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Poker News | Poker Events | EPT

William Fry gewinnt EPT Budapest

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Wie so oft bei European Poker Tour Events, war der Andrang beim PokerStars EPT Budapest Event am 28 Oktober so groß, dass die Begrenzung von maximal 500 Spielern wieder einmal nicht standhielt. Das erste EPT Event in Ungarn wurde mit Spannung erwartet, und am Ende waren es 532 Spieler die an diesem Spektakel teilhaben wollten.

Zu Beginn wurde das €4,350 Buy-In Turnier in zwei Day 1’s unterteilt, um allen Spielern im Las Vegas Casino in Budapest auch genügend Platz zu bieten. Am Tag 1A erschienen unter anderem Katja Thater, Annette Obrestad, Thomas Bihl, Luca Pagano, Barney Boatman, Dave Colclough, Nicholas Levi und Marcel Luske. Als der Tag endete, waren von den ursprünglich 262 gestarteten Spielern noch 90 übrig, allen voran Annette Obrestad, die sich mit 101K in Chips den Chiplead sicherte. Arnaud Mattern beendete den Tag auf Platz zwei mit 90K in Chips, und Sorel Mizzi sowie William Fry waren ebenfalls in den Top 10 vertreten.

Tag 1B stand dem ersten Tag in nichts nach was die Pros im Teilnehmer Feld anging. Dario Minieri, Max Pescatori, Bertrand Grospellier, Alan Smurfit, Davidi Kitai, Vicky Coren, Kara Scott, Johnny Lodden, William Thorson, Alex Kravchenko, Julian Thew, Fabrice Soulier und Noah Boeken waren nur einige der bekannten Gesichter die an diesem Tag an den Tischen zu finden waren. Viele von ihnen genossen jedoch nur einen kurzen Aufenthalt in Budapest, da von den 270 Spielern nur 92 den Tag überlebten. Mauro Corsetti konnte sich einen großen Chiplead herausspielen und beendete den Tag mit 135K in Chips, gefolgt von Pierre Husson mit gerade mal 71K. Auch Casey Castle, Johnny Lodden und Alex Kravchenko waren in den Top 10 vertreten.

Am Tag 2 kehrten 182 Spieler in das Casino zurück um die Payout Plätze unter sich aus zu machen. Viele der Big Stacks aus den ersten zwei Tagen konnten ihren Lauf nicht fortsetzen und schieden am Tag 2 aus noch bevor die Payout Plätze erreicht waren. Zu diesen Spielern gehörten Annette Obrestad, Arnaud Mattern, Luca Pagano, William Thorson und Alan Smurfit.

Gegen Ende des Abends näherten sich die Spieler dann der Money Bubble, und nachdem einige Shortstacks erfolgreich verdoppeln konnten war es am Ende Thomas Vestergaard der zum Bubble Boy wurde nachdem er mit AK all-in gegangen war und durch {A-Clubs}{K-Clubs} gecallt wurde. Auf dem Flop erschienen drei Kreuz Karten, und somit war jede Chance auf einen Split Pot dahin.

Jetzt wo die Bubble geplatzt war nahm das Turnier wieder an Fahrt auf. Aditya Agarwal schied auf Platz 56 aus und kassierte €5,320, gefolgt von Danny Ryan, Sorel Mizzi, Peter Zamiska und Kara Scott. Der Tag endete nach dem Ausscheiden von Symeon Pyrakis auf Platz 43, mit Albert Iversen als Chipleader mit 442K in Chips, gefolgt von Martin Jacobson, Ciprian Hrisca, Casey Castle und William Fry.

Am Tag 3 wurde dann bis zum Final Table herunter gespielt, und dieser Prozess verlief schneller als erwartet. Den Anfang machte George McKeever, der auf Platz 42 ausschied und €6,834 mit nach Hause nahm. Auch der Chipleader von Tag 1B, Mauro Corsetti, überlebte den tag nicht und musste sich mit Platz 28 (€8,512) zufrieden geben. Ihm folgten später noch Alex Kravchenko (Platz 23) und Casey Castle (Platz 15).

