Cookies on the PokerWorks Website

We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue without changing your settings, we'll assume that you are happy to receive all cookies on the PokerWorks website. However, if you would like to, you can change your cookie settings at any time.

Continue using cookies

Poker News | Turniere | Live Poker Turniere

Deutschland sichert sich den PokerStars World Cup of Poker V Titel

Mitteilen

Zum fünften Jahr in Folge bringt die PokerStars World Cup of Poker Teams aus aller Welt zusammen um sie mit der Aussicht auf internationalem Poker Ruhm und Ehre gegeneinander antreten zu lassen. Es hat Wochen gedauert bis die Finalisten nach einer Reihe von Online Poker Turnieren feststanden, und diese trafen sich dann zum großen Finale auf den Bahamas, wo Deutschland seinem Namen als wachsende Poker Großmacht alle Ehre machte.

Alle Teilnehmer hatten sich im Herbst 2008 bei PokerStars durch eine Serie von Freerolls qualifiziert und im November kamen die Besten der Besten der Online Qualifiers und Tournament Leaderboard Champions zusammen um zu entscheiden wer es letztendlich ins Team schaffen würde. Am Ende qualifizierten sich die Vereinigten Staaten, Kanada, Groß Britannien, Polen, Lettland, Mexiko, Italien, Neuseeland und Deutschland für das Finale. Die jeweiligen Spieler jedes Landes, sowie die Mannschafts-Kapitäne waren wie folgt:

USA - Shaun Deeb , Benjamin Zamani, Jarred Gabin, Bruce Armstrong, Kapitän Greg Raymer

Kanada - Blair Maltby, Dennis Hamlyn, Wanda Whitlock, Tammy Bailey, Kapitän Daniel Negreanu

Groß Britannien - Steven Devlin, Laurence Houghton, Derek Morris, Sean Joseph Flaherty, Kapitän Vicky Coren

Polen - Jerzy Slaby, Pawel Chmiel, Patryk Slusarek, Leszek Krawcynski, Kapitän Marcin Horecki

Lettland - Vjaceslavs Ivanovs, Juris Saicans, Ance Laganovska, Dmitirjs Kurchins, Kapitän Krisjanis Jurdzs

Mexiko - David Harold Huber, Jose Francisco Munoz Osuna, Antoine Barriere, Jorge Lozano, Kapitän Juan Carlos Alvarado

Italien - Michele Migliore, Pennisi Omar, Valeriano Bilancetti, Villa Gerardo Fabrizio, Kapitän Luca Pagano

Neuseeland- Nicholas Webb, Richard Grace, Wayne Lo, Jordan Bryant, Kapitän Lee Nelson

Deutschland - Georg Geissler, Bastian Wulff, Peter Schmidt, Malte Strothmann, Kapitän Jan Heitmann

Alle Teilnehmer waren auf Kosten von PokerStars ins Atlantis Resort und Casino auf die Bahamas gereist, wo zur Zeit auch die PokerStars Caribbean Adventure stattfindet. Für die World Cup of Poker war es ein interessanter Ortswechsel nachdem das Finale in den vier Jahren zuvor in Barcelona stattgefunden hatte.

Spieler versammelten sich am Dienstag, 6.Januar für das Live Finale, wo die Regeln für die Vorrunde noch einmal kurz erläutert wurden. Es fanden fünf 1-Table Sit & Go’s statt – jeder mit einem Mitglied der neun Länder. Jeder Spieler begann mit 3,000 in Chips, und am Ende bekam jeder Spieler Punkte für seine Endplatzierung; 15 Punkte für Platz 1, 12 Punkte für Platz 2 und so weiter.

Als alle fünf Sit & Go’s beendet waren, kam es zu folgendem Punkte Stand:

1. Platz – Groß Britannien (45 Punkte) - 50K starting stack
2. Platz - USA (37 Punkte) - 45K starting stack
3. Platz - Mexiko (37 Punkte) - 41K starting stack
4. Platz - Polen (35 Punkte) - 37K starting stack
5. Platz – Italien (31 Punkte) - 34K starting stack
6. Platz - Deutschland (30 Punkte) - 31K starting stack
7. Platz - Neuseeland (26 Punkte) - 29K starting stack
8. Platz - Lettland (22 Punkte) - 27K starting stack
9. Platz - Kanada (12 Punkte) - 25K starting stack

Diese Starting Stacks wurden dann durch fünf geteilt und jeder Spieler eines Teams erhielt einen gleichen Betrag an Chips. Die Teams spielten jetzt in einer Art Tag-Team Modus weiter, bei dem ein Spieler Punkte sammeln musste um sie dann an den nächsten Spieler weiter zu geben. Zugegeben, die Regeln wurden jetzt hochgradig kompliziert, aber am Ende lief es darauf hinaus dass jedes Team Mitglied einige Zeit am Tisch verbringen würde, und sobald alle Mitglieder eines Teams ausgeschieden waren war das Turnier für dieses Team vorbei.

Die Spieler betraten den Imperial Ballroom für die Final Runde des World Cup of Poker, alle in ihrer jeweiligen Landes-Fahne gekleidet. Die erste Runde begann mit Vicky Coren, Lee Nelson, Jorge Lozcano, Patryk Slusarek, Krisjanis Jurdzs, Tammy Bailey, Jarred Gabin, Malthe Strothmann und Pennisi Omar. Bailey überlebte diese erste Runde nicht, und das Kanadische Team musste sich nun auf ihren Kapitän Daniel Negreanu verlassen um in Runde 2 aufzuholen.

