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Poker News | Poker Events | EPT

Rijkenberg beherrscht das EPT San Remo Event

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Es war das letzte Event der PokerStars.com European Poker Tour (EPT) vor dem Grand Finale in Monte Carlo, und über die Jahre hat sich das EPT San Remo Event zu einem der beliebtesten Events der ganzen Saison entwickelt. Das wurde in der vergangenen Woche mal wieder unter Beweis gestellt als das EPT San Remo Event sämtliche Rekorde brach.

Dank einiger Italienischer Poker Botschafter wie PokerStars Pro Luca Pagano wurde noch mehr Aufmerksamkeit auf das San Remo Event gelenkt, und am Ende registrierten sich fast 1,200 für das €5,300 Turnier. Was am Ende dabei herauskam war eines der spannendsten Turniere der gesamten EPT Saison und ein würdiger Vorreiter für das Grand Finale in Monte Carlo in einer Woche.

Tag 1A begann mit 578 Teilnehmern, unter ihnen viele bekannte Gesichter wie Chad Brown, Tom McEvoy, Jason Mercier, Annette Obrestad, Greg Raymer, Alex Kravchenko, Marcin Horecki, Ludovic Lacay, Dario Alioto, Casey Kastle, Soren Kongsgaard und Mike McDonald. Am Ende des ersten Tages war es der Kroate Dragan Galic der sich mit über 100K in Chips die Führung sichern konnte.

Am Tag 1B wurde das Teilnehmerfeld noch einmal mit 600 ergänzt, womit sich insgesamt 1,178 Spieler für das EPT San Remo Event registriert hatten. Wie schon am Vortag war das Feld gespickt mit den größten Namen des Poker Sports, unter anderem mit Peter Eastgate, Hevad Khan, Isabelle Mercier, Luca Pagano, Lee Nelson, Katja Thater, Patrik Antonius, Julian Thew, Michael Martin, Shirley Rosario, Markus Golser, Johnny Lodden, Evelyn Ng, Sebastian Ruthenberg, Marcel Luske und Bill Chen. Der tag Endete mit Ljubomir Josipovic als Chipleader mit knapp 75K in Chips.

Als beide Felder am Tag 2 zum ersten Mal zusammenkamen, waren noch 469 Spieler übrig. Während viele der großen Namen wie Luske, Thater, David Saab und Mercier an diesem Tag ausschieden, war es der Tag 1A Chipleader Dragan Galic der seinen Stack kontinuierlich ausbauen konnte und weiterhin das Feld anführte. Am Ende des Tages hatte sich Galic mit über einer halben Million Chips einen riesigen Vorsprung herausspielen können. Tag 2 endete mit noch 124 Spielern.

Am Tag 3 ging es darum sich der Money Bubble zu nähern und die Payouts zu erreichen, welche sich über die Top 112 Plätze erstreckten. Arnaud Mattern war einer der Spieler die bereits vorher ihren Platz räumen mussten, genau so wie auch Bill Chen. Schließlich war es Joakim Hall der nach einem {2-Diamonds}{6-Diamonds}{7-Hearts} Flop all-in ging. Fabio Zappietro callte mit {A-Hearts}{9-Diamonds}, aber die Pocket Könige von Hall lagen deutlich in Führung. Das war nach der {5-Hearts} auf dem Turn immer noch der Fall, aber das {A-Diamonds} auf dem River entschied die Hand zu Gunsten von Zappietro und Hall schied auf der Money Bubble auf Platz 113 aus.

Jetzt wo die Payout Plätze erreicht waren nahm das Tempo wieder ein bisschen zu. Der erste Spieler der ein Preisgeld mit nach Hause nahm war Alex Kravchenko nachdem dieser auf Platz 112 eliminiert wurde und €5,800 erhielt. Es folgten Tom McEvoy auf Platz 107 und Joao Barbosa auf Platz 100. Später am Tag war das Turnier dann auch für Alexia Portal (Platz 57), Michael Tureniec (Platz 39), Josh Prager (Platz 37) und Dominik Palte (Platz 33) beendet. Der Tag endete mit noch 32 Spielern, und wieder war es Galic der das Feld anführte.

Tag 4 begann mit dem Ziel den Final Table zu erreichen, und es dauerte nicht lange bis dies geschehen war. Fabio Mazzarello schied bereits früh auf Platz 32 aus, und wenig später folgte auch Benjamin Kang auf Platz 29. Nachdem Steven Silverman auf Platz 17 ausgeschieden war kamen die verbleibenden 16 Spieler an den letzten zwei Tischen zusammen. Nachdem Galic dann Gianni Giaroni auf Platz 10 nach Hause schickte kamen die letzen 9 Spieler an einem Tisch zusammen. Dass Spiel verlangsamte sich jetzt deutlich, und es dauerte über eine Stunde bis der Final Table mit den letzten 8 feststand.

Der Belgier Pierre Neuville ging schließlich mit seinem Shortstack und {K-Clubs}{10-Spades} vor dem Flop all-in und Gustav Sundell callte mit Pocket Q’s. Das Board brachte {J-Diamonds}{2-Clubs}{A-Hearts}{6-Spades}{10-Diamonds} und Neuville beendete das Turnier auf Platz 9 (€78,800).

Der Final Table für den fünften und letzten Tag war gesetzt, und immer noch war Galic der Chipleader.

