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Poker News | World Series of Poker | World Series of Poker 2009

WSOP 2009 – Event 5 – Jason Mercier gewinnt $1,500 Pot Limit Omaha Event

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Mit dem Event 5 - $1,500 Pot Limit Omaha, startete am Montag das erste PLO Event der WSOP 2009 .

Nach dem großen Erfolg des ersten Omaha Events bei dieser WSOP war es nicht Überraschend dass sich ganze 809 Spieler für dieses Event registrierten. Somit entstand ein Preispool von $1,1040,285, der an die Top 81 Spieler verteilt wurde, mit $237,415 für den letztendlichen Sieger. Ein spezielles neues Feature bei diesem Event war die Verteilung des Starting-Stacks. Jeder Spieler erhielt für den Buy-In von $1,500 jeweils 1,500 in Chips, sowie 2 "Add-On" Chips, welche sie während der ersten drei Level zu jeder Zeit gegen weitere 1,500 Chips eintauschen konnten. Hatte ein Spieler am Ende des dritten Levels seine Chips noch nicht eingetauscht, bekam er automatisch die zusätzlichen 3,000 Chips ausgezahlt.

Viele bekannte Namen wollten sich dieses Event nicht entgehen lassen, und so waren Spieler wie Allen Cunningham, Erick Seidel, Ivan Demidov, Jon “PearlJammer” Turner und Kevin “BeL0WaB0Ve” Saul alle mit von der Partie. Auch die Deutschen waren mit einer starken Besetzung angereist die aus Sandra Naujoks , Michael Keiner, Eddy Scharf , Benjamin Kang, Florian Langmann und Roland Specht bestand.

Bereits sehr früh wieder verabschieden musste sich Daniel Negreanu, nachdem dieser bei einem {10-Diamonds}{3-Spades}{3-Clubs} Flop mit A-A-10-X all-in gegangen war. Sein Spieler hatte jedoch eine 3 auf der Hand, der Turn und River brachten keine Hilfe und für Negreanu war das Event nach weniger als einer Stunde schon wieder vorbei. Auch Phil Hellmuth, Chris Ferguson, Marcel Luske und David Ulliot überlebten den Tag nicht.

Day 1 endete mit noch genau 81 Spielern, und somit hatten alle verbleibenden Teilnehmer, die am Tag 2 zurückkehren würden, bereits die Payout Plätze erreicht. Unter ihnen waren mit Alex Jalali, Jan von Halle, Pouya Majd und Christian Rachel auch noch vier Deutsche mit dabei. Angeführt wurde das Feld vom zweimaligen EPT Sieger Jason Mercier, der sich mit 227,300 in Chips einen riesigen Chiplead von mehr als 60,000 sichern konnte.

Mercier konnte am Day 2 seinen guten Lauf fortsetzen, und auch der Bochumer Alex Jalali erwischte einen guten Tag. Nachdem Matt Stout mit {J-Hearts}{9-Hearts}{9-Clubs}{8-Clubs} vor dem Flop all-in gegangen war, callte Jalali mit {A-Hearts}{Q-Diamonds}{Q-Spades}{5-Diamonds}. Das Board brachte {10-Hearts}{4-Hearts}{4-Clubs}{2-Spades}{10-Spades} und Jalali konnte seinen Stack auf 140,000 ausbauen. Einige davon musst er kurze Zeit später wieder an Jessie Rios abgeben nachdem dieser auf einem Board von {Q-Spades}{7-Clubs}{6-Diamonds}{7-Hearts}{K-Hearts} auf dem River ein Set K’s getroffen hatte und somit gewann gegen das gefloppte Set Q’s von Jalali.

Jan von Halle war das erste Deutsche Opfer an diesem Tag nachdem er auf Platz 56 ($3,766) ausgeschieden war. Wenig später folgte Christian Rachel auf Platz 44 ($4.947), (fast) direkt gefolgt von Pouya Majd auf Platz 42 ($4,947). Somit war Alex Jalali der einzige verbleibenden Deutsche im Feld, und dieser machte seine Sache auch ganz gut, bis er schließlich doch auf Platz 15 eliminiert wurde. Bei einem {6-Spades}{5-Spades}{5-Clubs} Flop ging Kevin Iacofano all-in und Alex Jalali callte mit {A-Spades}{Q-Spades}{J-Diamonds}{3-Diamonds} für einen Flush Draw. Sein Gegner zeigte jedoch {7-Diamonds}{6-Diamonds}{5-Hearts}{3-Spades} fuer ein Full House, und somit war Alex Jalali „drawing dead“ und musste sich mit Platz 15 und $11,584 Preisgeld zufrieden geben.

Der Tag endete als der Final table erreicht war und nur noch 9 Spieler übrig waren. Jason Mercier hatte es mit seinem Monster Stack von Day 1 geschafft sich an den Finaltisch zu retten, aber es war Kevin Iacofano der das Feld mit 770,000 in Chips anführte. So gingen die verbleibenden 9 Spieler in den letzten Tag:

Seat 1 - An Tran (445,000)**
Seat 2 - Jason Mercier (384,400)
Seat 3 - Chris Biondino (182,000)
Seat 4 - Matt Giannetti (311,000)
Seat 5 - Kevin Iacofano (770,000)
Seat 6 - Jonathan Tare (639,000)
Seat 7 - Dario Alioto (315,000)
Seat 8 - Vic Park (341,000)
Seat 9 - Steven Burkholder (263,000)

Vic Park war der erste Spieler der den Final Table wieder verlassen musste. Bei einem Flop von {J-Hearts}{10-Diamonds}{6-Diamonds} hatte Giannetti knapp unter 100,000 gesetzt und nach seinem Call war Park all-in. Giannetti zeigte {K-Hearts}{K-Spades}{Q-Spades}{Q-Clubs} für ein Paar K’s und Park hatte {A-Diamonds}{K-Diamonds}{3-Diamonds}-2x für einen Flush Draw. Dieser vervollständigte sich nicht, und somit war Vic Park der erste der den Traum vom Bracelet begraben musste (Platz 9, $22,053).

