder eine ruhigere Phase von etwas über 2 Stunden bis wieder ein bisschen Platz am Tisch geschaffen wurde. Zuerst war es Walter Wright der sein All-In mit {A-Diamonds}{K-Clubs} verlor gegen Johnson’s {5-Hearts}{5-Clubs} und auf Platz 7 ausschied ($97,985), bevor dann auch die Zeit für Brian McInnis gekommen war. Mike Ciotola war mit {A-Clubs}{K-Diamonds} all-in gegangen und McInnis callte mit {8-Spades}{8-Hearts}. Der Flop brachte das Ass für Ciotola und für Brian McInnis war auf Platz 6 Schluss ($116,234).

Als nächster folgte Craig McConville (Platz 5, $145,721). Zuerst verlor einen großen Pot an Travis Johnson nachdem dieser mit {A-Diamonds}{K-Hearts} all-in gegangen war und McConville callte mit {A-Spades}{6-Diamonds}. das Board brachte zwar die beiden verbleibenden Asse, aber die 6 blieb aus und somit konnte Johnson verdoppeln. Nur einige Hands später war McConville dann all-in mit Pocket J’s gegen Johnson’s {A-Hearts}{10-Clubs}. Der Flop brachte das {A-Diamonds}, und nachdem keine weitere Hilfe für Craig McConville erschien musste dieser seinen Traum vom ersten WSOP Bracelet vorerst begraben.

Danach passierte wieder eine Stunde lang recht wenig bevor es dann wieder richtig zur Sache ging. Steve Karp war im Small Blind gelimpt, worauf Mark Salinaro mit {7-Spades}{7-Clubs} all-in gegangen war. Karp callte mit {A-Hearts}{K-Clubs}, und der {K-Diamonds} auf dem Flop besiegelte das Schicksaal des Mark Salinaro (Platz 4, $193,343). Nur eine Hand später folgte dann auch Mike Ciotola auf Platz 3 ($273,385). Ciotola hatte vor dem Flop geraist, woraufhin Johnson mit {A-Diamonds}{4-Diamonds} all-in gegangen war. Ciotola callte mit {K-Diamonds}{8-Diamonds}, konnte seine Hand jedoch nicht verbessern und musste sich mit Platz 3 zufrieden geben.

Das Heads-Up zwischen Travis Johnson und Steve Karp begann zaghaft, aber nach gut 20 Minuten konnte Johnson einen großen Pot für sich entscheiden und sich einen ordentlichen Vorsprung verschaffen. Johnson hatte nun einen 4:1 Chiplead, und würde diesen auch nicht mehr hergeben.

In der letzten Hand limpte Karp mit {5-Spades}{5-Spades} und Johnson ging sofort all-in mit {A-Diamonds}{Q-Spades}. Karp callte und das Board brachte {K-Hearts}{10-Spades}{4-Hearts}{Q-Hearts}{J-Hearts}, Johnson traf seine Straight und das Event war beendet.

Steve Karp belegt somit Platz 2 und erhält eine Preisgeld von $414,116.

Nach drei langen Poker Tagen konnte sich Travis Johnson am Ende gegen 2970 Spieler durchsetzen und sich sein erstes WSOP Bracelet sichern, nicht zu vergessen die $666,853 Preisgeld.

Finde bei PokerWorks Berichte zu allen Events der World Series of Poker 2009 .


(Danke and PokerNews für die Informationen und Photos)