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Bonavena sichert sich den Sieg beim EPT Prag Event

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Obwohl Prag erst seit 2007 auf dem Turnier Plan der PokerStars European Poker Tour zu finden ist, gehört die Stadt bereits zu den beliebtesten Austragungsorten der EPT , und auch in diesem Jahr war der Andrang wieder groß. Insgesamt registrierten sich 570 Teilnehmer, die jeweils einen Buy-In von €5,250 auf den Tisch legten, und somit einen Preispool von €2,764,500 generierten.

Am ersten der beiden ‘Starting-Days’ bei der EPT Prag war schon zu erkennen dass das Teilnehmer Feld ordentlich ausfallen würde als 272 Spieler ihre Plätze im Hilton Hotel einnahmen, wo das Turnier stattfand. Unter ihnen war einmal mehr viele große Namen wie unter anderem Gus Hansen , Rolf Slotboom, Luca Pagano, Soren Kongsgaard, Johnny Lodden, Casey Kastle, Ludovic Lacay, Theo Jorgensen, EPT London Champion Michael Martin, EPT Barcelona Sieger Sebastian Ruthenberg und der amtierende EPT Prag Champion Arnaud Mattern.

Mattern gehörte zu den vielen Spielern die den ersten Tag nicht überleben würden. Mit {A-Spades}{J-Spades} war er auf einem Board von {9-Spades}{5-Diamonds}{3-Diamonds}{10-Spades} all-in gegangen, wurde aber durch einen Mitspieler mit {Q-Diamonds}{10-Diamonds} gecallt. Der River brachte keine Hilfe für Mattern, und es stand schon früh fest dass wir in diesem Jahr einen neuen EPT Prag Champion küren würden. Aber er war bei weitem nicht der einzige für den das Turnier schon am ersten Tag vorbei war. Auch Pagano, Martin, Hansen und Jorgensen gehörten zu den Spielern, die den zweiten Tag nicht miterleben würden. Der Tag endete mit nur noch 88 Spielern im Feld und dem Franzosen Ludovic Lacay als Chip Leader mit 94,200 in Chips. Fünf Deutsche Spieler hatten den Tag ebenfalls überlebt, unter ihnen auch Sebastian Ruthenberg, der den Tag mit 54,000 in Chips beendete.

Der Tag 1B brachte noch einmal 298 weitere Spieler ins Hilton Hotel, unter ihnen Spieler wie Dario Minieri, Davidi Kitai, Katja Thater, Alex Kravchenko, Nenad Medic, Peter Eastgate , Nicolas Levi, Juha Helppi, und frühere EPT Champions Will Fry, Pascal Perrault und Mats Iremark. Aber wie so oft bei diesen Turnieren würden viele es nicht über den ersten Tag hinaus schaffen

Gerade mal 89 Spieler überlebten den Tag 1B, unter ihnen auch Christer Johansson, der sich mit 108,100 in Chips den Chip Lead sicherte. Auch Dario Minieri lag mit 64,000 in Chips noch gut im Rennen.

Tag 2 begann mit 177 Spielern, von denen es alle auf die 56 Payout Plätze abgesehen hatten. Die verbleibenden Spieler legten ein enormes Tempo hin, und so dauerte es dann auch nicht lange bis die Money Bubble erreicht war. Am Ende war es Erich Kollmann der seine letzten Chips mit AQ in die Mitte schob und durch KK gecallt wurde. Das Board brachte keine Hilfe fuer Kollmann, und der Deutsche beendete das Turnier als Bubble Boy. Erfreulich aus Deutscher Sicht war jedoch die Tatsache, dass mit Sebastian Ruthenberg, Haward Speer, Daniel Drescher, Nasr el Nasr, Roy von der Locht und Andreas Eiler 6 Spieler es in die Payouts geschafft hatten, die sich nun alle über mindestens €7,000 freuen durften.