Kurz danach ging es auch für An Tran um alles oder nichts als er bei einem {K-Hearts}{5-Spades}{2-Diamonds} Flop all-in gegangen war mit {J-Clubs}{6-Clubs}{2-Hearts}{2-Clubs} für ein Set 2’s. Gecallt wurde er jedoch durch Steven Burkholder mit {A-Hearts}{10-Hearts}{5-Hearts}{5-Diamonds} für ein Set 5’s. Der {K-Spades} auf dem Turn und die {Q-Clubs} auf dem River brachten nicht die benötigte Hilfe für An Tran, der damit auf Platz 8 ausschied und $25,122 kassierte.

Knapp eine Stunde später folgte dann auch Dario Alioto. Der Italiener war mit {K-Hearts}{J-Diamonds}{9-Hearts}{7-Diamonds} vor preflop all-in gegangen und wurde vom Chipleader Kevin Iacofano mit {A-Spades}{Q-Spades}{J-Spades}{10-Clubs} gecallt. Das Board brachte {8-Hearts}{4-Spades}{2-Hearts}{Q-Diamonds}{7-Spades} und Dario Alioto beendete das Event auf Platz 7 ($29,882).

Als nächster folgte Jonathan Tare auf Platz 6 ($37,192) nachdem seine Asse auf dem Flop von Mercier’s J’s gecrackt wurden. Nur zehn Minuten später folgte schon der nächste, anderes Opfer, gleicher Täter. Diesmal war es Chris Biondino der mit {5-Hearts}{4-Diamonds}{3-Spades}{2-Spades} vor dem Flop geraist hatte und Mercier re-raiste genug um Biondino all-in zu setzen. Dieser callte und Mercier zeigte {A-Clubs}{9-Spades}{6-Spades}{6-Clubs}. Eine 9 erschien auf dem Flop und keine weitere Hilfe für Chris Biondino, der sich mit Platz 5 und $48,533 zufrieden geben musste.

Wieder nur zehn Minuten später musste auch Matt Giannetti den Tisch verlassen. Er war preflop mit seinen letzten 80,000 und {A-Clubs}{10-Hearts}{2-Spades}{2-Hearts} all-in gegangen durch (alle dürfen mal raten) Jason Mercier gecallt wurden. Dieser zeigte {K-Clubs}{10-Clubs}{8-Diamonds}{6-Hearts} und eine {6-Diamonds} auf dem Turn bedeute das Aus für Matt Giannetti auf Platz 4 ($66,544).

Es ging munter im Zehn-Minuten-Takt weiter, und als nächster war Kevin Iacofano an der Reihe. Steven Burkholder hatte preflop auf 60,000 erhöht und Iacofano callte. Der Flop kam {Q-Hearts}{10-Spades}{5-Clubs}, Iacofano checkte, Burkholder setzte 80,000 und Iacofano raiste all-in. Burkholder callte und zeigte {Q-Clubs}{Q-Diamonds}{9-Diamonds}{4-Clubs} für ein Set Q’s gegen Iacofano’s {K-Spades}{K-Diamonds}{J-Hearts}{3-Spades} für ein Paar K’s und einen Straight Draw. Die {6-Clubs} auf dem Turn und die {8-Spades} auf dem River halfen nicht und für Kevin Iacofano war das Event vorbei (Platz 3, $96,128).

Nach diesem Pot begann Burkholder das Heads-Up mit einem Chiplead von knapp 300,000, aber nach knapp einer Stunde, in der wenig geschah, konnte sich Mercier einen großen Pot mit einem Full House sichern und eine doch deutlichere 2:1 Chipführung übernehmen. Wenig später war das Event dann auch beendet.

Mercier limpte auf dem Button und Burkholder raiste um 48,000. Mercier callte und beide sahen den Flop {J-Hearts}{J-Spades}{6-Diamonds}. Burkholder setzte 110,000 und Mercier erhöhte auf 285,000. Burkholder re-raiste, Mercier ging all-in und Burkholder callte.

Burkholder: {A-Clubs}{A-Hearts}{J-Clubs}{7-Diamonds}
Mercier:

{Q-Clubs}{J-Diamonds}{8-Diamonds}{2-Spades}

Beide hatten einen Drilling J’s gefloppt, aber Burkholder hatte mit seinem Ass den besseren Kicker. Dies änderte sich nachdem auf dem Turn die {Q-Diamonds} erschein, wodurch Mercier sein Full House traf. Der {K-Diamonds} auf dem River war nicht die erhoffte Rettung für Burkholder, und das Event 5 war entschieden.

Steven Burkholder beendet das Turnier auf Platz 2 und erhält $146,748 Preisgeld.

Für Jason Mercier ist es nach seinen beiden EPT Erfolgen der erste Sieg bei einem WSOP Event. Nachdem er sich praktisch während des gesamten Turnierverlaufs an der Spitze des Leaderboards befand sicherte er sich am Ende verdient sein Bracelet sowie ein Preisgeld von $237,415.

Bei uns findest du auch Turnier Berichte zu allen anderen Events der World Series of Poker 2009 .

(Danke an PokerNews für die Informationen und Photos)