Mit nur noch 9 Spielern übrig dauerte es fast eineinhalb Stunden bevor die der Final Table der letzten 8 feststand. Am Ende war es Ivo Donev der mit AK sein Glück versuchte, dieser wurde aber von Ciprian Hrisca mit AA gecallt. Das Board endete 10-6-7-K-J und Donev schied auf dem Final Table Bubble auf Platz 9 aus (€32,984).

Der Final Table an Tag 4 startete wie folgt:

Seat 1: Marino Serenelli (Italien)

357,000
Seat 2: Will Fry (UK)

572,000
Seat 3: Ciprian Hrisca (Rumänien)

1,038,000
Seat 4: Gino Alacqua (Italien)

466,000
Seat 5: Martin Jacobson (Schweden)

306,000
Seat 6: Albert Iversen (Dänemark)

1,017,000
Seat 7: Johnny Lodden (Norwegen)

500,000
Seat 8: Zoltan Toth (Ungarn)

1,059,000

Wie erwartet ging es am Final Table gleich richtig zur Sache. In der ersten Hand konnte Ciprian Hrisca einen großen Pot gegen Zoltan Toth für sich entscheiden und übernahm somit den Chiplead. Danach waren es die Shortstacks am Tisch die für die Action sorgten.

Erst konnte Martin Jacobsen gegen Gino Alacqua verdoppeln nachdem Jacobsen mit {K-Diamonds}{K-Spades} all-in gegangen war und Alacqua mit {J-Hearts}{9-Hearts} callte. Das Board brachte {Q-Diamonds}{10-Diamonds}{2-Diamonds}{8-Diamonds}{7-Hearts} und Jacobsen verdoppelte auf knapp 560K. Danach verwickelte sich Johnny Lodden in einen Pot mit Toth und Jacobson. Lodden raiste vor dem Flop und Toth und Jacobson gingen mit. Der Flop zeigte {J-Diamonds}{8-Spades}{2-Diamonds}, Lodden setzte erneut, Toth ging mit und Jacobson raiste und ging all-in. Lodden callte mit {K-Spades} {K-Hearts} und auch Toth callte mit {A-Diamonds}{K-Diamonds}. Jacobson zeigte darauf {7-Diamonds}{10-Diamonds} und konnte nur noch auf eine Straight hoffen. Die {7-Hearts} auf dem Flop brachte keinem wirklich etwas, aber die {9-Clubs} auf dem River brachte Jacobson seine erhoffte Straight und auch den Chiplead. Toth hatte nach diesem Pot nur noch 40K in Chips, und Johnny Lodden schied als erster Spieler des Tages aus (Platz 8, €53,200).

Toth ging gleich in der nächsten Hand vom Big Blind aus mit seinen restlichen 43,000 Chips all-in und wurde von Iversen und Alacqua gecallt. Beide Spieler checkten das gesamte Board {8-Spades}{4-Clubs}{3-Hearts}{Q-Hearts}{3-Spades} und Iversen gewann am Ende mit {Q-Clubs}{10-Diamonds} gegen Toth’s 6-2, der sich damit auf Platz 7 verabschieden musste (€78,736).

Dann war Alacqua mit seinem All-In an der Reihe. Nach einem preflop Raise von Hrisca ging Alacqua mit seinen restlichen 276,000 Chips all-in, Iversen callte und auch Hrisca ging mit. Der Flop brachte {J-Hearts}{8-Clubs}{10-Hearts}, Iversen setze und Hrisca check-callte. Beide Spieler checkten den {J-Spades} auf dem Turn und die {9-Hearts} auf dem River. Iversen zeigte daraufhin {A-Spades}{A-Hearts}, Alacqua {A-Diamonds}{10-Spades} und Hrisca {A-Clubs}{Q-Hearts}. Hrisca gewann den 1,3 Millionen Pot mit einer Straight und übernahm nun den Chiplead, während sich Alacqua mit Platz 6 und €100,016 zufrieden geben musste.

