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Poker News | World Series of Poker | World Series of Poker 2009

WSOP 2009 – Event 8 – Phil Ivey gewinnt 6. Bracelet

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Am Dienstag startete das Event 8 - $2,500 No Limit Deuce to Seven Draw, und somit das erste Event dieser WSOP 2009 bei dem wir unsere bekannten Hand-Rankings vergessen konnten.

Bei Deuce to Seven bekommt jeder Spieler 5 Karten auf die Hand und hat ein Mal die Möglichkeit eine beliebige Anzahl Karten zu tauschen. Das Ziel des Spiels ist es, am Ende mit der niedrigsten Hand dazustehen. Da Asse jedoch als ‚hoch’ gelten und auch Straights und Flushes zählen, ist die bestmögliche Hand in diesem Spiel 2-3-4-5-7 (daher auch der Name). Zudem wurden bei diesem Event noch einige andere Neuerungen eingeführt. Zum einen wurde das Event im Single-Draw Format gespielt und nicht wie im Vorjahr im Triple-Draw Format. Spieler konnten also nur ein mal anstatt drei mal ihre Karten tauschen. Wie auch schon beim Event 5 dieser WSOP bekam jeder Spieler, zusätzlich zu seinem Starting-Stack von 2,500, noch zwei weitere "Add-On" Chips, beide mit einem Wert von 2,500 Chips, die er/sie zu jeder Zeit während der ersten drei Blind-Level gegen Chips eintauschen konnte. Des weiteren wurde auch die Regel eingeführt dass der Spieler, der zuerst in den Pot mit einsteigt, mit einem Raise einsteigen MUSS. Es darf also nicht gelimpt werden. So viel zu den Regeln des Spiels, jetzt geht’s weiter mit dem eigentlichen Event.

Wie oft bei Events mit solch unbekannten Spielvariationen war das Teilnehmerfeld zwar klein, aber dafür umso besser besetzt. Mit dabei waren Greg Raymer, Phil Ivey , Erick Lindgren, Jennifer Harman, Mike Matusow, Barry Greenstein, Dario Minieri und Daniel Negreanu, um nur einige zu nennen. Insgesamt wurden es 147 Teilnehmer, womit ein Preispool von $338,100 entstand, mit $96,361 für den Sieger.

Wenn so viele große Spieler aufeinandertreffen muss es natürlich trotzdem Verlierer geben, und zu diesen gehörten am Ende von Day 1 unter anderem Daniel Negreanu, Doyle Brunson, Mike Caro, Jennifer Harman und Allen Cunningham. Chipleader war Layne Flack, aber Spieler wie Ivey, Matusow und Hellmuth waren nicht weit entfernt.

Am Day 2 sahen wir ein ähnliches Bild. Mike Matusow, Markus Golser, John Juanda, Phil Hellmuth – alle mussten sie das Turnier vorzeitig verlassen. Erick Lindgren (Platz 20, $4,094), Barry Greenstein (Platz 18, $4,094), Freddy Deeb (Platz 12, $4,960), Tony G (Platz 9, $6,292) und Layne Flack (Platz 8, $8,453) schafften es zwar noch in den Payout, aber den Final Table erreichten nur die folgenden 7 Spieler:

Seat 1: Raphael Zimmerman - 238,000
Seat 2: Eric Kesselman - 119,400
Seat 3: John Monnette - 259,000
Seat 4: Rodeen Talebi - 94,500
Seat 5: Yan Chen - 159,000
Seat 6: Elia Ahmadian - 136,900
Seat 7: Phil Ivey - 106,300

Phil Ivey, der vor diesem Event bereits 5 WSOP Bracelets gewinnen konnte, war mit Abstand der bekannteste Finalist, begann den Tag jedoch mit dem zweitkleinsten Chip Stacks.

Schon nach weniger als 20 Minuten musste der erste Spieler den Final Table bereits wieder verlassen. Elia Ahmadian verlor, ohne eine Karte getauscht zu haben, mit 10-low gegen Yan Chen mit 9-Low und beendete somit das Turnier auf Platz 7 ($11,627).

