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Holländer Marc Naalden gewinnt PokerNews Cup Alpine Main Event

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Es war das Poker Ereignis auf das die Spieler in den Alpen gewartet haben. Obwohl man im Skiort Saalbach-Hinterglemm, Österreich zahlreiche Möglichkeiten hat sich die Zeit zu vertreiben, stand während der vergangenen Woche das €1,500 Main Event des PokerNews Cup Alpine im Alpine Palace Hotel und Casino im Mittelpunkt.

Die Vorausgehenden Events waren bereits seit Tagen in vollem Gange, mit unter anderem Mark Vos, der Event 2 für sich entscheiden konnte, und TonyG und Markus Golser die sich den Preis beim Event 5 teilten. Mit so vielen großen Namen mit dabei sah es nach einem spannenden und erfolgreichen Main Event aus.

Insgesamt registrierten sich 129 Spieler für das Event, womit ein Preispool von €172,054 generiert wurde mit fast €50K für den Spieler der sich am Ende Platz 1 sichert. Unter den Spielern die sich diesen Titel sichern wollten waren Tony G, Mark Vos, John Duthie, Sandra Naujoks , David Saab, Marcel Luske , Liv Boeree , Markus Golser, Noah Boeken und Erich Kollmann.

Der Day 1 hatte es richtig in sich, und einige Spieler wie David Saab, Noah Boeken und auch TonyG mussten schon früh ihre Hoffnungen auf einen Sieg beim PokerNews Cup begraben. Boeree musste sich fast den gesamten Tag lang mit einem Shortstack durchschlagen bis sie kurz vor Ende des Tages ihren Stack verdreifachen konnte, nur um dann doch noch auszuscheiden bevor der Tag vorüber war. Auch John Duthie würde sollte den zweiten Tag nicht mehr miterleben nachdem er während der letzten Hand des ersten Tages aus dem Turnier ausschied. Am Ende waren es nur 33 Spieler die es in den zweiten Tag schafften. Ganz oben auf war Mark Vos mit einem eindeutigen Chip Lead von 213,200 in Chips vor Marcel Luske auf Platz zwei mit 102,800.

Tag zwei begann also wie erwähnt mit noch 33 Spielern, und diese würden so lange weiter Spielern bis die Money Bubble geplatzt war. Die Spieler legten ein so ungeheueres Tempo hin dass der Tag gerade mal vier Stunden dauerte bis der Final Table erreicht war. Schon gleich zu Beginn gerieten zwei der Chip Leader von Day1, Marcel Luske und Runnar Lindepuu, an einander, mit dem schlechteren Ende für Luske für den der Tag schon früh beendet war. Die Spannung stieg weiter als sich das Feld der Money Bubble näherte. Mit noch 16 Spielern übrig war es Daniel Perfeito der mit Pocket K’s all-in ging und durch Mark Vos mit {A-Clubs}{Q-Clubs} gecallt wurde. Das Board brachte {c]{J-Hearts}{6-Hearts}{J-Clubs}{5-Diamonds} und Perfeito wurde zum Bubble Boy des Turniers.

Die verbleibenden Spieler hatten nun den Payout erreicht und Nicholas Van der Marel war der erste der mit einem Geldpreis nach Hause ging nachdem er auf Platz 15 endete und €2,580 erhielt. Es folgten Nick Lackovic auf Platz 14, Vladislav Bakalov (13), Stephan Kernig (12) und Peter Linkhorst (11). Als die Final Table Bubble erreicht war, war es Jasper Wetemans der mit {A-Hearts}{3-Hearts} all-in schob, aber Runnar Lindepuu fand {A-Spades}{J-Hearts} auf der Hand und callte sofort. Das Board zeigte {Q-Diamonds}{7-Clubs}{9-Clubs}{2-Spades}{5-Hearts} und Wetemans musste sich mit Platz 10 und €3,100 Preisgeld zufrieden geben.

Der Final Table stand nun fest und startete wie folgt:

Seat 1: Marc Naalden

251,200
Seat 2: Fedor Los

286,700
Seat 3: Simon Borg

75,800
Seat 4: Salvatore Cundari

116,800
Seat 5: Mark Vos

548,800
Seat 6: Runnar Lindepuu

391,300
Seat 7: Joseph Buhmann

126,300
Seat 8: Jan Hlobil

84,400
Seat 9: Farhad Kia

74,100

Vos begann den Final Table mit einem beeindruckenden Chip Lead, und die Shortstacks Kia, Borg und Hlobil hatten einiges an Arbeit vor sich wenn noch Chancen auf den Sieg haben wollten. Der Final Table begann am Freitag mit Blinds 2k/4k und einem Ante von 400.

Obwohl keiner der Spieler als erstes den Tisch verlassen wollte ging es alles andere als langweilig zu am Final Table. Erst geriet der kleinste Stack, Kia, mit dem größten Stack, Vos aneinander, aber Kia musste auf dem Turn nachgeben als Vos ihn all-in setzte. Danach konnte Simon Borg durch Fedor Los verdoppeln bevor der letztere noch einen großen Pot gegen Lindepuu verlor, danach aber wieder durch Marc Naalden verdoppeln konnte.

Für Kia nahm der Tag dann ein ziemlich unglückliches Ende. Er ging schließlich mit {10-Diamonds}{9-Clubs} und seinen letzten 21K all-in und Joseph Buhmann callte mit {8-Diamonds}{7-Clubs}. Das Board {8-Hearts}{K-Diamonds}{10-Spades}{Q-Clubs}{8-Clubs} brachte viel Aufregung, aber am Ende gewann Buhmann mit einem Drilling gegen das Paar von Kia, der das Turnier auf Platz 9 und mit €4,820 Preisgeld beendete.