Seat 1: Kalle Niemi

641,000
Seat 2: William Reynolds

2,531,000
Seat 3: Alex Fitzgerald

721,000
Seat 4: Danilo D’Ettoris

686,000
Seat 5: Gustav Sundell

2,625,000
Seat 6: Constant Rijkenberg

932,000
Seat 7: Dragan Galic

3,098,000
Seat 8: Ovidiu Balaj

625,000

Am Donnerstag begann dann der Final Table mit Blinds von 20K/40K und Antes von 4K. Obwohl sich die meisten Spieler zunächst etwas zurückhielten, war der junge Holländer Constant Rijkenberg der den Tisch ordentlich aufmischte. Bereits am Vortag war er durch seine sehr aggressive und unbekümmerte Spielweise aufgefallen, und diesen Stil setzte er auch am Final Table fort. Nach einem preflop Raise von Danilo D’Ettoris ging Rijkenberg mit Pocket 4’s all-in und D’Ettoris callte mit {A-Hearts}{Q-Diamonds}. Das Board brachte {J-Hearts}{7-Diamonds}{3-Hearts}{5-Hearts}{3-Diamonds}, und D’Ettoris musste als erster Spieler den Final Table verlassen (Platz 8, €114,000)

Die Action ging weiter, und jedes Mal als es spannend wurde, konnte man davon ausgehen das Rijkenberg irgendwas damit zu tun hatte. Zuerst konnte Ovi Balaj durch Rijkenberg verdoppeln, ein wenig später verdoppelte der Holländer selbst gegen William Reynolds, nur um danach wieder Kalle Niemi zu einem Double-Up zu verhelfen. In einer der wenigen Hands mit der Rijkenberg nichts zu tun hatte konnte Reynolds gegen Alex Fitzgerald verdoppeln, wodurch Fitzgerald mit gerade Mal 140,000 in Chips zum abgeschlagenen Shortstack wurde.

Dieser ging dann kurze Zeit später all-in und wurde durch Balaj und Galic gecallt. Der Flop brachte {3-Spades}{2-Diamonds}{10-Hearts}, Galic setzte und Balaj foldete. Galic zeigte {J-Spades}{10-Spades} für Top Pair und Fitzgerald zeigte {K-Clubs}{9-Diamonds}. Der Turn brachte die {Q-Clubs} und auf dem River erschien das {A-Hearts}, und Fitzgerald musste sich mit Platz 7 und €171,000 zufrieden geben.

Nur drei Hände später ging Balaj mit seinen letzten 640K all-in mit Pocket 9’s und Reynolds callte mit Pocket 6’s. Der Flop brachte {6-Diamonds}{2-Spades}{3-Hearts} und Reynolds traf seinen benötigten 2-Outer. Auf dem Turn erschien das {A-Spades} und der River brachte die {4-Diamonds}, und somit war das Turnier für Balaj beendet (Platz 6, €229,000).

Für viele Überraschend war das der Chipleader Galic den ganzen Tag nicht zu seinem Spiel fand, was unter anderem auch auf einen sehr aggressiven Rijkenberg zurück zu führen war. Am Ende ging Galic mit Pocket 9’s all-in und Rijkenberg callte mit {A-Hearts}{Q-Clubs}. Auf dem Flop {10-Spades}{K-Clubs}{J-Diamonds} traf der Holländer sofort die Nuts, und die {3-Hearts} auf dem Turn entschied die Hand zugunsten von Rijkenberg. Dragan Galic belegte somit Platz 5 für €314,000.

Mit nur noch 4 Spielern übrig verlangsamte sich das Tempo deutlich, vor allem weil Rijkenberg, der jetzt einen riesigen Chiplead hatte, sich sehr zurückhielt. Als es dann doch spannend wurde endeten die Hands meistens mit einem Double-Up, und es dauerte fast 100 Hands bis der nächste Spieler den Tisch verlassen musste.

Nach dem Dinner-Break änderte sich dies jedoch drastisch. Reynolds, der gerade vor dem Break seinen Stack gegen Niemi verdoppeln konnte, probierte nach dem Break das gleiche gegen Rijkenberg. Reynolds war mit {K-Diamonds}{J-Diamonds} all-in gegangen und Rijkenberg callte mit {A-Hearts}{7-Diamonds}. Das Board brachte {9-Clubs}{A-Spades}{5-Spades}{9-Diamonds}{6-Spades} und für Reynolds war das Turnier beendet (Platz 4, €377,000).

Nur drei Hände später war es Niemi der preflop erhöhte, worauf Sundell all-in ging. Niemi callte mit {A-Diamonds}{J-Spades} und lag in Führung gegen Sundell’s {A-Hearts}{6-Hearts}. Das Board {5-Hearts}{8-Diamonds}{K-Spades}{3-Diamonds}{2-Clubs} brachte keine Hilfe für Gustav Sundell, der auf Platz 3 aus dem Turnier ausschied (€480,000).

Zu Beginn des Heads-Up lag Rijkenberg in Führung, und es dauerte gerade mal 5 Hands bis das Event entschieden war.

Rijkenberg erhöhte vor dem Flop und Niemi re-raiste. Rijkenberg callte, und beide sahen einen Flop von {3-Spades}{5-Spades}{10-Hearts}. Niemi setzte über 1 Million, und Rijkenberg callte. Auf dem Turn erschien die {5-Hearts} und Niemi ging mit {A-Diamonds}{10-Diamonds} all-in. Rijkenberg musste nicht lange überlegen und callte mit {A-Hearts}{A-Clubs}. Der River brachte die {4-Hearts} und Kalle Niemi musste sich am Ende mit Platz 2 zufrieden geben (€862,000).

Der erst 20 jährige Holländer Constant Rijkenberg sicherte sich indes den Titel beim EPT San Remo Event, dotiert mit einem Preisgeld von unglaublichen €1,508,000.