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Poker News | Poker Events | EPT

Deutscher Moritz Kranich gewinnt EPT Deauville

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For einigen Jahren wurde Deauville aufgrund einer Unklarheit im Französischen Rechtssystem von der PokerStars European Poker Tour ausgeschlossen. In dieser Saison gehört Deauville jedoch zu den Austragungsorten und wurde zugleich der Schauplatz für das erste EPT Event von 2009. Die Vorfreude auf dieses Event wurde anhand der Teilnehmerzahl und der Anwesenheit Dutzender bekannter Poker Spieler aus aller Welt deutlich.

Schon am Tag 1a betraten 312 Spieler das Casino Barriere, unter anderem auch Bertrand Grospellier, Isabelle Mercier, Alex Kravchenko, Vicky Coren, Vanessa Rousso, Juha Helppi, Sebastian Ruthenberg, Jani Sointula, Carter Gill, Ludovic Lacay, Eric Haber und Joao Barbosa. Der erste Tag endete mit noch 125 Spielern im Feld, allen voran Jonathan Abdellatif, der das Feld mit 105,000 in Chips anführte.

Der Tag 1b brachte sogar noch mehr Spieler als am Tag zuvor. Mit 343 Teilnehmern stieg die Zahl der Teilnehmer auf insgesamt 645, die einen Preispool von über €3 Millionen kreierten. Auch am Tag 1b war wieder viel Poker Prominenz im Feld zu sehen. Unter anderem mit dabei waren 2008 WSOP Main Event Gewinner Peter Eastgate, Freddy Deeb, Max Pescatori, Gavin Griffin, Bruno Fitoussi, Noah Boeken, Luca Pagano, Dario Minieri, David Ulliott, Davidi Kitai, Antony Lellouche, Julian Thew, Jon Van Fleet und Maria Mayrinck. Obwohl mehr Spieler begonnen hatten als am Vortag, endete der Tag 1b mit nur 123 Spielern. Dave Ulliot konnte an diesem tag die meisten Chips zusammen spielen, gefolgt von Alessio Isaia, Joep van den Bijgaart, Arnaud Vicente und Otto Richard.

Die 248 verbleibenden Spieler kehrten am Tag 2 an die Tische zurück um die Payout Plätze unter sich auszumachen. Es dauerte nicht lange bis die Money Bubble erreicht war, und als es so weit war ging Janek Schleicher mit Pocket 7’s all-in und wurde Arnaud Vincente mit Pocket K’s gecallt. Es kam keine Hilfe für Schleicher, der damit zum Bubble Boy wurde und den restlichen Spielern im Feld auf die Payout Plätze verhalf.

Kurz nach dem Platzen der Money Bubble war das Turnier für Isabelle Mercier beendet, gefolgt von Surinder Sunar auf Platz 62 und wenig später Freddy Deeb auf Platz 56. Am Ende waren noch 47 Spieler übrig, mit dem Deutschen Moritz Kranich als Chipleader mit 517,500 in Chips.

Am Tag 3 ging es darum, den Final Table zu erreichen, und dafür mussten noch weitere 39 Spieler ausscheiden. Einer dieser 39 war der Chipleader vom Tag 1b, Dave Ulliot, der auf Platz 23 seine Platz räumen musste. Nachdem mit Schleicher bereits ein Deutscher auf der Money Bubble ausgeschieden war es mit Jan Meinberg wiederum ein Deutscher der sich am Ende mit Platz 9 zufrieden geben musste nur knapp den Final Table verpasste. Meinberg war mit {A-Diamonds}{K-Diamonds} all-in gegangen und wurde durch Andrea Benelli mit Pocket 3’s gecallt. Das Board brachte {7-Diamonds}{4-Hearts}{Q-Spades}{6-Hearts}{9-Spades} und somit keine Hilfe für Meinberg, der für seinen 9ten Platz immer hin noch €46,400 erhielt. Die positive Nachricht aus Deutscher Sicht war das mit Moritz Kranich der letzte verbleibende Deutsche Teilnehmer mit 1,434,000 als zweiter in Chips an den Final Table kam.

So gingen die verbleibenden 8 Teilnehmer in den letzten und entscheidenden Tag:

Tristan Clemencon

1,731,000
Moritz Kranich

1,434,000
Andrea Benelli

1,195,000
Jorn Walthaus

539,000
Arnaud Esquevin

483,000
Jonathan Azoulay

426,000
Bruno Launais

402,000
Thomas Delatte

233,000

Mit 5 Franzosen am Final Table sah es danach aus als könnte ein Einheimischer das erste EPT Event in Deauville für sich entscheiden, aber mit Kranich, Benelli und Walthaus gab es da noch eine Deutschen, eine Italiener und einen Holländer die etwas dagegen hatten.

