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EPT Warsaw: Behling schrammt am Sieg vorbei

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In der vergangenen Woche startete das vierte Event der aktuellen PokerStars.net European Poker Tour , diesmal in Warschau, Polen. Während es bei den ersten drei Events der neuen Saison noch einen Massenansturm von Teilnehmern gegeben hatte, vielen die Zahlen bei der EPT Poland Open eher dürftig aus. Dennoch waren viele der großen Namen vertreten, wodurch die geringe Teilnehmerzahl dann auch in den Hintergrund rückte.

Tag 1A begann mit gerade mal 99 Spielern im Casino Poland Warsawaza, aber mit Spielern wie Kara Scott, EPT Budapest Champion Will Fry, EPT Prague Champion Arnaud Mattern, Alan Smurfit, Gavin Griffin, John Duthie, Johnny Lodden und Ludovic Lacay hatte es das Feld wirklich in sich. Scott musste schon früh ihren Platz räumen nachdem ihre Pocket Asse gegen Mattern’s Pocket 2’s verloren nachdem eine 2 auf dem River erschienen war. Auch Will Fry zählte zu den “Opfern” am ersten Tag.

Als der Tag vorbei war stand Antony Lellouche mit 57,600 in Chips ganz oben am Leaderboard, gefolgt von Ludovic Lacay und Johnny Lodden.

Am Tag 1B fanden 118 Teilnehmer ihren Weg an die Tische, und wieder war das Feld gespickt mit Stars. Katja Thater war mit dabei, genau so wie Dario Minieri , Isabelle Mercier, Alex Kravchenko, Bertrand Grospellier , Marcin Horecki, EPT London Champion Michael Martin, EPT Barcelona Champion Sebastian Ruthenberg, Andreas Krause und Roland de Wolfe. Krause und Ruthenberg erwischten beide einen gut in Start in das Turnier und beendeten den Tag mit 43K, beziehungsweise 41K in Chips auf den Plätzen 7 und 8. Chip Leader am Ende des zweiten Tages war Roland de Wolfe mit 67,150, aber auch Dario Minieri und Bertrand Grospellier konnten sich einen Platz in den Top 10 sichern.

Am Tag 2 kehrten 109 Spieler in das Casino zurück um die 24 Payout Plätze unter sich auszumachen. Zu sagen dass das Tempo an diesem Tag hoch war ist noch untertrieben. Bereits während der ersten beiden Blind Levels schied fast das Halbe Feld aus. Wie so oft waren auch wieder viele große Namen unter den eliminierten Spielern. Johnny Lodden war einer von ihnen, genau so wie Kravchenko, Smurfit und Lellouche. Auch für die Deutschen Spieler verlief der Tag alles andere als gut. Ruthenberg verlor einen großen Pot mit QQ als dieser durch Patric Martensson mit {A-Hearts}{K-Clubs} gecallt wurde und das Board am Ende {A-Diamonds}{10-Spades}{2-Clubs}{7-Spades}{8-Spades} brachte. Seine letzten 1,100 Chips verlor Ruthenberg kurz darauf gegen ein Set Könige. Kurze darauf verlor Katja Thater ein All-In mit {A-Hearts}{7-Hearts} gegen {K-Spades}{Q-Spades} nachdem ein König auf dem Board erschienen war. Andreas Krause schied ebenfalls aus nachdem sein Gegner einen Straight Flush getroffen hatte. Auch die anderen Deutschen Spieler Michael Keiner, Fabian Holling, Mario Kühl, Johannes Strassmann und Gunnar Klietsch überlebten den Tag nicht. Lediglich Nico Behling erwischte aus Deutscher Sicht einen guten Tag und war mit 112,700 in Chips ein heißer Anwärter auf einen Platz am Final Table. Auch Minieri, Mattern und de Wolfe konnten sich an diesem Tag eine gute Ausgangsposition erspielen.

Der Tag endete nachdem die Payout Plätze erreicht waren und noch 24 Spieler übrig blieben. Hans Eskilsson wurde am Ende zum Bubble Boy als er mit {A-Diamonds}{9-Diamonds} all-in gegangen war, aber sich gegen die Pocket K’s von Mattern nicht verbessern konnte. Chip Leader am Ende des zweiten Tages war der Russe Sergey Shcherbatskiy mit 265,900 in Chips.

Die 24 verbleibenden Spieler legten am Tag 3 genau so los wie am Tag zuvor, und es dauerte nicht lange bis der Final Table entschieden war. Josh Gould musste an diesem Tag als erster seinen Platz räumen, aber auch für Isabelle Mercier (Platz 16) und Roland de Wolfe (Platz 13) sollte es der letzte Tag im Turnier werden.

Der Tag endete nachdem Uffe Holm mit {10-Spades}{7-Spades} all-in gegangen war und durch Andrea Benelli mit {A-Hearts}{9-Diamonds} gecallt wurde. Das Board brachte keinem was und Holm schied auf Platz 10 aus, erhielt aber immer hin noch €21,114.