Während Ivey’s Stack weiter schrumpfte war es Zimmerman der die Action am Tisch bestimmte bevor Ivey sich dann entschied mal in Aktion zu treten. Ivey raiste im Small Blind auf 12,000 und Zimmerman ging im Big Blind all-in. Ivey callte und beide Spieler tauschten eine Karte. Bevor die gedealt wurde legten beide Spieler jedoch zunächst ihre 4 verbleibenden Karten auf den Tisch. Ivey zeigte 7-6-3-2 gegen Zimmerman’s 9-7-6-2. Ivey bekam darauf eine 8 und Zimmerman war ‚Drawing Dead’. Nur zehn Minuten später war Ivey dann wieder am Werk, und wieder war es gegen Zimmerman, der wohl seine Lektion noch nicht gelernt hatte. Ivey raiste preflop auf 12,000 worauf Zimmerman re-raiste. Bevor Zimmerman’s Raise überhaupt gezählt werden konnte gab Ivey bereits seinen All-In bekannt und Zimmerman callte. Zimmerman tauschte eine Karte, aber als Ivey seine Starting Hand 8-7-5-4-3 offen legte war Zimmerman bereits Drawing Dead. Phil Ivey war jetzt der neue Chipleader mit 400,000 in Chips während Raphael Zimmerman auf Platz 6 ausschied ($14,663).

In der nächsten Hand war dann auch Rodeen Talebi all-in, aber sein J-low hatte keine Chance gegen Yan Chen’s 9-low, und somit musste auch Rodeen Talebi seinen Platz räumen (Platz 5, $19,346).

Nachdem Kesselman immer mehr an Boden verlor war auch er schließlich all-in gegen John Monnette. Als dieser jedoch mit 7-5-4-3-2 die Nuts offen legte war das Event für Eric Kesselman beendet (Platz 4, $26,757).

Nach dieser fulminanten Anfangsphase ging die verbleibenden drei Spieler es dann ein wenig ruhiger an. Zuerst konnte Yan Chen mit einem knappen Vorsprung den Chiplead übernehmen bevor dann John Monette’s starke Phase begann und er plötzlich über die Hälfte aller Chips vor sich liegen hatte. Ivey und Chen waren also beide auf der Suche nach Chips, und diese suchten sie dann bei einander. Yan Chen ging direkt all-in Ivey callte. Chen entschied sich nicht zu tauschen und zeigte J-low. Ivey tauschte eine und zeigte 9-4-3-2. Die letzte Karte war die 5 und damit ging die Hand an Ivey und Yan Chen schied auf Platz 3 aus ($38,892).

Monnette begann das Heads-Up als Chipleader mit 615,00 vor Ivey mit 481,000. Nach knapp einer Stunde hatte sich das Blatt jedoch gewendet und Ivey war nun Chipleader mit etwas über 600K. Diesen konnte er danach immer weiter ausbauen, bis es dann nach drei Stunde Heads-Up Play zum finalen All-In kam. Monnette erhöhte und Ivey ging all-in. Monnette callte und beide Spieler tauschten eine Karte.

Ivey: 7-6-4-2-(X)
Monnette: 9-7-5-2-(X)

Monnette drehte als erster seine Karte um und zeigte eine weitere 7. Ivey zeigte zwar noch seine 5, aber die Hand hatte er so oder so schon gewonnen.

John Monnette beendet das Event 8 Deuce to Seven Draw auf Platz 2 und erhält ein Preisgeld von $59,587.

Phil Ivey gewinnt sein 6. Bracelet bei einer World Series of Poker und ein Preisgeld von $96,361. Viel wichtiger als dieses Preisgeld sind Ivey da wohl die gewonnen Prop Bets, die ihm dieses Bracelet beschert. Phil Ivey ist dafür bekannt jedes Jahr zahlreiche Bets auf seine eigene Performance bei der WSOP abzuschließen und es kursieren Gerüchte dass ihm dieses Bracelet wohl aufgrund dessen einen siebenstelligen Betrag einbringen könnte.

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(Danke an PokerNews für die Informationen und die Photos)