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Doyle Brunson

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Doyle Brunson ist mit Sicherheit das bekannteste Gesicht in der heutigen Poker Welt. Der „Godfather of Poker“ spielt schon seit über 50 Jahren an den Poker Tischen in Las Vegas.

Der gutmütige Brunson hat immer eine interessante Geschichte auf Lager während er den nächsten Pot einsackt, und verliert dabei nie sein berühmtes Lächeln. Obwohl er jetzt von Millionen bewundert wird, fing für Doyle alles ganz klein an, in einer Stadt mit gerade mal 100 Einwohnern.

Brunson wurde 1933 in Longworth, Texas geboren. In seiner Jugend zeigte Brunson wenig Interesse für Poker, und war stattdessen auf dem besten Weg ein vielversprechender Athlet zu werden. Während viele andere Kinder im Sommer nur herumsaßen machte sich Brunson einen Namen als harter Arbeiter und legte oft lange Strecken zwischen Städte zurück nur um fit zu bleiben. Als die Football und Basketball Saison dann anfing, war Doyle besser vorbereitet als die meisten anderen, und sein natürliches Talent für diese beiden Sportarten, vor allem Basketball, stand ihm da bestimmt auch nicht im Weg. Nachdem er mit den All-State Honors für Basketball ausgezeichnet wurde begann Brunson wirklich ernsthaft über eine Karriere in der NBA nachzudenken. Obwohl viele der besten Schulen im Land ihm ein Stipendium angeboten hatten, entschied sich Brunson letztendlich für die Hardin-Simmons Universität in Abilene, Texas, weil er nicht so weit von Zuhause weg wollte.

Während seiner Zeit auf dem College kam er zum ersten Mal mit dem Spiel in Berührung das ihn später berühmt machen würde. Er spielte Poker mit seinen Freunden und seinen Team Kollegen, obwohl es zu dem Zeitpunkt alles noch ein Spiel für ihn war. Nach einer erfolgreichen Basketball Karriere auf dem College und ein Abschluss in verwaltender Bildung (administrative education) bekam Brunson ein Angebot der Minneapolis Lakers. Aber schon kurze Zeit später würde sich sein Leben für immer verändern.

Nach seinem Abschluss ging Brunson für den Sommer zurück nach Hause um ein wenig Geld zu verdienen. Eines Tages, beim abladen von Rigipsplatten, begann die Ladung vom Laster zu fallen. Brunson versuchte mit seinem Bein einen Teil der Ladung aufzuhalten, aber der Druck war zu groß und er zog sich eine schwere Knie Verletzung zu, wodurch sein Leben total auf den Kopf gestellt wurde. Obwohl er allen Grund dazu hatte, war Brunson nie der Typ der die Welt verfluchte und sich bemitleidete. Er wusste er hat immer noch sein Studium, also würde alles schon gut werden. Da er aber noch immer diesen Konkurrenzkampf in sich spürte, begann Brunson mit dem Poker Spielen. Bevor Brunson überhaupt darüber nachdenken musste einen Job zu suchen machte er bereits Geld mit den Spielen in Fort Worth, Texas, und machte sich schon bald auf die Suche nach lukrativeren Spielen.

Auf seiner Suche traf er zwei andere Spieler die auch dazu beigetragen haben das Gesicht des Poker zu formen; Amarillo Slim und Sail Roberts. Die drei verbrachten die meiste Zeit der späten 1950’er und der frühen 1960’er damit die Südlichen US Staaten zu bereisen und einiges an Geld zu gewinnen. Dann begab sich das Poker Trio auf eine unkluge Reise nach Las Vegas, wo sie in einige der größten Spiele der Welt ihr Glück versuchen wollten. Die drei verloren innerhalb von wenigen Wochen ihren gesamten 6-Stelligen Bankroll. Hier entschieden sich die drei ihren eigenen Weg zu gehen, blieben aber trotzdem gute Freunde. Obwohl er hier gerade seinen ganzen Bankroll verloren hatte entschied sich Brunson doch in Las Vegas zu bleiben, da die illegalen Spiele immer weniger wurden