Die erste Hand begann um 14:30 Ortszeit und ging an Delatte, nachdem dieser all-in gegangen war und keiner seiner Gegner gecallt hatte. Nach knapp einer halben Stunde war es dann Launais der mit A-K all-in gegangen war und Delatte der mit A-10 callte. Der Flop zeigte 9-Q-8, aber der Turn und River brachten weder eine 10 noch einen Buben, und somit war Delatte der erste Spieler der den Final Table verlassen musste (€77,400).

Esquevin war nun der neue Shortstack am Tisch, konnte jedoch nach einem erfolgreichen All-In gegen Kranich seinen Stack verdoppeln. Kurz darauf Esquevin wieder in einem großen Pot verwickelt. Wieder war es Launais der vor dem Flop all-in gegangen war, diesmal mit A-7 offsuit und Esquevin callte mit A-K. Ein König erschien auf dem Flop und es kam keine weitere Hilfe für Launais, der sich mit Platz 7 und €108,300 zufrieden geben musste.

Als Nächster war der Holländer Jorn Walthaus an der Reihe. Dieser hatte seine letzten Chips mit A-2 in die Mitte geschoben und wurde von Clemencon gecallt, wieder mit A-K und wieder war es die besser Hand die sich durchsetzen konnte. Walthaus beendete das Turnier auf Platz 6 und erhielt €142,400.

Nur einige Hand später war es Azoulay der seinen Platz räumen musste. Nachdem der Franzose mit J-8 all-in gegangen war wurde er vom Italiener Benelli mir A-2 gecallt. Trotz eines Buben auf dem Flop erschien gleichzeitig auch das Ass für Benelli, und nachdem auf dem Turn und River keine weitere Hilfe für Azoulay erschien musste bereits der dritte Franzose den Final Table verlassen (Platz 5, €182,700).

Mit nur noch 4 Spielern am Tisch sah die Lage eigentlich ziemlich eindeutig aus. Benelli und Clemencon lagen beide mit knapp 2,6 Millionen in Chips weit in Führung vor Kranich und Esquevin, die mit jeweils 650K viel Hilfe brauchen würden. Am Ende waren es jedoch die beiden Chip Leader die aneinander gerieten, mit dem besseren Ende für Clemencon, der einen 2,4 Millionen Pot gegen Benelli gewinnen konnten. Der Italiener verlor darauf auch noch ein All-In gegen Esquevin und war nun der neue Shortstack am Tisch.

Benelli setze kurz darauf seine letzten Chips mit {8-Spades}{6-Clubs} ein und Clemencon und Esquevin gingen beide mit. Der Flop zeigte {Q-Hearts}{10-Clubs}{K-Diamonds} und beide Spieler checkten. Nachdem der {K-Hearts} auf dem Turn erschien setzte Esquevin und Clemencon foldete. Esquevin zeigte daraufhin K-6, womit Benelli keine Chance mehr hatte die Hand noch zu gewinnen. Der Italiener belegte am Ende Platz 3 und erhielt €219,800.

Das Tempo verlangsamte sich nun ein wenig und es dauerte eine Weile bis der nächste Spieler gehen musste. Als dann aber soweit war, war es eine ziemliche Überraschung. In der Stunde nach dem Ausscheiden von Benneli verlor Clemencon einiges an Chips, Millionen um genau zu sein. Als er dann schließlich nur noch 100K vor sich hatte setze er seine verbleibenden Chips mit J-2 offsuit ein. Nach einem 10-high Flop und einem Bet von Kranich foldete Esquevin sein Blatt. Kranich zeigte daraufhin 10-8, es kam keine Hilfe mehr für Clemencon, und auch der vierte Franzose musste den Tisch verlassen (€284,800)

Das Finale Heads-Up begann mit einem deutlichen Chiplead für den Deutschen Moritz Kranich:

Moritz Kranich

5,550,000
Arnaud Esquevin

920,000

Es dauerte danach weniger als eine Stunde bis das Event entschieden war. Trotz seines erbitternden Wiederstandes konnte Esquevin das Blatt nicht mehr wenden. Am Ende ging dieser mit A-3 all-in und Kranich callte sofort mit A-7. Das Board brachte 9-10-6-5-A und Arnaud Esquevin beendete das Turnier auf Platz 2, für ein Preisgeld von €495,500.

Moritz Kranich, der sich Online für das Event qualifizieren konnte, sicherte sich den EPT Deauville Titel, eine riesige Trophäe und ein Preisgeld von €851,400!

(Wir bedanken uns beim PokerStars Blog für die detaillierten Turnier Informationen)