In Runde 2 passierte nicht viel, aber die dritte Runde hatte es ziemlich in sich. Groß Britannien lag zu diesem Moment in Führung, gefolgt von den USA und Polen. Groß Britannien und die USA konnten ihren Vorsprung noch weiter ausbauen während Kanada noch mehr Chips verlor und immer weiter abrutschte.

Nach dem Dinner Break entschieden sich die Kanadier für einen Tausch in Level 6 und schickten erneut Daniel Negreanu ins Rennen. Dieser verwickelte sich dann jedoch in einen Pot mit Lee Nelson als Negreanu mit KQ all-in gegangen war und zusehen musste wie Nelson mit AK callte. Ein König erschien auf dem Flop und Turn und River brachten keine Hilfe für Negreanu, und damit war das Team Kanada auf Platz 9 ausgeschieden. Das Team erhielt $5,000 die unter den 5 Spielern aufgeteilt wurden.

Obwohl es mit den Briten immer weiter bergab ging, waren es dann doch die Mexikaner die in eine Shortstack Position verfielen. Diese beiden stießen dann aufeinander als JC Alvarado für Mexiko mit KQ all-in ging und von Britanniens Steve Devlin mit Pocket 6’s gecallt wurde. Eine 6 auf dem Flop entschied die Hand und Mexiko schied auf Platz 8 aus. Auch sie bekamen $5,000 die unter den Team Mitgliedern verteilt wurden.

Inzwischen hatte sich das Team aus Lettland bis auf Platz 3 hochgekämpft, beging dann aber zwei entscheidende Fehler. Zuerst konnte das Team aus Groß Britannien gegen die Letten verdoppeln, und kurz darauf gelang dem Deutschen Team auch noch ein Double-Up auf Kosten der Letten. Kurz nach Mitternacht war Lettland Kapitän dann auch all-in, bekam aber mit 10-9 keine Hilfe gegen die AQ von USA’s Jarred Gabin. Das Team Lettland erhielt für ihren siebten Platz zusammen $10,000.

Die Polen mussten als nächste gehen nachdem der all-in mit 10-6 vom Team Deutschland mit AQ gecallt wurde. Keine Hilfe kam für Horecki’s Polen, die sich mit Platz 6 und $10,000 zufrieden geben mussten.

Die USA startete die Nächte Runde auf dem letzten Platz, konnte sich aber dank eines Double-Ups von Shaun Deeb auf Kosten der Briten wieder auf den ersten Platz spielen. Die Briten versuchten noch mal ins Spiel zurück zu finden, mussten sich aber dann geschlagen geben nachdem Laurence Houghton mit A-6 all-in gegangen war aber sich nicht durchsetzen konnte. Die Briten erhielten für ihren fünften Platz ebenfalls $10,000.

Das Team USA saß bequem auf Platz 1 bis Neuseeland durch sie verdoppeln konnte. Am Ende war es wieder Shaun Deeb der versuchte die Amerikaner zurück ins Spiel zu bringen, aber sein all-in mit 9-9 kam nicht an gegen die A-8 von Neuseeland nachdem auf dem Flop zwei 8’s erschienen. Der Titelverteidiger schied auf Platz vier aus und erhielt $30,000 Preisgeld.

Mit noch drei Teams übrig führte Neuseeland das Feld an und wartete jetzt bis Italien und Deutschland die Sache unter sich ausmachten. Zuerst konnten die Italiener durch Deutschland verdoppeln, aber dann drehte Deutschland den Spieß um und verdoppelte durch Italien, und danach noch mal gegen die Neuseeländer.

Luca Pagano setzte kurz darauf das Turnier für die Italiener aufs Spieler als er mit 8-5 all-in schob, besonders nachdem Jan Heitman mit 8-7 callte. Es kam keine Hilfe für Pagano und Italien musste sich mit Platz 3 und $50,000 zufrieden geben.

Das Finale Heads-Up zwischen Deutschland und Neuseeland dauerte gerade mal eine Hand. Das Deutsche Team ging sofort mit {Q-Hearts}{8-Clubs} all-in und wurde von Neuseeland mit {Q-Clubs}{9-Clubs} gecallt. Der Flop {A-Hearts}{A-Diamonds}{7-Hearts} brachte Deutschland keine Hilfe, aber die {8-Hearts} auf dem turn gab Deutschland die Führung. Die {9-Hearts} auf dem River währe dann eigentlich genug gewesen für die Neuseeländer, wenn das Deutsche Team dadurch nicht eine Flush getroffen hätte. Neuseeland blieb nichts anderes übrig als Platz 2 und die $70,000 Preisgeld zu akzeptieren.

Nach einer Spielzeit von 16 Stunden war es Team Deutschland das die World Cup of Poker V für sich entscheiden konnte und die $100,000 Preisgeld mit nach Hause nahm.

Kapitän Jan Heitmann sagte, “Dies war für uns alle ein großartiges Erlebnis, ein wirklich tolles Turnier. Unser Team hat fantastische gespielt. Wir hatten zwar ein wenig Glück aber alles in allem haben wir sehr gut Poker gespielt.