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Kyllonen gewinnt EPT Kopenhagen | PokerWorks

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Am 16. Februar startete in Dänemark das Kopenhagen Event der European Poker Tour . Da die Skandinavischen Spieler zu den absolut Besten der Welt gehören und auch in Massen angetreten waren konnte man einiges erwarten vom diesjährigen EPT Kopenhagen Event.

Der Erste von zwei Day 1’s begann mit 225 Teilnehmern. Am Ende des Tages waren davon noch 99 übrig, unter ihnen auch drei Team PokerStars Mitglieder – Noah Boeken, Luca Pagano und Marcin Horecki. Den Chiplead hielt der langjährige Poker Pro Thor Hansen aus Norwegen mit 74,700 in Chips, gefolgt von Allen Baekke mit 66,600. Albert Iversen, Grederik Hostrup und Erik Karlsson bildeten den Rest der Top 5. Auch noch mit dabei waren unter anderem Juha Helppi, Carlos Mortensen, Erik Friberg, Carter Gill, Joao Barbosa und Jani Sointula.

Der zweite Day 1 brachte 236 Spieler an die Tische, womit die Gesamt-Teilnehmerzahl bei 462 lag. Diese sorgten für einen Preispool von umgerechnet €2,976,644, mit €878,110 für den letztendlichen Sieger des Events. Insgesamt waren Spieler aus 30 Nationen dabei, die meisten davon (130 Spieler) aus Dänemark.

Als der Tag 1b endete waren noch 85 Teilnehmer dabei, und wieder waren drei Team PokerStars Mitglieder dabei - Isabelle Mercier, Vanessa Rousso und Alex Kravchenko. Den Chiplead sicherte sich jedoch ein Italiener. Andrea Benelli lag am Ende der beiden Day 1’s mit einem Stack von 107,400 deutlich vor dem Chipleader des Vortags Thor Hansen. Ihm auf den Fersen waren auf den Plätzen 2-5 Roberto Romanello, Ola Brandborn, Tore Lagerborg, und Johan van Til Holland. Auch noch mit von der Partie waren unter anderem Annette Obrestad und Danny THE__D__RY Ryan.

Der Day 2 begann mit den 184 verbleibenden Teilnehmern und der Plan war weiter zu spielen bis noch 32 Spieler übrig waren. Da das Turnier jedoch ein wenig langsamer voranschritt als ursprünglich geplant endete der tag bereits mit noch 40 verbleibenden Spielern, kurz nachdem die Money Bubble geplatzt war.

Es dauerte eine Weile bis es so weit war, aber nachdem Obrestad auf Platz 44 ausgeschieden war, war es Andrew Feldman der mit seinem Shortstack Gefahr lief das Event als Bubble Boy zu beenden. Schließlich schob er seine letzten Chips mit Pocket 6’s all-in und wurde durch Christian Saxin mit {K-Clubs}{J-Hearts} gecallt. Das Board brachte {A-Clubs}{10-Hearts}{2-Clubs}{8-Diamonds}{Q-Diamonds} und somit Saxin eine Straight, womit Feldman auf Platz 41 ausgeschieden war. Der Tag endete mit Anders Langset als Chipleader mit 326,800 in Chips, gefolgt von Rasmus Nielsen, Peter Hedlund, Frederik Boberg und Tore Lagerborg.

Am Tag 3 kehrten diese 40 Spieler wieder ins Casino Copenhagen zurück um die Final Table Plätze unter sich aus zu machen. Toni Ojala schied als erster Spieler des Tages auf Platz 40 aus, später gefolgt vom Deutschen Markus Lehman auf Platz 38, Tore Lagerborg (36), Roberto Romanello (34) UND Andrea Benelli (32). Im Verlaufe des Tages musste auch Day 1a Chipleader Thor Hansen seinen Platz räumen, gefolgt von Erik Karlsson auf Platz 16. Nach dem Dinner Break schied dann der Norweger Tom Johansen auf Platz 10 aus, wodurch die letzten 9 Spieler alle an den gleichen Tisch gesetzt wurden.

Nach knapp acht Stunden war der Tag dann vorbei nachdem Mikael Lundell seine letzten Chips mit {A-Diamonds}{10-Hearts} in die Mitte schob. Jussi Nevanlinna callte mit Pocket 9’s und nachdem keine Hilfe für Lundell erschien schied dieser auf dem Final Table Bubble aus.

So gingen die letzten 8 Spieler an den Final Table:

Seat 1: Jussi Nevanlinna (Finnland)

894,000
Seat 2: Peter Hedlund (Schweden)

367,000
Seat 3: Jens Kyllonen (Finnland)

366,000
Seat 4: Jonas Klausen (Dänemark)

262,000
Seat 5: Eric Lachavaque (Frankreich)

221,000
Seat 7: Petter Petersson (Schweden)

407,000
Seat 8: Rasmus Nielsen (Dänemark)

1,031,000
Seat 9: Anders Langset (Norwegen)

1,119,000

Schon in der zweiten Hand des Tages ging es richtig zur Sache. Jonas Klausen ging mit Pocket 7’s und knapp 240K all-in, wurde aber sofort durch Peter Hedlund mit A-A gecallt. Das Board brachte am Ende {5-Clubs}{Q-Clubs}{10-Diamonds}{10-Clubs}{A-Clubs}, und obwohl Klausen einen Flush getroffen hatte verlor dieser gegen das Full House von Hedlund. Klausen schied auf Platz 8 aus und erhielt €80,364.