Somit war der Final Table gesetzt, und so starteten die Finalisten in den letzten und entscheidenden Tag:

Seat 1: Arnaud Mattern

238,000
Seat 2: Ludovic Lacay

296,500
Seat 3: Andrea Benelli

100,000
Seat 4: Michael Muheim

89,000
Seat 5: Joao Barbosa

123,000
Seat 6: Dario Minieri

359,500
Seat 7: Nico Behling

343,500
Seat 8: Sergey Shcherbatskiy

349,000
Seat 9: Atanas Gueorguiev

186,500

Während die Shortstacks Barbosa und Benelli schon früh ihre Stacks verdoppeln konnten blieb dem Schweizer Michael Muheim dieses Glück verwehrt. Muheim war mit {A-Diamonds}{9-Clubs} all-in gegangen und wurde sofort durch Shcherbatskiy mit seinen Pocket Assen gecallt. Der Flop brachte war eine 9 für Muheim, aber weiter konnte sich sein Blatt nicht verbessern. Für seinen 9ten Platz erhielt der Schweizer 21,114.

Nico Behling konnte sich kurz darauf an die Spitze des Feldes setzen nachdem er in einer Hand mit Ludovic Lacay verwickelt war. Nach einem Flop von {8-Hearts}{7-Spades}{5-Diamonds} setzte Lacay und Behling erhöhte. Lacay ging darauf all-in mit {A-Clubs}{A-Spades}, aber Behling callte sofort und zeigte {8-Spades}{8-Clubs}. Der turn und River brachten keine Hilfe für Lacay und der Franzose schied auf Platz 8 aus (€32,843)

Andrea Benelli war der nächste Spieler der den Tisch verlassen musste. Nachdem er mit seinen letzten 111K und Pocket J’s all-in gegangen war callte sein Italienischer Landsmann Minieri mit {A-Hearts}{Q-Hearts}. Das Board {8-Clubs}{5-Hearts}{4-Hearts}{3-Hearts}{8-Spades} gab Minieri einen Flush und bedeutete das Ende für Benelli (Platz 7, €45,746)

Der Chip Leader zu Beginn des Tages, Sergey Shcherbatskiy, verlor währenddessen einen großen Pot gegen Arnaud Mattern und ging kurz darauf mit seinen letzten 90K all-in. Joao Barbosa callte mit QQ, und der Russe brauchte ein Ass um am Leben zu bleiben. Das Board brachte stattdessen {J-Spades}{10-Clubs}{7-Hearts}{K-Clubs}{9-Spades} und somit einen Straight für Barbosa, womit Shcherbatskiy auf Platz 6 ausgeschieden war (€57,476).

Bei Arnaud Mattern ging ab jetzt so ziemlich alles schief. Zuerst verlor er mit {A-Spades}K[k] gegen ein All-In von Atanas Gueorguiev mit {A-Diamonds}{8-Spades} nachdem eine 8 auf dem Turn erschienen war, und nur kurze Zeit später war es wieder eine 8 auf dem Turn die ihm zum Verhängnis werden sollte. Mattern ging vor dem Flop mit {10-Spades}{10-Hearts} all-in und Joao Barbosa callte mit {8-Hearts}{8-Diamonds}. Nach dem Flop {3-Clubs}J[j]{6-Clubs} sah alles noch gut aus für Mattern, aber die {8-Spades} auf dem Turn entschied die Hand zugunsten von Barbosa, und Mattern musste sich mit Platz 5 und €72,724 zufrieden geben

Barbosa’s Glück an diesem Tag schien sich danach fortzusetzen. Zusammen mit Gueorguiev sah er einen Flop von {K-Diamonds}{4-Spades}{3-Clubs}. Barbosa setzte, worauf Gueorguiev all-in ging und Barbosa callte. Gueorguiev zeigte {A-Clubs}{K-Clubs} für Top Pair Top Kicker, und Barbosa brauchte Hilfe mit {K-Spades}{Q-Spades}. Nach einer {9-Hearts} auf dem Turn kam diese Hilfe dann in Gestalt einer {Q-Hearts} auf dem River, womit das Turnier für Gueorguiev beendete war (Platz 4, €87,973)

Barbosa hatte sich durch die letzten Paar Hands einen riesigen Chip Lead erspielt und hatte mit 1,5 Millionen in Chips fast 5 Mal so viel wie seine beiden Kontrahenten Minieri (325K) und Behling (300K). Behling konnte kurz darauf gegen Barbosa verdoppeln, dieser hatte danach aber immer noch über 1 Million in Chips.

Was bei Behling noch gut geklappt hatte, ging bei Minieri weniger gut. Er schob seine letzten 180K mit {7-Clubs}{7-Spades} in die Mitte, wurde aber von Barbosa mit {9-Clubs}{9-Spades} gecallt. Das Board brachte keine Hilfe für Minieri und der Italiener beendete das Turnier auf Platz 3 (€123,162)

Barbosa (1,330,000 in Chips) ging mit einem ordentlichen Chip Lead in das Finale Heads-Up gegen Behling (840,000). Der Deutsche zeigte eine Tolle Leistung gegen den Portugiesen, aber am Ende sollte es nicht reichen. In der letzten Hand ging Behling mit {J-Spades}{7-Spades} all-in und Barbosa callte mit {A-Hearts}{10-Hearts}. Das Board brachte {A-Spades}{7-Clubs}{3-Hearts}{6-Hearts}{6-Diamonds} und Nico Behling beendet das Turnier auf einen sensationellen zweiten Platz, und nimmt dafür €205,270 mit nach Hause; mit Abstand das höchste Preisgeld seiner bisherigen Poker Karriere.

Für Joao Barbosa hätte der Tag kaum besser laufen können. Er wurde nicht nur zum EPT Warschau Champion und kassierte ein Preisgeld von €367,141, dies alles geschah auch noch an seinem 26 Geburtstagen. Er ist zudem auch der erste Portugiese mit einem EPT Titel, was den bis jetzt größten Erfolg seiner Poker Karriere darstellt.