Hlobil war der nächste Spieler der gehen musste nachdem dieser mit {A-Hearts}{J-Diamonds} all-in gegangen war und durch Lindepuu mit Pocket 8’s gecallt wurde. Das Board zeigte {8-Clubs}{6-Clubs}{A-Clubs}{5-Diamonds}{5-Clubs} und brachte ein Full House für Lindepuu, und damit auch das Aus für Jan Hlobil (Platz 8, €6,360).

Jetzt war Buhmann an der Reihe seinen Shortstack zu verdoppeln, und mit {A-Spades}{K-Diamonds} hatte er dazu auch einen gute Hand gefunden. Leider fand Cundari zu diesem Zeitpunkt Pocket A’s und nach einem Board von {8-Diamonds}{Q-Clubs}{4-Clubs}{6-Spades}{J-Diamonds} war das Turnier für Buhmann gelaufen (Platz 7, €8,080).

Der ultra-aggressive Spiel Stil von Mark Vos kam ihm noch teuer zu stehen als er erst einen großen Pot gegen Marc Naalden verlor, Borg zu einem Double-Up verhalf und danach noch mehr Chips an Marc Naalden verlor. Nach dem Dinner Break saß Vos auf 314K, während Naalden, Los und Lindepuu ihn überholt hatten.

Durch den Dinner Break schienen die Spieler noch aggressiver geworden zu sein, und die meisten hatten es auf Vos abgesehen, dessen Stack schon kurze Zeit später auf 200K gesunken war. Los verlor auch einiges an Chips nachdem Cundari durch ihn verdoppeln konnte.

Doch war es Vos der als nächster den Tisch verlassen musste nachdem er mit Pocket 8’s all-in gegangen war. Lindepuu callte mit {A-Hearts}{J-Clubs} und beide sahen folgendes Board: {7-Diamonds}{K-Clubs}{6-Diamonds}{Q-Diamonds}{10-Clubs}. Lindepuu’s Straight auf dem River bedeutete das Aus für Vos auf Platz 6 für €10,320.

Cundari hatte sich schon den ganzen Tag als Shortstack durchschlagen müssen und versuchte ein weiteres Mal seinen Stack zu verdoppeln als er mit {K-Spades}{6-Spades} all-in ging. Marc Naalden callte jedoch mit {A-Spades}{6-Diamonds} und war somit großer Favorit. Das Board brachte {6-Hearts}{3-Spades}{5-Hearts}{2-Clubs}{Q-Hearts} und auch für Cundari war der Tag vorbei (Platz 5, €12,900).

Die verbleibenden vier Spieler behielten das schnelle Tempo bei. Lindepuu und Naalden gerieten mehrmals an einander, mit dem besseren Ende für den Holländer. In einem Monster Pot von 1,3 Millionen Chips gewann Naalden mit seinen Pocket A’s gegen die Pocket J’s von Lindepuu nachdem Lindepuu’s Hand sich nicht verbessern konnte.

Dann war es Simon Borg der Hilfe brauchte, und diese fand er auch gegen Fedor Los als er schaffte noch mal zu verdoppeln. Nur wenig später legte Borg sich dann jedoch mit Naalden an. Beide Spieler sahen einen teueren Flop von {K-Spades}{8-Diamonds}{Q-Spades}, Borg ging mit seinen letzten 2K all-in und Naalden callte mit {K-Clubs}{Q-Clubs} für zwei Paar. Borg hatte lediglich {A-Spades}{10-Diamonds} und brauchte einen Buben für eine Straight, aber die {Q-Diamonds} auf dem Turn gab Naalden sein Full House und entschied die Hand. Die {5-Spades} auf dem River spielte keine Rolle mehr, und Borg verabschiedete sich auf Platz 4 für €16,340.

Danach war es Los der gezwungen war all-in zu gehen, und dies tat er dann auch mit {K-Hearts}{7-Diamonds}. Wieder war es Naalden der callte, diesmal mit Pocket 8’s. Das Board brachte {2-Diamonds}{4-Spades}{A-Diamonds}{3-Diamonds}{6-Spades} und Fedor Los beendete das Turnier auf Platz 3 für €19,780.

Das Heads-Up begann mit folgenden Chip Stacks:

Marc Naalden

1,635,000
Runnar Lindepuu

300,000

Trotz der doch eindeutigen Chip-Verteilung dauerte das Match noch mehrere Stunden. Lindepuu konnte schon schnell seinen kleinen Stack verdoppeln, aber Naalden übte weiterhin Druck auf seinen Gegner aus. Nichtsdestotrotz konnte Lindepuu ein wenig später sogar die Führung übernehmen, aber Naalden meldete sich zurück und beide waren wieder gleich auf.

Danach verlor Lindepuu einige Hands und ging mit einem Chip-Defizit in die letzte Hand. Naalden raiste preflop und Lindepuu re-raiste all-in. Naalden callte sofort und zeigte Pocket 8’s und Lindepuu zeigte lediglich {9-Hearts}{8-Diamonds}. Das Board brachte {4-Clubs}{K-Clubs}{5-Spades}{3-Hearts}{2-Clubs} und Lindepuu musste sich am Ende mit dem zweiten Platz und €29,940 zufrieden geben.

Der Holländer Marc Naalden konnte den Sieg beim PokerNews Cup Alpine sichern und erhielt eine Trophäe sowie ein Preisgeld von €46,474.