Brunson fand schnell zum Erfolg zurück und spielte die größten Cash Games in Vegas und war auch einer der ersten Namen die mit Turnier Poker in Verbindung traten. Als die World Series of Poker in 1970 begann, war Brunson einer der originalen Teilnehmer. Obwohl er oft nah dran war das Main Event zu gewinnen, dauerte es bis 1976 bis sich Brunson sein erstes Bracelet sichern konnte. In 1977 wurde er dann zum ersten Spieler, der das Main Event zwei Jahre hintereinander gewinnen konnte. Komischerweise gewann Brunson beide Main Events mit der Hand 10-2. Das ist natürlich auch der Grund warum diese Hand seitdem “Doyle Brunson” genannt wird. Brunson selber bekam zu dieser Zeit auch einen Spitznamen der hängen blieb, “Texas Dolly”.

Jimmy “The Greek” Snyder sollte Brunson bei einer Feier vorstellen als “Texas Doyle Brunson” aber stattdessen sagte er, “Texas Dolly Brunson”. Und hiermit war einer der bekanntesten Spitznamen im Poker geboren – “Texas Dolly” oder einfach nur, “Dolly.”

Nach seinem ersten Main Event Erfolg schrieb er zusammen mit einigen der besten Poker Spieler zu der Zeit das Buch The Super System. Das Buch erläuterte viele Strategien der Top Spieler und half vielen Leuten dabei ihr Spiel zu optimieren. Obwohl Super System das bei weitem meistverkaufte Poker Buch aller Zeiten ist, war laut Brunson das Schreiben des Buches einer der größten Fehler die er je gemacht hat. Er hat schon oft gesagt dass wenn er die Zeit zurück drehen könnte und alles noch mal machen könnte, wäre das Buch nicht zu schreiben ganz oben auf seiner Liste. Er sagt das Buch hat ihm wohl möglich Millionen von Dollar am Poker Tisch gekostet, aber so schlecht geht es ihm ja nun wirklich nicht.

Brunson hat bis heute 10 World Series of Poker Bracelets gewonnen und liegt damit hinter Phil Hellmuth (11 Bracelets) auf Platz 2, zusammen mit Johnny Chan. Sein letztes Bracelet gewann Brunson in 2005 beim $5,000 No Limit Hold’em Shorthanded Event. Wir wissen dass Brunson bis heute mehr als $5 Millionen durch Poker Turniere gewonnen hat, aber wie viel er in Cash Games wie “The Big Game ” gewonnen hat ist uns nicht bekannt.

Für viele ist Doyle Brunson der beste Poker Spieler der je gelebt hat, aber wenn du ihn fragst, gibt er diese Ehre gerne an seinen guten Freund Chip Reese weiter, der leider vor kurzem verstorben ist.

Mit seinen 75 Jahren zeigte Doyle noch keine Anzeichen von Müdigkeit. Er spielt immer noch die größten Cash Games der Welt in Bobby’s Room” im Bellagio. Hier sind die Limits so hoch wie du sie haben willst. Nenne ein Spiel und es findet sich immer einer der sich zu dir an den Tisch setzt. In diesen Spielen kann schon Mal ein kleines Vermögen in nur einer Hand den Besitzer wechseln. Aber für diese Spieler, besonders für Brunson, ist es nur ein ganz normaler Arbeitstag.

Seine größten Turnier Erfolge

• 1976 $10,000 No Limit Hold'em World Championship $230,000
• 1977 $5,000 Deuce to Seven Draw $80,250
• 1977 $10,000 No Limit Hold'em World Championship $340,000
• 1977 $1,000 Seven-Card Stud Split $62,500
• 1978 $5,000 Seven-Card Stud $68,000
• 1979 $600 Mixed Doubles $4,500
• 1991 $2,500 No Limit Hold'em $208,000
• 1998 $1,500 Seven-Card Razz $93,000
• 2003 $2,000 H.O.R.S.E. $84,080
• 2005 $5,000 No Limit Shorthanded Texas Hold'em $367,800