Andreas Eiler schied kurz darauf auf Platz 50 aus, gefolgt von Juha Helppi auf Platz 48, Dario Minieri auf Platz 47 und etwas später Johnny Lodden auf Platz 43. Nachdem dann Yury Kerzhapkin auf Platz 33 das Turnier beendete war der Tag 2 vorbei. Fredrik Nygard führte das Feld der letzten 32 an mit 609,500 in Chips, gefolgt von Ludovic Lacay mit 513,000.

Am Tag 3 kehrten die 32 verbleibenden Spieler zurück, um sich ihren Platz am Final Table zu sichern. Der erste Spieler, der seine Hoffnungen auf einen Final Table Platz begraben musste war Petr Samcenko, der auf Platz 32 ausschied (€11,000). Überraschend war wenig später das Aus von Ludovic Lacay auf Platz 22, der den Tag mit dem zweitgrößten Chipstack begonnen hatte. Mit nur noch 10 Spielern übrig konnte Sebastian Ruthenberg einen wichtigen Double-Up verbuchen nachdem er ein all-in gegen Jonathan Duhamel gewann. Dieser ging in der nächsten Hand mit seinen verbleibenden Chips mit {A-Spades}{Q-Diamonds} all-in und wurde von Nasr el Nasr gecallt, der {J-Clubs}{5-Spades} umdrehte. Das Board brachte {9-Spades}{J-Diamonds}{2-Diamonds}{6-Diamonds}{10-Clubs}, und Duhamel schied auf Platz 10 aus (€42,800). Mit noch 9 Spielern übrig musste nur noch einer gehen, bevor der Final Table der EPT Prag 2008 feststand. Leider traf es Sebastian Ruthenberg, der mit {K-Hearts}{Q-Spades} all-in gegangen war und durch Massimo Di Cicco gecallt wurde. Der Italiener zeigte {A-Clubs}{K-Diamonds}, und das Board {8-Diamonds}{3-Clubs}{4-Hearts}{J-Diamonds}{9-Diamonds} brachte keine Hilfe für Ruthenberg, der sich mit Platz 9 und €42,800 zufrieden geben musste.

Die Finalen 8 gingen wie folgt an den Final Table:

Salvatore Bonavena

1,402,000
Alexiou Konstantinos

1,382,000
Francesco Cirianni

807,000
Fredrik Nygard

666,000
Massimo Di Cicco

429,000
Nasr El Nasr

376,000
Raul Mestre

313,000
Andrew Alan Chen

309,000

Die Spieler am Final Table legten gleich zu Beginn richtig los. Einer der Shortstacks, Raul Mestre, schob ging gleich zu Beginn mit {A-Clubs}{7-Clubs} all-in und wurde durch Fredrik Nygard mit {9-Diamonds}{9-Hearts} gecallt. Das Board brachte {8-Spades}{J-Hearts}{3-Hearts}{A-Hearts}{Q-Hearts}, und obwohl Mestre sein Top Pair getroffen hatte, musste er zusehen wie sein Gegenüber auf dem River seinen Flush traf und die Hand für sich entschied. Somit war das Turnier für Mestre gelaufen (Platz 8, €71,800).

Danach war es der zweite Shortstack am Tisch, Andrew Alan Chen, der für die Unterhaltung sorgte. Zuerst gewann er einen all-in mit Q-7 gegen Konstantinos mit KQ, und dann noch mal mit K-9 gegen Bonavena, wieder mit KQ. Dann traf Chen auf Nasr el Nasr, und nachdem dieser mit {K-Diamonds}{J-Diamonds} vor dem Flop all-in ging, callte Chen mit 10-10, und lag dieses Mal sogar in Führung. Das Board brachte {10-Diamonds}{4-Diamonds}{2-Clubs}{7-Spades}{8-Hearts} und Chen konnte seinen Stack weiter ausbauen, während das Turnier für Nasr el Nasr beendet war (Platz 7, €99,500).