Nachdem Nielsen einen großen Pot gegen den Chipleader Langset verloren hatte konnte dieser sich wieder leicht rehabilitieren. Eric Lachavaque war mit seinem Shortstack und {K-Clubs}{Q-Hearts} all-in gegangen und Nielsen callte mit Pocket 2’s. Das Board brachte zwei weitere Deuces und gab Nielsen somit 4-of-a-kind. Lachavaque musste sich nach dieser bitteren Niederlage mit Platz 7 und €113,106 zufrieden geben.

Nielsen verlor im Verlaufe der nächsten Stunde wieder einige der zuvor gewonnenen Chips und ließ sich dann auf ein Gefecht mit Langset ein. Beide Spieler sahen einen {5-Diamonds}{6-Clubs}{A-Diamonds} Flop, Langset setzte und Nielsen check-raiste ihn daraufhin all-in. Langset callte sofort und zeigte A-K während Nielsen nur A-9 umdrehte. Der Turn brachte die {7-Hearts} und der River den {K-Spades}, und Rasmus Nielsen beendete das Turnier auf Platz sechs für €142,870.

Langset hielt nun einen deutlichen Chiplead mit über 2,5 Millionen in Chips, verglichen mit seinen vier Kontrahenten die alle mit Stacks von unter $1 Million am Tisch saßen. Der kleinste Stack von allen, Petter Petersson ging daraufhin mit A-2 all-in, nur um von Hedlund mit {A-Spades}{Q-Spades} gecallt zu werden. Das Board brachte {J-Spades}{6-Spades}{6-Diamonds}{4-Diamonds}{K-Spades} und somit einen Flush für Hedlund. Petersson verabschiedete sich auf Platz fünf für €181,564.

Jetzt begann Jens Kyllonen ein wenig aufzudrehen. Er konnte seinen Stack gegen Jussi Nevanlinna verdoppeln und übernahm dadurch den Chiplead nachdem Langset einige seiner Chips wieder verloren hatte.

Als Nevanlinna kurz darauf all-in ging callten Kyllonen und Hedlund beide. Nach einem Flop von {2-Diamonds}{5-Spades}{Q-Clubs} checkten beide, genau so wie nach dem {A-Diamonds} auf dem Turn und der {2-Hearts} auf dem River. Nevanlinna zeigte daraufhin K-9, Kyllonen zeigte Pocket 9’s, aber der Gewinner war Hedlund mit A-4. Jussi Nevanlinna schied somit auf Platz vier aus und erhielt €220,258.

Kyllonen wartete nur kurz bevor er seinen Stack erneut verdoppeln konnte. Langset hatte sich den Chiplead zurückerkämpft und danach den All-In von Kyllonen gecallt. Langset zeigte Pocket 8’s gegen Kyllonen’s K-Q, und dank einer Dame auf dem River blieb Kyllonen im Turnier. Nur kurz danach wollte Langset versuchen diese Chips zurückzugewinnen und ließ sich wieder auf einen Pot mir Kyllonen ein. Beide sahen einen {J-Spades}{9-Spades}{Q-Spades} Flop, Langset setzte und Kyllonen check-callte. Der Turn brachte die {7-Spades}, Langset ging all-in und Kyllonen callte umgehend mit {A-Spades}{8-Spades} für den Nut-Flush. Eine von Langset’s Karten war eine {4-Spades}, und somit nicht genug um den Pot noch zu gewinnen. Langset verabschiedete sich auf Platz drei für €288,717.

Zu Beginn des Heads-Up waren die Chips folgendermaßen verteilt:

Jens Kyllonen

3,508,000
Peter Hedlund

1,154,000

Hedlund war bereit alles gleich auf eine (zwei) Karten zu setzen und ging gleich bei der ersten Hand all-in. Dies ging Kyllonen jedoch ein wenig zu schnell und er foldete, worauf Hedlund 6-3 umdrehte und seinen Bluff zeigte. Hierauf folgte eine halbe Stunde ohne viel Action.

Dann entschied sich Hedlund noch einen Versuch zu wagen und erhöhte vor dem Flop auf 220K. Kyllonen war jetzt der jenige der all-in raiste und Hedlund callte umgehend. Kyllonen zeigte Pocket J’s und lag in Führung gegen Hedlund’s {A-Spades}{J-Hearts}. Das Board zeigte {9-Spades}{8-Hearts}{5-Spades}{K-Clubs}{Q-Clubs} und das Event war entschieden. Hedlund erhielt für seinen zweiten Platz immerhin noch €497,069.

Jens Kyllonen aus Finnland wurde zum neuen EPT Kopenhagen Champion und nahm glücklich die Trophäe sowie die €878,057 Preisgeld entgegen.

(Danke an den PokerStars Blog für detaillierte Turnier Informationen)