Jetzt wachte so langsam auch William Fry auf. Zuerst konnte er seinen Shortstack verdoppeln nachdem er mit {9-Hearts}{9-Diamonds} all-in gegangen war und durch Jacobson mit {A-Spades}{K-Spades} gecallt wurde. Das Board brachte {Q-Spades}{9-Clubs}{4-Diamonds}{4-Hearts}{7-Clubs} und Fry gewann mit einem Full House. Kurze Zeit darauf war Fry wieder in einen Pot verwickelt, dieses Mal mit dem anderen Shortstack am Tisch, Marino Serenelli. Nach einem Flop von {7-Hearts}{Q-Hearts}{6-Spades} setzte Fry und Serenelli callte. Der Turn brachte die {2-Diamonds}, wieder checkte Serenelli und Fry ging all-in. Ohne zu überlegen callte Serenelli und zeigte überraschend {8-Diamonds}{5-Clubs} für einen Straight Draw. Fry zeigte {J-Hearts}{6-Diamonds} und lag mit seinem bottom pair in Führung. Der River brachte die {7-Diamonds} und entschied die Hand zugunsten von William Fry. Für Serenelli bedeutete dies jedoch das Aus auf Platz 5 (€127,680).

Fry hatte jetzt richtig die Lust am Spielen entdeckt und konnte immer mehr Chips anhäufen. Als dann Iversen mit seinem Shortstack und {9-Spades}{7-Spades} all-in ging callte Fry mit {8-Spades}{8-Diamonds}. Das Board brachte {5-Diamonds}{K-Clubs}{10-Spades}{7-Hearts}{6-Clubs} und während Fry nun den Chiplead übernahm, war Iversen überraschend auf Platz 4 ausgeschieden (€153,216).

Fry lehnte sich nun ein wenig zurück und ließ die anderen beiden Spieler sich austoben. Zuerst konnte Jacobson durch Hrisca verdoppeln, und kurz darauf waren beide wieder in einen Pot verwickelt. Hrisca limpte und Jacobson checkte und beide bekamen folgenden Flop zu sehen: {6-Hearts}{K-Hearts}{3-Clubs}. Beide Spieler checkten, aber nachdem die {8-Hearts} auf dem Turn erschien setzte Hrisca und Jacobson callte. Als dann der {K-Spades} auf dem River erschien ging Hrisca all-in und nach einiger Überlegung callte Jacobson mit {10-Diamonds}{8-Diamonds}. Hrisca zeigte jedoch {10-Hearts}{2-Hearts} für den Flush, und somit war das Turnier für Jacobson beendet (Platz 3, €197,904).

Zu Beginn des Heads-Up waren die Chips folgendermaßen verteilt:

Ciprian Hrisca

3,397,000
William Fry

1,849,000

Fry arbeitete nun hart daran seinen Chiplead wieder zu erlangen, hatte aber zuerst einmal ein wenig Glück nachdem er mit A-5 gegen Hrisca’s A-6 all-in gegangen war. Das Board brachte 10-J-K-J-4 und die Spieler teilten sich den Pot. Dann hatte Fry endlich seine Hand gefunden. Er erhöhte vor dem Flop mit {J-Diamonds}{10-Clubs}, woraufhin Hrisca mit {7-Spades}{7-Hearts} all-in ging. Fry callte und das Board brachte {K-Clubs}{10-Hearts}{2-Clubs}{J-Hearts}{6-Spades}. Fry hatte somit wieder den Chiplead übernommen, und kurz darauf war das Turnier gelaufen.

Hrisca erhöhte vor dem Flop auf 150K und Fry re-raiste auf 650K. Hrisca ging darauf mit {A-Clubs}{6-Diamonds} all-in und Fry callte sofort mit {J-Diamonds}{J-Spades}. Das Board zeigte brachte {Q-Spades}{6-Clubs}{10-Diamonds}{K-Clubs}{Q-Clubs} und Hrisca musste sich am Ende mit dem zweiten Platz und €342,608 Preisgeld zufrieden geben.

William Fry, andererseits, sicherte sich den ersten Platz bei der PokerStars EPT Hungarian Open in Budapest und gewann damit gleich sein erstes großes Live Event was er je gespielt hatte. Abgesehen vom Titel und einem Pokal gab es für den Briten auch noch satte €595,839 Preisgeld.