Wer jetzt dachte, dass Chen einen Gang zurück schalten würde hatte sich ordentlich getäuscht. Als Nygard mit seinen wenigen verbleibenden Chips mit {A-Hearts}{8-Spades} all-in ging callte Chen erneut, diesmal mit {Q-Spades}{2-Hearts}. Es war dann auch wenig überraschend als das Board {3-Spades}{2-Spades}{K-Diamonds}{10-Diamonds}{4-Diamonds} ausfiel und Chen seine Glückssträhne fortsetzte. Nygard blieb nicht viel anderes übrig als sich mit seinem 6ten Platz und €130,000 abzufinden.

Wieso aufhören wenn’s so gut läuft dachte sich Chen bestimmt, und er räumte den Tisch weiter kräftig auf. Dieses Mal war es Cirianni der mit {A-Hearts}{8-Hearts} seine letzten Chips einsetzte, und wieder war es Chen der callte, diesmal jedoch mit {A-Diamonds}{Q-Hearts}. Das Board brachte {4-Diamonds}{5-Spades}{J-Clubs}{6-Diamonds}{9-Clubs} und somit keine Hilfe für den Italiener, der das Turnier auf Platz 5 beendete (€166,000).

Mit noch 4 Spielern übrig schien die Sache eigentlich schon fast entschieden. Konstantinos führte das Feld mit 2,5 Millionen in Chips an, gefolgt von Chen mit knapp 2 Millionen. Weit abgeschlagen lagen die beiden Italiener Bonavena mit 847,000 und Di Cicco mit 378,000.

Konstantinos verlor darauf einiges an Chips nachdem Bonavena ein Mal gegen ihn verdoppeln konnte und auch Chen ihm einige Chips abgenommen hatte. So fand sich der Grieche wenig später mit Pocket 3’s all-in gegen Bonavena mit {K-Hearts}{Q-Spades}. das Board {2-Hearts}{2-Diamonds}{6-Diamonds}{7-Clubs}{K-Spades} machte es bis zum Ende spannend, bevor dann der River die Hand zu Gunsten des Italieners entschied. Konstantinos schied damit auf Platz 4 aus (€199,000).

Der Short Stack Di Cicco konnte daraufhin gegen seinen Landsmann Bonavena verdoppeln bevor Chen sein Glück ein wenig überstrapazierte. Er ging mit seinem gesamten Stack vor dem Flop all-in und wurde durch Bonavena gecallt. Chen zeigte {K-Clubs}{Q-Diamonds} und lag erneut zurück gegen Bonavena’s {A-Clubs}{6-Hearts}. Das Board kam {3-Spades}{7-Hearts}{5-Hearts}{4-Hearts}{8-Diamonds} und gab Bonavena somit die Straight, was gleichzeitig das Aus für Chan bedeutete (Platz 3, €257,000).

Zu Beginn des Heads-Up der beiden Italiener hatte Bonavena mit 4,1 Millionen in Chips einen klaren Vorteil gegenüber Di Cicco mit 1,5 Millionen. Die Stimmung im Saal erreichte nun ihren Höhepunkt, und sogar die beiden Finalisten umarmten sich und tanzten sogar ein bisschen. Die Tatsache das einer der beiden der erste Italiener sein würde der je ein EPT Event gewinnt war schon Grund genug um zu feiern, bevor das Heads-Up überhaupt begonnen hatte.

Als es dann doch losging erwischte Di Cicco den besseren Start und konnte schon früh verdoppeln. Kurz darauf übernahm er sogar den Chip Lead, verlor diesen aber wieder kurze Zeit später. In der letzten Hand des Turniers erhöhte Di Cicco vor dem Flop und Bonavena ging mit. Der Flop zeigte {8-Hearts}{3-Hearts}{2-Hearts} und Di Cicco ging sofort all-in. Bonavena callte mit {7-Diamonds}{8-Diamonds} für Top Pair, und Di Cicco brauchte Hilfe als er lediglich {A-Diamonds}{4-Spades} umdrehte. Der Turn brachte die {6-Clubs}, und der {J-Spades} entschied das Event zugunsten von Bonavena, während sich Di Cicco mit Platz 2 und €445,000 zufrieden geben musste.

Salvatore Bonavena ist somit der erste Italienische EPT Sieger, der sich zudem noch über ein Preisgeld von €774,000 freuen konnte.